Antrag: | Zukunft entscheiden - Entwicklung, Themenmanagement, Innovation |
---|---|
Antragsteller*in: | KLJB + KjG |
Status: | Geprüft |
Eingereicht: | 04.05.2024, 12:56 |
Ä13 zu A5-2: Zukunft entscheiden - Entwicklung, Themenmanagement, Innovation
Antragstext
In Zeile 52:
Buko November 2025: AustauschrahmenReflexion der bisherigen Tätigkeiten zur Verbandsentwicklung auf BDKJ-Bundesebene sowie den Jugend- und Diözesanverbänden
Die Hauptversammlung möge beschließen:
Angesichts gravierender kirchlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse
und damit verbundenen Herausforderungen für uns Jugendverbände ist es unsere
gemeinsame Verantwortung, die Strukturen des BDKJ weiterhin zukunftsfähig,
inklusiv und vielfältig - kurz attraktiv - zu gestalten. Dazu fokussieren wir
uns bis zur Hauptversammlung 2026 zunächst auf drei Aspekte, nämlich
Verbandsentwicklungskompetenz, Themenmanagement und Strukturinnovation, und
setzen uns folgende Ziele:
1. Kompetenz in der Verbandsentwicklung stärken
Die Struktur der katholischen Jugendverbände in Deutschland ist groß, bunt und
vielfältig. Jeder BDKJ-Diözesanverband und auch der BDKJ-Bundesverband sind so
stark wie seine vielfältigen Jugendverbände. Um die Vielfalt und Stärke der
Jugendverbände auf unterschiedlichen Ebenen erhalten zu können, braucht es
Unterstützungs- oder Beratungsangebote - sowohl vor Ort als auch auf den
Bundesebenen der Jugendverbände und des BDKJ. Da die Fragen und
Herausforderungen sehr
unterschiedlich sein können, kann es keine allgemeingültigen Antworten geben. Es
braucht verbandsspezifische Konzepte die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst
werden können.
Zielsetzungen:
1. Alle BDKJ-Diözesanverbände haben sich mit der Zukunft der katholischen
Jugendverbandsarbeit beschäftigt.
2. Jeder Jugendverband hat Konzepte zur strategischen Verbandsentwicklung.
3. Jeder BDKJ Diözesanverband hat die Konzepte zut strategischen
Verbandsentwicklung der jeweiligen Jugendverbände vorliegen und unterstützt auf
Wunsch die diözesansen Jugendverbände bei der Anwendung bzw. Umsetzung der
Konzepte entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten.
Aufträge:
1. BDKJ-Diözesanverbände: Jeder BDKJ-Diözesanverband unterstützt nach
Möglichkeiten des jeweiligen Diözesanverbandes die Prozesse zur
Verbandsentwicklung in den Jugendverbänden vor Ort und der BDKJ-
Regionalverbände. Die Unterstützung durch die BDKJ-Diözesanverbände bezieht sich
vor allem auf strukturellen Fragen (z.B. Kooperationspartner und Netzwerk vor
Ort, zusätzliche Fördermittel, Personalstrukturen, Kultur der Digitalität).
2. Jugendverbände: Die Jugendverbände im BDKJ nehmen ihre Verantwortung für
Verbandsentwicklung ihrer Strukturen proaktiv wahr Sie beraten gemeinsam mit
ihren Untergliederungen über die Umsetzung innerverbandlicher struktureller
Entwicklungsprozesse.. Sie stellen jeweils
pädagogische, politische und religiöse Konzepte zur Verfügung, die ihre
strategische Verbandsentwicklung abbilden.
3. BDKJ-Bundesverband: Der BDKJ-Bundesvorstand hat den Auftrag, den Prozess zu
begleiten und nach Bedarf für Qualifizierungsangebote der Jugend- und
Diözesanverbände in den Themen Verbandsentwicklung und Verbandsaufbau zu sorgen.
Des Weiteren soll/muss der Bundesvorstand den Rahmen für Austausch bieten. So
kann transparent gemacht werden, welche Prozesse bereits in den Jugend- und
Diözesanverbänden laufen und es gibt die Möglichkeit, dass die unterschiedlichen
Strukturen voneinander lernen können.
Meilensteine/Umsetzung:
Buko November 2024: Benennung von Verbandsentwicklungs-Ansprechpersonen in den
DVs und JVs.
