<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antrag.bdkj.de/bericht24/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Rechenschaftsbericht des BDKJ-Bundesvorstands 2024: Kapitel</title>
            <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://antrag.bdkj.de/img/logo.png</url>
                <title>Rechenschaftsbericht des BDKJ-Bundesvorstands 2024: Kapitel</title>
                <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>B III. 3.8: B III 3.8 Epa</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/B_III_3_8_Epa-2883</link>
                        <author>EPA</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/B_III_3_8_Epa-2883</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1. Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im EPA waren neun der neun möglichen Plätze vergeben und mit folgenden stimmberechtigten Mitgliedern besetzt: Fabian Abel (KSJ, seit 2022), Volker Andres (BDKJ Köln, seit 2019, seit 2020 Ausschussvorsitzender), Judith Böckle (KLJB, seit 2020, seit 2020 Ausschussvorsitzende), Fidelis Stehle (BDKJ Rottenburg-Stuttgart, seit 2020), Dominik Großmann (KjG, seit 2018), Cäcilia Klug (PSG, seit 2020), Melanie Diekmann (CAJ, seit 2023), Friedrich Hiemenz (j-GCL, seit 2023) und Daniela Ordowski (seit 2023).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratend nahmen Stefan Ottersbach und im Anschluss Gregor Podschun für den Bundesvorstand und Lena Wallraff als geschäftsführende Referentin an den Sitzungen des EPA teil. Als Gäst*innen wurden Florian Meisser (Misereor), Hannah Kriescher (BDKJ-Referentin für die Aktion Dreikönigssingen) eingeladen. Dazu wurde anlassbezogen Christina Arkenberg (Aufsichtsrat Fairtrade Deutschland e.V.) eingeladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>16.09.2023 Konstituierende Sitzung<br>
08./09.12.2024 Sitzung digital (Bahnstreik)<br>
03.03.2024 Frankfurt/Main</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden drei Sitzungen statt. Am 16.09.2023 hat die konstituierende Sitzung stattgefunden. Hier hat der Ausschuss seine Arbeitsweise und Themenschwerpunkte festgelegt. Darüber hinaus wurden u. a. das Projekt „Zukunftswerkstätten zum Fairen Handel – DenkfabrikFAIR“ sowie die EPA-Studientagung „feministische Entwicklungszusammenarbeit“ besprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 08.-09.12.2023 fand die zweite EPA-Sitzung aufgrund des Bahnstreiks kurzfristig digital statt. Hier hat der Ausschuss neben wiederkehrenden Themen schwerpunktmäßig das Thema feministische Entwicklungspolitik im Rahmen der Studientagung behandelt. Dazu wurde eine externe Referentin zum Thema eingeladen und das Thema und deren Bedeutung für die entwicklungspolitische Arbeit des EPAs beraten. Zudem wurden die Beispielländer zur Aktion Dreikönigssingen 2026 und die inhaltlichen Schwerpunkte der Aktion DKS 2027 beraten sowie sich intensiv die Strategie und inhaltliche Ausrichtung des Arbeitsbereiches Kritischer Konsum in der Bundesstelle betrachtet. Dazu fand die Beratung zum Aufsichtsrat Fairtrade Deutschland statt und die Betrachtung der Fusion des ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit mit dem ökumenischen Prozess Umkehr zum Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 03.03.2024 fand die dritte EPA-Sitzung in Frankfurt am Main statt. Diese hatte u. a. die Beratung zur 72-Stunden-Aktion, Denkfabrik FAIR und mögliches Folgeprojekt sowie die Vorbereitung auf die BDKJ-Hauptversammlung 2024 zum Thema.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schwerpunktmäßig hat der EPA im Rahmen der Studientagung und im Rahmen eines Antrags zur Hauptversammlung das Thema feministische Entwicklungszusammenarbeit bearbeitet. Zudem wurde ein Fokus auf den Fairen Handel und dessen Weiterentwicklung durch das Projekt „Zukunftswerkstätten zum Fairen Handel – DenkfabrikFAIR“ gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wiederkehrende Themen im Rahmen der EPA-Sitzungen waren die Aktivitäten in den Jugend- und Diözesanverbänden des BDKJ, die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie Misereor, GEPA, der Aktion Dreikönigssingen und die Kampagne für Saubere Kleidung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Dankeschön</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als EPA-Vorsitzende bedanken wir uns sehr herzlich bei Lena Wallraff für die intensive Unterstützung und verlässliche Geschäftsführung. Dank gilt auch Andreas Schmitz in der Bundesstelle, für all die organisatorischen Tätigkeiten im Hintergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere danken wir auch allen EPA-Mitgliedern und EPA-Gästen für die konstruktiven Beratungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Köln/Bonn, März 2024</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Judith Böckle &amp; Volker Andres</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(EPA-Vorsitzende)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 May 2024 12:09:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.7: Wahlausschuss</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Wahlausschuss-37923</link>
                        <author>Wahlausschuss</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Wahlausschuss-37923</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1.Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss bestand im Berichtszeitraum aus Andreas Münstermann (KJG), Sarah Bonk (BDKJ Köln), Lena Kettel (DV Trier) und David Meyer (DPSG). Vom BDKJ-Bundesvorstand wird der Wahlausschuss durch Stefan Ottersbach begleitet. Den Vorsitz des Wahlausschusses teilen sich Sarah und Andreas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss traf sich unter der Woche an sieben Abendterminen digital und einmal zur Klausur an einem Samstag in Köln. Es wurden zwei digitale Abendtermine veranstaltet, in denen sich die Kandidierenden den Mitgliedern der Hauptversammlung vorstellen konnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit im Wahlausschuss funktioniert sehr gut und unkompliziert. Aufgaben werden gleichmäßig auf alle Mitglieder verteilt und Zeitkapazitäten von jedem einzelnen berücksichtigt. Alle Mitglieder bringen ihre Stärken ein und ergänzen sich gut. Ein großes Dankeschön geht an den Satzungsausschuss und an Stefan für die gute Unterstützung und Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der Vorbereitung der Wahlen und der Betreuung der Kandidierenden hat der Wahlausschuss sich auch mit der Wahlordnung auseinandergesetzt. Es gab Überlegungen, die Wahlordnung komplett zu überarbeiten. Nach Rücksprache mit dem Satzungsausschuss haben wir uns entschieden, diese Änderungen nicht jetzt anzugehen, sondern auf eine genehmigte Satzung zu warten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Wahlausschuss<br>
David Meyer</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:32:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.6: Schlichtungsausschuss</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Schlichtungsausschuss-59190</link>
                        <author>Schlichtungsausschuss</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Schlichtungsausschuss-59190</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Schlichtungsausschuss wird nicht von sich aus tätig. Niemand hat ihn im Berichtszeitraum 2023 angerufen. Daher musste er nicht tagen und kann daher nichts berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Prof. Dr. Dr. Christian Bernzen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:32:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.5: Satzungsausschuss</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Satzungsausschuss-39868</link>
                        <author>Satzungsausschuss</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Satzungsausschuss-39868</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1.Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Marc Buschmeyer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Martina Fornet-Ponse</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Laura Geisen (Vorsitzende)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Jan Peter Gesterkamp</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Björn Krause (Vorsitzender)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Annika Manegold</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gregor Podschun (Bundesvorstand; beratend)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Daniel Rockel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>15.06.2023 (digital)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>11.09.2023 (digital)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>21.10.2023 (hybrid)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>14.12.2023 (digital)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>09.01.2024 (digital)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>05.03.2024 (digital)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausschuss arbeitet vorwiegend digital. Die Zuständigkeiten für die einzelnen Diözesen wurden unter den Mitgliedern aufgeteilt. Die Ansprechpersonen stehen für Vorberatungen der jeweiligen Diözesen zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sitzungen werden von den Vorsitzenden vorbereitet und geleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungen, die zur Genehmigung vorliegen, werden mindestens von den jeweiligen Ansprechpersonen zur Beratung vorbereitet und mit allen gemeinsam geprüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Themenschwerpunkte werden, je nach Ressourcen, in den Sitzungen und/oder teilweise von einzelnen Mitgliedern bearbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die (Zusammen-)Arbeit ist vertrauensvoll, verlässlich und zielgerichtet.<br>
Dazu hat sich der Ausschuss auf ein gemeinsames Selbstverständnis und die gemeinsamen Arbeitsweisen vereinbart.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung von Diözesanordnungen (Aachen, Bamberg, Berlin, Eichstätt, Erfurt, Freiburg, Hildesheim, Magdeburg, Mainz, Limburg, Osnabrück, Paderborn, Speyer, Würzburg)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>8 Ordnungen wurden zur Genehmigung empfohlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>1 Ordnung wurde mit auflösenden Bedingungen zur Genehmigung empfohlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>3 Ordnungen wurden zur Nicht-Genehmigung empfohlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2 Ordnungen wurden andiskutiert, aber auf der fortgeschrittenen Zeit auf die nächste Sitzung vertagt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erstellung einer Checkliste für Diözesanverbände für das Einreichen von Ordnungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erstellung eines Dokumentes zum Selbstverständnis und zu Arbeitsweisen des Satzungsausschusses</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gemeinsame Beratung mit dem Wahlausschuss zur Umsetzung der Wahlverfahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Weiterarbeit an der Überarbeitung der Geschäftsführung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Weiterarbeit an der Überarbeitung der Wahlordnung gemeinsam mit dem Wahlausschuss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Umgang mit Anforderungen von Amtsgerichten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Überarbeitung der Arbeitshilfe für die Änderung der Bundesordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Überprüfung der Umsetzung der Übernahme der Bundesordnung von 2017 – alle Diözesen haben die Umsetzung vollzogen.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:31:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.4: Klimaneutralitätsausschuss</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Klimaneutralitaetsausschuss-9049</link>
                        <author>Klimaneutralitätsausschuss</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Klimaneutralitaetsausschuss-9049</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1.Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Gewählte Mitglieder</em></strong>: Crispin Klusmann (CAJ), Fabian Abel (Entwicklungspolitischer Ausschuss, KSJ), Franziska Hogenmüller (BDKJ Rottenburg-Stuttgart), Isabel Rutkowski (KLJB), Julius Glaser (SMJ), Marco Gnacy (DV München und Freising) und Patrycja Reczek (KSJ)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Beratende Mitglieder:</em></strong> Gregor Podschun (Bundesvorstand), Stefan Dengel (Referent)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum hat sich der Klimaneutralitätsausschuss insgesamt sechsmal getroffen. Es gab ein Präsenztreffen an einem Wochenende im Oktober 2023 und ein geplantes Wochenende im Februar 2024, das aber dann digital ausgeführt wurde, aufgrund der Kosteneinsparungen. Zusätzlich gab es mehrere digitale Treffen, um die Arbeit des Klimaneutralitätsausschusses auch zwischen den Wochenendtreffen voranzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Klimaneutralitätsausschuss arbeitete vor allem im digitalen Rahmen und versuchte die verschiedenen Themen und Aufgaben vor allem in Kleingruppenarbeit zwischen den Wochenenden zu bewältigen. Unterstützt wurde die Arbeit durch den externen Dienstleister Kate e.V. (Verein für Umwelt &amp; Entwicklung), um die Klimabilanzierung gut durchzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klimabilanzierung</strong><br>
Die Klimabilanzierung war der thematische Schwerpunkt der diesjährigen Arbeit. So wurden zu Beginn Daten gesammelt, ausgewertet und weiterbearbeitet, um sie anschließend Kate e.V. zur Bilanzierung zur Verfügung zu stellen. Dieser Prozess war sehr aufwendig und durch viele Hürden geprägt. So musste zum Beispiel an vielen Stellen mit Schätzwerten gearbeitet werden, da es keine vorliegenden oder unzureichende Daten gab. Durch angepasste Dokumente, wie z.B. Anmeldeformulare für Veranstaltungen, versuchen wir in Zukunft leichter, notwendige Daten zu erhalten. Dennoch ist freudig zu berichten, dass endlich erste Zahlen vorliegen, auf deren Grundlage erste Maßnahmen beschlossen werden können.<br>
Leider wird es nicht möglich sein, die von Kate e.V. zur Verfügung gestellten Dokumente an die Diözesan- und Jugendverbände weiterzureichen. Es ist aber denkbar, dass der zukünftige Ausschuss solche Dokumente/Tabellen selbstständig programmiert und zur Verfügung stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>72 Stunden Aktion</strong><br>
Gemeinsam mit Luca Rusch (Referent für die 72-Stunden Aktion) wurde in einer digitalen Ausschusssitzung im November 2023 über die verschiedenen Möglichkeiten für eine klimaneutrale 72-Stunden Aktion 2024 gesprochen. Aufgrund der Kurzfristigkeit und dem geringen Minderungspotential wurde sich dazu entschieden, keine konkreten Maßnahmen für diese Aktion zu treffen, sondern den Fokus bei der Bilanzierung zu belassen. Im Anschluss wird es eine ausführliche Bilanzierung geben und aufgezeigt werden, wie sich die Aktion zum Gesamtjahr verhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Website und Bildungsmaterialien</strong><br>
Seit Ende des Jahres 2023 ist der Klimaneutralitätsausschuss nun auch auf der Website des BDKJ zu finden. Zusätzlich wird nun an einer Themenseite zur Klimaneutralität gearbeitet, auf welcher dann langfristig alle vom Ausschuss erstellten Materialien zur Verfügung gestellt werden, ebenso wie Tipps und Tricks auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität. Im Ausschuss wurden viele Ideen gesammelt, wie die Website möglichst interaktiv und vielseitig genutzt werden kann. Die ersten Materialien wurden erstellt, die FAQs gesammelt und werden fortan zur Verfügung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Digitale Austauschrunde</strong><br>
Ende Januar fand ein erstes Vernetzungstreffen zwischen den Diözesan-, Jugendverbänden &amp; dem Klimaneutralitätsausschuss statt. Insgesamt waren ca. 20 Personen aus den Diözesan- und Jugendverbänden anwesend. Es wurde dort erneut die Definition, die Wesentlichkeitsanalyse und die Klimabilanzierung sowie das zugehörige Verfahren vorgestellt und die anstehenden Aufgaben und Ziele erläutert. Der Austausch wird als sehr erfolgreich bewertet und soll bestenfalls zukünftig zweimal jährlich angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit im Team des Klimaneutralitätsausschusses und mit der Bundesstelle, insbesondere Gregor und Stefan, bedanken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Klimaneutralitätsausschuss,<br>
Isabel Rutkowski</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:30:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.3: Ausschuss für Förderfragen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Ausschuss_fuer_Foerderfragen-61762</link>
                        <author>Ausschuss für Förderfragen</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Ausschuss_fuer_Foerderfragen-61762</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1.Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem Ausschuss für Förderfragen gehören Vertreter*innen der Mitgliedsverbände an. Jede Bundesleitung eines Mitgliedsverbandes benennt dem BDKJ-Bundesvorstand ein*e Vertreter*in, in der Regel die Geschäftsführung oder ein Mitglied der Bundesleitung. Jugendverbände, die den Basisbeitrag als Mitgliedsbeitrag zahlen, haben beratende Stimme und Jugendverbände, die einen über diesen Basisbeitrag hinausgehenden Mitgliedsbeitrag zahlen, Stimmrecht. Bis zur Herbstsitzung wurde der Ausschuss geleitet von Simone Seidenberg (BdSJ) und Peter Dübbert (KjG). Bei der Wahl im Oktober wurden Simone Seidenberg (BdSJ) und Peter Kube (Kolpingjugend) als Ausschussvorsitzende gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausschuss tagte am 15.03.2023 sowie am 18.10.2023 regulär. Zusätzlich fand im September ein themenbezogene Webmeeting statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sitzungen des Förderausschusses finden ganztägig statt. Am Vormittag werden Schwerpunktthemen behandelt, die in der jeweils vorherigen Sitzung festgelegt werden. Nachmittags wird der offizielle Teil der Sitzung abgehalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei fanden beide Sitzungen als Präsenzveranstaltung mit digital zugeschalteten Personen statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit im Förderausschuss ist untereinander sehr wertschätzend. Die Verbände beteiligen sich gleichberechtigt an Diskussionen und Beratungen, was zu guten und tragfähigen Beschlüssen führt. Bei kontroversen Themen wird konzentriert und sachorientiert debattiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den beiden inhaltlichen Anteilen der Sitzungen wurden die Themen „Rechtsträgerschaft von Verbänden“ sowie „Digitalität der Jugendverbände“ behandelt. Bei ersterem stand dem Ausschuss Rechtsanwalt Dr. Norman-Alexander Leu als Referent zur Verfügung, beim letzterem lag der Fokus auf dem Austausch und der gegenseitigen Information und Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einen Schwerpunkt im Ausschuss bilden die Themen „Informationen aus der Zentralstelle und zum KJP“. Hier ging der Zuwendungsbescheid erst sehr kurz vor der Ausschusssitzung ein und erfolgte auch nicht im erwarteten Umfang. Das bisherige Verfahren für die Anerkennung der Festbeträge für die Fahrtkosten (max. 60,-€/TN) bei Arbeitstagungen, Kursen und Großveranstaltungen kann zukünftig nicht mehr angewendet werden. Die Fahrtkosten je TN müssen nachgewiesen und abgerechnet werden. Für die Abrechnung der Personalkostenförderung kann die Sachkostenpauschale gem. KJP-Rundschreiben „Personalkostenförderung“ ohne detaillierte Belegliste in Anspruch genommen werden. In der Förderabteilung wurde ein Verfahren ausgearbeitet, welches eine digitale Abrechnung der KJP-Einzelverwendungsnachweise ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Verteilung der KJP-Mittel wurde anhand des Silbersaal-Schlüssels beschlossen mit der Option, bei starken Abweichungen eine Beschlusslage herbeizuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Herbstsitzung stand fest: Der Umwidmungsbetrag aus der internationalen Jugendarbeit sowie die Rückflüsse von den Jugendverbänden wurden anhand des Silbersaal-Schlüssel für das Jahr 2022 umverteilt. Die Endabrechnungen 2022 wurden versendet und der Zuschuss ausgezahlt. Die Verteilung der KJP-Mittel für das Jahr 2023 nach dem Silbersaal-Schlüssel bleibt bestehen und die Planungssummenmitteilungen wurden versendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es konnte festgestellt werden, dass der KJP-Zuschuss für die Jugendverbandsarbeit für das Jahr 2024 nicht von einer Kürzung betroffen ist. Das ist auf die gute Lobbyarbeit des DBJR und seiner Mitgliedverbände (z.B. die Demonstration gegen die Kürzung im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) in Berlin) zurückzuführen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiteres Schwerpunktthema war die Beratung der Verteilung der VDD-Projektmittel.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:29:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.2: Digitalpolitischer Ausschuss (DiPA)</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Digitalpolitischer_Ausschuss_DiPA-48493</link>
                        <author>DiPa</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Digitalpolitischer_Ausschuss_DiPA-48493</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1. Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Felix Preu (seit 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Franziska Renz (seit 2023)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Katharina Volk (seit 2023)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kilian Gumpp (seit 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sarah Sophie Pohl (Co-Vorsitzende) (seit 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sebastian Dietz (Co-Vorsitzender) (seit 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Simon Hinz (seit 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungstermine</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>16.09.-17.09.2023 in Würzburg (inkl. Studientagung am 16.09.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>09.12.-10.12.2023 in Fulda</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>24.02.-25.02.2024 in Mainz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>09.04.2024 digital</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der DiPA tagt dreimal im Jahr. In Zukunft wird eine dieser Tagungen mit Übernachtung stattfinden und eine weitere vollständig digital. Neben den geplanten Inhalten beinhaltet jede Sitzung eine „Digitalpolitische halbe Stunde“, um auf aktuelle Entwicklungen in den Jugendverbänden sowie in Gesellschaft und Politik eingehen zu können. Außerdem findet in der Regel ein Austausch mit anderen digitalpolitischen Akteur*innen statt, sowohl um unser Netzwerk auszubauen, als auch um uns inhaltlich weiterzubilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das größte Schwerpunktthema des aktuellen Berichtszeitraums war die digitale Teilhabegerechtigkeit. Teilhabegerechtigkeit wurde bereits im digitalpolitischen Grundlagenbeschluss der HV 2018 „Teilhabe, Lebenswelt und Digitale Mündigkeit- unsere digitalpolitischen Grundhaltungen“ als Grundhaltung des BDKJ genannt. Unser Ziel war, diese Haltung für die politische Lobbyarbeit des BDKJ zu konkretisieren. Zu diesem Thema fand im September 2023 eine verbandsöffentliche Studientagung statt. Die beiden Referent*innen (Dr. Laura Leißner vom Berliner Institut für Partizipation und Torsten Krause von Kinderrechte digital) gaben uns einen Input zur menschenrechtlichen Grundlage digitaler Grundrechte und zu aktuellen Diskussionen zur Teilhabegerechtigkeit. Das lieferte eine gute Grundlage, um in den anschließenden Sitzungen ein Positionspapier zur digitalen Teilhabegerechtigkeit zu erarbeiten, welches der Hauptausschuss im Februar 2024 beschlossen hat. Das Thema ist allerdings sehr umfangreich, sodass das Positionspapier in erster Linie eine Arbeitsgrundlage darstellt. Darauf aufbauend wollen wir nun genauere politische Forderungen erarbeiten und in die Lobbyarbeit einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einem ersten Schritt hat der DiPA im Dezember 2023 eine Stellungnahme zu der (zu diesem Zeitpunkt) neuen Bezahlmethode von Meta verfasst und veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das zweite Schwerpunktthema bildeten innerverbandliche Digitalisierungsprozesse und die Kultur der Digitalität in den Jugendverbänden. Hierzu bereitet der DiPA mehrere Maßnahmen vor, etwa eine Aufstellung hilfreicher Tools und Softwarelösungen mit einer grundlegenden Einschätzung, was für welche Anwendungsbereiche geeignet erscheint. Dabei soll sowohl die Nutzer*innenfreundlichkeit, die Passung für die Arbeit in der Jugend(verbands)arbeit als auch eher „technische“ Aspekte wie der Datenschutz berücksichtigt werden. Wir hoffen, damit bereits gesammelte Erfahrungen zu bündeln, um sie allen Aktiven in den Jugendverbänden zur Verfügung stellen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem möchten wir diejenigen unterstützen, die konkret mit Digitalisierungsprozessen beschäftigt sind. Aus diesem Grund haben wir im Februar 2024 ein Netzwerktreffen für diesen Personenkreis angeboten, welches aber aufgrund der geringen Anmeldezahl zunächst abgesagt wurde. Wir planen eine Neuauflage. Ziel des Treffens ist grundsätzlich, Erfahrungen zu Herausforderungen und best practices auszutauschen. Darüber hinaus erhoffen wir uns als DiPA, damit eine Grundlage zu haben, um solche Erfahrungen in Form einer Arbeitshilfe zusammenführen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für unsere interne Arbeit haben wir darüber hinaus eine Übersicht über unser Digitalpolitisches Netzwerk erarbeitet, das wir gezielt auf- und ausbauen möchten. Davon erhoffen wir uns eine wirksame digitalpolitische Vertretung der Interessen junger Menschen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:29:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.3.1: arbeit für alle e.V.</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/arbeit_fuer_alle_e_V_-43977</link>
