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            <title>Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026: Kapitel</title>
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                <title>Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026: Kapitel</title>
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                        <title>B 0.1: Hinweise zur Lektüre und zum Verfahren</title>
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                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Rechenschaftsbericht gliedert sich — gemäß unserer
ordnungsgemäßen Aufgaben — in zwei große Kapitel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>I Leitung des Dachverbands und seiner
Einrichtungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>II Mitarbeit und Interessenvertretung in Kirche, Staat und
Gesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir berichten über unsere Tätigkeit vom 12. Mai 2025 bis zum 15.
Februar 2026. Im Rahmen der Hauptversammlung folgt ein ergänzender
mündlicher Bericht für die Zeit vom 16. Februar 2026 bis zum 17. April
2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Berichtspunkte erfolgen im gewohnten Dreischritt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. In Standardschrift berichten wir, was geschehen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. In <strong>fett geschrieben</strong> findet ihr unsere Bewertung
zu den einzelnen inhaltlichen Themen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>3. <em>Kursiv geschrieben</em> folgt ein Ausblick auf die kommenden
Aufgaben im jeweiligen Feld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr findet zu Beginn jedes Kapitels von Teil II eine kurze Einführung
zu Stellenbesetzung und Stellenziel des jeweiligen Fachbereiches und
dann wie oben beschrieben den Bericht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzend zum Rechenschaftsbericht nehmt bitte auch die Drucksachen
zur Kenntnis, besonders den Finanzbericht, unseren
Geschäftsverteilungsplan, die Terminplanung, das Organigramm der
Bundesstelle und den Stellenplan des Bundesstelle e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bitte beachtet folgende Hinweise zum Ablauf der Berichtslesung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Der Rechenschaftsbericht steht Euch auf
<strong>Antragsgrün</strong> zur Verfügung. Hier habt ihr die
Möglichkeit zu eurer und unserer Vorbereitung eure Kommentare und Fragen
bereits vor Versammlungsbeginn, und zwar <u>bis Mittwoch, 22. April
2026, um 16.00 Uhr</u>, einzutragen. Nach dieser Frist sind keine
Anmerkungen in Antragsgrün mehr möglich, denn danach werden wir die dann
vorliegenden Anmerkungen sichten. Dieser Arbeitsschritt dient dazu, dass
wir uns angemessen auf die Aussprache im Plenum vorbereiten und im
Plenum fundierte Antworten geben können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Am Donnerstagabend findet ein <strong>Berichtsmarktplatz</strong>
statt. Hier besteht die Möglichkeit, mit den Referent*innen der
Bundesstelle und uns über den Rechenschaftsbericht ins Gespräch zu
kommen, Informationen auszutauschen und einzelne Themen vertieft zu
beraten. Anliegen, die hier identifiziert werden, können dann von euch
am Freitagmorgen in die Aussprache eingebracht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Am Freitagmorgen findet dann eine <strong>Aussprache</strong> im
Plenum statt. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, mündlich auf alle Teile
des Berichtes zu reagieren. Alles, was im Plenum Gehör finden und ins
Protokoll aufgenommen werden soll, muss hier ins Wort gebracht
werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und Kommentieren und freuen
uns auf eure Rückmeldungen, Fragen und Anregungen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B 0.2: Vorwort</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/938</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/938</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Jugendverbandler*innen, liebe Engagierte für die katholische
Jugendverbandsarbeit,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein volles, arbeits- und ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Zu
Beginn des Amtsjahres im Mai des vergangenen Jahres standen zentrale
Aufgaben im Fokus: die Einarbeitung von zwei neuen Vorstandskollegen,
Henner und Volker, die Teambildung innerhalb des Vorstands sowie die
Überbrückung der Vakanz einer hauptamtlichen Position. Parallel dazu
galt es, eine außerplanmäßige, hybride Hauptversammlung vorzubereiten
und durchzuführen, im Rahmen derer das erste Mal im BDKJ eine weibliche
geistliche Verbandsleitung gewählt wurde, Lisa. Seit Januar finden wir
uns im neuen Team, jetzt zu fünft und versuchen gemeinsam dafür Sorge zu
tragen, dass auch Lisa gut eingearbeitet wird und wir gemeinsam wieder
vermehrt ins Gestalten kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Herausforderungen beanspruchen uns sowohl inhaltlich als auch
zeitlich stark. Gleichzeitig wird deutlich: Der BDKJ befindet sich in
einem Prozess des Wandels. Es werden grundsätzliche Fragen aufgeworfen,
die neu verhandelt werden müssen − etwa nach dem Verständnis der
Dachverbandsrolle: Was möchten/brauchen die Mitglieder vom Dachverband?