Bis zur HV 2025: Qualifizierungsangebot durch den BDKJ-Bundesvorstand
Buko November 2025: AustauschrahmenReflexion der bisherigen Tätigkeiten zur Verbandsentwicklung auf BDKJ-Bundesebene sowie den Jugend- und Diözesanverbänden
2. Ein agiles, verbändeübergreifendes Themenmanagement etablieren
Zielsetzung:
Es ist ein agiles auf Inhalte ausgerichtetes Themenmanagement eingerichtet. Es
adressiert die Herausforderungen der Prioritätensetzung, des Lebensweltbezugs
junger Menschen und der Mitarbeit in Vernetzungsstrukturen. Das Themenmanagement
stärkt den BDKJ als Interessenvertretung und eröffnet Synergien mit den
Jugendverbänden. Der Dachverband wird subsidiär als politische und kirchliche
Interessenvertretung angenommen. Die Koordination erfolgt durch die BDKJ-
Bundesstelle, welche den Informationsfluss sicherstellt.
Meilensteine:
Buko November 2024: Es gibt ein verbändeübergreifendes Themenmapping. Hierin ist
ersichtlich, welche Profile die Jugendverbände haben und welche Themen der BDKJ-
Bundesverband bespielt. Aktuelle Geschehnisse werden im Themenmapping als
separater “Freiraum” ausgewiesen. Die Themen des BDKJ sind nach den folgenden
Kriterien bewertet: Outcome, Passung zu den Profilen der Jugendverbände, der
Lebensweltbezug junger Menschen. Es besteht Transparenz bzgl. Zuständigen
Referent*innen, Refinanzierungen und inhaltsspezifischen Vernetzungsstrukturen.
Akteur*innen: BDKJ-Bundesstelle, JV, DV.
Hauptversammlung Mai 2025: Auf Basis des Themenmappings ist eine strategische
Priorisierung der Themen des BDKJ-Bundesvorstands erfolgt und transparent.
Priorisiert werden Kernthemen mit passendem Profil der Jugendverbände, hohem
Lebensweltbezug junger Menschen und starkem Outcome.
Ein Vorgehen zur
Vergewisserung im Jahresturnus ist in der Arbeitsweise der Hauptversammlung
verankert. Die strategische Priorisierung wird im Rechenschaftsbericht des
Bundesvorstands transparent gemacht. Neue Themen müssen gemappt werden.
Akteur*innen: Bundesvorstand.
Bukos November 2025: Zu Themen mit hoher Passung zwischen Jugendverbänden und
BDKJ sind Kooperationen verabredet, in denen geregelt wird, wie die
Außenvertretung in diesen Themenbereichen gemeinsam koordiniert wird
(gegenseitig zu Gesprächen mitnehmen, Veröffentlichungen bzw. Stellungnahmen
abstimmen oder gemeinsam herausgeben etc.). Bei diesen Themen legt der BDKJ
seinen Fokus
auf die Außenvertretung in Kirche, Staat und Gesellschaft, die innerverbandliche
Bearbeitung erfolgt durch den Jugendverband. Auch die Diözesanverbände prüfen
den Abschluss von Kooperationen mit ihren Jugendverbänden. Themen mit hohem
Lebensweltbezug junger Menschen aber geringer Passung zu Jugendverbänden und
BDKJ werden projektorientiert inhaltlich auf BDKJ-Bundesebene bearbeitet. Das
kann in Kooperation geschehen.
Akteur*innen: Bundesvorstand, JV, DV.
Hauptversammlung 2026: Im Rahmen der bestehenden Kooperationen von BDKJ und
Jugendverbänden werden nach Möglichkeit gemeinsame Veröffentlichungen etc.
herausgegeben, sodass Identifikation ermöglicht wird. Das BDKJ-Segel ist
in den Jugendverbänden dabei Markenzeichen der politischen und kirchlichen
Interessenvertretung und wird ergänzend zu den Logos der Jugendverbände
verwendet. Die Verwendung des Kreuzsegels ist gebunden an Beschlusslagen des
BDKJ.
Das Referat Kommunikation in der BDKJ-Bundesstelle entwickelt Prototypen und
implementiert diese später in das Corporate-Design-Handbuch. In der Vernetzung
der Öffentlichkeitsarbeit wird darauf hingearbeitet, dass Inhalte des
Dachverbands für die Jugendverbände in hohem Maße weiterbenutzbar sind.