                        <author>afa</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/arbeit_fuer_alle_e_V_-43977</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Mitglieder</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr haben 15 Einrichtungen der Jugendberufshilfe bzw. der Jugendsozialarbeit dem afa als Mitglieder angehört. Darüber hinaus sind durch die Hauptversammlung aktuell folgende Personen in die Mitgliederversammlung des afa gewählt: Melanie Diekmann (CAJ), Vanessa Eisert (afa-Vorsitzende), Timothy Joksch (CAJ) Torben Schön (Kolpingjugend) und Anna-Lena Vering (BDKJ-DV Münster).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Satzungsgemäß besteht der Vorstand des afa e.V. aus zwei Personen aus den Reihen der Einrichtungen und zwei Personen der durch die Hauptversammlung hinzugewählten Mitglieder. Diese sind derzeit von verbandlicher Seite besetzt mit Anna-Lena Vering und Vanessa Eisert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von Einrichtungsseite sind Klaus Sommer vom Förderband in Mannheim und Dietmar Vitt vom Förderband in Siegen gewählte Vorstandsmitglieder. Darüber hinaus ist Stefan Ottersbach geborenes Mitglied des Vorstandes und stellvertretender Vorsitzender. Die Aufgabe der Geschäftsführung haben Ludger Urbic, Referent in der BDKJ-Bundesstelle, und seit Oktober 2023, Franziska von Deimling, ebenfalls Referentin in der BDKJ-Bundesstelle wahrgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Sitzungstermine</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden drei digitale Vorstandssitzungen, eine ganztägige Klausur sowie die ordnungsgemäße Mitgliederversammlung statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Arbeitsweise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand tagt mehrfach unterjährig, einmal jährlich findet die digitale Mitgliederversammlung statt. Im Rahmen der Beschäftigung mit dem Selbstverständnis und der Weiterentwicklung des afa wurde der Beschluss gefasst, die durch die Hauptversammlung gewählten Mitglieder im afa zu stärken. Hierfür wurde der sogenannte „hafa“ (Hauptversammlungsteilnehmer*innen im afa) entworfen. In diesem Rahmen treffen sich zukünftig die Mitglieder aus der Hauptversammlung, um sich schwerpunktmäßig insbesondere mit jugendverbandlichen Themen der Jugendsozialarbeit zu befassen. Diese sollen aus dem (h)afa dann in den BDKJ eingebracht und damit die sozialpolitische Arbeit des BDKJ gestärkt werden. Der hafa traf sich im Berichtszeitraum dreimal digital, einmal ganztägig in Präsenz sowie zu einer kurzen Absprache zur Stellungnahme zu einem Antrag des digitalpolitischen Ausschusses des BDKJ (DiPA) zu digitaler Teilhabe an den BDKJ-Hauptausschuss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Themenschwerpunkte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">afa-Kooperationskreis</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beim Kooperationskreis wurden neben BDKJ-nahen Einrichtungen auch Einrichtungen und Multiplikator*innen anderer Träger eingeladen. Der Kooperationskreis wurde im Juni 2023 in Berlin neben der Vernetzung zwischen den Einrichtungen auch für Präsenzgespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages genutzt. Über die Themen der Jugendberufshilfe, die Situation am Ausbildungsmarkt und zur Ausbildungsgarantie konnten konstruktive und gute Gespräche geführt werden. Der Kooperationskreis in Nürnberg im Dezember 2023 konnte erneut für einen konstruktiven Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen genutzt werden. Des Weiteren fand ein gemeinsames Gespräch mit einer Referentin der Bundesagentur für Arbeit in Präsenz in guter Atmosphäre statt. Der afa-Kooperationskreis ist ein wichtiges Gremium zum Austausch der Einrichtungen der Jugendberufshilfe, gleichzeitig aber auch ein Kulminationspunkt der Kooperation an der Schnittstelle von Jugendberufshilfe und Jugendverbandsarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">Josefstag</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Träger*innen des Josefstages sind die BAG KJS, die Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz und der afa. Die Einrichtungen und Verbandsgruppen waren im Berichtszeitraum angeregt worden, wieder bundesweit dezentrale Veranstaltungen zu veranstalten. Der Josefstag 2024 stand unter dem Motto: „Talente erkennen! – Europa als Chance“. Mit dem Motto sollte auf die verschiedenen Fähigkeiten und Talente aufmerksam gemacht werden, die junge Menschen in die Gesellschaft einbringen können und wollen. Die bundeszentrale Auftaktveranstaltung wurde in Kooperation mit dem Haus der offenen Tür in Sinzig in der Diözese Trier am 18. März gestaltet und durchgeführt. Die Veranstaltung wurde genutzt, um einen Austausch zu schaffen zwischen Kirche und Politik und konnte erfolgreich durchgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">72-Stunden-Aktion</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zur Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion zu motivieren, wurde ein Informationsschreiben sowie ein auf die Einrichtungen angepasster Flyer erstellt und an die Einrichtungen des afa(-Kooperationskreises) sowie über den Verteiler der BAG KJS geschickt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">Ausbildungsgarantie</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich auch im Jahr 2023 nicht verbessert. Der afa hat die die gesetzliche Entwicklung der Ausbildungsgarantie beobachtet und sich hierzu abgestimmt. Der Vorstand des afa hat sich in seinen Sitzungen jeweils mit der Entwicklung zum Thema beschäftigt, diese bewertet und so die Arbeit des BDKJ-Bundesvorstandes und der BDKJ- Bundesstelle zu diesem Thema unterstützt und qualifiziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">Grundeinkommen</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Beschluss zum Grundeinkommen aus der Hauptversammlung 2023 hat auch die Arbeit des afa thematisch geprägt. Insbesondere im Rahmen des „hafa“ stand die Weiterarbeit mit dem Beschluss im Fokus. Dabei wurde ein einseitiges Papier entwickelt, welches Gesprächspartner*innen aus Politik und Kirche in Gesprächen zur Information gegeben werden kann. Für den internen Gebrauch wurde auf Grundlage des Beschlusses zudem ein Argumentationspapier entworfen, welches die wichtigsten Inhalte übersichtlich zusammenfasst. Dies kann zur Vorbereitung auf Gespräche dienen. Geplant ist, sich auch weiterhin mit der Umsetzung des Beschlusses im „hafa“ zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">Ausblick</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der afa wird sich auch im kommenden Jahr mit aktuellen Entwicklungen und Themen der Jugendberufshilfe befassen und, wenn die Notwendigkeit besteht, entsprechend politisch äußern und Stellungnahmen veröffentlichen. Bei der Mitgliederversammlung im Sommer 2024 wird der Vorstand neu gewählt. Ebenso soll die Struktur des hafa nach dem ersten Arbeitsjahr reflektiert werden. Basierend auf dieser Reflexion soll ggf. eine Überarbeitung der Satzung angegangen werden, um diese an die aktuelle Arbeitsweise des afa und seinen beiden Säulen (Kooperationskreis und hafa) abzubilden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:28:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B III.2: BDKJ-Hauptausschuss</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Bericht_der_gewaehlten_Mitglieder_des_BDKJ-Hauptausschusses-14629</link>
                        <author>BDKJ-Hauptausschuss</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Bericht_der_gewaehlten_Mitglieder_des_BDKJ-Hauptausschusses-14629</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>1.Mitglieder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ-Hauptausschuss setzt sich zu Beginn dieser Amtszeit wie folgt zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vertreter*innen der Diözesanverbände:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Alexandra Guserle (DV Rottenburg-Stuttgart)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Johanna Ostermeier (DV Regensburg)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Katharina Niedens (DV Bamberg)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Volker Andres (DV Köln)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Christian Toussaint (DV Essen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Marc Buschmeyer (DV Mainz)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Daniel Gärtling (DV Osnabrück)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vertreter*innen der Jugendverbände:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Michaela Brönner (Kolpingjugend)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Anna Klüsener (PSG)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Annkathrin Meyer (DPSG)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Rebekka Schuppert (KSJ)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Jannis Fughe (KLJB)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Simon Schwarzmüller (KjG)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Timothy Joksch (CAJ)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Marvin Peschka (Quickborn)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>sowie dem Bundesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Amt blieb vakant. Christian Toussaint ist zum 31.09.2023 aus dem Hauptausschuss zurückgetreten. Zur Hauptversammlung 2024 tritt Rebekka Schuppert (KSJ) aus dem Hauptausschuss zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2. Sitzungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Hauptausschuss trat seit der letzten, ordentlichen Hauptversammlung zu fünf Sitzungen zusammen. Der Hauptausschuss tagt in der Regel hybrid. Eine Sitzung musste auf Grund des Bahnstreikes spontan digital stattfinden. Eine weitere Sitzung ist in einem Abendtermin digital geplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>17./18. Juni 2023, Würzburg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>22/23. September 2023, Kassel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>8. Dezember 2023, spontan digital</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>24./25. Februar 2024, Mainz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Geplant: 2. April 2024, digital zur Priorisierung der Anträge und Wahl des Awarenessteams zur HV</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus hat sich die PG Zukunft der Jugendverbände gebildet. In eigenen Treffen hat sie Inhalte für die Sitzung des Hauptausschusses und für die Bukos vorbereitet. Im Hauptausschuss wurden dann die Arbeitsergebnisse vorgestellt und weiter beraten (Näheres in Themenschwerpunkte).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3. Arbeitsweise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Hauptausschuss hat sich zu Beginn seiner Tätigkeit mit dem Selbstverständnis des Hauptausschusses beschäftigt und sich über einige Arbeitsweisen vergewissert. So soll sich der Hauptausschuss weiterhin viermal jährlich treffen, davon zweimal in zweitägigen Sitzungen. Zwei weitere Sitzungen sollen in Zukunft eintägig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hauptausschuss-Sitzungen tagen in der Regel mit drei Sitzungen in Präsenz, eine digitale Zuschaltung soll im Notfall möglich sein, und einer Sitzung digital.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in diesem Jahr wurden wir in unserer Arbeit durch externe Personen unterstützt. So moderierte Susanne Breyer weiterhin den Hauptausschuss und Ulrike Bergmeir war für die Protokollführung verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit im Hauptausschuss war überaus konstruktiv, effektiv und vertrauensvoll. Die Tagesordnungen waren auch in diesem Jahr sehr voll und trotzdem konnten wir die Zeitpläne in der Regel gut halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4. Themenschwerpunkte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Antrag Bekenntnis zur Lehre der Kirche und zum Ziel der Neuevangelisierung </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der von der Hauptversammlung vertagte Antrag des DV Görlitz wurde bei der ersten Sitzung des Hauptausschusses aufgerufen und nach einem Geschäftsordnungsantrag von der Tagesordnung genommen. Der Antragsteller war nicht anwesend. Es wurde vereinbart zu der Thematik ein Zoom-In anzubieten, um weiterhin im Gespräch bleiben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Kirchenpolitische Weiterarbeit </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach Ende des Synodalen Weges hat uns die kirchenpolitische Weiterarbeit in mehreren Sitzungen beschäftigt. So wurde auf der Septembersitzung der Weltjugendtag evaluiert und in der Dezembersitzung des Thema Kirchenverhältnis der Jugendverbände aufgegriffen. Zum Kirchenverhältnis gab uns Jonas Fiedler (Referent für Kirchenpolitik und Theologische Grundsatzfragen) eine Einführung in die Thematik. In Kleingruppen wurde dann überlegt, ob es weitere Schritte geben soll: einen weiteren Beschluss oder andere Formate z.B. eine Kampagne. In der abschließenden Diskussion sind eine gewisse Ratlosigkeit und Müdigkeit gegenüber den kirchenpolitischen Themen spürbar. Aus Perspektive des Hauptausschusses ist der BDKJ im Punkt kirchenpolitischen Positionen gut aufgestellt. Der Bundesvorstand wurde dahingehend beraten, sich in die weiteren Prozesse (Synodaler Ausschuss, Weltsynode) auf Grundlage unserer Beschlüsse einzubringen, aber die verbandsinterne Weiterarbeit an den Themen nicht zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Aufarbeitung sexualisierter Gewalt </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch das Thema Aufarbeitung sexualisierter Gewalt hat uns in diesem Jahr weiter beschäftigt. Wir haben den Vorstand insbesondere hingehend der Finanzierung und der Verhandlung mit möglichen Partnern beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Nach- und Vorbereitung der Hauptversammlung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der ersten Sitzung nach der Hauptversammlung wurde diese intensiv reflektiert. In der Februarsitzung wurde die Hauptversammlung 2024 vorbereitet. Eine weitere Sitzung zur Priorisierung der Anträge und Wahl des Awarenessteams findet am 2. April statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Zukunft der Jugendverbände </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus einer Themensammlung in der ersten Sitzung des Hauptausschusses ergab sich das Thema Zukunft der Jugendverbände und es wurde eine Projektgruppe (PG) gegründet mit dem Auftrag bis zur Hauptversammlung 2024 einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Thematik „Zukunft Jugendverbandsarbeit/ Zukunft BDKJ“ bearbeitet werden soll. Um die Jugend- und Diözesanverbände in den Prozess reinzuholen, hat die PG den Tagesordnungspunkt bei den Bukos im November 2023 vorbereitet und durchgeführt. Die Rückmeldungen und Ergebnisse der Erarbeitungsphase und der teilweise im Nachgang ausgefüllten Umfrage zu Erfahrungen ähnlicher Prozesse wurden ausgewertet und dienen als Grundlage des Antrages für die Hauptversammlung 2024. Als Themenschwerpunkte haben sich hieraus Verbandsentwicklung, Themenmanagement und Innovation ergeben, die in dem Antrag eingeflossen sind. Die einzelnen Ergebnisse der Bukos befinden sich als Anlage im Buko Protokoll und können da nachgelesen werden. Insgesamt hat die PG sich bis zur Hauptversammlung sechs Mal getroffen. In dieser PG arbeiteten Volker Andres (DV Köln), Peter Kube (Kolpingjugend), Johanna Ostermeier und ab den Bukos auch Rebekka Schuppert (KSJ) sowie Stefan Ottersbach für den Bundesvorstand mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Inhaltliche Beschlüsse des Hauptausschusses: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beschluss Klimagerechtigkeit in der Mobilitätswende, September 2023<br><a href="https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/bilder/news/2023/Klimagerechtigkeit_in_der_Mobilitaetswende.pdf">https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/bilder/news/2023/Klimagerechtigkeit_in_der_Mobilitaetswende.pdf</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beschluss Stärkung zivilgesellschaftlicher Beteiligung, Februar 2024<br><a href="https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/3/3.98_Beschluss_Staerkung_zivilgesellschaftlicher_Beteiligung.pdf">https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/3/3.98_Beschluss_Staerkung_zivilgesellschaftlicher_Beteiligung.pdf</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beschluss Digitale Teilhabegerechtigkeit für junge Menschen, Februar 2024<br><a href="https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/3/3.97_Digitale_Teilhabegerechtigkeit_fuer_jugen_Menschen.pdf">https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/3/3.97_Digitale_Teilhabegerechtigkeit_fuer_jugen_Menschen.pdf</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beschluss: Wahl zum Europäischen Parlament: Gerade jetzt: für unser Europa, Februar 2024<br><a href="https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/6/6.15_Wahl_zum_Europaeischen_Parlament_-_Gerade_jetzt_fuer_Europa.pdf">https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/Dokumente/Beschluesse/6/6.15_Wahl_zum_Europaeischen_Parlament_-_Gerade_jetzt_fuer_Europa.pdf</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Bericht:<br>
Rebekka Schuppert<br>
Marc Buschmeyer</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:27:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.12: Theologische Grundsatzfragen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Theologische_Grundsatzfragen-21499</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Theologische_Grundsatzfragen-21499</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Kirchenpolitik und Theologische Grundsatzfragen wird seit Dezember 2022 von Jonas Fiedler mit einem Stellenumfang von 50 Prozent besetzt. Das Referat wird durch Eigenmittel finanziert. Sarah Grünberg-Lieu arbeitet im Sekretariat mit dem Referenten zusammen. Der Stelleninhaber verantwortet die strategische Beratung des BDKJ-Bundesverbandes zu kirchenpolitischen und theologischen Fragestellungen und die Interessenvertretung des BDKJ in Gremien und Organisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.1 Vielfalt der Gottesbilder</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Beschluss der Hauptversammlung “Vielfalt der Gottesbilder” (2.35) vom Dezember 2021 beinhaltete vier konkrete Aufträge: Die Jugend- und Diözesanverbände wurden ermutigt im Jahr 2022 Bildungsveranstaltungen durchzuführen. Außerdem sollten sie der Bundesstelle schnellstmöglich Material zur Verfügung stellen, um es auf der Website platzieren zu können. Der Beschluss beinhaltete außerdem die Selbstverpflichtung aller, zukünftig im Rahmen von Impulsen und Gottesdiensten vielfältigen Gottesbildern Raum zu geben. Im Berichtszeitraum haben wir den Fachtag für Geistliche Verbandsleitungen zu diesem Thema durchgeführt (s.o.). Und für das Magazin Futur 2 haben wir einen Artikel zum Thema verfasst, in dem wir unseren Beschluss einer kirchennahen Öffentlichkeit vorstellen konnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns, dass der Beschluss weiterhin von vielen Menschen in unseren Strukturen aufgegriffen wird. Der Beschluss ist in seinen Forderungen erfüllt, aber das geteilte Anliegen und der angezeigte Bedarf bleiben bestehen, insbesondere im Hinblick auf liturgische Sprache.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin Material zum Thema auf unserer Website zur Verfügung stellen. Außerdem freuen wir uns sehr, dass wir im Rahmen des Katholik*innentags in Erfurt mit diesem Thema auf einem großen Podium vertreten sein werden. Und für die zweite Jahreshälfte 2024 planen wir je nach Ressourcen eine Social-Media-Kampagne zu diesem Thema. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.2 AG Evangelisierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der vergangenen Hauptversammlung haben wir uns in unterschiedlichen Formaten über den Begriff Evangelisierung ausgetauscht. Im Juni beschloss der Hauptausschuss den wahrgenommenen Diskussionsbedarf einen konkreten Ort zu geben. Für den Hauptausschuss übernahmen Katharina Niedens (DV Bamberg) und Timothy Joksch (CAJ) die Konzeption, begleitet von Stefan und Jonas. Diese Arbeitsgruppe führte im Rahmen der Bundeskonferenzen im November 2023 einen einstündigen Studienteil durch. Die Wortbeiträge und Stimmungsbilder fanden Eingang in den Hauptausschuss im Dezember 2023. Der Hauptausschuss übernahm den Vorschlag der Arbeitsgruppe und beauftragte den Bundesvorstand, bereits vorhandenes Material zum Themenfeld zu sammeln und verbandsintern zugänglich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir haben in den Diskussionen eine große Breite an Verständnis und Erwartungen in Bezug auf den Evangelisierungsbegriff wahrgenommen. Die Diskussionen im Rahmen der Bundeskonferenzen waren lebhaft</strong>.<strong> Dabei wurde einerseits die produktive Chance und andererseits die Vereinnahmungsgefahr des Begriffes thematisiert. In der Debatte hat sich für uns gezeigt, dass wir in jeder Form der Glaubenskommunikation unsere Verbandsprinzipien leben wollen. Wir stehen hinter der Entscheidung, in einem nächsten Schritt eine Zusammenstellung unserer Positionierung zu diesem Themenfeld zu erarbeiten. Ein herzlicher Dank gilt Katharina Niedens (DV Bamberg) und Timothy Joksch (CAJ) für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nachdem wir die beauftragte Textsammlung erstellt haben, werden wir den Sachstand auswerten. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.3 ZOOM in Anti-Antisemitismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr hat uns die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) darauf hingewiesen, dass antisemitische Bilder und Passagen in die Jugendbibel Eingang gefunden haben. Nach konstruktiven und vertrauensvollen Gesprächen mit der BAG K+R haben wir daher im November 2023 ein ZOOM in unter dem Titel “Anti-Antisemitismus” durchgeführt, an dem neun Personen teilgenommen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das ZOOM in hat, gerade vor dem Hintergrund des Terrorangriffs der Hamas vom 7. Oktober 2023, dabei geholfen, die Vielschichtigkeit des Antisemitismus nachzuvollziehen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir danken vor allem Henning Flad von der BAG K+R für den wichtigen Austausch zu dem Thema und seinen Vortrag innerhalb des ZOOM in. Ebenfalls danken wir Prof. Dr. Roland Werner-Cerny für sein Co-Referat und Kordula Montkowski für die Moderation. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die gesellschaftliche und politische Lage erfordert es, unsere bisherigen Bemühungen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit fortzuführen. Besonders als katholischer Dachverband sind wir aufgefordert, jeder Form von Antijudaismus entschieden zu begegnen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.4 Ökumenischer Jugendkreuzweg (ÖKJW)</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit aej und afj sind wir im Herausgeberteam des Ökumenischen Jugendkreuzweges (ÖKJW). Der diesjährige ÖKJW trägt den Titel “Dein POV”. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit konnte aufgrund der Wiederbesetzung des Referates Kommunikation in der Bundesstelle frühzeitig geplant werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind sehr zufrieden, dass die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diesem Jahr sehr gut und unkompliziert läuft. Ebenso froh sind wir darüber, dass das Redaktionsteam unter der Leitung von Tobias Knell (afj) reibungslos zusammenarbeitet und auch in diesem Jahr wieder eine lebendige und neue Ästhetik für den Jugendkreuzweg entwickelt hat. Ein herzlicher Dank gilt Ralf Meyer, der für den BDKJ in der Redaktionsgruppe mitarbeitet.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Eine Kooperation mit dem Fachverband der Religionslehrer*innen ist vorbereitet und soll zum nächsten Jahr umgesetzt werden. Unser Ziel ist dabei eine Reichweitensteigerung. Zu diesem Zweck wünschen wir uns auch, dass der ÖKJW zukünftig noch stärker über die Kanäle der Jugend- und Diözesanverbände beworben wird.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.5 Jugendkommission der DBK </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Jugendkommission trifft sich zweimal jährlich, um über Grundsatzfragen der Jugendpastoral zu beraten. Stefan ist seit dem Frühjahr 2022 als Berater der Kommission tätig. Themen der Sitzungen im Berichtszeitraum waren u.a.: Weltjugendtag, Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, Geistliche Verbandsleitung, Streichung von staatlichen Mitteln im Bereich der politischen Bildung, Ministrant*innenwallfahrt. Die Präsenzsitzung von Dezember 2023 wurde kurzfristig abgesagt und im Januar 2024 sehr verkürzt und nur digital durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten es weiterhin als Gewinn, dass wir an den Sitzungen der Jugendkommission teilnehmen und unsere Perspektive einbringen können. Ärgerlich ist aus unserer Sicht, dass die Dezembersitzung kurzfristig abgesagt werden musste. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Stefan wird bis zum Ende der Legislaturperiode weiterhin als Berater an den Kommissionssitzungen teilnehmen. Das nächste Treffen findet nach Redaktionsschluss im März statt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>12.6 Weitere Vernetzungsstrukturen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sofern es unsere zeitlichen Ressourcen erlauben, nehmen wir jeweils zwei Mal im Jahr an den Beiratssitzungen der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Pastoraltheolog*innen sowie am Vernetzungstreffen Forschung und Praxis der afj teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diese beiden Vernetzungsstrukturen ermöglichen uns den Kontakt zu Theolog*innen, die an jugendpastoralen Fragestellungen interessiert sind. Das finden wir wichtig.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir bleiben im Rahmen unserer Möglichkeiten mit diesen beiden Netzwerken in Kontakt. </em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:52:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.11: Mädchen- Frauenpolitik und Diversität</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Maedchen-_Frauenpolitik_und_Diversitaet-14265</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Maedchen-_Frauenpolitik_und_Diversitaet-14265</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Diversität wird von Joana Kulgemeyer mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird durch KJP-Mittel finanziert. Dennis Wartenberg arbeitet im Sekretariat mit dem Referat zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat unterstützt und berät den BDKJ-Bundesverband in Fragen der Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Diversität auf Grundlage der Bundesordnung sowie im Rahmen der aktuellen Schwerpunktsetzungen und Beschlüsse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum lag der Fokus unserer mädchen- und frauenpolitischen Aktivitäten mit Blick auf die Bundespolitik auf den Themen „Mädchen- und Frauengesundheit“ sowie „Schwangerschaftsabbrüche“ und über die Grenzen des Nationalstaats hinweg auf der Situation von Mädchen und Frauen in Konflikten. Im Bereich Diversität stand die Begleitung des Selbstbestimmungsgesetzes im Fokus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.1 Schwangerschaftsabbrüche</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach der aktuellen gesetzlichen Regelung sind Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland generell <em>strafbar</em>, bleiben aber unter bestimmten Bedingungen <em>straffrei</em>. Geregelt ist dies in §218ff des Strafgesetzbuchs. Bereits im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung vereinbart zu prüfen, wie Regelungen für den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches aussehen könnten. Im letzten Frühjahr hat die Bundesregierung eine Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung eingesetzt, die Möglichkeiten zur Regulierung von Schwangerschaftsabbrüchen außerhalb des Strafgesetzbuchs prüft. Aufbauend auf unserem Anfang 2023 realisierten Fachtag, bei dem wir uns mit rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verankerung von Schwangerschaftsabbrüchen auseinandergesetzt haben, haben wir eine Online-Veranstaltung mit einer Referentin des SkF ausgerichtet, ums uns mit der Rolle der Beratung in Schwangerschaftskonfliktsituationen zu befassen. Ziel war es, einen Raum zur gemeinsamen Weiter- und Meinungsbildung zu eröffnen. Einen Beschluss zu §218 hat der BDKJ-Bundesverband nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Durch den inhaltlichen Input und den Einbezug einander ergänzender, interdisziplinärer Perspektiven im vergangenen Jahr konnten wir Angebote zur Wissenserweiterung und damit eine Grundlage zur sachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik innerhalb des BDKJ schaffen. Insgesamt nehmen wir innerhalb der Verbände ein gesunkenes Interesse zur Befassung mit der Thematik wahr, was sich auch in geringen Teilnahmezahlen bei der letzten Online-Veranstaltung widerspiegelt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die politischen Entwicklungen in dem Themenbereich weiterhin verfolgen. Über Rückmeldungen, ob ein weiteres Interesse zur Fortbildung und zur Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex besteht, freuen wir uns aus der Versammlung. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.2 Gemeinsam gegen Antifeminismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor dem Hintergrund des gleichstellungspolitischen Backlashs, dem Erstarken der Neuen Rechten und damit verbundenen antifeministischen Entgleisungen in Politik und Gesellschaft, bedarf es einer gezielten Auseinandersetzung mit ihren Erscheinungsformen und Gegenstrategien. Gemeinsam wollen wir daher der Frage nachgehen, wie wir gegen Antifeminismus vorgehen können und einen Raum für alle interessierten FINTA* aus den Jugend- und Diözesanverbänden bieten, der Austausch, Vernetzung und eine Stärkung von Handlungssicherheit ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir verurteilen das Erstarken von Antifeminismus und unterstützen das Präsidium der Bundesfrauenkonferenz bei der Thematisierung dieser Problematik im Verband.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Vom 21. bis 23. März 2024 richtet das Bundesfrauenpräsidium eine Fachtagung aus, die unter dem Motto „Gemeinsam gegen Antifeminismus“ steht. Im Anschluss tagt die Bundesfrauenkonferenz am gleichen Veranstaltungsort. Beide Veranstaltungen finden erst nach Berichtslegung statt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.3 Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände und -gruppen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände und -gruppen (AG Kath) ist ein Zusammenschluss katholischer Frauenverbände und -gruppen, die auf Bundesebene tätig sind. Sie stellt ein gemeinsames Forum für Informationsaustausch und Interessensvertretung dar. Die Geschäftsführung hat derzeit Prisca Patenge aus der Geschäftsstelle des ZdK inne. Schwerpunktthemen im Berichtszeitraum waren „Frauengesundheit“ und „Frauenarmut“. Der BDKJ bringt sich über die AG Kath in den Deutschen Frauenrat (DF) ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die AG Kath ist ein wichtiger Raum zur Vernetzung mit anderen katholischen Frauenverbänden. Ein großer Mehrwert liegt darin, dass die AG einen Raum zur Zusammenarbeit in gesellschaftspolitischen Belangen darstellt, die in die Bundespolitik hineinstrahlen und verschiedene Politikfelder betreffen. Die Mitgliedschaft in der AG ist eine wichtige Säule der mädchen- und frauenpolitischen Arbeit des BDKJ. Die Zusammenarbeit war im vergangenen Jahr sehr wertschätzend und bereichernd. Es haben sich daraus weitere Kooperationen mit verschiedenen Frauenverbänden für gemeinsame frauenpolitische Vorhaben ergeben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In den kommenden Monaten wird die Vorbereitung der bevorstehenden Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats im Juni einen Fokus der Arbeit in der AG Kath bilden − insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung der Schwerpunktthemen des DF. Aus der Kooperation heraus wird es mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) einen gemeinsamen Aufruf zur Europawahl am 25.04.2024 unter dem Motto „Europas Töchter ein feministischer Blick auf die Europawahl 2024” geben und in Zusammenarbeit mit der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) planen wir einen frauenpolitischen Empfang im Dorf der Jugend des BDKJ im Rahmen des Katholik*innentags.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.4 Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik (BAG Mädchen*politik) setzt fachpolitische Impulse in der feministischen Arbeit zur bundesweiten Verankerung von Mädchen*arbeit in Strukturen und Konzeptionen. Um im Bereich der Mädchen*arbeit und -politik gut vernetzt zu agieren, haben wir unser Engagement in der BAG im vergangenen Jahr fortgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Positiv zu bewerten ist, dass sich erste Synergieeffekte zeigen, insbesondere mit Blick auf die Berücksichtigung und Vertretung der Interessen von Mädchen* in der Bundespolitik. Wir schätzen den vertrauensvollen Austausch mit und die hohe Motivation der Mitglieder der BAG sehr.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden unser Engagement in der kommenden Zeit fortführen und gezielte Anknüpfungspunkte für mädchenpolitische Arbeit der Verbände und der Interessensvertretung ausfindig machen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.5 Deutscher Frauenrat</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Dachverband von rund 60 bundesweit aktiven Mitgliedsorganisationen mit ca. 10 Millionen Frauen ist der Deutsche Frauenrat (DF) die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessensvertretung in Deutschland. Der DF konnte seine (politische) Strahlkraft in der vergangenen Zeit ausweiten. Der BDKJ ist über die AG Kath Mitglied im Deutschen Frauenrat und neben der Sozialistischen Jugend − Die Falken der einzige Kinder- und Jugendverband<br>
im DF.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der letzten Mitgliederversammlung wurden u. a. Anträge beschlossen, mit denen die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, die Finanzierung frauen- und gleichstellungspolitischer Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag sicherzustellen und in eine geschlechtergerechte Zukunft zu investieren. Zudem hat die Versammlung Beschlüsse zur Reformierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), zur Einführung einer Kindergrundsicherung, zu einer rechtlichen Absicherung von Zwei-Mütter-Familien sowie geschlechtergerechte Bildung und Weiterbildung in der digitalen Transformation gefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr haben wir weiter daran gearbeitet, neue Strukturen der Rückbindung an die Vorstandsebene zu schaffen und anschlussfähige Informationswege zu etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Vernetzung innerhalb des DF ist ein sehr wichtiger Knotenpunkt für unser mädchen- und frauenpolitisches Engagement. Gerade mit Blick auf die Vertretung der Interessen junger Frauen können wir wichtige Perspektiven in den DF einbringen − insbesondere im Rahmen der Mitgliederversammlung ist dies im vergangenen Jahr gut gelungen. Die Berührungspunkte, die gegeben waren, hatten für uns einen großen Mehrwert. Für die kommende Zeit gilt es, das Potenzial dieses Zusammenschlusses noch stärker nutzbar zu machen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In der kommenden Zeit werden wir die Kontakte, die im Rahmen unserer mädchen- und frauenpolitischen Arbeit durch den DF entstehen, ausbauen und weitere Netzwerke knüpfen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.6 Kommissariat der Deutschen Bischöfe – Katholisches Büro Berlin</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wichtiger Partner in unserer mädchen- und frauenpolitischen Arbeit ist außerdem das Katholische Büro in Berlin. Hier herrscht eine auf Dauer angelegte und regelmäßige Abstimmung zu frauen- und jugendpolitischen Themenfeldern, insbesondere auf Arbeitsebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Zusammenarbeit ist dialogorientiert und wertschätzend.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin den Kontakt zum Katholischen Büro in Berlin beibehalten und weiter stärken.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.7 Diversität</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Jugendarbeit basiert auf dem Bewusstsein, dass sich gesellschaftliche Normen immer wieder verändern und weiterentwickeln. Besonders wichtig ist uns, die verschiedenen Dimensionen von Diversität zu berücksichtigen, wertzuschätzen und zu stärken − sowohl mit Blick auf die Verbandsarbeit als auch mit Blick auf die Bundespolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politisch bildet sich zunehmend eine eigenständige Queerpolitik heraus, die wir − im Rahmen des Aktionsplans Queer Leben und darüber hinaus − begrüßen, unterstützen und dessen Umsetzung wir im vergangenen Jahr kritisch begleitetet haben. Zur Auseinandersetzung und Stärkung der Interessensvertretung in diesem Feld wurde auf der DBJR-Vollversammlung ein Antrag zur Queerpolitik verabschiedet, in dessen Erstellung wir uns gemeinsam mit der aej, Lambda und der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) eingebracht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Folge der Veröffentlichung der zweiten Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland haben wir uns mit den Empfehlungen des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen befasst, um auszuloten, wie der Umsetzungsprozess der UN-BRK weiter vorangetrieben werden kann und welche Rolle wir hier als Jugendverbände einnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr haben wir außerdem Anknüpfungspunkte zur Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit ausgelotet, um diskriminierungssensible Maßnahmen gegen Einsamkeit auch aus Perspektive junger Menschen in den Blick zu nehmen − gerade, weil Diskriminierungserfahrungen Einsamkeitsempfindungen begünstigen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem wurde das Grundsatzprogramm in leichte Sprache übersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diversität soll aus unserem katholischen Selbstverständnis heraus gelebte Praxis sein. Gleichzeitig wissen wir, dass wir diesem Anspruch in unserer täglichen Arbeit nicht immer gerecht werden. Es ist uns ein Anliegen, eine gezielte Befassung mit Diversität als Querschnittsthema und -anliegen zu ermöglichen. Dazu gehört auch, das Verhältnis zwischen den verschiedenen Diversitätsdimensionen und damit verbundenen Politiken zu schärfen. Es ist bedauerlich, dass es aufgrund fehlender Ressourcen bisher nicht möglich war, sich dem Themenfeld Diversität umfassend zuzuwenden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In vielen Verbänden wird bereits viel zu einzelnen Diversitätsaspekten gearbeitet, gerade in sozialpolitischen und queeren Themen ist viel Expertise zugegen. Im kommenden Jahr soll es eine Ideen-Werkstatt mit Interessierten aus den Jugend- und Diözesanverbänden zum Thema Diversität geben, um gemeinsam auszuloten, wie wir die spezifischen Stärken der Verbände nutzen und wie wir sie zusammenbringen können, um im Sinne der Vieldimensionalität des Themas und der Verschiedenartigkeit der Verbände unsere Anwaltschaft fokussiert einzusetzen und im BDKJ gewinnbringend zu bündeln. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>11.8 Selbstbestimmungsgesetz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ unterstützt das geplante Selbstbestimmungsgesetz der Bundesregierung. Bisher unzureichend berücksichtigt ist, dass auch für junge Menschen die Hürden für die Selbstbestimmung ihrer Identität und Personenstandsänderung abgebaut werden müssen. Der Hauptausschuss beschloss im Dezember 2022 den Antrag „selbstbestimmt &amp; diskriminierungsfrei“ zur Unterstützung des Selbstbestimmungsgesetzes und forderte uns zur Lobbyarbeit dahingehend auf. Wir haben dazu an verschiedenen Treffen mit Stakeholder*innen teilgenommen, zu denen u. a. der Parlamentarische Staatssekretär Sven Lehmann (BMFSFJ) eingeladen hatte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf verfasst und − von politischen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen − daraufhin sehr positive Resonanz erhalten. Zur Unterstützung des Anliegens haben wir den Gesetzgebungsprozess medial begleitet und standen in den letzten Monaten sehr intensiv in Kontakt mit anderen Organisationen, mit denen uns das Anliegen eines diskriminierungsfreien Selbstbestimmungsgesetzes verbindet. In dem Kontext haben wir u. a. einen gemeinsamen Brief an die Vorsitzenden der demokratischen Bundestagsfraktionen formuliert und uns an Social-Media-Kampagnen des LSVD beteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Beschluss bewegt sich am Puls der Zeit und ist ein wichtiges Mandat, um unsere politischen Aktivitäten zur Stärkung von Diversität in Politik und Gesellschaft zu intensiveren. Bisher konnte Daniela das Thema gut in den DBJR einbringen, Stakeholder*innen innerhalb des politischen Prozesses identifizieren und dort mit unserer Position wahrgenommen werden. Für die Unterstützung des Gesetzes haben wir viel positiven Zuspruch erhalten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden den Beschluss des Hauptausschusses umsetzen, weiterhin für das Gesetz und die Interessen von jungen Menschen darin lobbyieren. Weiterhin gilt es, gezielt Verknüpfungen zwischen unserem jugend- und kirchenpolitischen Engagement zu schaffen und übergreifend zu nutzen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:52:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.10: Kirchenpolitik</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Kirchenpolitik-29040</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Kirchenpolitik-29040</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Kirchenpolitik und Theologische Grundsatzfragen wird von Jonas Fiedler mit einem Stellenumfang von 50 Prozent besetzt. Das Referat wird durch Eigenmittel finanziert. Sarah Grünberg-Lieu arbeitet im Sekretariat mit dem Referenten zusammen. Der Stelleninhaber verantwortet die strategische Beratung des BDKJ-Bundesverbandes zu kirchenpolitischen und theologischen Fragestellungen und die Interessenvertretung des BDKJ in Gremien und Organisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.1 Nachbereitung Synodaler Weg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach Beendigung des Synodalen Weges haben sich sieben Arbeitsgemeinschaften gebildet, die aus Beschlüssen des Synodalen Weges resultieren. Es arbeiten AGs zu den Themen Priesterliche Existenz, Segensfeiern, Geschlechtliche Vielfalt, Dialog mit der Weltkirche, Bestellung des Bischofs, Frauen in Ämtern sowie Erstellung der Satzung des Synodalen Ausschusses. Von den (ehemals) jungen Synodalen arbeitet Lisa Holzer (KjG) in der AG zu Frauen in Ämtern mit und Mara Klein in der AG zu Geschlechtlicher Vielfalt. Gregor arbeitete in der AG zur Erstellung der Satzung des Synodalen Ausschusses, welche ihre Arbeit bereits mit der ersten Plenumssitzung des Synodalen Ausschusses beendet hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG und die KLJB haben vergangenes Jahr die Broschüre „Unser Weg geht weiter − Unser Dialogbeitrag zu den Texten des Synodalen Weges“ veröffentlicht. Gregor traf sich einmalig zur Beratung des Vorhabens mit KLJB und KjG. Die Broschüre ist sehr gelungen und in Absprache mit der Kirchenpolitischen Vernetzungsrunde ist deutlich geworden, dass diese Arbeit nicht durch den BDKJ doppelt geschehen muss. Im Referat entsteht momentan eine Übersicht, welche Beschlüsse des Synodalen Weges in welcher Diözese umgesetzt wurde. Dies soll in Form eines Ampelsystems visualisiert werden. Leider ist die Mitwirkung der Diözesanverbände bisher gering, sodass die Übersicht bisher nicht fertiggestellt werden konnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Durch intensive Mitarbeit und strategisch gutes Agieren, konnten die Satzung und Geschäftsordnung des Synodalen Ausschusses mit der Expertise der Jugendverbände bereichert werden und viele Paragrafen sind im Interesse des BDKJ verfasst und beschlossen. Kritik üben wir an der Besetzung der AGs und der Kommunikation zu diesem Vorgehen. Das Verfahren war von Seiten des ZdK und der DBK sehr intransparent. Bis Redaktionsschluss des Rechenschaftsberichts ist nicht (ZdK-intern) veröffentlich, welche Personen in den AGs mitarbeiten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es scheint, dass die Übersicht der Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges zurzeit auf wenig Interesse stößt. Eine Erstellung ohne die Zuarbeit von den Diözesanverbänden ist jedoch nicht möglich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die AGs zur Nacharbeit des Synodalen Wegs müssen ihre Arbeit zeitnah aufnehmen, damit sie konkrete Vorschläge erarbeiten. Oft ist jedoch der Auftrag nicht eindeutig und es ist offen, wer Beschlüsse in dem jeweiligen Arbeitsfeld fassen muss. Wir setzen uns für eine breite Beteiligung und Beschlussfassung durch ein legitimiertes Gremium mit Beteiligung von Gläubigen ein. Wir werden weiterhin Einsatz für eine transparente Kommunikation der Arbeit der AGs leisten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Übersicht des Stands der Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Wegs kann ohne die Zuarbeit der Diözesanverbände nicht fertiggestellt werden. Dazu braucht es eine Aussage der Diözesanverbände, inwieweit eine Zusammenarbeit gewollt ist und gewährleistet werden kann.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.2 Synodaler Ausschuss </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 10. bis 11. November 2023 tagte die erste Plenarsitzung des Synodalen Ausschusses. Zur Vorbereitung traf sich Gregor mit den Mitgliedern, die zuvor im Synodalen Weg zu den jungen Synodalen gehörten: Lisa Holzer (KjG), Lukas Nusser (KjG), Katharina Norpoth, Mara Klein, Finja Weber. Mit der Gruppe ist auch weiterhin eine enge Vernetzung und strategische Absprache geplant. In der Sitzung des Synodalen Ausschusses konnte eine Satzung sowie eine Geschäftsordnung einstimmig beschlossen werden. Wir konnten uns konstruktiv in die Sitzung einbringen und zur Kompromissfindung in den Auseinandersetzungen bedeutend beitragen. Neben einer kritischen Rolle, die immer wieder auf die systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt verweist, ist die lösungsorientierte Mitarbeit für uns wichtig. Wir haben außerplanmäßige Plenarsitzung für die Wahlen in die Kommissionen vorgeschlagen, was leider abgelehnt wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 17. Februar 2024 wurde bekannt, dass die Deutsche Bischofskonferenz der Satzung des Synodalen Ausschusses in seiner Vollversammlung nicht zustimmen wird, da ein Schreiben aus dem Vatikan sie dazu aufforderte. Der Tagesordnungspunkt wurde bei der Vollversammlung gestrichen. Das ZdK hatte der Satzung bereits zugestimmt. Gregor war mit den Bischöfen sowie Vertreter*innen des ZdK dazu intensiv im Austausch. Die jungen Mitglieder des Synodalen Ausschusses schreiben einen Brief an DBK und ZdK mit der Bitte, gemeinsam und synodal eine Lösung dazu zu finden und zu diesem Zweck die Sitzung im Juni stattfinden zu lassen. Nach Redaktionsschluss tagt die Gemeinsame Konferenz zu diesem Thema und die Bischöfe werden zu Gesprächen in Rom sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die erste Sitzung des Plenums des Synodalen Ausschusses bewerten wir als gelungen. Insbesondere unser Beitrag zum Beschluss der Satzung ist positiv hervorzuheben. Die Sitzung verlief insgesamt konstruktiv und von fast allen Personen war ein Ringen um ein gutes Gelingen spürbar. Zugleich muss weiterhin Kritik an den bisherigen Ergebnissen des Synodalen Weges sowie am langsamen Vorankommen geäußert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Nicht-Zustimmung der DBK kritisieren wir massiv, wie auch unserer Pressemitteilung zu entnehmen war. Synodale Prozesse und vor allem Maßnahmen der systemischen Veränderung, werden weiter ausgebremst. Wir unterstützen alle Vorgehensweisen, diese Problematik aufzulösen und stellen uns an die Seite der Bischöfe, die an der Sitzung des Synodalen Ausschusses festhalten wollen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es gilt nun, die Bischöfe zu unterstützen, die an der Sitzung und den Veränderungen der katholischen Kirche festhalten und weiter auf einem Reformweg zu bleiben. Dabei dürfen wir keinesfalls hinter dem bereits Beschlossenem zurückbleiben. Wir werden uns lösungsorientiert einbringen. Zugleich prüfen wir, ab welchem Punkt eine Mitarbeit ggf. auch nicht mehr möglich sein wird.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In der Regelarbeit wird sich Gregor inhaltlich auf die Kommission zur Zusammensetzung des Synodalen Rates fokussieren, um dort die Jugendbeteiligung sicherzustellen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.3 Zentralkomitee der deutschen Katholiken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss der katholischen Organisationen, der diözesanen Räte sowie Einzelpersonen. Es vertritt die Anliegen der Gläubigen (kirchen)politisch. Für den BDKJ sind wir alle über die AGKOD Mitglied im ZdK. Es haben zwei Vollversammlungen des ZdK stattgefunden, wobei die erste parallel zur Hauptversammlung tagte, wodurch wir nicht anwesend sein konnte. Gregor vertritt den BDKJ und die AGKOD außerdem im Hauptausschuss des ZdK sowie in der Gemeinsamen Konferenz. Außerdem arbeitet Lena im Sachbereich 2 „Politische und ethische Grundfragen“ und Gregor im Sachbereich 5 „Familie, Generationen und Geschlechtergerechtigkeit“ mit. Im Sachbereich 6 „Nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung“ ist Lena Wallraff (Referentin für Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit) Beraterin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ZdK ist ein wichtiger kirchenpolitischer Partner sowie eine gute Vernetzungsplattform für uns. Relevante gesellschaftliche, politische und kirchenpolitische Themen werden dort beraten und Positionen dazu beschlossen. Wir konnten an vielen Texten und Beschlüssen mitwirken und haben auch die Fortentwicklung es ZdK selbst eingefordert. Zugleich merken wir, dass gerade Themen von Kindern und Jugendlichen nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die angemessen wäre. Auch ist es müßig unser Vorgehen immer wieder zu erklären und Grundprinzipien der demokratischen Beratung einzufordern, weil sie nicht von Anfang an umgesetzt werden. Besonders im Prozess der Neufassung der Statuten und der Geschäftsordnung des ZdK sowie der Formulierung eines Leitbildes bringen wir uns für die Demokratisierung und Schaffung von Transparenz ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das ZdK ist für den BDKJ eine wichtige Vertretungs- und Vernetzungsplattform und zugleich kann der BDKJ die Themen von Kindern und Jugendlichen im katholischen Raum platzieren. Die Strukturen müssen jedoch überarbeitet und zeitgemäß gestaltet werden. Das Zutrauen in den Experten-Verband für die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu ihren Themen sollte gestärkt werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die Interessen der Kinder und Jugendlichen weiterhin im ZdK vertreten. Im Juni 2024 steht die Neuwahl der ZdK-Delegierten durch die AGKOD-Delegiertenversammlung an. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das ZdK ein Statut bekommt, welches unseren demokratischen Prinzipien entspricht und in die Zukunft gerichtet ist. Außerdem werden wir darauf hinwirken, dass die Lobbyarbeit des ZdK besser mit der Lobbyarbeit der Verbände vernetzt wird. Die Rolle des ZdK im Synodalen Ausschuss begleiten wir kritisch. Es gilt als Ziel mittel- bis langfristig die Organe und Gremien des ZdK in gemeinsame, synodale Kirchenstrukturen zu überführen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir alle müssen von der AGKOD-Delegiertenversammlung im Juni 2024 erneut als ZdK-Mitglieder wiedergewählt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.4 Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Organisationen Deutschlands</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen (AGKOD) ist der Zusammenschluss von katholischen Verbänden, Organisationen und Geistlichen Gemeinschaften. Gregor ist stellvertretender Vorsitzender der AGKOD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AGKOD hat dieses Jahr insbesondere den Prozess der Neufassung der Satzung des ZdK beraten. Der Einsatz zielt auf eine Beibehaltung der starken Vertretung der Verbände im ZdK sowie eine Demokratisierung der dortigen Prozesse. Der AGKOD-Vorstand macht sich für Reformen im ZdK stark. Weitere Themen der Beratung waren der Synodale Weg und Synodale Ausschuss, die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, die Finanzierung der Verbände sowie das Erstarken des Rechtsextremismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die AGKOD ist für die (kirchen)politische Interessenvertretung der Verbände und im ZdK wichtig. Die Zusammenarbeit mit den Verbänden schafft Bündnisse. Die Themen der Verbände konnten so im ZdK platziert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Jahr 2024 werden die AGKOD weiterhin die Reformprozesse im ZdK beschäftigen, aber auch die eigene Weiterentwicklung der Statuten. Außerdem wird es einen Schwerpunkt auf die Zukunftsfähigkeit katholischer Verbände geben. Vom 21. bis 22. Juni 2024 tagt die AGKOD-Delegiertenversammlung in Ludwigshafen. Dort werden sowohl der Vorstand als auch die Delegierten fürs ZdK gewählt. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.5 Gemeinsame Konferenz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gemeinsame Konferenz ist ein gemeinsames Gremium von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Gregor ist für das ZdK Mitglied der Gemeinsamen Konferenz. Im vergangenen Jahr wurde vor allem die Nachbereitung des Synodalen Wegs und die Bildung der entsprechenden AGs sowie die Vorbereitung des Synodalen Ausschusses beraten. Weitere Themen waren der Bundeshaushalt, Bioethik, Schwangerschaftsabbrüche sowie die Kriege in Ukraine und Israel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Gemeinsame Konferenz ist ein wichtiges Gremium der Vernetzung und kirchenpolitischen Interessenvertretung. Insgesamt muss aber überlegt werden, wie dieses Gremium in synodalen Gremien der Zukunft aufgehen kann. Die Gemeinsame Konferenz kann keine Beschlüsse fassen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Gregor wird auch im kommenden Jahr die Interessen der Jugendverbände sowie des AGKOD-Vorstands in der Gemeinsamen Konferenz vertreten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.6 XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Oktober 2023 hat die erste Sitzung der Weltsynode in Rom stattgefunden. Unsere Bemühungen, Gregor als teilnehmenden Auditor zu platzieren, waren leider erfolglos. Aus Deutschland fand weder die Interessenvertretung junger Menschen, noch nichtmännlicher Personen eine Berücksichtigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Vorbereitungsdokument der Weltsynode gaben wir eine Stellungnahme gegenüber der Bischofskonferenz ab, welche sich vor allem auf den Beschluss „Der Anteil der Verbände an der Sendung der Kirche“ sowie den Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2023 zum Synodalen Weg bezog. Inwieweit diese im Dokument, welches nach Rom gesendet wurde, berücksichtigt wurden, ist unbekannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit der DACHS-Vernetzung war Gregor mit sieben weiteren Jugendverbandler*innen vom 12. bis 16. Oktober 2023 in Rom. Gregor führte dort, teils gemeinsam mit der Gruppe, Gespräche mit Frère Alois aus Taizé, der Kirchenvolksbewegung, Missio Aachen, #Outinchurch und Spirit Unbounded. Außerdem fand ein Treffen mit den deutschsprachigen Vertreter*innen bei der Weltsynode statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach der Beratung der Weltsynode veröffentlichten wir eine Pressemitteilung zum Abschlussbericht des ersten Teils der Sitzung, in welchem viele notwendige Themen angesprochen werden. Leider fehlt nach wie vor die Anerkennung der systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt durch den Vatikan sowie der Wille, Machtmissbrauch und Diskriminierung abzubauen. Weiterhin fand im Dezember ein digitales Treffen mit den deutschsprachigen Vertreter*innen bei der Weltsynode statt, um den Prozess zu reflektieren und auf das Kommende zu schauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Präsenz während der Weltsynode bewerten wir als sehr positiv. Der BDKJ und seine Positionen waren in der Presse sehr sichtbar. Außerdem bewerten viele Bischöfe die Teilnahme von Jugendverbandler*innen an der Maßnahme in Rom als positiv. Die Pressestelle sagte in Auswertung der Treffen eine Unterstützung für das Jahr 2024 zu. Berechtigte Kritik wurde an der fast ausschließlich deutschsprachigen Vernetzung geübt. Außerdem war es für den BDKJ eine Herausforderung Teilnehmer*innen für das Treffen in Rom zu gewinnen. Dass keine mandatierten Vertreter*innen der Jugend- und Diözesanverbände anwesend waren, ist ein Verlust.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Vom 2. Oktober bis zum 27. Oktober tagt die zweite Sitzung der Weltsynode. Wir bewerten dies als kirchenpolitisch bedeutenden Prozess und wollen daher unsere Präsenz in Rom steigern. Gregor soll die gesamte Sitzung der Weltsynode in Rom anwesend sein und die Gelegenheit zu internationalen kirchenpolitischen Gesprächen und Interessenvertretung nutzen. Es soll gemeinsam mit der DACHS-Vernetzung die Möglichkeit geben unterschiedlich lang diese Präsenz zu begleiten. Wir sind momentan in der Absprache mit dem Sekretariat der Bischofskonferenz, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann, ob es eine Finanzierung für die Fahrt nach Rom geben kann und mit welchen Formaten wir junge Menschen in den Prozess einbinden. Dazu sollen sich zwei Vorbereitungsgruppen, eine innerhalb des BDKJ, eine aus den DACHS-Gruppen zusammensetzen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.7 DACHS-Treffen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das jährlich DACHS-Vernetzung zwischen den deutschsprachigen Jugendverbänden und -organisationen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol fand vom 25. bis 27.08.2023 in Salzburg statt. Schwerpunktthema war die Beschäftigung mit Geistlichen Gemeinschaften. Außerdem wurde zur Weltsynode beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das DACHS-Treffen ist ein wertvoller Austausch mit den deutschsprachigen Partner*innen. Insbesondere die Fahrt nach Rom in Rahmen der Weltsynode ging aus dem DACHS-Treffen hervor. Zugleich scheint das Interesse der Teilnahme aus den Jugend- und Diözesanverbänden gering, da die Suche nach Teilnehmer*innen mühsam ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das nächste DACHS-Treffen findet 30.08. bis 1. September 2024 in Chur statt. An einer Teilnahme Interessierte können sich bei Gregor melden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.8 Kontakt zur Deutschen Bischofskonferenz und dem Verband der Diözesen Deutschlands</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Kontakt zu den Bischöfen, der Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sowie den Mitarbeiter*innen des Sekretariats der Bischofskonferenz und des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) ist gut und gestaltete sich neben den Treffen beim Synodalen Ausschuss und der Weltsynode punktuell und themenbezogen. Der VDD sieht den hohen Wert der 72-Stunden-Aktion, unterstützt die Aktion ideell und finanziert sie großzügig. Zur Finanzierung der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt der Jugendverbände und des BDKJ finden zurzeit Gespräche statt. Wir arbeiten regelmäßig mit der Pressestelle der DBK zusammen, zum Weltjugendtag und zur Weltsynode besonders intensiv. Zur Weltsynode 2024 wurde uns Unterstützung angeboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gregor wurde als Mitglied der Gemeinsamen Konferenz zur Studieneinheit der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz nach Augsburg eingeladen. Sie fand zur Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung statt. Im Vordergrund standen jedoch Gespräche zum Synodalen Ausschuss, da die Vollversammlung den Beschluss der Satzung von der Tagesordnung nahm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Kontakt zum Sekretariat der DBK sowie zum VDD ist insgesamt gut. Bei Bedarf kann auf kurzem Wege miteinander gesprochen werden. Wir sind dankbar für Mittel für die 72-Stunden-Aktion. Die Diskussion über Mittel für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt hingegen ist müßig und wird weiter verzögert. Dass hier noch keine Aussage des VDD vorliegt, ärgert uns.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Kontakt zu den einzelnen Bischöfen gestaltet sich unterschiedlich. Dabei sind vor allem auch Gespräche mit Bischöfen wertvoll, die nicht hundertprozentig unsere Überzeugungen teilen. Im Synodalen Ausschuss konnten wir nochmals verdeutlichen, dass die Zukunft der Kirche ein Anliegen ist und in welchem Rahmen wir kompromissbereit sind, aber auch für welche Ziele wir einstehen. Die Zusammenarbeit mit der Pressestelle der DBK bewerten wir als gut und erfolgreich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Kontakt zu allen Diözesanbischöfen, insbesondere zum Jugendbischof und zum Vorsitzenden der DBK soll weiterhin intensiv gepflegt werden. Wir werden uns weiterhin in die kirchenpolitische Gestaltung einbringen. Wir erwarten, dass es zeitnah eine Entscheidung zur Finanzierung des Aufarbeitungsprozesses seitens des VDD gibt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>10.9 Weitere Kontakte</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Kontakte pflegten wir zu verschiedenen Organisationen und waren teilweise auf deren Veranstaltungen vertreten. Diese Kontaktpflege dient insbesondere der kirchenpolitischen Vernetzung und dem Bilden von Allianzen. Unter anderem bestehen gute Kontakte zur Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“, bei dessen österreichischen Vollversammlung Gregor einen Vortrag anlässlich der Ehrung von #OutInChurch hielt. Weiterhin fanden zwei Austauschtreffen mit den großen Verbänden der AGKOD (Kolpingwerk Deutschland, KAB, kfd, KDFB und BDKJ) statt. Weitere regelmäßige Kontakte bestehen zu #OutinChurch, katholischen Influencer*innen, dem Cusanuswerk, verschiedenen Orden, Spirit Unbounded, den verschiedenen Generalvikariaten sowie weiteren Akteur*innen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:49:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.9: Jugendsozialarbeit</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Jugendsozialarbeit-52709</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Jugendsozialarbeit-52709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Jugendsozialarbeit wird seit Oktober 2023 von Franziska von Deimling mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Zuvor war das Referat von Ludger Urbic besetzt. Das Referat wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) zu 90 Prozent refinanziert. Die Finanzierung des Referates ist bis 2025 gebunden an die Tätigkeit in den Themenfeldern „Berufliche Integration für alle jungen Menschen erreichen“ (40 Prozent) und „Teilhabe aller jungen Menschen am gesellschaftlichen Leben stärken” (50 Prozent). Des Weiteren ist im Referat das Projekt „Gelingensfaktoren Aufsuchender Jugendsozialarbeit“ angesiedelt, welches durch Ilka Bähr mit 40 Prozent besetzt ist. Andreas Schmitz arbeitet im Sekretariat des Referates.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.1 Beschluss „Die Würde des Menschen ist bedingungslos“ − Grundeinkommen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Hauptversammlung 2023 wurde der Antrag „Die Würde des Menschen ist bedingungslos − für eine zukunftsfähige Gesellschaft“ beschlossen. Der Beschluss wurde im Sommer an die zuständigen Fachpolitiker*innen versandt. Im Rahmen der Treffen der Hauptversammlungsteilnehmer*innen im afa (hafa) wurde der Beschluss weiterbearbeitet. Dabei wurde ein One-Pager entwickelt, welches zur Verbreitung in Kirche und Politik genutzt werden kann. Außerdem wurde eine Zusammenfassung des Beschlusses erarbeitet, welche intern als Vorbereitung für Gespräche dienen soll.<br>
In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Grundeinkommen sowie der Klima-Allianz Deutschland fand im Februar ein digitaler Workshop mit dem Titel „Klimageld und Grundeinkommen − zwei Bausteine für Klimagerechtigkeit in der Diskussion“ statt, bei dem Stefan den Beschluss und seine Inhalte vorstellte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Beschluss zum Grundeinkommen ist richtungsweisend und hat entsprechend Aufmerksamkeit erfahren. Wir sind froh, dass wir bereits mit Kooperationspartner*innen das Thema Grundeinkommen weiterbearbeiten und unsere Expertise einbringen konnten. Wir bedauern, dass sich aufgrund des personellen Umbruchs im Referat einige Handlungsschritte zeitlich verzögert haben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die im Beschluss vorgesehenen Handlungsschritte werden angegangen und umgesetzt. Um den Beschluss und seine Positionen innerverbandlich stärker nutzen zu können, werden die Ergebnisse des hafa in einer jugendpolitischen Vernetzungsrunde vorgestellt und Interessierten zugänglich gemacht werden. Des Weiteren wird das Thema Grundeinkommen sowohl innerverbandlich als auch mit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit bearbeitet werden und die Ergebnisse für die politische Arbeit zum Einsatz kommen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.2 Haushaltsverhandlungen 2024</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die im Haushaltsentwurf vorgesehenen KJP-Kürzungen haben auch den Bereich der Jugendsozialarbeit betroffen. Durch die intensive Lobbyarbeit konnten die Kürzungen verhindert und so die Finanzierung für 2024 weitestgehend gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Haushaltsverhandlungen im Jahr 2023 haben eine große Unsicherheit bei allen Akteur*innen hervorgerufen. Wir fordern eine langfristige und nachhaltige Finanzierung der Jugendsozialarbeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch in den kommenden Haushaltsverhandlungen werden wir uns für die bedarfsgerechte Ausfinanzierung der Jugendsozialarbeit einsetzen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.3 Ausbildungsgarantie</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich auch 2023 nicht wesentlich entspannt. Es gibt weiterhin eine große Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze und eine große Zahl unversorgter Bewerber*innen um Ausbildungsplätze. Es gibt weiterhin eine starke regionale und sektorale Uneinheitlichkeit im Ausbildungsmarkt. Betriebe und Jugendliche finden im Angebot und der Nachfrage nicht zueinander. Alarmierend ist der Rückgang der Jugendlichen, die eine duale Berufsausbildung anstreben.<br>
Die Ausbildungsgarantie wurde als Teil des Aus- und Weiterbildungsgesetzes im Juni 2023 beschlossen und tritt zum 1. April 2024 in Kraft. Wir haben mit dem Referat und mit dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit, die Federführung für eine Positionierung zum Thema Ausbildungsgarantie übernommen. Das Referat konnte für die BAG KJS an verschiedenen fachpolitischen Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten teilnehmen und ihre Position einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Situation am Ausbildungsmarkt als weiterhin schwierig. Von der Ausgestaltung einer Ausbildungsgarantie hatten wir uns mehr erwartet als die kleinen Veränderungen, die eingeführt wurden. Die Ausbildungsgarantie ist aus unserer Sicht keine echte Garantie für alle jungen Menschen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Ausbildungsgarantie durch die Stärkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer und sozialpädagogischer Instrumente zu stärken. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.4 Projekt Gelingensfaktoren Aufsuchender Jugendsozialarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Projekt „Gelingensfaktoren Aufsuchender Jugendsozialarbeit“ ist im Juli 2022 an der Bundesstelle gestartet und wurde im Jahr 2023 weitergeführt. Das Projekt wird aus Projektmitteln des Kinder- und Jugendplans gefördert und weist eine Laufzeit von zwei Jahren auf. Ziel des Projektes ist es, verschiedene Ansätze der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit abzubilden und in der Folge zu eruieren, welche Faktoren den jeweiligen Ansatz zum Erfolg führen. Die Aufsuchende Jugendsozialarbeit ist nach der Corona-Pandemie in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Sie ist gegenwärtig von zentraler Bedeutung für das Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene wieder an Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen heranzuführen. Die teilnehmenden sieben Projekte mit teilweise unterschiedlichen Ansätzen Aufsuchender Jugendsozialarbeit konnten im ersten Halbjahr 2023 besucht werden. Hierbei wurde der mit Hilfe der wissenschaftlichen Begleitung erstellte Interviewleitfaden genutzt, um leitfadengestützte Expert*inneninterviews zu führen. In einem weiteren Schritt wurden die geführten Interviews ausgewertet, um somit erste Gelingensfaktoren zu identifizieren. Diese eröffnenden gelingenden Faktoren der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit konnten bei einem Workshop den Praktiker*innen präsentiert werden. Gemeinsam mit diesen fand ein Austausch über die Gelingensbedingungen und weiterführende Faktoren statt. Die wissenschaftliche Begleitung für das Projekt hat Professorin Dr. Ruth Enggruber von der Hochschule Düsseldorf übernommen. Sie bringt sich als Mitgestalterin und Gesprächspartnerin innerhalb der Auswertung, sowie beim gemeinsamen Workshop engagiert ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten das Projekt, die geführten Expert*inneninterviews mit den Akteur*innen der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit, sowie die Inhaltsanalyse dieser als einen wichtigen Schritt, ein relevantes Thema innerhalb der Jugendsozialarbeit zu platzieren. Die Erfahrungen aus dem Projekt unterstreichen die zentrale Rolle der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit bei der Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in prekären Lebenslagen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ebenfalls positiv zu bewerten ist die Zusammenarbeit mit einigen BDKJ-nahen Einrichtungen innerhalb des Projektes. Das Projekt ermöglicht es dem BDKJ, seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit wirkungsvoll zu platzieren. Aus unserer Sicht ist das Projekt auf einem guten Weg zur Erreichung dieser Ziele.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Rahmen des Projektes infolge der Interviews und Workshops mit den teilnehmenden Einrichtungen ist eine digitale Handreichung vorgesehen. Die geplante Fortsetzung der Kooperation mit den Praktiker*innen der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit in Online-Treffen und die gemeinsame Aufarbeitung der Inhalte und Ausarbeitung der Ergebnisse im Rahmen der digitalen Handreichung arbeiten auf das Ziel hin, die erzielten Erkenntnisse einer breiten Masse zugänglich zu machen. Innerhalb der Handreichung werden die Gelingensfaktoren Aufsuchender Jugendsozialarbeit gezielt herausgearbeitet und beschrieben. Die teilnehmenden Einrichtungen werden weiterführend als „Pilotprojekte“ innerhalb der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit fungieren. Die Verbreitung der Ergebnisse soll durch einen gemeinsamen Fachtag am 16. Mai dieses Jahres sichergestellt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.5 Josefstag</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für das Jahr 2024 werden wieder dezentrale Veranstaltungen in den Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit angeregt unter dem Motto: „Talente erkennen! Europa als Chance“. Das Motto wurde mit Blick auf die anstehende Europawahl gewählt und soll die Möglichkeit bieten, mit Abgeordneten aus dem Europäischen Parlament ins Gespräch zu kommen. Es zeichnet sich ab, dass erneut viele Einrichtungen den Josefstag als Plattform nutzen werden. Die zentrale Auftaktveranstaltung findet im Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig statt. Die bundeszentralen Träger (afa e.V., afj und BAG KJS) haben im Berichtszeitraum im Rahmen eines Klausurtages das Konzept des Josefstags überarbeitet und zukunftsfähig aufbereitet. Dabei wurde insbesondere ein Kommunikationskonzept entworfen, das zukünftig dabei unterstützen soll, die politischen Forderungen früher und gezielter einsetzen zu können. Aufgrund des Personalwechsels im Referat können zum Josefstag 2024 nur einige der Punkte umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir halten das Thema des Josefstages 2024 für gut gewählt und relevant. Der Josefstag ist aus unserer Sicht weiterhin ein sehr gutes Format, um als BDKJ für die Interessen von jungen Menschen eine Stimme zu erheben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir hoffen, dass erneut viele Einrichtungen und insbesondere Jugendverbandsgruppen den Josefstag gestalten werden. Die Weiterentwicklung des Josefstages auf Basis der in 2023 erarbeiteten Konzepte soll im Laufe des Jahres 2024 erfolgen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.6 afa-Kooperationskreis</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der afa-Kooperationskreis fand im Berichtszeitraum in Berlin (13.‑15. Juni 2023) und Nürnberg (13.-14. Dezember 2023) statt. Er wurde genutzt, um die Zusammenarbeit der Einrichtungen der Jugendberufshilfe zu gestalten. Neben BDKJ-nahen Einrichtungen gehören dem afa-Kooperationskreis auch Einrichtungen und Multiplikator*innen anderer Mitgliedsorganisationen der BAG KJS an.<br>
Im Rahmen des Kooperationskreises in Berlin konnten wieder Abgeordnete aus den relevanten Ausschüssen für Gespräche gewonnen werden. Die Gespräche fanden in einer guten Atmosphäre statt.<br>