Was bringen die Mitglieder in die Gestaltung des Dachverbands ein?
Welche Rolle soll der BDKJ als Dachverband zukünftig übernehmen? Welche
Gestaltungsmöglichkeiten haben die gewählten Vorsitzenden und die
Bundesstelle? Wie kann die Ressourcenknappheit bei steigenden
Anforderungen anerkannt werden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem lassen uns die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen eine
große Verantwortung für unsere Arbeit für Kinder und Jugendliche spüren:
Weltweit haben uns die Ereignisse der letzten Monate gezeigt, wie fragil
Frieden und Gerechtigkeit sind. Die anhaltenden Konflikte in
verschiedenen Regionen der Welt, gerade aktuell im Nahen Osten, die
Klimakatastrophen und die wachsende Ungleichheit fordern uns heraus,
unsere christlichen Werte in den Jugendverbänden noch entschlossener zu
leben. Wir tragen eine globale Verantwortung, die uns gerade auch in
unseren Referaten begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Deutschland haben wir ein Jahr erlebt, das von tiefgreifenden
gesellschaftlichen Debatten geprägt war. Die Diskussionen um soziale
Gerechtigkeit, den Schutz unserer Demokratie und die Bewältigung der
Klimakrise haben uns alle bewegt. Die Debatte rund um die Wehrpflicht
ist im vergangenen Jahr nicht wie in vielen der Vorjahre nur ein Thema
des Sommerlochs geblieben, sondern hat uns in allen Bereichen
beschäftigt. Als BDKJ haben wir uns in diese Diskurse aktiv
eingebracht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell finden Landtags- und Kommunalwahlen statt und wir merken, wie
auch hier demokratische Parteien herausgefordert werden, wie Engagierte,
die sich für ein menschenwürdiges Miteinander, Gerechtigkeit und
Teilhabe einsetzen mitunter als extrem verrufen werden und Nächstenliebe
nicht überall als Teil gesellschaftlichen Miteinanders anerkannt
wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Bericht legen wir Rechenschaft über unser Engagement als
Bundesvorstand − mit Unterstützung der BDKJ-Bundesstelle − im
vergangenen Amtsjahr ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bedanken uns bei allen, die gemeinsam mit uns im vergangenen Jahr
auf dem Weg waren und sich mit uns für ein solidarisches,
antifaschistisches, feministisches und demokratisches Miteinander in
Kirche, Staat und Gesellschaft eingesetzt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Danni, Henner, Lena, Lisa und Volker</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I: Leitung des Dachverbands und seiner Einrichtungen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/939</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/939</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand leitet den BDKJ und seine Einrichtungen im Rahmen
der Bundesordnung und der Beschlüsse der zentralen Organe. Er
verantwortet die Planung, Vorbereitung und Leitung der zentralen
Veranstaltungen, Tagungen und Aktionen (Bundesordnung § 15). Hierzu
gehören insbesondere: Leitung bzw. Beratung der Organe (1), Ausschüsse
(2), Kontaktarbeit zu den Jugend- und Diözesanverbänden sowie externen
Jugendorganisationen (3), Verantwortung für interne und externe
Kommunikation (4), Geistliche Verbandsleitung (5), Leitung des
Bundesstelle e.V. (6), Mitarbeit in weiteren Rechtsträgern (7) sowie
Durchführung der<br>
72-Stunden-Aktion 2024 (8) und der Kampagne Generation jetzt! (9).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.1: Organe</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/940</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/940</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Organe des BDKJ im Bundesgebiet sind die Hauptversammlung (1.1), der
Hauptausschuss (1.2), die Bundesfrauenkonferenz (1.3), die
Bundeskonferenz der Diözesanverbände (1.4), die Bundeskonferenz der
Jugendverbände (1.5) und der Bundesvorstand (1.6) (Bundesordnung §
9).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.1 Hauptversammlung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1.1.1 Hauptversammlung im Mai 2025</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die BDKJ-Hauptversammlung 2025 hat wieder in der Jugendbildungsstätte
Haus Altenberg und somit wieder am üblichen Ort stattgefunden. Sie wurde
insgesamt von den Teilnehmer*innen sehr positiv bewertet. Wir haben
weiterhin Verbesserungen an der Organisation, dem Ablauf und dem Rahmen
vorgenommen und die positiven Erfahrungen mit Pausen,
Rechenschaftsberichtsbearbeitung und dem Awarenessteam fortgesetzt. Die
Antragsberatungen wurden durch transparente Vorlagen zur Beratung
weiterentwickelt. Erstmals haben wir versucht die von den
Kooperationspartner*innen gewünschte Präsenz mit einem „Markt der
Kooperationspartner*innen“ aus der Versammlungszeit herauszunehmen.