Akteur*innen: Referat Kommunikation, JV.
3. Einen Innovationsausschuss einrichten
Zielsetzung:
Der Innovationsausschuss ist ein (zunächst bis 2026) zeitlich befristeter
Innovationsmotor im Hinblick auf Prozesse, Gremien, Veranstaltungen etc. des
BDKJ-Bundesverbandes. Dem Ausschuss steht Beratungszeit zur Verfügung, die
Hauptausschuss und Bundesvorstand für diese Fragestellungen erfahrungsgemäß im
Alltag fehlt. Der Ausschuss generiert Ideen für die Organe des Verbandes
(Hauptversammlung und -ausschuss, Bundeskonferenzen, Bundesvorstand). Dabei
profitiert er insbesondere von externen Blickwinkeln (thinking out-of-the-box).
Er steht dafür ein, dass das Anliegen dauerhaft wachgehalten wird.
Auftrag:
Erstellen von Beratungsvorlagen für die o.g. Organe zu folgenden
Fragestellungen:
Verbände leben demokratische Prinzipien: Wie können andere Formen von
Partizipation sinnvoll implementiert werden? (z.B. Aufgaben nicht an Ämter
koppeln. Andere Arbeitsformen installieren)
Blick auf die, die noch nicht primär in unserem Blick sind, uns aber
nahestehen (z.B. Muttersprachliche Gemeinden): Wie können wir neue Gruppen
gewinnen bzw. mit diesen zusammenarbeiten?
Wie kann der BDKJ noch mehr zu einer „Lernenden Organisation“ werden?
Eine zentrale Aufgabe des BDKJ ist die Interessenvertretung junger
Menschen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Welche Tools können m Hinblick
auf Lobbyarbeit, Themenmanagement, Wissensmanagement, New work o.ä.
implementiert werden, um unsere Zusammenarbeit zu verbessern.
Rahmenbedingungen von Ehrenamt: Wie gehen wir mit sich veränderenden
gesellschaftlichen Bedingungen für Ehrenamt um? Wie können wir diese neu
gestalten?
Umsetzung:
Der Ausschuss arbeitet im Rahmen der von der Bundesordnung für Ausschüsse
vorgesehenen Bedingungen.
In Zeile 52:
Buko November 2025: AustauschrahmenReflexion der bisherigen Tätigkeiten zur Verbandsentwicklung auf BDKJ-Bundesebene sowie den Jugend- und Diözesanverbänden
Die Hauptversammlung möge beschließen:
Angesichts gravierender kirchlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse
und damit verbundenen Herausforderungen für uns Jugendverbände ist es unsere
gemeinsame Verantwortung, die Strukturen des BDKJ weiterhin zukunftsfähig,
inklusiv und vielfältig - kurz attraktiv - zu gestalten. Dazu fokussieren wir
uns bis zur Hauptversammlung 2026 zunächst auf drei Aspekte, nämlich
Verbandsentwicklungskompetenz, Themenmanagement und Strukturinnovation, und
setzen uns folgende Ziele:
1. Kompetenz in der Verbandsentwicklung stärken
Die Struktur der katholischen Jugendverbände in Deutschland ist groß, bunt und
vielfältig. Jeder BDKJ-Diözesanverband und auch der BDKJ-Bundesverband sind so
stark wie seine vielfältigen Jugendverbände. Um die Vielfalt und Stärke der
Jugendverbände auf unterschiedlichen Ebenen erhalten zu können, braucht es
Unterstützungs- oder Beratungsangebote - sowohl vor Ort als auch auf den
Bundesebenen der Jugendverbände und des BDKJ. Da die Fragen und
Herausforderungen sehr
unterschiedlich sein können, kann es keine allgemeingültigen Antworten geben. Es
braucht verbandsspezifische Konzepte die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst
werden können.
Zielsetzungen:
1. Alle BDKJ-Diözesanverbände haben sich mit der Zukunft der katholischen
Jugendverbandsarbeit beschäftigt.
2. Jeder Jugendverband hat Konzepte zur strategischen Verbandsentwicklung.
3. Jeder BDKJ Diözesanverband hat die Konzepte zut strategischen
Verbandsentwicklung der jeweiligen Jugendverbände vorliegen und unterstützt auf
Wunsch die diözesansen Jugendverbände bei der Anwendung bzw. Umsetzung der
Konzepte entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten.