Der zweite afa-Kooperationskreis fand in Nürnberg statt, um auch in Präsenz Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit zu führen. Hier konnte ein gezielter und guter Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen gestaltet werden, auch der Austausch mit der Bundesagentur für Arbeit erfolgte in einer angenehmen Atmosphäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der afa-Kooperationskreis ist aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit, die Träger der Jugendberufshilfe in einen direkten Erfahrungsaustausch miteinander und in einen Austausch mit Politik und Administration zu bringen. Insbesondere die Gespräche untereinander aber auch der Austausch mit Gesprächspartner*innen ist in Präsenz besser und intensiver zu gestalten. Mit diesem Format bringen wir eine Qualität in die Kommunikation in der Jugendsozialarbeit ein. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Jahr 2024 soll der afa-Kooperationskreis weiterhin für den fachlichen Erfahrungsaustausch und den fachpolitischen Austausch mit der Politik und der Bundesagentur genutzt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>9.7 Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ gestaltet als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) diese aktiv mit. Im Berichtszeitraum konnten Impulse aus der Jugendsozialarbeit in den BDKJ transportiert werden, aber genauso Positionen des BDKJ in die Jugendsozialarbeit eingebracht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Zusammenarbeit in der BAG KJS sehr positiv. Insbesondere freuen wir uns darüber, dass Stefan erneut zum ersten Vorsitzenden der BAG KJS gewählt und so in seiner Arbeit bestätigt wurde. Durch den Vorsitz in der BAG KJS haben wir Möglichkeiten, die Arbeit mitzugestalten und unsere Anliegen einzubringen. Außerdem können wir durch die Doppelfunktion wichtige Lobbykontakte herstellen.</strong><strong>Wir bedauern, dass die geplante Weiterarbeit an den Jugendpastoralen Leitlinien aus der Perspektive der Jugendsozialarbeit nicht erfolgt ist. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir haben uns erneut für eine Refinanzierung des Referates in den Themenfeldern „Berufliche Integration für alle jungen Menschen erreichen“ (40 Prozent) und „Teilhabe aller jungen Menschen am gesellschaftlichen Leben stärken” beworben. Die Ergebnissicherung des Projektes „Gelingensfaktoren Aufsuchender Jugendsozialarbeit“ soll in enger Kooperation mit der BAG KJS gestaltet werden.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:47:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.8: Jugendpolitik</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Jugendpolitik-51359</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Jugendpolitik-51359</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Diversität wird von Joana Kulgemeyer mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird durch KJP-Mittel finanziert. Dennis Wartenberg arbeitet im Sekretariat mit dem Referat zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat unterstützt und berät den Bundesverband in Fragen der Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Diversität auf Grundlage der Bundesordnung sowie im Rahmen der aktuellen Schwerpunktsetzungen und Beschlüsse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.1 Ressortübergreifende Jugendstrategie</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In dieser Legislaturperiode soll die Jugendstrategie der Bundesregierung weiterentwickelt werden. Teil dieses Prozesses ist u. a. das Vorhaben, einen Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung (NAP) zu entwickeln. Dieser ist darauf angelegt, Kinder und Jugendliche nachhaltig in ihren Beteiligungsrechten zu stärken. Hierzu hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen breiten Beteiligungsprozess gestartet, in dessen Rahmen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden sollen. Wir haben u. a. an einer Dialogwerkstatt zum Thema „Vielfalt &amp; Beteiligung“ im Sommer letzten Jahres teilgenommen, unsere Perspektive zur Formulierung von Maßnahmen und zur Notwendigkeit der Berücksichtigung jugendverbandlicher Perspektiven eingebracht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Vorhaben, einen Nationalen Aktionsplan zu entwickeln, ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung von Strukturen für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendblichen. Dabei ist die Ausgestaltung des Prozesses selbst kritisch im Blick zu behalten. Für uns bedeutet das, uns weiterhin dafür einzusetzen, dass die Perspektive von Jugendverbänden systematisch miteinbezogen und damit unserem gesetzlichen Auftrag des SGB VIII als Interessensvertretung junger Menschen Rechnung getragen wird.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für die kommenden Monate ist von Seiten des BMFSFJ die Durchführung verschiedener Dialogveranstaltungen geplant. In 2025 sollen die Empfehlungen dem Bundeskabinett sowie der Jugend- und Familienminister*innen-Konferenz (JFMK) vorgelegt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Jugendstrategien auf nationaler und europäischer Ebene zusammengedacht und Synergien genutzt werden. Wir werden den Prozess in der kommenden Zeit weiterhin begleiten und mit anderen Jugendverbänden als Expert*innen für Kinder- und Jugendbeteiligung daran mitwirken.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.2 Haushaltsverhandlungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 5. Juli hat die Bundesregierung ihren Haushaltsentwurf für 2024 vorgelegt. Dieser sah zunächst u. a. Einsparungen im Bereich des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) vor. Unter breiter Beteiligung der Jugend- und Diözesanverbände im BDKJ haben wir uns daher in der zweiten Jahreshälfte 2023 intensiv für eine Verstetigung der KJP-Mittel für die Jugendverbandsarbeit eingesetzt. Zentral war hierbei, dass wir zum einen auf politischer Ebene die Bedeutsamkeit jugendverbandlichen Engagements für die Demokratie aufmerksam machen und hervorheben wollten, wie wichtig der Programmbereich des BMFSFJ für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratiebildung und die Stärkung ehrenamtlicher Strukturen ist. Zum anderen ging es darum, die politischen Aktivitäten durch eine gezielte Kommunikationsstrategie öffentlichkeitswirksam zu flankieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit den Jugendverbänden im DBJR haben wir vielfältige Aktivitäten − von Offenen Briefen, über Einladungen und Gespräche mit Politiker*innen bis hin zu Massenmailings und einer Demonstration am Weltkindertag in Berlin − umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als BDKJ haben wir zudem eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne #DemokratieWerkstatt gestartet, an der sich Strukturen aller Ebenen der Jugend- und Diözesanverbände beteiligt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztlich wurden die zunächst angekündigten Kürzungen im KJP zurückgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Bemühungen im Kontext der Haushaltsverhandlungen waren sehr wichtig. Beeindruckt waren wir von dem Engagement der Jugend- und Diözesanverbände, die sich aktiv &amp; laut für eine Verstetigung der KJP-Mittel stark gemacht haben. Die Öffentlichkeitskampagne war seit vielen Jahren die erfolgreichste Kampagne, die wir als Gesamtverband realisiert haben. Auch die Zusammenarbeit mit unseren Bündnispartner*innen im DBJR und darüber hinaus war von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt. Zugleich waren die Aktivitäten rund um die anberaumten Kürzungen für alle Beteiligten sehr ressourcenintensiv. Dies kann nicht Teil der Regelarbeit werden. Wir danken allen, die sich durch viele kreative Aktionen, Gespräche, Öffentlichkeitsarbeit &amp; Co für die Förderung der Jugendverbandsarbeit eingesetzt haben!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation im Bund ist anzunehmen, dass die Finanzlage auch zukünftig angespannt bleibt. Daher machen wir in politischen Gesprächen weiterhin deutlich, dass die Energie der Verbände in die Jugendarbeit und nicht die Sicherung von Fördermitteln fließen muss und es verlässliche Rahmenbedingungen für (junges) Engagement braucht. Mit Blick auf das kommende Haushaltsjahr, nehmen wir die Erfahrungen aus dem letzten Jahr mit, werden wir uns frühzeitig strategisch aufstellen, mit anderen Akteur*innen vernetzen, als aktive Kooperationspartner*innen anbieten und Gespräche mit Entscheidungsträger*innen suchen, um Planungssicherheit für alle Seiten zu erhalten. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.3 Politische Kontaktarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum ging es vor allem darum, bestehende Kontakte zu intensivieren und weitere politische Netzwerke zu erschließen. Im vergangenen Jahr konnten wir verschiedene Treffen nutzen, um den Austausch mit Akteur*innen aus dem parlamentarischen Raum zu vertiefen. Auch mit Mitarbeiter*innen in Ministerien und Parteizentralen konnten wir ins Gespräch gehen und gemeinsame Zielstellungen identifizieren − insbesondere mit Blick auf die angespannte Haushaltssituation und die Stärkung mentaler Gesundheit junger Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen in der politischen Kontaktpflege eine wichtige Säule unserer Arbeit. Dass die Pflege politischer Kontakte zeitintensiv ist, brachte für uns Herausforderungen mit sich. Die gegenwärtige Ressourcenknappheit führte leider dazu, dass wir die Zusammenarbeit an einigen Stellen noch nicht intensiveren konnten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Weiteren gilt es für uns, fortlaufend zu erörtern, an welchen Stellen es zur Vertretung der Interessen unserer Mitglieder noch tiefergehende Vernetzungen ins politische Feld braucht und wie wir diese ressourceneffizient erschließen können. Eine enge Verknüpfung mit der Systematisierung des Politischen Monitorings der Bundesstelle soll dazu beitragen, die Kontaktarbeit in starke Strukturen zu überführen, die innerhalb des Vorstands, der Bundesstelle und dem Verband Zugänge zu Stakeholder*innen im parlamentarischen Raum gewährleisten. Das kommende Jahr ist darauf ausgelegt, auf den Großveranstaltungen 72-Stunden-Aktion und Katholik*innentag gezielt Räume für die Kontaktpflege sowie für die Begegnung zwischen Politiker*innen und Verbandler*innen zu schaffen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.4 Landesstellentagung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In 2023 fanden zwei Treffen der BDKJ-Landesstellen statt, die wir gemeinsam mit der afj ausgerichtet haben: ein erstes in digitaler Form im Mai und ein zweites Ende November in Präsenz in Berlin. Dabei standen insbesondere der Austausch zum Umgang mit Haushaltskürzungen auf Länder- und Bundesebene, die bevorstehenden Europa- und Bundestagswahlen, der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung (GaFöG) sowie die politische Lobbyarbeit der Landesstellen und ihr Engagement in ihren jeweiligen Landesjugendringen im Fokus. Nach einer hohen Anzahl coronabedingter Absagen im Vorjahr waren bei der Präsenzsitzung fast alle anwesend. Die Landesstellen haben zurückgemeldet, dass sie den Austausch untereinander und mit der Bundesebene sehr schätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch aus unserer Sicht ist dies ein gewinnbringendes Austausch- und Vernetzungsformat, insbesondere um aktuelle politische Entwicklungen aufzugreifen, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und Raum für länderübergreifende (strategische) Abstimmungen zu schaffen. Über die hohe Teilnehmendenzahl freuen wir uns sehr. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Termine der beiden Treffen für dieses Jahr wurden bereits abgestimmt und bekanntgegeben. Im Juni ist ein digitales Format geplant, bevor im November wieder eine zweitägige Tagung in Präsenz stattfinden wird, bei der der Austausch mit Akteur*innen aus dem politischen Raum vorgesehen ist.</em><em>Es ist anzustreben, an die regen Teilnehmerzahlen von 2023 anzuknüpfen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.5 Fachtag Lobbyarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Dezember haben wir einen Fachtag zum Thema „Lobbyarbeit“ in Berlin veranstaltet. Ziel war es, einen Raum für Weiterbildung und Austausch von Good Practices in Form einer Maßnahmenbörse zu schaffen und gemeinsam zu überlegen, wie wir unsere Strahlkraft als bundesweit agierende Organisation weiter erhöhen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die hohe Nachfrage an der Teilnahme hat gezeigt, dass das Angebot, sich gemeinsam im Bereich der Lobbyarbeit weiterzubilden, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und sich als Gesamtorganisation zukunftsgerichtet aufzustellen, den gegenwärtigen Bedarf vieler Verbände trifft. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden nun prüfen, welche nächsten Schritte nun an das Format bzw. das Thema anschließen sollen. Dies ist eng mit Prozessen des Themenmanagements &amp; Politischen Monitorings verbunden und in der Weiterentwicklung zusammenzudenken. Diesbezüglich sind wir auch auf die Antragsberatungen der Hauptversammlung gespannt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.6 Engagement zur Stärkung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zunehmenden Angriffe auf die Demokratie in Form des erstarkenden Rechtsextremismus, Antifeminismus, Antisemitismus und weiterer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit erfordern von uns klare Positionierungen und zielgerichtetes Engagement für eine starke, lebendige und vielfältige Demokratie. Nach den #Demo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Form verschiedener öffentlichkeitswirksamer Formate, wie dem BDKJ-Newsletter sowie auf Social Media haben wir u. a. in <em>Themenwochen gegen Menschenfeindlichkeit</em> demokratisches Engagement der Verbände <em>(wie Demonstrationen, Beschlusslagen zum Themenfeld etc.)</em> gebündelt und sichtbar gemacht und uns (z. B. im Kontext der Correctiv-Recherche) gegen das Erstarken rechtsextremer Kräfte positioniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Relevanz, für eine starke Demokratie einzutreten, als äußerst hoch. Da die Thematik sehr vielschichtig ist, betrachten wir sie als Querschnittsthema und -aufgabe, d. h. ein Anliegen, das interdisziplinär zu bearbeiten und referatsübergreifend in den Blick zu nehmen ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir sehen den dringlichen Bedarf, uns der Thematik im kommenden Jahr intensiv zuzuwenden und einen großen Mehrwert darin, auch die Aktivitäten zur Bundestagswahl darin einzubetten. Hier ist zu prüfen, wie viele Ressourcen dafür aufgewandt werden können, was in der Konsequenz auch bedeutet, dass andere jugendpolitische Themen weniger intensiv bearbeitet werden können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.7 Jugendpolitische Vernetzungsrunde</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachdem die Jugendpolitische Vernetzungsrunde im Herbst 2022 wieder gestartet ist, hat sie sich in 2023 zu einem etablierten Format mit festem Teilnehmer*innen-Stamm weiterentwickelt. Die digitale Runde hat in 2023 vier Mal stattgefunden sowie bis zur Berichtslegung einmal in 2024. Zudem gab es ein zusätzliches Treffen im Dezember, bei dem gezielt das <em>Engagement gegen Rechtsextremismus</em> im Mittelpunkt stand. Ansonsten boten die Runden Raum zum Austausch zu jugendpolitischen Themen, mit denen die Diözesan-, Jugendverbände sowie die Bundesstelle befasst sind, darunter das Selbstbestimmungsgesetz, die Haushaltsverhandlungen im Bund sowie Überlegungen bezüglich möglicher Aktivitäten rund um die Bundestagswahl 2025.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen in der Vernetzungsrunde ein Format mit Potenzial, um den unterjährigen Austausch zu befördern und Synergien in der bundesweiten Begleitung gegenwärtiger Gesetzgebungsverfahren zu schaffen. Wir bewerten den Austausch auf inhaltlicher Ebene als sehr gewinnbringend. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Jugendpolitische Vernetzungsrunde birgt das Potenzial, entlang der verbands- und bundespolitischen Taktungen eine enge Rückbindung zu verschiedenen jugendpolitischen Debatten zu ermöglichen. Das Format ist darauf angelegt, einen möglichst bedarfsorientierten Austauschraum zu schaffen, weswegen weiterhin geprüft wird, wie Ablauf und Ausgestaltung weiterentwickelt werden können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.8 Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) ist das Forum und Netzwerk bundesweiter Zusammenschlüsse, Organisationen und Institutionen der freien und öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Sie dient uns als Raum zur jugend- und fachpolitischen Kommunikation sowie zur träger- und handlungsfeldübergreifenden Kooperation. Wir organisieren und vertreten unsere Interessen in der Säule der Jugendverbände und -ringe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die AGJ ist somit eine kompetente Anlaufstelle, die durch ihre Zusammensetzung einen Wissenstransfer in unterschiedliche Felder der Jugendhilfe gewährleistet. Die Mitarbeit in den Fachausschüssen ist für uns eine wichtige Struktur, um inhaltlich informiert und personell gut vernetzt zu agieren. Wir schätzen das professionelle Engagement in der AGJ sehr.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In der kommenden Zeit gilt es, Kontinuität in der Arbeit sicherzustellen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.9 Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) ist das wichtigste Beratungsnetzwerk für den BDKJ im Umgang mit Rechtsextremismus, insbesondere innerhalb der kirchlichen Strukturen. Annika Triller (ehemals BDKJ-Diözesanvorsitzende in Köln) vertritt den BDKJ im Sprecher*innenrat. Die Jahrestagung fand im November in Dresden statt und widmete sich dem Thema „Nächstenliebe unter Druck − Kirche im Einsatz für Demokratie“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft macht uns auch darauf aufmerksam, wenn in unserem eigenen Handeln Verbesserungsbedarf besteht bzw. Bildung zum Thema nötig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir schätzen die inhaltliche Arbeit der BAG K+R sehr und sind sehr dankbar über die wichtige Beratung, die Henning Flad (Projektleiter der BAG K+R) uns an vielen Stellen zur Verfügung stellen konnte. Die Rückmeldungen der BAG zu eigenen Verbesserungspotenzialen nehmen wir sehr ernst.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die intensive Zusammenarbeit auch weiterhin fortführen und im kommenden Jahr an der Ausrichtung der Jahrestagung mitwirken und darüber hinaus Anknüpfungspunkte und Synergien in der Zusammenarbeit ausloten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.10 Deutscher Bundesjugendring</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) sind Daniela Broda (aej) und Wendelin Haag (Naturfreundejugend). Als stellvertretende Vorsitzende fungieren Özge Erdoğan (BDAJ), Loreen Schreck (Sozialistische Jugend − Die Falken), Lea Herzig (DGB-Jugend), Raoul Taschinski (JDAV), Moritz Tapp (BUNDjugend) sowie bis Herbst 2023 Daniela und seitdem Lena für den BDKJ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben Lena als stellvertretende Vorsitzende des DBJR nehmen für den BDKJ aus der BDKJ-Bundesstelle folgende Personen Vertretungsaufgaben im DBJR wahr: Joana Kulgemeyer (Hauptausschuss / Vollversammlung), Jan Lukas Borzim (AG Europäische Jugendpolitik) und Wolfgang Ehrenlechner (KJP-Kommission). Mit dem Verlassen der BDKJ-Bundesstelle im Herbst 2023 ist Veronika Lange aus der AG Internationale Jugendpolitik ausgeschieden. Weitere Personen aus Mitgliedsverbänden des BDKJ nehmen in verschiedenen weiteren Gremien des DBJR ehrenamtlich Vertretung und Verantwortung wahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der DBJR-Vollversammlung im Herbst 2023 wurde ein Leitantrag beschlossen, der darauf abzielt, mentale Gesundheit junger Menschen in Krisenzeiten zu stärken. Daneben machte sich die Versammlung mit dem Beschluss „Nie wieder ist jetzt!“ gegen Antisemitismus stark. Nach teils intensiven Debatten beschloss die Versammlung außerdem u. a. Positionen zur queersensiblen Jugendverbandsarbeit und zur entgeltfreien Integration des „Deutschland-Tickets“ in die Juleica.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen den DBJR als ganz zentrales jugendpolitisches Sprachrohr unserer Arbeit, schätzen die bundespolitisch breite Strahlkraft und die Zusammenarbeit mit Geschäftsstelle und Jugendverbänden sehr. Wir bedanken uns bei allen Personen, die unsere Arbeit im DBJR in den verschiedenen Gremien unterstützen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden unser Engagement im DBJR in der kommenden Zeit weiter vertiefen, uns in den verschiedenen Arbeitsfeldern unterjährig in die Weiterentwicklung der Bereiche und Umsetzung der Beschlüsse einbringen. Beim Hauptausschuss im Juni wird Marta für die DBJR-AG Internationale Jugendarbeit kandidieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.11 Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben mehr als 30 weiteren Jugendverbänden ist der BDKJ Mitglied im Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA e.V.). Dieser bietet ein breites Fortbildungsangebot und kostenlose Materialien zu aktuellen Themen der Bildungsarbeit sowie Recherchetools. Ein Schwerpunktthema im vergangenen Jahr war „Antifeminismus“, zu dem auch ein informativer Reader erschienen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit November 2022 hat der Verein mit Sarah Hanke (djo − Deutsche Jugend in Europa) und Zehra Bulut (Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland − BDAJ) erstmals eine weibliche Doppelspitze. Dem Vorstand des IDA e.V. gehören Joana Kulgemeyer sowie Alexander Strohmayer (Deutsche Sportjugend), Andreas Jansen (DGB-Jugend) und Christoph Hövel (SJD − Die Falken) gewählt. Beisitzer*innen sind Audrey Dilango (Jusos), Lena Simosek (Ring Deutscher Pfadfinder*innenverbände) und Pablo Fuest (Grüne Jugend).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Dem IDA e.V. kommt in der Arbeit des BDKJ eine wichtige Bedeutung zu. Die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle bietet einen großen Mehrwert für jegliche Anliegen aller Ebenen der Verbände im Kontext ihres Engagements gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin aktiv in den IDA e.V. einbringen und planen, die vielfältigen Angebote des Vereins innerhalb unserer Jugend- und Diözesanverbände im kommenden Jahr noch bekannter zu machen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.12 Trägerkreis Jugendhilfe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Trägerkreis Jugendhilfe kommen wir mit dem katholischen Büro, der afj und katholischen Trägern (BAG KJS, DCV, AKSB) der Jugendhilfe regelmäßig zusammen, um uns über aktuelle Themen der Kinder- und Jugendhilfe auszutauschen, aktuelle Gesetzesvorhaben und -initiativen zu beraten und unsere Interessen in diesen Feldern gemeinsam zu organisieren. Den Posten des Sprechers hat derzeit Tom Urig (BAG KJS) inne, die Organisation läuft über das Katholische Büro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Trägerkreis Jugendhilfe hat im Berichtszeitraum drei Mal getagt. Schwerpunkte waren neben der Auswertung des Koalitionsvertrags insbesondere die Haushaltskürzungen, das Themenfeld Jugendarmut und damit das Vorhaben zur Einführung einer Kindergrundsicherung sowie die Auswirkungen der multiplen Krisen auf die Jugend und Verbandsarbeit. Im Herbst hat sich der Trägerkreis außerdem zu einem jugendpolitischen Gespräch mit Staatssekretärin Margit Gottstein (BMFSFJ) getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Trägerkreis Jugendhilfe ist für die Vernetzung mit anderen katholischen Trägern der Jugendhilfe und dem Katholischen Büro − als Dienststelle der Deutschen Bischofskonferenz und des Verbandes der Diözesen Deutschlands − sehr wichtig. Wir schätzen den vertrauensvollen Austausch innerhalb dieses Kreises und sehen in den regelmäßigen Gesprächsrunden mit Vertreter*innen aus der Bundespolitik einen gewinnbringenden Rahmen, um gemeinsame Anliegen der katholischen Träger zu transportieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch im nächsten Jahr ist es unser Ziel, den guten Austausch im Trägerkreis und vor allem die gemeinsame Wirkkraft gegenüber der Bundespolitik zu nutzen. Wir wollen auf politischer Ebene das Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Trägern und Verbänden aus bewährten Strukturen weiter stärken und unserer Forderung, dass es weniger um Haushaltsdebatten und mehr um Facharbeit und Jugendpolitik gehen muss, Nachdruck verleihen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>8.13 Deutscher Caritasverband </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Oktober 2023 fand das jährliche Spitzengespräch zwischen uns und unserem Geschäftsführer Wolfgang Ehrenlechner sowie Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverband (DCV) und zwei Abteilungsleiter*innen des DCV, statt. Ziel des Gesprächs ist ein Austausch zu den gemeinsamen Themen von DCV und BDKJ und weiteren aktuellen Anlässen. Regelmäßige Tagesordnungspunkte sind der Austausch über die Freiwilligendienstarbeit (insb. die schwierige Haushaltslage), die Jugendsozialarbeit (insb. das Kindergrundeinkommen) sowie die Jugendpolitik (insb. die Haushaltskürzungen). Das Thema „Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland“ nahm dieses Mal einen besonderen Raum im Gespräch ein. Zusätzlich waren die 72-Stunden-Aktion, die Kampagne zur Europawahl und der Katholik*innentag Gesprächsgegenstand. Bei den jeweiligen Tagesordnungspunkten waren sofern terminlich möglich auch die zuständigen Referent*innen beider Organisationen anwesend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns über den guten Kontakt zum DCV. Die vielen gemeinsamen Themen machen einen Austausch sehr sinn- und wertvoll. Der unterjährige Kontakt und Austausch könnte noch intensiviert werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Ein Spitzengespräch für 2024 ist bereits vereinbart und soll wieder in Präsenz in Berlin stattfinden, so dass auch ein persönlicheres Kennenlernen möglich ist. Zwischen den Spitzengesprächen sind die Referent*innen der verschiedenen Fachbereiche beider Organisationen aufgefordert guten Kontakt zu halten.