Hierzu gab es unterschiedliche Rückmeldungen von der Anmerkung, dass der
Markt gering besucht worden sei bis hin zu der Freude über den eher
informellen Austausch. Uns ist es weiterhin wichtig eine atmosphärisch
einladende, professionelle und stimmungsvolle Hauptversammlung zu
gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Hauptversammlung ist sehr gut verlaufen und bereichert
den Verband sowie uns als Bundesvorstand nachhaltig. Wir sind dankbar
für gute Beratungen. Es ist gelungen weitere Neuerungen umzusetzen. Nach
den Herausforderungen von 2024 verlief diese Hauptversammlung insgesamt
reibungslos. Eine große Problematik stellen die steigenden Kosten für
die Hauptversammlung bei gleichbleibenden Zuschüssen dar.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Mit dem Hauptausschuss wurde die vergangene Hauptversammlung
reflektiert. Viele Veränderungen werden beibehalten, andere
weiterentwickelt. Wie in den vergangenen Jahren gewohnt, freuen wir uns
wieder auf das Haus Altenberg im Jahr 2026. Wir werden jedoch überlegen,
welche Einschränkungen es zur Einsparung von Kosten geben muss.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1.1.2 Außerplanmäßige Hauptversammlung im November
2025</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Sommer 2025 traf der Hauptausschuss die Entscheidung, bei Vorlage
einer Kandidatur für die Geistliche Verbandsleitung eine außerplanmäßige
Hauptversammlung im Herbst einzuberufen, an dem Wochenende, an dem auch
die Bundeskonferenzen der Jugend- und Diözesanverbände tagen. Diese
wurde schließlich am Samstagnachmittag dieses Wochenendes im November
2025 durchgeführt. Da die ursprüngliche Hausbuchung räumlich auf die
Kapazitäten der Bundeskonferenzen begrenzt war, stand nur ein
eingeschränktes Kontingent an Übernachtungsplätzen zur Verfügung. Um die
Teilnahme aller Delegierten dennoch zu gewährleisten, wurde die
Versammlung als hybrides Format konzipiert. In der technischen Umsetzung
wurde erstmals mit einem neuen Dienstleister zusammengearbeitet, da der
bisherige Partner terminlich nicht verfügbar war. Die kurzfristige
Organisation der außerplanmäßigen HV brachte erhebliche finanzielle,
personelle sowie logistische Herausforderungen mit sich. Zur
außerplanmäßigen Hauptversammlung wurde zudem ein Dringlichkeitsantrag
zum Thema Wehrpflicht eingebracht, der in die Tagesordnung aufgenommen
und beraten, schließlich aber in den Hauptausschuss vertagt wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zusammenfassend bewertet der Bundesvorstand die
außerplanmäßige Hauptversammlung im hybriden Format als Erfolg. Trotz
der technischen Komplexität konnten alle Delegierte im digitalen Raum
als auch vor Ort gleichberechtigt mitberaten. Die Zusammenarbeit mit dem
neuen Technikdienstleister gestaltete sich dabei als ausgezeichnet und
unkompliziert. Ein wesentlicher Meilenstein war die reibungslose Wahl
von Lisa zur Geistlichen Verbandsleitung; der Bundesvorstand freut sich
über die personelle Verstärkung des Teams. Die Einbringung und Beratung
des Dringlichkeitsantrags wurden innerhalb des Bundesvorstands sowie im