Aufträge:
1. BDKJ-Diözesanverbände: Jeder BDKJ-Diözesanverband unterstützt nach
Möglichkeiten des jeweiligen Diözesanverbandes die Prozesse zur
Verbandsentwicklung in den Jugendverbänden vor Ort und der BDKJ-
Regionalverbände. Die Unterstützung durch die BDKJ-Diözesanverbände bezieht sich
vor allem auf strukturellen Fragen (z.B. Kooperationspartner und Netzwerk vor
Ort, zusätzliche Fördermittel, Personalstrukturen, Kultur der Digitalität).
2. Jugendverbände: Die Jugendverbände im BDKJ nehmen ihre Verantwortung für
Verbandsentwicklung ihrer Strukturen proaktiv wahr Sie beraten gemeinsam mit
ihren Untergliederungen über die Umsetzung innerverbandlicher struktureller
Entwicklungsprozesse.. Sie stellen jeweils
pädagogische, politische und religiöse Konzepte zur Verfügung, die ihre
strategische Verbandsentwicklung abbilden.
3. BDKJ-Bundesverband: Der BDKJ-Bundesvorstand hat den Auftrag, den Prozess zu
begleiten und nach Bedarf für Qualifizierungsangebote der Jugend- und
Diözesanverbände in den Themen Verbandsentwicklung und Verbandsaufbau zu sorgen.
Des Weiteren soll/muss der Bundesvorstand den Rahmen für Austausch bieten. So
kann transparent gemacht werden, welche Prozesse bereits in den Jugend- und
Diözesanverbänden laufen und es gibt die Möglichkeit, dass die unterschiedlichen
Strukturen voneinander lernen können.
Meilensteine/Umsetzung:
Buko November 2024: Benennung von Verbandsentwicklungs-Ansprechpersonen in den
DVs und JVs.
Bis zur HV 2025: Qualifizierungsangebot durch den BDKJ-Bundesvorstand
Buko November 2025: AustauschrahmenReflexion der bisherigen Tätigkeiten zur Verbandsentwicklung auf BDKJ-Bundesebene sowie den Jugend- und Diözesanverbänden
2. Ein agiles, verbändeübergreifendes Themenmanagement etablieren
Zielsetzung:
Es ist ein agiles auf Inhalte ausgerichtetes Themenmanagement eingerichtet. Es
adressiert die Herausforderungen der Prioritätensetzung, des Lebensweltbezugs
junger Menschen und der Mitarbeit in Vernetzungsstrukturen. Das Themenmanagement
stärkt den BDKJ als Interessenvertretung und eröffnet Synergien mit den
Jugendverbänden. Der Dachverband wird subsidiär als politische und kirchliche
Interessenvertretung angenommen. Die Koordination erfolgt durch die BDKJ-
Bundesstelle, welche den Informationsfluss sicherstellt.
Meilensteine:
Buko November 2024: Es gibt ein verbändeübergreifendes Themenmapping. Hierin ist
ersichtlich, welche Profile die Jugendverbände haben und welche Themen der BDKJ-
Bundesverband bespielt. Aktuelle Geschehnisse werden im Themenmapping als
separater “Freiraum” ausgewiesen. Die Themen des BDKJ sind nach den folgenden
Kriterien bewertet: Outcome, Passung zu den Profilen der Jugendverbände, der
Lebensweltbezug junger Menschen. Es besteht Transparenz bzgl. Zuständigen
Referent*innen, Refinanzierungen und inhaltsspezifischen Vernetzungsstrukturen.
Akteur*innen: BDKJ-Bundesstelle, JV, DV.
Hauptversammlung Mai 2025: Auf Basis des Themenmappings ist eine strategische
Priorisierung der Themen des BDKJ-Bundesvorstands erfolgt und transparent.
Priorisiert werden Kernthemen mit passendem Profil der Jugendverbände, hohem
Lebensweltbezug junger Menschen und starkem Outcome.
Ein Vorgehen zur
Vergewisserung im Jahresturnus ist in der Arbeitsweise der Hauptversammlung
verankert. Die strategische Priorisierung wird im Rechenschaftsbericht des
Bundesvorstands transparent gemacht. Neue Themen müssen gemappt werden.