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:46:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.7: Internationale Jugendarbeit</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Internationale_Jugendarbeit-62992</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Internationale_Jugendarbeit-62992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Internationale Jugendarbeit verantwortet die strategische Beratung des Bundesverbandes zu Fragestellungen im Themenbereich internationale Jugendarbeit sowie internationale Zusammenarbeit und übernimmt die Interessenvertretung des BDKJ in Gremien und Organisationen. Zudem liegt hier eine Mitverantwortung für die Stärkung des internationalen Jugendaustausches in katholischer Trägerschaft.Das Referat soll die Verbände bei ihren internationalen Aktivitäten hinsichtlich Infos zu Förderung, Anbahnung, Ausgestaltung und Abrechnung unterstützen und ist Sprachrohr der Verbände in Kontakt mit den Jugendwerken sowie Koordinierungszentren für den Jugendaustausch. Anfang November 2023 hat Marta Wyspiańska die Nachfolge von Veronika Lange als Referentin für Internationale Jugendarbeit (Stellenumfang 50 Prozent angetreten. Zuständiger Sekretär ist Andreas Schmitz.Das Referat wird durch KJP-Mittel finanziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.1 Terrorangriff der Hamas auf Israel</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Entsetzen und Sprachlosigkeit mussten wir am 7. Oktober die Angriffe der Hamas auf Israel sehen. Auch in Deutschland werden jüdische Einrichtungen wieder angegriffen und Jüd*innen bedroht. Antisemitismus ist wieder für alle Menschen offen sicht- und spürbar. In unserem Grundsatzprogramm bekennen wir uns klar zu unserer antifaschistischen Haltung. Daraus ergeben sich auch Handlungsfelder im Bereich der internationalen Jugendarbeit. Nach dem 7. Oktober 2023 hat Veronika Kontakt zu den Verbänden, Gruppen und Initiativen gesucht, von den denen wir wissen, dass sie enge Kontakte nach Israel pflegen und Unterstützung angeboten. Darüber hinaus wendete sich ConAct − Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch an uns und unsere Träger mit der Initiative „We are connected”. Im Rahmen dessen wurden Gespräche mit Vertreter*innen der Jugendorganisationen aus Israel organisiert. Die Initiative hat dazu ermutigt, die enge Verbundenheit mit Menschen in Israel spürbar und sichtbar werden zu lassen. Zugleich werden durch ConAct Angebote zum pädagogischen Umgang mit dem Angriff auf Israel in Jugend- und Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es ist uns wichtig, eine gute Unterstützung anbieten zu können. Wir freuen uns und befürworten es ausdrücklich, dass über ConAct Informationen und Bildungsangebote bereitgestellt werden. Wir möchten die Verbände ermutigen, ihre Freundschaften mit israelischen Organisationen weiter zu pflegen und ggf. auszubauen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir stehen weiter zur Verfügung für alle, die Beratung brauchen. In unserer Bildungsarbeit werden wir weiterhin für die Themen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit sensibilisieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.2 Krieg Russlands gegen die Ukraine </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es sind bereits zwei Jahre seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vergangen. Kinder und Jugendliche gehören den Bevölkerungsgruppen an, die am meisten unter dem Krieg zu leiden haben. Die Jugendorganisationen in der Ukraine berichten, dass es immer noch keinen Raum für ihre normale Arbeit gibt, denn die Kapazitäten werden für andere Prioritäten aufgewendet. Obwohl die ukrainischen Organisationen sich zurzeit anderen Herausforderungen stellen müssen, versuchen wir in Kontakt zu bleiben und signalisieren immer wieder eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus bleiben wir im Austausch mit der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und informieren regelmäßig über die Fördermöglichkeiten für Projekte.Ziel der Förderung der deutsch-russischen Projekte ist es, Kontakte zu unabhängigen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Russland aufrechtzuerhalten und eine Basis für den Jugendaustausch mit Russland in Nachkriegszeiten vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir finden es dramatisch, dass unsere Partner*innen in der Ukraine aufgrund der aktuellen Situation ihre normale Arbeit nicht leisten können. Wir haben volles Verständnis dafür, dass die Kooperation mit unseren Partner*innen in der Ukraine zurzeit nicht im gewohnten Umfang stattfinden kann. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Sobald eine Normalisierung der Situation in der Ukraine erfolgt und unsere Partner*innen wieder eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisieren, werden wir gerne so gut wie möglich den Weideraufbau der verbandlichen Strukturen unterstützen und darauf hinarbeiten, dass eine lebendige Ausgestaltung unserer Partnerschaften wieder möglich ist. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.3 72-Stunden-Aktion International</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG Partner*innen war das ganze Jahr hindurch aktiv und hat eine Arbeitsstrategie für die Förderung der internationalen Beteiligung an der 72-Stunden-Aktion erarbeitet. Das Referat für Internationale Jugendarbeit bewirbt eine internationale Beteiligung und berät Träger bzgl. inhaltlicher Gestaltung und der Gewinnung von Fördermitteln. Fördermittel aus dem KJP International können laufend beim Jugendhaus Düsseldorf beantragt werden. Darüber hinaus wurden weitere Fördermittel für internationale Projekte bei Renovabis beantragt. Die im Januar stattgefundene Online-Infoveranstaltung für alle Interessierten, die bereits planen die 72-Stunden-Aktion international zu gestalten, sowie Vertreter*innen der ausländischen Partnerorganisationen, war gut besucht und fand Anklang bei Teilnehmer*innen. Im Februar 2024 sollte ein internationales Vernetzungstreffen stattfinden, das katholischen Träger*innen die Möglichkeit geben sollte, mit ihren Partner*innen an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten und sich mit international Aktiven zu vernetzen. Leider musste dieses Treffen wegen zu geringer Anmeldezahlen abgesagt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen die internationale 72-Stunden-Aktion als Chance, internationale Partnerschaften insbesondere in Mittel- und Osteuropa im BDKJ zu stärken und anzuregen. Wir bedauern, dass das geplante Wochenende nicht stattgefunden hat.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In weiteren Schritten wird um eine gute Vernetzung zwischen den einzelnen registrierten Projektpartnern untereinander und dem BDKJ gesorgt. Als Ersatz für das ausgefallene Wochenende konzeptionieren wir weitere Online-Vernetzungen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.4 Newsletter Internationale Jugendarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Newsletter Internationale Jugendarbeit, der gemeinsam mit der JHD-Förderabteilung herausgegeben wird, wurde seit der ersten Ausgabe im September 2022 deutlich ausgebaut, im Dezember 2023 haben wir mit dem Newsletter 100 Abonnenten erreicht.Der Newsletter ist eine Sammlung an nützlichen Infos und Terminen rund um die Internationale Jugendarbeit. Er richtet sich sowohl an die DVs als auch JVs sowie alle anderen katholischen Träger, die bereits in der Internationalen Jugendarbeit aktiv sind oder aktiv werden möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die gestiegene Abonnent*innenzahl zeigt uns, dass das Interesse, sowie der Bedarf nach Vernetzung der Aktiven im Bereich der Internationalen Jugendarbeit in dieser Form gewünscht ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Newsletter soll weiterhin in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.5 KJP-Fachtagung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Zentralstelle für den KJP international sowie das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) organisiert die Förderabteilung des JHD zusammen mit dem BDKJ jeweils eine jährliche Fachtagung, die dazu dient, einerseits bestehende Träger über Neuerungen in den Förderkriterien zu informieren und andererseits neuen oder potenziellen Trägern das Handwerkszeug für den Anfang mitzugeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 21.02.2024 fand die KJP-Fachtagung Internationale Jugendarbeit mit dem Thema: „Reiserecht und die relevanten Punkte bei internationalen Begegnungen“ mit über 20 Teilnehmer*innen statt. Die Teilnehmer*innen haben einen ersten Einblick in die Grundzüge des Reiserechts bekommen, konnten Informationen und Hilfestellungen zur Finanzierung und Förderung internationaler Maßnahmen erhalten, sowie ein kostenloses Online-Tool zur Evaluation von Internationalen Jugendbegegnungen i-EVAL kennenlernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Fachtagungen sorgen für den interaktiven Austausch mit den Träger*innen. </strong><strong>Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit der JHD-Förderabteilung so gut läuft und dass wir mit unseren Formaten sowohl die neuen als auch die erfahrenen Antragsteller ansprechen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden auch im nächsten Jahr wieder in Kooperation Fachtagungen durchführen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.6 connect.digital.international</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das connect.digital.international (cdi) Treffen, bietet online die Info- und Austauschmöglichkeit für Akteur*innen der internationalen Jugendarbeit. Dabei steht immer ein ausgewähltes Thema, das für die Internationale Jugendarbeit relevant ist, im Vordergrund. Im Rahmen dieses Formates finden jährlich zwei Treffen statt. Das Format wurde zu Beginn der Pandemie als eine Notlösung ins Leben gerufen. Inzwischen hat es sich als niedrigschwelliges Angebot für IJA-Interessierte gut etabliert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das cdi hat sich insgesamt gut bewährt. Wir freuen uns, dass sich die Träger dort regelmäßig Informationen und Anregungen zur Internationalen Jugendarbeit holen können und dieses Angebot gerne wahrnehmen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Zurzeit wird ein Treffen zum Thema „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in der IJA“ im April geplant, ein weiteres für Herbst 2024. Darüber hinaus entwickelt das Referat zusammen mit der JHD-Förderabteilung ein Angebot zur persönlichen Beratung der Träger.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.7 Runder Tisch Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Runde Tisch setzt sich aus Vertreter*innen von BDKJ, JHD und afj zusammen. Er berät über die aktuelle KJP-Fördersituation durch den Bund im Bereich katholischer internationaler Jugendarbeit und Maßnahmen zur Stärkung internationaler Jugendarbeit in katholischer Trägerschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für die allgemeine Zusammenarbeit und die aktuellen Herausforderungen hat sich der Runde Tisch Internationale Jugendarbeit mit der afj und dem Jugendhaus Düsseldorf gut etabliert und ist ein wichtiges und wirksames Austauschgremium.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus und der afj auch weiterhin intensiv daran arbeiten, aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen und Unterstützungsarbeit im Interesse der Träger zu leisten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.8 Renovabis &amp; Go East-Beirat</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ, Renovabis und afj sind gemeinsam Träger des Förderprogramms Go East für Jugendbegegnungen in und mit Ländern Ostmittel- und Osteuropas. Die Beiratssitzung findet jährlich im 1. Quartal statt und ist ein wichtiges Forum für den Austausch mit Renovabis. Auf der Beiratssitzung werden aktuelle Anträge und Entwicklungen beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im September 2023 fand in München der 27. Internationale Kongress Renovabis unter dem Motto „Freiheit, die ich meine…− Europa zwischen Aufbruch, Ernüchterung und Bedrohung“ statt. Zum Auftakt des Kongresses beging die Solidaritätsaktion Renovabis das Jubiläum ihres 30-jährigen Bestehens mit einer besonderen Festveranstaltung, bei der Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., eine Festrede gehalten hat. Vom BDKJ nahmen Veronika und Lena an der Veranstaltung teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anfang Dezember 2023 fand das jährliche Partnerschaftstreffen von Renovabis statt, das nun als Online-Format angeboten wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir setzen die Kooperation mit Renovabis gerne fort und danken für die gute Zusammenarbeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für Herbst 2024 ist eine intergenerationelle Veranstaltung mit Vertreter*innen der jüngeren und älteren Generation geplant. Ziel ist es, den intergenerationellen Austausch zu stärken und der Formatmüdigkeit entgegenzuwirken. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>7.9 DBJR </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">7.9.1 DBJR AG Internationale Jugendpolitik</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG Internationale Jugendpolitik des DBJR ist ein Gremium mit Vertreter*innen verschiedener Mitgliedsorganisationen innerhalb des DBJR, die in der Internationalen Jugendarbeit aktiv sind. Häufige Themen sind die Förderbedingungen für internationale Maßnahmen oder die öffentliche Sichtbarkeit der Internationalen Jugendarbeit sowie derzeit die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen und israelischen Jugendring. In der aktuellen Wahlperiode von 2022-2024 war Veronika für den BDKJ in die AG gewählt, mit ihrem Ausscheiden aus der Referentinnentätigkeit beim BDKJ legte sie auch ihr Amt in der AG zu November 2023 nieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Austausch in der AG ist sehr wertvoll, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und die (verbandliche) internationale Jugendarbeit voranbringen zu können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Mandatszeit der Arbeitsgruppe läuft im Mai 2024 aus. Für die Neubesetzung der AG im Juni 2024 wird Marta kandidieren. Unabhängig von der Mitgliedschaft in der AG besteht ein ständiger Austausch mit dem DBJR. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><span class="underline">7.8.2 PACE Youth Conference</span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2022 hat erstmals die internationale Jugendkonferenz des DBJR in Zusammenarbeit mit der deutschen Delegation für den Europarat und mit Einladung der Bundestagspräsidentin stattgefunden. Die Konferenz war ein eindrucksvolles Erlebnis für die Teilnehmenden und für die politischen Entscheidungsträger*innen. Nach diesem Erfolg konnte die Konferenz im Jahr 2023 erneut veranstaltet werden, unter dem Titel Youth SPACE Berlin 2023. Die Konferenz fand vom 15. bis 17. November 2023 in Berlin statt. Vom BDKJ hat der Referent für Europäische Jugendpolitik Jan teilgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die konkreten Forderungen und Handlungsempfehlungen bezüglich der Lebensrealitäten junger Menschen, Umweltrechte, sowie jugendpolitischen Strukturen in den Mitgliedsstaaten, die für die Abgeordneten der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats formuliert wurden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>PVER-Delegationsleiter Frank Schwabe kündigte an, erneut zu einer Konferenz in den Deutschen Bundestag einzuladen. Die Jugendkonferenz Y-SPACE 2024 wird im besonderen Kontext der Europawahl sowie des 75. Geburtstages von Europarat und Bundesjugendring stattfinden.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:45:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.6: Internationale Freiwilligendienste</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Internationale_Freiwilligendienste-23178</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Internationale_Freiwilligendienste-23178</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat Internationale Freiwilligendienste wird von Benedikt Pees mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird durch Engagement Global, eine Einrichtung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), refinanziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Referent verantwortet gemeinsam mit FID/AGIAMONDO (Fachstelle Internationale Freiwilligendienste) die Koordination und Geschäftsführung des Katholischen Verbunds Internationale Freiwilligendienste. Hierzu zählen unter anderem die Interessensvertretung gegenüber der Politik, in zivilgesellschaftlichen Gremien und gegenüber weiteren Akteur*innen. Der Referent ist außerdem für die Koordination des katholischen Konsortiums im weltwärts-Programm zuständig. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Förderabteilung des Jugendhaus Düsseldorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>6.1 Finanzielle Situation im weltwärts-Programm</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Trotz einer Kürzung des BMZ-Haushalts für das Kalenderjahr 2024 wurde der Haushaltstitel für das weltwärts-Programm 2024 nicht gekürzt. Allerdings haben die für das Programm bereitgestellten Fördermittel bereits im Jahrgang 2023/24 nicht ausgereicht, um allen Trägerorganisationen eine Bewilligung in der beantragten Höhe auszustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund der weltweit gestiegenen Kosten reicht der Fördersatz in der Nord-Süd-Komponente nicht mehr aus, um die anfallenden Kosten zu decken. Die weltwärts-Interessensverbünde sind bereits seit einem Jahr in Gesprächen mit dem BMZ, um eine Fördersatzerhöhung zu erwirken. Zwar würde dies eine Reduzierung der Freiwilligenzahlen mit sich bringen, aber die Trägerorganisationen sind bereit, eine Reduzierung der Freiwilligenzahlen für eine Fördersatzerhöhung in Kauf zu nehmen. Eine Fördersatzerhöhung könnte frühestens ab dem Jahrgang 2025/26 umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die finanziell schwierige Situation der Träger etwas abzumildern, wurde im Herbst 2023 der Leistungskatalog abgeschmolzen. Ab dem Jahrgang 2024/25 ist es Trägern nun möglich, die Freiwilligen an einem Teil der Kosten (Fahrt-/Flugkosten oder Taschengeld) zu beteiligen. Diese Regelung widerspricht dem inklusiven Gedanken des Programms, verdeutlicht aber die finanziell schwierige Lage der Träger. Diese Maßnahme soll eine Übergangslösung darstellen, das Ziel ist weiterhin die Umsetzung einer Fördersatzerhöhung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ferner ist es ab sofort möglich, die Freiwilligen zum Aufbau eines Unterstützer*innenkreises zu verpflichten. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Freiwilligen zum Einbringen von Spenden verpflichtet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für die Stabilisierung des Programms und den Erhalt der hohen Qualität und Diversität an Einsatzstellen ist eine finanziell bessere Ausstattung unabdinglich. Dafür ist sowohl eine Erhöhung des Haushaltstitels als auch eine Erhöhung des Nord-Süd-Fördersatzes elementar. Maßnahmen, die den Freiwilligen auferlegt werden, wie das Tragen bestimmter Kosten, kritisieren wir. Es muss allen jungen Menschen möglich sein unabhängig ihrer finanziellen Situation einen weltwärts-Freiwilligendienst zu leisten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für die kommenden Jahre sind weitere Kürzungen des BMZ-Haushalts zu befürchten. Dann wird voraussichtlich auch das weltwärts-Programm von Kürzungen nicht verschont bleiben. Wir werden uns weiterhin für die Erhöhung von Haushaltstitel und Fördersatz einsetzen, sowohl in der Kommunikation mit dem BMZ als auch in der Lobbyarbeit in Richtung Bundespolitik. Gerade jetzt ist es deshalb wichtig, dass möglichst viele Freiwillige entsendet und aufgenommen werden und die bereitgestellten Fördergelder möglichst vollständig <strong>ausgeschöpft werden.</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>6.2 Katholisches Konsortium</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfreulich ist, dass dem katholischen Konsortium für den Jahrgang 2024/25 in Nord-Süd lediglich ein paar Freiwillige weniger bewilligt worden sind als ursprünglich beantragt waren. Die bewilligten Mittel decken aber die im Frühjahr 2024 angezeigten Bedarfe der Träger vollständig ab. Auch die Höhe der Bewilligung für Süd-Nord reicht glücklicherweise aus, um alle angezeigten Bedarfe der Träger abzudecken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Rückgang der Bewerbungszahlen in der Nord-Süd-Komponente bereitet vor allem den katholischen Trägern weiterhin Sorge. Außerdem steigen auch aus dem Katholischen Verbund immer wieder Träger aus dem Programm aus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sind auch die Verbände gefordert, sowohl bei jungen Menschen als auch in der Politik für ein Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) zu werben. Jede Maßnahme, um das FIJ sichtbarer zu machen, ist dabei hilfreich. In der Bundesstelle müssen wir uns über Maßnahmen der Kostenreduzierung Gedanken machen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>6.3 Programmsteuerungsebene</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Programmsteuerungsebene hat der Programmsteuerungsausschuss (PSA), das Steuerungsgremium im weltwärts-Gemeinschaftswerk, dreimal getagt. Themen im PSA waren unter anderem die Entwicklung der Freiwilligenzahlen, Optimierung des Mittelabflusses sowie die Zukunft des Programms. Im Sinne des Gemeinschaftswerks arbeiten die Interessensverbünde eng mit dem BMZ-Fachreferat und der Koordinierungsstelle weltwärts (Kww, angesiedelt bei Engagement Global) zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der PSA hat Anfang 2024 ein neues Konzept zur Ehemaligenarbeit verabschiedet. Neu im Konzept ist die Berücksichtigung der Süd-Nord-Komponente. Hierfür werden auch Fördermöglichkeiten aufgezeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem hat der PSA die Vorbereitung der drei Veranstaltungen, die im Rahmen des weltwärts-Jubiläums veranstaltet worden sind, begleitet. Vor allem das weltwärts-Festival war ein großer Erfolg: über 1.300 aktuelle und ehemalige Freiwillige nahmen daran Anfang Juni 2023 in Göttingen teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Februar 2024 entwickelten Vertreter*innen von BMZ, Kww und der Interessensverbünde im Rahmen eines Zukunftsworkshops Ideen, welche Möglichkeiten es gibt, um das Programm auch in den nächsten Jahren zeitgemäß und auf die Bedarfe junger Menschen zugeschnitten zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Benedikt ist seit zwei Jahren der zivilgesellschaftliche Koordinator des PSA und übernimmt dadurch für die Zivilgesellschaft federführend die Kommunikation mit der staatlichen Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Trotz der engen Zusammenarbeit mit der staatlichen Seite bleibt die Herausforderung, die Position der Zivilgesellschaft zu stärken, weiterhin bestehen. Außerdem ist es bei allen Entwicklungen auf der Programmsteuerungsebene wichtig, die Interessen aller am Programm beteiligten Akteur*innen (Trägerorganisationen, Partnerorganisationen sowie junge Menschen allgemein) zu berücksichtigen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Lobbytätigkeit für die angemessene Berücksichtigung der Zivilgesellschaft wird fortgesetzt. Benedikt Pees wird vorerst weiterhin die Koordination des PSA übernehmen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>6.4 Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF)</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF) ist ein Zusammenschluss von ca. 20 Trägern und Dachverbänden, die zu programmübergreifenden Themen arbeiten und Lobbyarbeit betreiben. Der GIF hat die Kampagne #meinFIJerhalten Anfang 2023 initiiert und intensiv begleitet. Im Laufe des Sommers wurden mit den meisten, für die internationalen Freiwilligendienstprogramme relevanten Bundestagsabgeordneten Gespräche geführt, um die drohenden Kürzungen abzuwenden. Zusätzlich wurden alle Träger eines FIJ (weltwärts und/oder Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)) aufgefordert, Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten in ihren Wahlkreisen zu führen. Die Resonanz des Trägerfelds, vor allem der katholischen Träger, fiel dabei nicht so stark aus wie erwartet. Dies musste durch erhöhte Aktivität des Kampagnenteams und der Verbünde kompensiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Kampagne hat es geschafft, in der Bundespolitik die Relevanz eines FIJ für die Gesellschaft darzulegen und eine große Aufmerksamkeit für die FIJ-Programme zu erzeugen und so einen großen Teil dazu beigetragen, die drohenden Kürzungen für die beiden FIJ-Programme weltwärts und IJFD abzuwenden bzw. den Fördertitel zu erhalten. Sie hat gezeigt, dass sich verbünde- und programmübergreifende Lobbyarbeit auszahlt, aber auch unbedingt von allen Ebenen (sowohl Dachverbände als auch Träger selbst) getragen werden muss.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Aufgrund der drohenden Kürzungen ab dem Haushaltsjahr 2025 muss auch 2024 weiterhin die Bedeutung vom FIJ in der Politik sichtbar bleiben. Wir appellieren deshalb an alle Diözesan- und Jugendverbände, auch das FIJ in ihrer politischen Arbeit zu berücksichtigen und an geeigneter Stelle zu bewerben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>6.5 Katholischer Verbund Internationale Freiwilligendienste</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Kath. Verbunds haben sich seit der Hauptversammlung 2023 zwei Mal zu Trägertagungen getroffen. Bei einem Fortbildungsteil beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit machtkritischen Perspektiven auf Seminararbeit. Außerdem tauschten sich die Teilnehmer*innen mit den Trägern der katholischen Inlands-Freiwilligendienste zu gemeinsamen Themen wie Incoming oder dem katholischen Profil von Freiwilligendiensten aus. Im Rahmen der Trägertagung im Herbst 2023 tagte außerdem die Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst, der externen Prüfinstanz des katholischen Trägerfelds, und beschloss ihre Auflösung aufgrund von mangelnden Ressourcen innerhalb des Kath. Verbunds. Außerdem wurde über die Anpassung des Mitgliedsbeitrags für den Kath. Verbund diskutiert, um verbundübergreifende Initiativen wie die Kampagne #meinFIJerhalten sowie die FIJ-Initiative finanzieren zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Präsenztagungen boten eine gute Möglichkeit für die Teilnehmer*innen, sich untereinander zu vernetzen. Es wurden aber auch träger-, verbund- und programmübergreifende Herausforderungen gemeinsam bearbeitet. Bei den Tagungen hat sich wieder mal gezeigt, dass viele dieser Herausforderungen nur gemeinsam angegangen werden können. Der Kath. Verbund bietet dafür gute Strukturen. Die Stärkung dieser Strukturen sollte weiter von allen Trägerorganisationen vorangetrieben werden. Für das Voranbringen gemeinsamer Themen, wie beispielsweise das Entwickeln eines Profils des Kath. Verbunds, oder das Angehen von verbunds- und programmübergreifenden Herausforderungen (z. B. Rückgang an Bewerbungen, finanzielle Ausstattung), aber auch zum kollegialen Austausch bieten die Präsenztagungen einen guten Rahmen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können, ist eine Teilnahme von möglichst vielen Trägerorganisationen auch bei den künftigen Tagungen wichtig.