Kreis der Delegierten differenziert diskutiert. Zwar belasten die
zusätzlich entstandenen Kosten der außerplanmäßigen Hauptversammlung das
Jahresergebnis, jedoch hält der Bundesvorstand die Einberufung der
Versammlung für die Besetzung der Leitungsposition für sachlich richtig
und vertritt den Standpunkt, dass demokratische Prozesse diesen
Mitteleinsatz rechtfertigen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Aufgrund des enormen Mehraufwands und der finanziellen
Belastungen sollen außerplanmäßige Hauptversammlungen künftig weiterhin
nur in unaufschiebbaren Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.2 Hauptausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die gewählten Vertreter*innen des Hauptausschusses legen gemäß der
Bundesordnung einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir schätzen die Zusammenarbeit und die Beratung durch den
Hauptausschuss sehr. Durch eine offene Aussprache konnten
unterschiedliche Erwartungen an die Zusammenarbeit und Kommunikation
angesprochen werden. Aus unserer Sicht wurden dabei zentrale Punkte für
die weitere Zusammenarbeit benannt und geklärt. Gleichzeitig nehmen wir
wahr, dass weiterhin unterschiedliche Wahrnehmungen und
Unzufriedenheiten bestehen. Diese verstehen wir als Anlass den Austausch
auch künftig aufmerksam und konstruktiv zu führen und insbesondere am
gegenseitigen Vertrauen und einem wohlwollenden Anerkennen verschiedener
Haltungen zu arbeiten. Durch ein erweitertes Selbstverständnis des
Hauptausschusses erhoffen wir uns auch in Zukunft eine gute,
zielgerichtete, gemeinsame Weiterentwicklung des
Dachverbandes.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Berichte aus den einzelnen Hauptausschusssitzungen im
BDKJ intern ermöglichen eine zeitnahe und transparente Information über
die Arbeit des Hauptausschusses. Wir bewerten diese als sehr hilfreich
und sprechen uns für eine Fortsetzung aus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Hauptausschuss setzt weiter auf Transparenz zur Ermöglichung
von Partizipation und kompetente Entscheidungsfindung und lädt weiterhin
alle Jugend- und Diözesanverbandsleitungen als Gäst*innen zu den
Sitzungen ein. Die Besetzung der freiwerdenden Ämter ist eine zentrale
Aufgabe für die Hauptversammlung.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.3 Bundesfrauenkonferenz </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Präsidium der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz legt gemäß der
Bundesordnung gegenüber der Bundesfrauenkonferenz Rechenschaft ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen die Bundesfrauenkonferenz als ein wichtiges Gremium
des BDKJ-Bundesverbands, das mädchen- und frauenpolitische Perspektiven
stärkt und insgesamt einen feministischen Blick auf die Themen und die
Arbeit des Bundesvorstands sowie des Gesamtverbands richtet. Wir
schätzen die konstruktive Zusammenarbeit im Bundesfrauenpräsidium sehr.
Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Präsidiums für ihr
wertvolles feministisches Engagement für Mädchen und Frauen im BDKJ.