Akteur*innen: Bundesvorstand.
Bukos November 2025: Zu Themen mit hoher Passung zwischen Jugendverbänden und
BDKJ sind Kooperationen verabredet, in denen geregelt wird, wie die
Außenvertretung in diesen Themenbereichen gemeinsam koordiniert wird
(gegenseitig zu Gesprächen mitnehmen, Veröffentlichungen bzw. Stellungnahmen
abstimmen oder gemeinsam herausgeben etc.). Bei diesen Themen legt der BDKJ
seinen Fokus
auf die Außenvertretung in Kirche, Staat und Gesellschaft, die innerverbandliche
Bearbeitung erfolgt durch den Jugendverband. Auch die Diözesanverbände prüfen
den Abschluss von Kooperationen mit ihren Jugendverbänden. Themen mit hohem
Lebensweltbezug junger Menschen aber geringer Passung zu Jugendverbänden und
BDKJ werden projektorientiert inhaltlich auf BDKJ-Bundesebene bearbeitet. Das
kann in Kooperation geschehen.
Akteur*innen: Bundesvorstand, JV, DV.
Hauptversammlung 2026: Im Rahmen der bestehenden Kooperationen von BDKJ und
Jugendverbänden werden nach Möglichkeit gemeinsame Veröffentlichungen etc.
herausgegeben, sodass Identifikation ermöglicht wird. Das BDKJ-Segel ist
in den Jugendverbänden dabei Markenzeichen der politischen und kirchlichen
Interessenvertretung und wird ergänzend zu den Logos der Jugendverbände
verwendet. Die Verwendung des Kreuzsegels ist gebunden an Beschlusslagen des
BDKJ.
Das Referat Kommunikation in der BDKJ-Bundesstelle entwickelt Prototypen und
implementiert diese später in das Corporate-Design-Handbuch. In der Vernetzung
der Öffentlichkeitsarbeit wird darauf hingearbeitet, dass Inhalte des
Dachverbands für die Jugendverbände in hohem Maße weiterbenutzbar sind.
Akteur*innen: Referat Kommunikation, JV.
3. Einen Innovationsausschuss einrichten
Zielsetzung:
Der Innovationsausschuss ist ein (zunächst bis 2026) zeitlich befristeter
Innovationsmotor im Hinblick auf Prozesse, Gremien, Veranstaltungen etc. des
BDKJ-Bundesverbandes. Dem Ausschuss steht Beratungszeit zur Verfügung, die
Hauptausschuss und Bundesvorstand für diese Fragestellungen erfahrungsgemäß im
Alltag fehlt. Der Ausschuss generiert Ideen für die Organe des Verbandes
(Hauptversammlung und -ausschuss, Bundeskonferenzen, Bundesvorstand). Dabei
profitiert er insbesondere von externen Blickwinkeln (thinking out-of-the-box).
Er steht dafür ein, dass das Anliegen dauerhaft wachgehalten wird.
Auftrag:
Erstellen von Beratungsvorlagen für die o.g. Organe zu folgenden
Fragestellungen:
Verbände leben demokratische Prinzipien: Wie können andere Formen von
Partizipation sinnvoll implementiert werden? (z.B. Aufgaben nicht an Ämter
koppeln. Andere Arbeitsformen installieren)
Blick auf die, die noch nicht primär in unserem Blick sind, uns aber
nahestehen (z.B. Muttersprachliche Gemeinden): Wie können wir neue Gruppen
gewinnen bzw. mit diesen zusammenarbeiten?
Wie kann der BDKJ noch mehr zu einer „Lernenden Organisation“ werden?
Eine zentrale Aufgabe des BDKJ ist die Interessenvertretung junger
Menschen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Welche Tools können m Hinblick
auf Lobbyarbeit, Themenmanagement, Wissensmanagement, New work o.ä.
implementiert werden, um unsere Zusammenarbeit zu verbessern.
Rahmenbedingungen von Ehrenamt: Wie gehen wir mit sich veränderenden
gesellschaftlichen Bedingungen für Ehrenamt um? Wie können wir diese neu
gestalten?
Umsetzung:
Der Ausschuss arbeitet im Rahmen der von der Bundesordnung für Ausschüsse
vorgesehenen Bedingungen.