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:44:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.5: Friedensethik und Soldat*innenfragen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Friedensethik_und_Soldatinnenfragen-39169</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Friedensethik_und_Soldatinnenfragen-39169</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat wird von Stefan Dengel mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Shirley Korfmacher arbeitet mit einem Stellenumfang von 30 Prozent im Sekretariat mit dem Referat zusammen. Die Finanzierung des Referats ist über eine Zuwendung der katholischen Militärseelsorge für die Arbeit mit Soldat*innen und der Militärseelsorge sichergestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat unterstützt die Arbeit des Bundesverbandes in den Feldern der Friedensethik und Soldat*innenfragen und übernimmt die Geschäftsführung und die Durchführung der Angebote der aktion kaserne. Die aktion kaserne ist eine Initiative der Jugendverbände im BDKJ zur politischen Bildung junger Soldat*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtsjahr nahm Stefan Dengel an einem dreimonatigen sicherheitspolitischen Kernseminar der Bundesakademie für Sicherheitspolitik teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.1 Beschluss „Menschen schützen − Gewalt überwinden − Frieden nachhaltig stärken“</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hauptversammlung 2023 hat angesichts des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges in der Ukraine den Beschluss „Menschen schützen − Gewalt überwinden − Frieden nachhaltig stärken“ gefasst. Mit dem durch den schrecklichen Terrorangriff der Hamas ausgelösten Kriege im Nahen Osten, haben die Brüche des Friedens und die Eskalation der Gewalt eine neue Dimension erreicht. Wir haben zum Friedensgebet aufgerufen und stehen weiterhin gegen Antisemitismus und jede Art von Hass und Gewalt gegen Jüd*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bringen unseren Beschluss und die Anliegen nach einem demokratischen und menschenrechtlichem Miteinander, sowie einer gemeinsamen Friedensarbeit, feministischer Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit in die Gespräche ein. Dies passiert einerseits mit Vertreter*innen anderer Organisationen in unseren Vernetzungsstrukturen, beispielsweise im DBJR, bei pax christi, der Gemeinschaft katholischer Soldaten, andererseits in friedens- und sicherheitspolitischen Fachorganisationen wie beispielsweise Justita et pax, dem Institut für Theologie und Frieden sowie der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin halten wir darüber hinaus an unseren Beschlüssen und unserer Haltung gegen eine Dienstpflicht und für die Stärkung der Freiwilligendienste − auch des Freiwilligen Wehrdienstes fest. Dies begründen wir damit, dass die sicherheitspolitische Notwendigkeit nicht gegeben ist und weil die Ermöglichung und Ausgestaltung von Freiwilligendiensten den Interessen von jungen Menschen besser gerecht wird, als jede Form eines Pflichtdienstes. Ebenso halten wir an unserem Ziel eines grundsätzlichen Waffenexportverbots fest − und unterscheiden davon sehr deutlich die Waffenlieferungen nach Art 51 der Charta der Vereinten Nationen − zur Unterstützung der Verteidigung eines angegriffenen Staates.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind der Ansicht, dass wir mit unserem Beschluss gut aufgestellt sind, nicht nur mit Blick auf die Ukraine, sondern auch mit Blick auf den Krieg im Nahen Osten. Auch wenn wir eher Maximen formuliert haben und die Situationen für die betroffenen Menschen gerade äußerst schlimm sind, geht es genau jetzt darum Menschen zu schützen, Gewalt zu überwinden und Frieden zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>An diesen Zielen halten wir weiterhin fest. Wir wollen zudem in Politik und Gesellschaft darauf hinwirken, sich nicht allein auf die Verteidigung und die Hilfe zur Selbstverteidigung zu beschränken. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im kommenden Jahr wollen wir die Debatte von den Fachgremien mehr in die allgemeine Öffentlichkeit verlagern und dabei die Grundsätze feministischer Außenpolitik mehr in den Mittelpunkt rücken. Dazu werden wir Veranstaltungen auf dem Katholik*innentag, anderen Foren, aber auch Politiker*innengespräche nutzen. Wir möchten Euch ermuntern, in euren Verbänden auch friedensethische Perspektiven in den Blick zu nehmen oder Veranstaltungen anzubieten und gerne auch die Expertise der Bundesstelle dafür zu nutzen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.2 Deutsche Kommission Justitia et Pax</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (JuPax) versteht sich als Forum der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Zentrale Themenfelder sind Menschenrechte, Entwicklung und Frieden. Stefan nimmt für uns zwei Mal im Jahr an den Kommissionssitzungen teil. Hier konnte er u. a. unsere Perspektiven zum neu erstellten Friedenspapier (Friede diesem Haus) der DBK einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es ist aus unserer Sicht wichtig und produktiv, dass wir in der Kommission vertreten sind. Denn hier werden Themen, die uns wichtig sind, besprochen und in die politische Kommunikation gebracht. Wir können also nicht nur inhaltlich profitieren, sondern zugleich wichtige Kontakte pflegen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Kommissionsmitglieder werden jeweils für eine Legislatur von fünf Jahren auf Vorschlag der Gemeinsamen Konferenz von ZdK und DBK berufen. Wir gehen fest davon aus, dass der BDKJ-Bundesvorstand auch bei der in diesem Jahr anstehenden Berufung für die Legislatur 2024 bis 2029 berücksichtigt wird.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.3 aktion aufschrei − stoppt den Waffenhandel</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind eine der Trägerorganisationen der „aktion aufschrei − stoppt den Waffenhandel“, über die wir unsere Forderungen nach einem grundsätzlichen Waffenexportverbot formulieren, sowohl im fachlichen Austausch als auch in der Lobbyarbeit. Die aktion aufschrei hat sich in diesem Jahr erneut sehr zurückhaltend zu Waffenlieferungen in die Ukraine verhalten, da sie auf Art. 51 UN Charta basieren. Dennoch besteht die Sorge, dass dadurch unsere Forderung nach einem grundsätzlichen gesetzlichen Waffenexportverbot, wie es im Koalitionsvertrag formuliert ist, abgeschwächt werden könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir stehen weiterhin hinter den grundlegenden Forderungen der Kampagne und dem Bündnis und werden dies konstruktiv und kritisch weiter begleiten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir engagieren uns weiter in der aktion aufschrei, werden darüber weiter auf die Problematik der Waffenexporte hinweisen, auf ihr grundsätzliches Verbot hinwirken und mehr Transparenz einfordern. Darüber hinaus bieten wir mit dem Planspiel „Ach und Krach in Stelzenbach“ eine gute Methode, um Jugendliche und junge Erwachsene für die Problematik von Waffenexporten zu sensibilisieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.4 aktion kaserne</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktion kaserne ist eine Initiative der Jugendverbände im BDKJ für junge Soldat*innen. Sie berichtet der Bundeskonferenz der Jugendverbände regelmäßig. Der Sprecher der aktion kaserne ist Benedikt Kestner (KjG). Maßnahmen der aktion kaserne sind beispielsweise Seminare für Vertrauenspersonen und Seminare zur politischen Bildung für junge Soldat*innen. In diesem Jahr wurde das Friedenslicht aus Bethlehem gemeinsam mit der DPSG und PSG an die Militärseelsorge übergeben und zu Soldat*innen in Auslandseinsätze gesendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen die Seminare der aktion kaserne als wichtigen Part der politischen Bildung für Junge Menschen in den Streikräften, um sie über Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Tätigkeit im Rahmen der Streitkräfte zu informieren, zu motivieren und auch weiterzubilden. Die hohe Nachfrage Junger Menschen in den Streitkräften an den Seminaren sehen wir sehr positiv und bestärkt uns in der Weiterarbeit in diesem Bereich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Leider sehen wir jedoch wenig Interesse, Nachfragen und Unterstützung durch die Jugendverbände, auf deren Hinwirken diese Initiative entstanden ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Benedikt Kestner gilt ein großer Dank für sein Engagement als Sprecher der aktion kaserne!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir unterstützen weiterhin die Arbeit der aktion kaserne und ihr Engagement für junge Soldat*innen. Im Laufe der kommenden Monate wollen wir die Arbeit der aktion kaserne weiter in den Verband bringen und Interesse an der gemeinsamen Begleitung der Aktion schaffen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die aktion kaserne auf der Suche nach einer*m Nachfolger*in für den aktuellen Sprecher ist. Weiterhin wird Daniela im Herbst an einem Seminar teilnehmen und so weitere Vernetzung schaffen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.5 Katholisches Militärbischofsamt (KMBA)</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Katholischen Militärbischofsamt (KMBA) und den verschiedenen Einrichtungen der katholischen Militärseelsorge gibt es eine aktive Zusammenarbeit sowohl auf der Leitungs- als auch auf der Arbeitsebene. Inhaltlich stand beim Jahresgespräch der Austausch zwischen der katholischen Militärseelsorge, dem BDKJ und der aktion kaserne, aber auch kirchenpolitische und friedensethische Themen im Fokus. Daniela könnte leider nicht an der Beiratssitzung des Zentrums für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) im Herbst 2023 teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit im KMBA und mit den Institutionen der katholischen Militärseelsorge ist durch eine konstruktive, wohlwollende Atmosphäre geprägt. Die gemeinsame Zusammenarbeit wird von der Überzeugung getragen, etwas für junge Soldat*innen zu erreichen. Gleichzeitig ist die aufrichtige Auseinandersetzung mit friedensethischen Fragestellungen für die Militärseelsorge ebenso wichtig wie für den BDKJ. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin in eine gute Zusammenarbeit mit dem KMBA investieren, sowie die Interessen Junger Menschen in den zebis-Beirat hineinbringen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>5.6 Weitere Vernetzungen und Kooperationen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft katholischer Soldaten ist insbesondere für die Arbeit der aktion kaserne von Bedeutung. Der Geschäftsführer der aktion kaserne ist Mitglied der Sachausschüsse „Sicherheit und Frieden“ und „Innere Führung“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit mit der katholischen Friedensbewegung Pax Christi ist gut, insbesondere wegen der gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag und der „aktion aufschrei − stoppt den Waffenhandel“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kontakte ins Amt der Wehrbeauftragten und in die Dienststellen der Bundeswehr sind auf Referatsebene gut; beispielsweise sind Referent*innen aus diesen Institutionen auf den Seminaren der aktion kaserne zu Gast.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir schätzen die Zusammenarbeit in unseren Vernetzungsstrukturen sehr.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die wertschätzende und bereichernde Zusammenarbeit mit diesen Institutionen wollen wir zukünftig gerne weiter voranbringen und dies auch nutzen, um die friedensethische Position des BDKJ weiter in Kirche, Politik und Gesellschaft zu bringen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:44:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.4: Freiwilligendienste</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Freiwilligendienste-29027</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Freiwilligendienste-29027</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat Freiwilligendienste wurde bis September 2023 von Franziska von Deimling als Elternzeitvertretung für Jule Fennel mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Seit Oktober 2023 bekleidet Raphael Marquart das Referat in Elternzeitvertretung für Jule mit einem Stellenumfang von 75% bis September 2024. Ab April 2024 wird Jule in Teilzeit zurückkehren. Das Referat wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) refinanziert. Shirley Korfmacher arbeitet im Sekretariat mit dem Referat zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat berät den Bundesvorstand im Bereich der Freiwilligendienste mit Blick auf die Förderung, die Konzept- und Qualitätsentwicklung innerhalb der katholischen Trägerlandschaft, Kooperationspartner*innen sowie die Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Bundeseinrichtungen. Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband (DCV) bildet das Referat das Bundestutoriat der katholischen Freiwilligendienste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.1 Entwicklung der Freiwilligenzahlen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im abgeschlossenen Freiwilligenzyklus 2022/2023 sind die Freiwilligenzahlen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. Circa 12.000 Freiwillige haben einen Freiwilligendienst in katholischer Trägerschaft absolviert. Die Entwicklungen variieren von Region zu Region und sind daher schwer zu deuten. Es lässt sich jedoch weiterhin beobachten, dass Interessent*innen deutlich kurzfristiger in das Bewerbungsverfahren einsteigen und sich die Zielgruppe im Hinblick auf die individuelle gesellschaftliche Position der Bewerber*innen in stetigem Wandel befindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die sinkenden Zahlen bereiten uns Sorgen, sind aber u.a. auch auf steigende Kosten und damit verbundene fehlende politische Rahmenbedingungen zurückzuführen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es gilt die Freiwilligenzahlen stabil zu halten und zugleich auf die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen zu reagieren. Weiterhin lobbyieren wir für eine Erstattungsfähigkeit von Werbung für den Freiwilligendienst sowie einen Rechtsanspruch.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.2 Mittelbewilligung </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Jahrgang 2024/2025 war im Haushaltsentwurf des BMFSFJ eine Kürzung der Fördermittel der Freiwilligendienste im Einzelplan 17 unter der Haushaltstiteln Jugendfreiwilligendienste (1703-684 11) und Bundesfreiwilligendienst (1703-684 14) um<br>
ca. 35 Prozent bzw. 25 Prozent vorgesehen. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages am 16. November 2023 wurden diese Kürzungen für das Haushaltsjahr 2024 vollständig zurückgenommen. Durch die vorläufige Haushaltsführung des Bundes für das Jahr 2024 sowie die fehlenden Verpflichtungsermächtigungen für das Haushaltsjahr 2025 gibt es aber weiterhin keine Finanzierungssicherung für den Freiwilligendienstjahrgang 2024/2025.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die Entscheidung des Haushaltsausschusses und die Rücknahme der Kürzungen im November 2023. Die gemeinsame Lobbyarbeit war sehr erfolgreich und zeigte ihre Wirksamkeit. Wir danken insbesondere unseren diözesanen und überregionalen Trägern im Freiwilligendienst sowie aktiven und ehemaligen Teilnehmer*innen der Freiwilligendienste für das Engagement gegen die Kürzungen. Gleichzeitig betrachten wir mit größter Sorge, dass die Finanzierung des Jahrgangs 2024/2025 aufgrund der politischen Gesamtlage und der fehlenden Finanzierungszusagen für das Haushaltsjahr 2025 weiterhin nicht gesichert ist. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für einen nachfragegerechten Ausbau muss das aktuelle Budget für die folgenden Haushaltsjahre verstetigt und ausgebaut werden, um die Freiwilligendienstplätze nachhaltig zu sichern und auszubauen. Aufgrund der Jahrgangslogik ist die notwendige Planungssicherheit für Freiwilligenplätze ab Sommer 2024 derzeit weiterhin nicht gegeben. Für den Freiwilligendienstjahrgang 2025/2026 ist die Situation derzeit völlig unklar.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.3 Politisches Lobbying in den Freiwilligendiensten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter anderem Rahmen der politischen Diskussion um die Kürzung der Fördermittel für die Freiwilligendienste war die katholische Trägergruppe lokal wie bundesweit zur Verhinderung der Kürzungen aktiv. Am 20. September 2023 veröffentlichten wir hierzu eine Pressemitteilung gegen die Kürzungen in den „Werkstätten der Demokratie“. Darüber hinaus zählte die Mitzeichnung und Verbreitung der Petition „Freiwilligendienst stärken“, die am 15. November 2023 das höchste Votum des Petitionsausschusses des Bundestages erhielt, dazu. Die Petentin Marie Beimen, FSJ-Teilnehmerin beim IN VIA Diözesanverband Paderborn, fordert dort, dass Bund und Länder ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um die Freiwilligendienste im In- und Ausland attraktiver zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 02. November 2023 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Gesetzes zur Erweiterung der Teilzeitmöglichkeit in den Jugendfreiwilligendiensten sowie im Bundesfreiwilligendienst für Personen vor Vollendung des 27. Lebensjahres und zur Umsetzung weiterer Änderungen (Freiwilligen-Teilzeitgesetz) beschlossen. Durch die Novellierung wird es Menschen ermöglicht einen Freiwilligendienst in Teilzeit zu absolvieren, ohne ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen zu müssen. Bei der Anzahl der Seminartage soll nicht zwischen Vollzeit- und Teilzeitdienst unterschieden werden. Ebenfalls sieht das Gesetz eine Erhöhung der Taschengeldobergrenze von 438 Euro monatlich auf 584 Euro monatlich vor. Zusätzlich sollen Einsatzstellen Mobilitätszuschläge zahlen dürfen. Bereits am 01. Oktober 2023 haben wir unsere Stellungnahme zum Gesetzesentwurf beim BMFSFJ eingereicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir setzen uns ein für den besseren Ausbau der Freiwilligendienste ein, die die Freiwilligendienste zugänglich machen und explizit die Freiwilligkeit beibehalten. Junge Menschen müssen selbst in der Lage sein, über ihre Zukunft zu entscheiden. Weder unterfinanzierte Freiwilligendienste noch ein Pflichtdienst sind der richtige Weg, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und junge Menschen zu fördern. Unser Ziel ist insofern der individuelle Rechtsanspruch auf Förderung eines Freiwilligendienstes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die Novellierung des Freiwilligen-Teilzeitgesetzes mit Nachdruck, da der Freiwilligendienst damit attraktiver für unterschiedliche Personengruppen und Lebensentwürfe wird, insbesondere für Personen aus finanzschwachen Haushalten. Eine hohe Qualität in der pädagogischen Begleitung ist in einem Teilzeitdienst ebenso wichtig wie in einem Vollzeitdienst. Wir unterstützen daher die Regelung, dass bei der Anzahl der Seminartage nicht nach Voll- und Teilzeitdienst unterschieden wird. Wir kritisieren, dass das nach wie vor geringe Taschengeld und die damit verbundene Abhängigkeit vom eigenen ökonomischen Status, verhindert, dass sich junge Menschen für einen Freiwilligendienst entscheiden. Eine Anhebung der Obergrenze des Taschengeldes begrüßen wir, sie muss allerdings mit einer höheren Förderung und Refinanzierung einhergehen, um die neuen Obergrenzen auch nutzen zu können. Aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen wird daher eine tatsächliche Erhöhung des Taschengelds der Freiwilligen in den meisten Fällen nicht eintreten. Wir erwarten von der Bundesregierung, die staatliche Förderung entsprechend zu erhöhen, um die Möglichkeiten, die die Novellierung schafft, auch in der Umsetzung der Freiwilligendienste zu garantieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um Freiwilligendienste allen zu ermöglichen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Engagement zu fördern, bedarf es einer entsprechenden finanziellen Ausstattung sowie der gesamtgesellschaftlichen Anerkennung des Engagements der Freiwilligendienstleistenden. In der politischen Lobbyarbeit werden wir dies weiterhin vertreten und strategisch platzieren. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.4 Veranstaltungen und Arbeitsgruppen innerhalb der Trägergruppe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden zwei reguläre Trägerkonferenzen statt. Das bestimmende Thema war auch hier der Umgang mit dem Haushaltsentwurf des Bundes und den bevorstehenden Fördermittelkürzungen in den Freiwilligendiensten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahrgang 2022/2023 wurden die Qualitätsprüfungen durch die Prüftandems des Qualitätsausschusses bei den Trägern wieder aufgenommen. Auf der Trägerkonferenz im Mai 2023 wurde dieser Ausschuss neu gewählt. Auf der Trägerkonferenz im November 2023 wurden die Prüfzertifikate an sechs im Berichtszeitraum erfolgreich geprüfte Träger verliehen sowie der Auftrag und das Selbstbild des Ausschusses evaluiert und geschärft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Frage der kirchenpolitischen Krise mit Blick auf die Mitarbeiter*innen als katholischer Träger in den Freiwilligendiensten befasste, wurden auf den beiden Trägerkonferenzen präsentiert, diskutiert und kritisch gewürdigt. Eine Sammlung von Good-Practice-Beispielen aus den Dimensionen Trägerperspektive, Mitarbeiter*innengewinnung und Mitarbeiter*innenbefähigung unterstützt fortan die Träger. Die Arbeitsgruppe beendete damit auf der Trägerkonferenz im November 2023 ihre Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Initiative der Trägergruppe wurde auf der Trägerkonferenz im November 2023 eine Arbeitsgruppe auf den Weg gebracht, die sich mit der Begleitung Internationaler Freiwilliger innerhalb der katholischen Trägergruppe befasst. Sie nimmt bis Mai 2024 ihre Arbeit auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit in der Trägergruppe erleben wir als sehr wertschätzend und gewinnbringend. Wir schätzen insbesondere die hohe Bereitschaft zur Eigeninitiative und das aktive Einbringen unserer Freiwilligendienstträger in innovative wie alltägliche Prozesse. Wir sind stolz, dass wir mit unseren Gremien in den Freiwilligendiensten für die Zentralstellenlandschaft außergewöhnlich partizipativ agieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Gremien, insbesondere die Trägerkonferenz wird auch künftig zusammentreten und die gemeinsamen Anliegen der Trägergruppe beraten und entscheiden. Auch hier bleibt der Fokus auf die finanzielle Absicherung.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.5 Anerkennungsaktionen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erneut wurde eine partizipative Anerkennungsaktion zum Ende des Jahrgangs von 1. Juni bis 30. Juni 2023 in den Sozialen Medien durchgeführt. Unter dem Hashtag #wertvolljahr konnten Freiwillige, Einsatzstellen-, Träger- und Zentralstellenvertreter*innen mit einem Social-Media-Generator personalisierte Beiträge erstellen und posten und damit zum Ausdruck bringen, was den Freiwilligendienst für sie zu einem Wertvolljahr macht − bzw. warum der*die Freiwillige wertvoll für sie ist. Das Konzept wurde dabei im Berichtszeitraum im Rahmen der AG #wertvolljahr überarbeitet und erneuert. Insbesondere die Abschlussseminare der Freiwilligen im Sommer wurden hierbei als Ort der pädagogischen Einbettung intensiv berücksichtigt und das Konzept entsprechend angepasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Social-Media-Aktion bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, dass Freiwillige selbst ihren Wert im Dienst sichtbar machen. Wir danken allen Engagierten, die uns auf diesem Weg in der Lobbyarbeit unterstützen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Aktion soll fortgeführt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.6 Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat stand im Berichtszeitraum weiterhin im engen Austausch mit dem Zuwendungsgeber, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) insbesondere auch mit Blick auf den Haushalt 2024. Im November 2023 fanden sowohl ein Steuerungsgespräch mit der Referatsleiterin Jugendfreiwilligendienste des BMFSFJ, Ursula Kopp, in Düsseldorf als auch eine Videokonferenz zu den Folgen der geplanten Fördermittelkürzungen für unsere Trägergruppe statt. Im Vordergrund der Austauschrunden standen die aktuellen Arbeitsschwerpunkte der Zentralstelle und konkrete Aktivitäten zur stärkeren Adressierung und Integration von jungen Menschen aus dem Benachteiligten-Spektrum sowie die Frage der Mittelverwendung und der rückläufigen Zahl der Teilnehmer*innen. Als Trägergruppe wurden wir hier insbesondere für unsere demokratischen Entscheidungsprozesse und -abläufe gelobt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Gespräche empfanden wir als offen und wertschätzend. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Steuerungsgespräche sollen zukünftig regelmäßig im jährlichen Rhythmus stattfinden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.7 Kooperation mit dem Deutscher Caritasverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kooperation mit dem Deutscher Caritasverband (DCV) als Zentralstelle für den BFD besteht weiterhin in enger Zusammenarbeit. Im Berichtszeitraum hat die Trägerkonferenz im Mai 2023 hierzu den einstimmigen Beschluss gefasst, dass es bei der bisherigen Zentralstellenkonstellation bleibt. Die Kooperationsvereinbarungen und die Ordnungen der Gremien werden unter Einbeziehung der Ergebnisse der AG weiterentwickelt und neu gefasst. Der Beschluss hat Verbindlichkeit für die Zentralstelle und die Träger. Die Novellierung der Zusammenarbeit wird auf der Basis der Kooperationsvereinbarung und der Ordnungen überprüft und reflektiert. Für die Weiterentwicklung wird die neue AG Weiterentwicklung eingesetzt. Aufgrund der Situation um die Fördermittelkürzungen des Bundes wird der Auftakt dieser AG auf der Trägerkonferenz im November auf Anfang 2024 vertagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit dem DCV gestaltet sich weiterhin sehr vertrauensvoll und konstruktiv. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die AG nimmt im Jahr 2024 ihre Arbeit auf und berichtet an die Steuerungsgruppe sowie die Trägerkonferenz.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>4.8 Bundesarbeitskreis FSJ</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin besteht eine enge Vernetzung mit den anderen Zentralstellen im FSJ durch die gemeinsame Arbeit im Bundesarbeitskreis (BAK) FSJ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die enge Zusammenarbeit im BAK FSJ und die gemeinsame politische Arbeit.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:41:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.3: Europäische Jugendpolitik</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Europaeische_Jugendpolitik-18763</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Europaeische_Jugendpolitik-18763</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Europäische Jugendpolitik ist ein gemeinsames Referat der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz (afj), dem BDKJ und dem Jugendhaus Düsseldorf e.V. (JHD). Anstellungsträger ist das JHD, die Fachaufsicht liegt bei der afj. Seit August 2023 besetzt Jan Lukas Borzim die Stelle mit 30 Prozent. Von August bis Dezember 2023 wurde die Stelle durch den BDKJ zur Vorbereitung auf die Europawahl 2024 auf 50 Prozent erweitert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das gemeinsame Referat ist lose in der Nachfolge des ehemaligen Brüsseler Europabüros angedacht. Hauptaufgaben des neuen Referats sind die Beschaffung von europabezogenen Informationen für die Jugend- und Bildungsarbeit, das Monitoring und politisch-strategische Beratung der Träger in Deutschland sowie Information über Fördermöglichkeiten und Mittelbeschaffung und Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen in Brüssel. Zusätzlich übernimmt das Referat die Interessensvertretung des BDKJ in Gremien und Organisationen. Zu den Aufgaben im Referat gehört auch, dass der Referent im besten Fall Projektmittel oder andere Förderungen ausfindig macht, mit denen die Stelle erweitert werden könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge der anstehenden Europawahl war das Referat seit Jans Einstieg mit der Konzeption und Durchführung einer Kampagne des BDKJ zur Wahl beauftragt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3.1 Beschluss Gerade jetzt: Für unser Europa!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Positionspapier: “Gerade jetzt: Für unser Europa!” war der erste Beschluss, den das Referat vorbereitet hat. Seit November 2023 hat Jan die Ideen für eine Kampagne zur Europawahl in verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt und dort sowie über den internen Newsletter und eine Umfrage wurden Vorschläge zu Forderungen und jugendpolitisch relevanten Themen gesammelt und anschließend daraus ein Positionspapier erstellt. Im Februar wurde es vom Hauptausschuss beraten und beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bedanken uns für das Feedback aus den Verbänden. Für die Erstellung der Positionen war dieser Beitrag unverzichtbar. Die Positionen bieten in unseren Augen eine gute Grundlage für Diskussionen rund um die Europawahl. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden unsere Positionen selbstbewusst in die Zeit des Wahlkampfes einbringen und vor allem auch nach der Wahl weiter auf ihre Durchsetzung pochen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3.2 Europawahl</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge der Kampagne zur Europawahl arbeiten wir neben dem Positionspapier an einem Internetauftritt und Info-Material zum Thema Europa und Europawahl. Es werden Social-Media-Vorlagen erstellt, ein verbandsweiter Terminkalender zusammengetragen und verschiedene Methodenangebote aus verschiedenen Ebenen des BDKJ und der Verbände werden auf der Homepage gesammelt. Die Angebote wurden am 29. Februar in einem Online-Austausch vorgestellt. Zudem wurde eine Veranstaltung für den 09. März in Kooperation mit dem Jugenddialog des DBJR geplant, in der es um die Einflussnahme, die Ansprechpersonen und Interessensvertretung auf EU-Ebene geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die rege Teilnahme an dem Projekt zum Austausch von Methoden und Ideen. Durch die zentrale Anlaufstelle im Referat muss nicht jeder Verband auf eigene Faust Material erstellen, sondern kann auf eine Bandbreite an Informationen zurückgreifen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der bisherige Austausch innerhalb des BDKJ soll verstetigt werden und die Angebote ausgebaut und bedarfsgerecht angepasst werden. Mit dem Feedback aus dieser Runde möchten wir mehr Veranstaltungen gestalten. Das Engagement für unsere Interessen endet nicht mit der Wahl.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3.3 E-Mail-Verteiler zum Thema Europa</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Dezember 2023 haben wir einen verbandsinternen Mailverteiler zum Thema Europa aufgebaut. Hierüber werden nach Bedarf nützliche Informationen, interessante Themen und Termine versandt. Die Versände richten sich an alle DVs und JVs, sowie alle anderen Aktiven, die sich auf europäischer Ebene engagieren möchten. Aktuell umfasst der Verteiler ca. 60 Empfänger*innen. Die Versände ergänzen den Newsletter Internationale Jugendarbeit um spezifisch europäische Themen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen den Verteiler als Möglichkeit, besonders europäische Themen noch einmal hervorzuheben. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Verteiler soll als Basis für Informationen zunächst rund um die Europawahl genutzt werden. Später kann der Austausch in einer regelmäßigen Vernetzung enden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>3.4 DBJR-AG Europäische Jugendpolitik</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der AG werden aktuelle Themen besprochen und gemeinsame Positionen erarbeitet. Hier treffen viele verschiedene Mitgliedsorganisationen des DBJR aufeinander und tauschen sich aus. Die AG tagt vier bis fünf mal pro Jahr, steht aber auch zwischen den Terminen im Austausch. Bisher war Lena für eine Amtszeit Mitglied dieser AG, im Dezember wurde Jan in das Gremium gewählt und übernimmt dort die Vertretung des BDKJ. Die Wahl und Konstituierung fand im Dezember 2023 statt, die erste Sitzung der AG in Präsenz im Februar 2024. Über die Vernetzung durch die AG konnte Jan schon im November an der Youth-SPACE Konferenz der deutschen Delegation im Europarat teilnehmen und Kontakte zu Jugendverbandler*innen innerhalb und außerhalb der EU knüpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind zufrieden damit, über den DBJR Kontakte im Bereich der europäischen Jugendpolitik beibehalten und ausbauen zu können. Die Wahl von Jan in die Europa AG entlastet Lena und gibt uns mehr Möglichkeiten, das Feld der Europäischen Jugendpolitik zu bespielen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Jan ist bis Ende 2025 gewählt. In dieser Zeit wollen wir im DBJR weiterhin eine verlässliche Anlaufstelle sein und darüber hinaus mit vielen Kooperationspartner*innen und Politiker*innen ins Gespräch kommen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:40:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.2: Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Entwicklungspolitik_Nachhaltigkeit_und_Internationale_Gerechtigkeit-58632</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht24/Entwicklungspolitik_Nachhaltigkeit_und_Internationale_Gerechtigkeit-58632</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit wird von Lena Wallraff mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird u.a. durch MISEREOR refinanziert. Andreas Schmitz arbeitet als Sekretär mit dem Referat zusammen. Die Stelleninhaberin verantwortet die strategische Beratung des BDKJ-Bundesverbandes zu entwicklungspolitischen Fragestellungen und die Interessenvertretung des BDKJ in Gremien und Organisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.1 Kritischer Konsum  </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Engagement des BDKJ für öko-fairen Konsum hat eine lange Tradition. Neben der Website <a href="http://www.kritischerkonsum.de/">www.KritischerKonsum.de</a> informiert auch der Instagram-Kanal @KritischerKonsum zu Themen des Kritischen Konsums, Fairen Handels und Klimagerechtigkeit. Das passiert sowohl mit Hintergrundinfos als auch mit praktischen Tipps. Hierfür ist Thomas Gies als Werkstudent verantwortlich. Der Stellenanteil von Thomas Gies wird über das Projekt Denkfabrik FAIR finanziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mit dem Instagram Kanal @kritischerkonsum, kann die Zielgruppe gut erreicht werden und wir konnten unsere Sichtbarkeit als Organisation im Bereich des Fairen Handels weiter ausbauen und schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Im Berichtszeitraum wurden vermehrt Kooperationen mit Jugendverbänden des BDKJ sowie Partnerorganisationen wie der GEPA gesetzt. Das Ziel ist eine Spezialisierung des Kanals genau auf die eigene Zielgruppe.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im nächsten Jahr steht der weitere Ausbau der Follower*innen sowie ein Update der Website im Fokus der Aktivität. Zudem arbeiten wir an einem Folgeantrag, um die Finanzierung und die Tätigkeit im Kritischen Konsum abzusichern.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.2 Denkfabrik FAIR </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Denkfabrik FAIR ist das aktuelle Bildungsprojekt zum Fairen Handel. Es wird mit den Kooperationspartner*innen MISEREOR, Fairtrade Deutschland sowie der aej durchgeführt. Finanziell gefördert wird das Bildungsprojekt darüber hinaus über Engagement Global. Nach der erfolgreichen Denkfabrik FAIR I im März 2023, musste das zweite Seminar − die Denkfabrik FAIR II − aufgrund zu geringer Teilnehmer*innenzahlen leider abgesagt werden. Alternativ wurde am 25.10.2023 ein Nachmittagsworkshop bei Fairtrade Deutschland in Köln durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben sich mit einer externen Referentin mit dem Thema Dekolonialität und dem Fairen Handel auseinandergesetzt. Darüber hinaus laufen die Tätigkeiten im Kritischen Konsum über die finanziellen Anträge dieses Projekts (siehe Berichtsteil zum Kritischen Konsum).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Projektidee werten wir grundsätzlich als gelungen. Die Absagen und Verschiebungen aufgrund zu geringer Teilnehmer*innenzahlen zeigen jedoch, dass Projekte neu gedacht werden müssen und bei den Jugend- und Diözesanverbänden nicht das Interesse wecken konnten. Das Thema Dekolonialität stieß auf großes Interesse. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nun gilt es das angepasste Projekt gut zum Abschluss zu bringen. Bis April 2024 wird ein neuer Projektplan unter Einbezug des EPA erarbeitet. Dazu wird an einem Antrag für ein Folgeprojekt gearbeitet, welches bis Juni aufgrund von Förderfristen konzipiert sein muss. Ziel muss es sein, dass die Jugend- und Diözesanverbände den Fairen Handel weiter als ein wichtiges Thema betrachten und sich an den Maßnahmen beteiligen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.3 ZUSAGE – Jugendaktion globaler Solidarität </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Projekt „ZUSAGE − Jugendaktion globaler Solidarität“ (ZUSAGE setzt sich aus den Begriffen „Zusammen“ und „Gerecht“ zusammen) fand zum dritten Mal im neuen Format statt. Thematisch befasste sich die Aktion mit dem Thema Klimagerechtigkeit mit dem Fokus auf loss and damage. Das Projekt wird gemeinsam mit MISEREOR durchgeführt. Kern der Aktion ist die ZUSAGE-Sommerakademie in Berlin. Die Teilnehmer*innen konnten sich mit verschiedenen Politiker*innen und Akteuren aus der Zivilgesellschaft austauschen und ihre Forderungen einbringen. Die Website <a href="http://www.zusage.global">www.zusage.global</a> wurde weiterentwickelt und ausgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Sommerakademie ist ein sehr gelungenes Format. Die Teilnehmer*innen waren sehr divers zusammengesetzt und konnten die Positionen des BDKJ im Austausch mit Politiker*innen in den politischen Diskurs einbringen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In diesem Jahr findet die Sommerakademie vom 08. bis 11. September zum Thema „Zivilgesellschaft stärken − gegen Rechtspopulismus weltweit“ statt. Anstatt wie gewohnt im Juni wurde aufgrund der verschiedenen Großveranstaltungen der September gewählt. Wir freuen uns, wenn ihr dieses Projekt in euren Strukturen weiter bekanntmacht und an der ZUSAGE-Sommerakademie teilnehmt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.4 Weltjugendtag in Lissabon 2023 </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit begleitet den Weltjugendtag, da der BDKJ stets ein Angebot mit Blick auf die Herstellung von Gerechtigkeit für den Globalen Süden macht. Der letzte Weltjugendtag fand vom 1. bis 6. August 2023 in Lissabon statt. Zur Vorbereitung gab es eine strukturierte Zusammenarbeit mit der afj. Im Rahmen des Weltjugendtages veranstaltete der BDKJ am 2. August 2023 ein Youth Hearing zum Thema Klimagerechtigkeit und Kolonialismus. Viele Teilnehmer*innen mussten aufgrund von Überfüllung des Raumes leider abgewiesen werden. Im Anschluss fand gemeinsam mit der afj der jugendpastorale Empfang statt. Der BDKJ war Teil der Pressekonferenzen der Deutschen Bischofskonferenz und konnte so mit seinen Themen sichtbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin führte der BDKJ eine Veranstaltung zum Synodalen Weg durch, die gut besucht war. Außerdem engagierten wir uns bei einer Diskussion zu Homosexualität in der katholischen Kirche. Wir nutzen den Weltjugendtag weiterhin kirchenpolitisch und politisch. Gemeinsam mit den deutschen Bischöfen waren wir beim Empfang der deutschen Botschafterin in Portugal zu Gast.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Hearing war ein voller Erfolg und das Podium mit der deutschen Botschafterin<br>
Frau Dr. Monar, Bischof Meier, Volker Andres (DV Köln), Danilo Moreira und Susanna Laux hochgradig besetzt. Der jugendpastorale Empfang war ein Dankschön für die Leitungen aus den Verbänden und ein guter Rahmen. Die Präsenz beim Weltjugendtag bewerten wir als wichtig, auch weil sehr viele Jugendverbandler*innen vor Ort sind. Wir setzen uns für die Aufarbeitung der Übergriffe gegen queerfreundliche Menschen, die homophoben Aussagen einiger Bischöfe und Verantwortlichen sowie die Verweigerung von Kommunion ein.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der nächste Weltjugendtag wird 2027 in Seoul stattfinden. Die Ergebnisse und Auswertung dieses Jahres wurden gut dokumentiert, um entsprechende Entscheidungen für den nächsten Weltjugendtag zu treffen. Welche Bedeutung die Einladung des Papstes zum Heiligen Jahr nach Rom hat, ist noch unklar.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.5 Klimagerechte Mobilitätswende</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im September 2023 hat der BDKJ-Hauptausschuss den Beschluss “Klimagerechtigkeit in der Mobilitätswende” gefasst. Nach dem Beschlussversand an die zuständigen Mitglieder des Bundestages sowie an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVD), erfolgten mehrere Einladungen zu Gesprächen. Diese haben stattgefunden mit Staatssekretär Hartmut Höppner (BMVD), Mathias Stein (SPD), Michael Donth (CDU) und dem Büro Bernd Riexinger (Die Linke).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gregor bedankt sich herzlich beim DV Aachen und der KLJB für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Antragserstellung. Die Resonanz auf den Beschluss war sehr gut und zeigt, welche hohe Relevanz das Thema Mobilitätswende hat.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Beschluss wird weiter in der politischen Arbeit genutzt und in verschiedene Netzwerke, wie die Klima Allianz Deutschland, getragen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.6 GEPA mbh </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist neben MISEREOR, Brot für die Welt, der aej und dem Kindermissionswerk ein Gesellschafter der GEPA. Stefan vertrat bis Januar 2024 den BDKJ in der Gesellschafterversammlung. Nun übernimmt Gregor diese Vertretung, da so alle Gremien und Themen im Bereich Entwicklungspolitik und Fairer Handel bei ihm liegen. Wolfgang wurde als Aufsichtsratsmitglied der GEPA auf Vorschlag des BDKJ gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit der GEPA läuft stetig und konstruktiv. Die erfolgreiche Neubesetzung des Aufsichtsrats ist positiv zu bewerten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin als Gesellschafter in der GEPA engagieren und anlassbezogen konkret kooperieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.7 MISEREOR </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Treffen von MISEREOR und BDKJ hat am 29. Januar 2024 stattgefunden. Hier wurden die gemeinsamen Projekte in der kommenden Zeit beraten. Gemeinsam mit MISEREOR verantwortet der BDKJ das Projekt „ZUSAGE − Jugendaktion globaler Solidarität“ sowie das Projekt „Denkfabrik FAIR“ und kooperiert an verschiedenen Stellen in entwicklungspolitischen Fragestellungen. Zudem ist MISEREOR ein starker Partner für die 72-Stunden-Aktion. Judith Böckle (KLJB und EPA) vertritt den BDKJ im MISEREOR-Beirat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Zusammenarbeit mit MISEREOR als gelungen und danken unseren Partner*innen bei MISEREOR für die Kooperation. Zugleich nehmen wir Veränderungen bei MISEREOR wahr, deren Auswirkungen für uns noch nicht ganz deutlich sind. Wir sind besorgt, dass die gelingende thematische und finanzielle Zusammenarbeit sich abschwächt und die Themen des Fairen Hendels und der Klimagerechtigkeit in den Jugendverbänden darunter leiden.</strong><strong>Nach vielen Jahren hat im Sommer 2023 Thomas Antkowiak seine Tätigkeit als Geschäftsführer beendet. Ihm gilt unser besonderer Dank.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Durch die gemeinsamen Projekte sollen die enge Zusammenarbeit weitergeführt und die Projekte partnerschaftlich gestaltet werden. Wir wünschen der neuen Geschäftsführerin Annette Ptassek einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Im Juli wird Pirmin Spiegel als Geschäftsführer von MISEREOR sein Amt beenden und er wird abgelöst von Andreas Frick. Wir danken ihm für die Zusammenarbeit und wünsche Andreas Frick einen erfolgreichen Start bei MISEREOR.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.8 Fairtrade Deutschland </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist Mitglied bei Fairtrade. Daher nimmt Lena Wallraff (Referentin für Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit) jährlich an der Mitgliederversammlung sowie an einer Klausurtagung teil. Darüber hinaus finden regelmäßige Austausche mit den Jugendorganisationen innerhalb von Fairtrade Deutschland statt. Im Aufsichtsrat vertreten Clemens Kienzler (ehemaliger EPA-Vorsitzender) und Christina Arkenberg (DPSG) die Jugendverbände. Weitere Mitglieder bei Fairtrade sind DPSG, KjG und KLJB. Wir trafen uns im Dezember zum Gespräch mit dem Vorstand von Fairtrade Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit Fairtrade läuft sehr gut. Durch die Zusammenarbeit im Projekt Denkfabrik FAIR wurde der Austausch weiter gestärkt. Durch die Mitarbeit des BDKJ in verschiedenen Kampagnen trägt der BDKJ dazu bei, den Fairen Handel weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns an verschiedenen Kampagnen beteiligen. Mit den Vertreter*innen im Aufsichtsrat werden regelmäßige Austauschrunden stattfinden. Das Projekt „Denkfabrik FAIR“ wird weiter gemeinsam durchgeführt.</em><em>Dazu wird der BDKJ Kandidat*innen für den Aufsichtsrat vorschlagen. Der EPA verantwortet das Verfahren und schlägt uns Personen für die Wahl vor.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.9 Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ziel des Netzwerkes ist der innerkirchliche Austausch sowie die Stärkung des Themas Klimagerechtigkeit. Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit (ÖNK) hat im vergangenen Jahr weitere Mitglieder gewonnen. Im Februar 2024 ist eine Kampagne zu Suffizienz gestartet. Seit Mitte 2023 läuft ein Zukunftsprozess zum ÖNK. Um die Kräfte im ökumenischen Bereich weiter zu bündeln, wird das ÖNK mit dem Ökumenischen Prozess Umkehr zum Leben fusionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das ÖNK ist ein wichtiger Akteur der innerkirchlichen Debatte und wird auch von politischer Seite immer bekannter. Es werden sinnvolle Synergien zwischen innerkirchlichen Akteuren hergestellt. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das Thema Suffizienz wird das ÖNK bis zum Herbst 2024 beschäftigen. Dazu steht die Fusion mit dem Ökumenischen Prozess Umkehr zum Leben im Fokus. Herausfordernd wird sein das neue Netzwerk bekannt zu machen und keine Mitglieder zu verlieren. Außerdem gilt zu prüfen, wer die Trägerschaft nach der Fusion übernehmen kann.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.10 Jugendbeteiligung im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das neue Beteiligungsformat vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird durch den DBJR koordiniert. Der BDKJ sowie die KLJB und der rdp sind intensiv beteiligt. Die Abstimmung unter den Jugendverbänden läuft gut und es werden interessante Formate entwickelt. Kürzlich wurden AGs gegründet, um stärker thematisch zusammenzuarbeiten. Der Austausch mit dem Ministerium beginnt in den kommenden Monaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Nach anfänglicher herausfordernder Zusammenarbeit mit dem BMWK, da der Beginn der Koordination verzögert wurde, zeigt sich nun Interesse des Ministeriums an der Jugendbeteiligung. Zugleich ist zu merken, dass eine solche Beteiligung neu für das Ministerium ist und sich entwickeln muss. Die Gespräche über die Zukunft des Projekts gestalten sich herausfordernd. Bisher ist der Output durch die geringe Projektlaufzeit gering.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Frühjahr finden Treffen auf Staatssekretärs- und Ministerebene statt. Dazu nehmen die AGs ihre Arbeit auf. Ob das Projekt in der neuen Legislatur fortgeführt werden kann, ist zurzeit unklar. Dies wäre für eine nachhaltige Jugendbeteiligung aber unabdingbar.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.11 Klima-Allianz Deutschland </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist Mitglied der Klima-Allianz Deutschland (KAD) und nimmt regelmäßig an Vernetzungsrunden teil. Auch die DPSG und die KLJB, mit der wir die politische Vertretung gemeinsam gestalten, sind Mitglied. Die Klima-Allianz ist ein wichtiges Netzwerk zum Informationsaustausch und für den Kontakt zu Bundespolitiker*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit der Klima-Allianz und der KLJB bewerten wir als sehr positiv und konstruktiv. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen guten Zugang zu Politiker*innen und einen schnellen Informationsfluss.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin in der Klima-Allianz engagieren und das eng abgestimmte Vorgehen mit der KLJB fortführen. So ist eine kritische Begleitung der Klimapolitik der Bundesregierung möglich.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>2.12 Weitere Vernetzung und Kooperationen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gregor und Sarah Schulte-Döinghaus (KLJB) trafen sich zum Gespräch mit Weihbischof Rolf Lohmann, der für die Deutsche Bischofskonferenz die Fachgruppe zu ökologischen Fragen leitet. Es wurde das gemeinsame Interesse des positiven Framings der Klimagerechtigkeit durch die Kirche deutlich. Weihbischof Lohmann zeigte sich offen für eine Jugendbeteiligung in der Fachgruppe der DBK und eine stärkere Vernetzung in der Frage der Klimagerechtigkeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 18:40:15 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>