Ebenso danken wir der Bundesfrauenkonferenz für ihre klaren inhaltlichen
Impulse und die Stärkung mädchen- und frauenpolitischer Positionen im
BDKJ. Im Nachgang der Bundesfrauenkonferenz 2025 hat uns viel positive
Resonanz bezüglich des gefassten Beschlusses mit Forderungen zur
bevorstehenden Legislaturperiode erreicht.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Bundesfrauenkonferenz ist als beschlussfassendes Gremium für
die Arbeit des Bundesverbandes und die politische Interessensvertretung
äußerst relevant. Die nächste Bundesfrauenkonferenz findet vom 21. bis
22. März 2026 — nach Berichtslegung — in Wiesbaden statt. Vor dem
Hintergrund der gegenwärtigen politischen Lage steht die Rolle von
Frauen in Pflichtdebatten im Fokus des Studienteils. Zudem wird es auf
der Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht zur
Bundesfrauenkonferenz sowie im Rahmen des Markts der Gremien die
Möglichkeit eines mündlichen Austausches geben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.4 Bundeskonferenz der
Diözesanverbände</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeskonferenz der Diözesanverbände (Buko DV) berät gemäß
Bundesordnung die Hauptversammlung und den Bundesvorstand. Sie dient dem
Erfahrungsaustausch, der Beratung gemeinsamer Anliegen und beschließt in
ausschließlicher Zuständigkeit über Fragen, die allein das Verhältnis
der Diözesanverbände untereinander betreffen. Die Buko DV wird vom
Präsidium vorbereitet und geleitet. Dieses besteht aus drei für jeweils
ein Jahr gewählten Vertreter*innen der BDKJ-Diözesanverbände (aktuell
Pascal Garrecht (DV Speyer), Ronja Röhr (DV Limburg) und Elodie Scholten
(DV Aachen) sowie einem Mitglied des BDKJ-Bundesvorstands (aktuell
Henner). Die Geschäftsführung übernimmt Benedikt Pees
(Bundesstelle).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Buko DV hat im November 2025 in Georgsmarienhütte im Bistum
Osnabrück getagt, teils gemeinsam mit der Bundeskonferenz der
Jugendverbände (Buko JV). Themen der Buko DV waren unter anderem das
Themen-Mapping des Bundesverbands, die 72h-Aktion und die
Aufarbeitungsstudie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Buko DV hat allen Delegierten ermöglicht, über die für
den Bundesverband relevanten Themen in Austausch zu kommen und gemeinsam
nächste Schritte zu überlegen. Vor allem der Austausch mit der Buko JV
hat sich als fruchtbar erwiesen. Allerdings gab es auch in diesem Jahr
nur wenige DV-interne Themen. An dieser Stelle danken wir den drei
Mitgliedern des Präsidiums sehr herzlich für ihr
Engagement.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Buko DV bietet eine gute Möglichkeit, sich über DV-interne
Themen auszutauschen und Meinung zu bilden. Durch gute Beratungen in der
Buko DV kann die Hauptversammlung entlastet werden. Dazu ist es aber
wichtig, dass alle Diözesanverbände ihre Themen möglichst frühzeitig vor
der Konferenz einbringen, damit die Buko sowohl vom Präsidium als auch
von den Verantwortlichen in den Diözesanverbänden vorbereitet werden
kann. Wir freuen uns auf die nächste Buko, die vom 6. bis 8. November
2026 in Magdeburg stattfinden wird.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.5 Bundeskonferenz der
Jugendverbände</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeskonferenz der Jugendverbände (Buko JV) berät gemäß
Bundesordnung die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hauptversammlung und den Bundesvorstand. Sie dient dem
Erfahrungsaustausch, der Beratung gemeinsamer Anliegen und beschließt in
ausschließlicher Zuständigkeit über Fragen, die allein das Verhältnis
der Jugendverbände untereinander betreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum wurden zwei Bundeskonferenzen der Jugendverbände
durchgeführt: vom 7. bis 9. November 2025 in Georgsmarienhütte,
teilweise gemeinsam mit der Buko DV, sowie am 27. Januar 2026 online.
Themen der Buko JV waren u.a.: aktion kaserne, Vorbereitung der
Hauptversammlung, 72-Stunden-Aktion, Verbändeübergreifendes
Themen-Mapping, Silbersaalschlüssel, Korrektur der Stimmverteilung der
JV auf der BDKJ-Hauptversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorbereitet und durchgeführt wurden die Bundeskonferenzen vom
Präsidium. Dessen gewählte Mitglieder bis zum 10. November 2025 waren:
Anna Klüsener (PSG), Annkathrin Meyer (DPSG) Matthias Beckmann (Unitas).
Am 10. November 2026 wurden als Präsidium gewählt: Anna Klüsender (PSG),
Simon Schwarzmüller (KjG) und Jannis Fughe (KLJB). Lena ist als
beratendes Mitglied aus dem BDKJ-Bundesvorstand und Stefan Dengel von
der BDKJ-Bundesstelle als Geschäftsführer Teil des Präsidiums.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Planung der gemeinsam mit der Buko DV stattfindenden
Bundeskonferenzen im November fand im August 2025 eine Onlinekonferenz
gemeinsam mit dem Präsidium der Buko DV statt. Das neue Präsidium hat
sich im Januar 2026 zu einer konstituierenden Onlinekonferenz getroffen
und die gemeinsame Arbeitsweise beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Bundeskonferenzen wurden methodisch und inhaltlich als
gelungen und zielführend bewertet. Auch die Arbeit im Präsidium zur
Vorbereitung und Durchführung der Bundeskonferenzen hat trotz
Personalwechsel sehr gut funktioniert. Der Bundesvorstand dankt allen
Mitgliedern des Präsidiums für ihr Engagement!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das Präsidium bereitet die Bundeskonferenzen im Vorfeld der
Hauptversammlung und vom 6.bis 8. November in Magdeburg vor. Es ist
wieder eine gemeinsame Sitzung mit dem Präsidium der Buko DV zur
Vorbereitung der Bundeskonferenzen im November geplant. Das Präsidium
möchte auch grundlegend nochmal auf Aufgaben und Ausrichtung der Arbeit
des Präsidiums schauen und ggf. Vorschläge für Modifizierungen
machen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.6 Bundesvorstand</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.1 Allgemein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum bestand der Bundesvorstand aus Lena Bloemacher
und Daniela Hottenbacher (beide gewählt bis zur HV 2027), sowie Henner
Gädtke und Volker Andres (gewählt bis zur HV2028). Hinzu kam Lisa
Quarch, die im November 2025 in den Vorstand gewählt wurde, am 01.01.
ihren Dienst antrat und deren Amtszeit ebenfalls auf der HV 2028 endet.
Die erste Hälfte des vergangenen Amtsjahres war vor allem durch die
Einarbeitung und das Kennenlernen im zunächst vierköpfigen Vorstandsteam
geprägt. Dabei war bereits absehbar, dass sich die Zusammensetzung des
Vorstands durch eine außerplanmäßige Hauptversammlung im Herbst
möglicherweise um eine weitere hauptamtliche Person erweitern könnte.
Seit Januar 2026, mit dem Diensteintritt von Lisa, gestalten wir die
Zusammenarbeit im nunmehr fünfköpfigen Vorstandsteam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit wurde durch regelmäßige Formate strukturiert: Alle
zwei Wochen fanden sechsstündige Vorstandssitzungen statt, ergänzt durch
drei Klausurtage und zwei Klausurwochenenden. Pro Quartal wurde eine
dreistündige Supervisionssitzung abgehalten, während pro Halbjahr eine
Intervisionssitzung stattfand. Unterstützung erhielt der Vorstand durch
Christina Hinz, Andrea Melches und Dennis Wartenberg, die als
Teamassistent*innen fungieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit im Vorstandsteam entwickelte sich bisher
vertrauensvoll und konstruktiv. Gleichzeitig zeigten sich Unterschiede
in den Arbeitsweisen und Herangehensweisen an Themen, was die
Notwendigkeit von Zeit für Teamfindungsprozesse verdeutlichte. Positiv
hervorzuheben ist, dass in den Fachbereichen eigenständig und
eigenverantwortlich Themen bearbeitet werden konnten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Unter der Annahme, dass in diesem Jahr keine Vorstandswahlen
stattfinden, gilt es, die Zusammenarbeit im aktuellen Team zu festigen
und eine kontinuierliche sowie erfolgreiche Vorstandsarbeit zu
gewährleisten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für Juli ist eine Klausur geplant, um die Teamstruktur zu
reflektieren, die Zusammenarbeit zu stärken und erstmals im neuen Team
Jahresmitarbeiter*innengespräche durchzuführen. Zudem wird ab sofort
ein*e Supervisor*in gesucht, die das Vorstandsteam begleitet.<br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.2 Come-In-&amp;-Stay-Seminar, Willkommensmail &amp;
Get-Out-Seminar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum war ein Termin für das Get-Out-Seminar vom
Vorbereitungsteam Susanne Breyer und Daniela Ordowski im Juni geplant
worden. Dieser wurde aufgrund von Teilnehmer*innenmangel verschoben. Für
den zweiten Termin im September gab es wiederum nur zwei Anmeldungen.
Daraufhin wurde der Termin abgesagt. Kurz darauf wurde im Rahmen der
Maßnahmenplanung vom Bundesvorstand entschieden die Formate
Get-Out-Seminar und Come-In-&amp;-Stay-Seminar aus finanziellen Gründen
nicht mehr stattfinden zu lassen. Die Willkommensmail wird nach wie vor
an neue Vorständ*innen in den Jugend- und Diözesanverbänden verschickt,
der Text wird kontinuierlich angepasst, wenn Änderungen notwendig
sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bedauern, dass sich für die Termine des Get-Out-Seminars
keine ausreichende Zahl an Teilnehmer*innen gefunden hat. Auch die
Einstellung der Formate, insbesondere des Come-In-&amp;-Stay-Seminars,
das zweimal erfolgreich stattgefunden hatte, bedauern wir sehr, auch
wenn die Entscheidung, Formate zu streichen, weil personelle und
finanzielle Ressourcen knapp sind, die richtige ist. Die Willkommensmail
bewerten wir weiterhin als wichtig für ein gutes Onboarding im
BDKJ-Bundesverband.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Formate Get-Out-Seminar und Come-In-And-Stay-Seminar werden
nicht mehr stattfinden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Willkommensmail wird weiter versendet. Wichtig ist, dass die
Jugend- und Diözesanverbände uns proaktiv mitteilen, wenn neue Personen
in den Vorstand gewählt wurden und welche Personen ausgeschieden
sind.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.3 Ehemalige &amp; Goldenes Ehrenkreuz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Goldene Ehrenkreuz (GEK) ist das Ehrenzeichen, das wir auf Antrag
für besondere Verdienste verleihen können. Im Berichtszeitraum wurden
folgende Personen ausgezeichnet: Stefan Ottersbach (BDKJ-Bundesstelle),
Gregor Podschun (BDKJ-Bundesstelle), Christian Schnaubelt (Webteam),
Julia Niedermayer (KjG), Max Holzer (BDKJ NRW), Johanna Ostermeier
(BDKJ-Regensburg), Katharina Niedens (BDKJ-Bamberg). Michaela Brönner
(Kolpingjugend) Insgesamt tragen aktuell 266 Menschen das
Ehrenzeichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Jahrestreffen fand vom 5.bis 6. September 2025 mit 33
angemeldeten Personen in Hamburg statt und wurde von Susanne Breyer,
Martin Helfrich, Sebastian Koppers und Martha Schwitalla vorbereitet.
Inhaltlich ging es hauptsächlich um Vernetzung und Kontaktpflege, aber
auch um den Austausch zu gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen
Themen, ein besonderer Fokus war in diesem Jahr das Thema „Handel und
Entwicklungspolitik“. Im Anschluss an das Treffen gab es Gelegenheit das
Hamburger Rathaus unter Führung von Martin Helfrich zu besichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand überarbeitet jährlich die Kriterien für Vergabe
und Entzug des Ehrenkreuzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sofern uns Jubiläen oder ähnliche besondere Ereignisse und Todesfälle
von Ehemaligen bekannt (gemacht) wurden, haben wir als Vorstand
gratuliert bzw. kondoliert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind mit dem etablierten Format der Jahrestreffen (Anfang
September, wechselnde Orte, Vorbereitung im Team mit GEK-Träger*innen)
sehr zufrieden. Es ist ein guter Ort der Vernetzung zwischen
unterschiedlichen Generationen und ein Begegnungsort spannender
Perspektiven. Ein herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang der oben
genannten Vorbereitungsgruppe des Treffens.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das nächste Jahrestreffen findet vom 4. bis 5. September 2026 im
Kolpinghotel in Köln statt. Das Treffen wird von Alexandra Schmitz,
Annika Triller und Hans-Werner Wolff vorbreitet.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.4 Gesamtverzeichnis der Jugendverbände</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand hat nach § 6 Absatz 7 Satz 2 die Aufgabe, ein
Gesamtverzeichnis aller Jugendverbände zu führen. Mit den gemeldeten
Änderungen der Diözesanverbände wurde das Verzeichnis aktualisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es ist gut, dass es ein laufend gepflegtes Gesamtverzeichnis
aller Jugendverbände gibt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir sind daraufhin angewiesen, dass uns durch die
Diözesanverbände Veränderungen bei Mitgliedschaften von Jugendverbänden
im Diözesanverband oder einem Regionalverbandes mitgeteilt werden. Nur
so kann das Gesamtverzeichnis aller Jugendverbände laufend aktuell
gehalten werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.5 Lobbyarbeit, Themenmanagement &amp; Politisches
Monitoring</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir verstehen es als zentrale Leitungsaufgabe, den Gesamtverband im
Rahmen unserer Lobbyarbeit zukunftsfähig aufzustellen. Die Ausrichtung
und Weiterentwicklung gemeinsamer Strukturen begreifen wir daher als
strategische Führungsaufgabe − und innerhalb der Bundesstelle − als Teil
der jugendpolitischen Regelarbeit aller Referate, jeweils mit Blick auf
ihre inhaltlichen Schwerpunkte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Maßgeblich für die Stärkung der Lobbyarbeit ist das von uns
beschlossene Konzept zu ihrer Weiterentwicklung. Es umfasst Schritte zur
(1) Stärkung des Selbstverständnis als politischer
Interessensvertreter*innen im Gesamtverband, (2) die Etablierung von
Strukturen zur gemeinsamen Lobbyarbeit, (3) die Etablierung von
Verfahren &amp; Verständigung auf Arbeitsweisen, (4) das Treffen von
Kooperationsvereinbarungen, (5) die Stärkung von Kompetenzen, (6) die
Aufbereitung inhaltlicher Positionierungen und — als zentralen Aspekt,
in dem wir eine Professionalisierung anstreben — (7) die Strategie- und
Konzeptentwicklung im Bereich der Politischen Kommunikation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch die bisherigen Schritte zur Verankerung des politischen
Monitorings als referatsübergreifende Querschnittsaufgabe haben zu einer
stärkeren Systematisierung beigetragen und bilden einen wichtigen
Baustein für Konzeption und Umsetzung unserer Lobbyarbeit. Damit sehen
wir uns gut aufgestellt, unsere Interessenvertretung in dieser
Legislaturperiode strategisch und wirksam weiterzuführen und fortwährend
auszubauen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um Bedarfe der Verbände gezielt aufzugreifen und Synergien
effektiv zu nutzen, ist eine enge Verzahnung mit dem Themenmanagement
entscheidend. Wir erwarten davon eine weitere Systematisierung
gesamtverbandlicher Aktivitäten. Nächste Schritte sind die transparente
Kommunikation strategischer Priorisierungen sowie die Vorbereitung von
Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundesverband und Jugendverbänden.
Ideen, Wünsche und Bedarfe sind in diesem Prozess ausdrücklich
willkommen und unterstützen eine passgenaue Weiterentwicklung.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.6 Sexualisierte Gewalt (Aufarbeitung, Prävention,
Intervention)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum konnte die Finanzierung der Aufarbeitungsstudie
sichergestellt werden. Ein Großteil der notwendigen Mittel wird durch
die Jugend- und Diözesanverbände bereitgestellt. Zudem konnten die
Fördermittel des VDD für jugendpastorale Projekte und Initiativen
umgewidmet werden. Anfang 2026 konnte dadurch das Forschungsprojekt in
einem zweistufigen Verfahren ausgeschrieben werden. Zur Berichtslegung
haben mehrere Forschungseinrichtungen ihr Interesse an der Durchführung
des Projektes signalisiert, sodass wir davon ausgehen, dass es formale
Bewerbungen gibt. Geplant ist, dass der Hauptausschuss vor der
Hauptversammlung entscheidet mit welcher Forschungseinrichtung das
Projekt durchgeführt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Parallel hat der Hauptausschuss entschieden, dass die noch zu
gründende Aufarbeitungskommission breiter als im Beschluss der
Hauptversammlung 2022 formuliert aufgestellt werden soll, um dem Ziel
der unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Wenn die
Hauptversammlung dem nicht widerspricht, wird diese auf ca. 8 Personen
erweitert. So sind nun feste Plätze für Betroffene sexualisierter Gewalt
vorgesehen, sowie je ein Platz für Vertreter*innen aus den
Jugendverbänden und Diözesanverbänden und zusätzliche Plätze für
Personen mit einer fachlichen Expertise unterschiedlicher Professionen.
Die Besetzung der Kommission ist noch eine offene, aber wichtige
Aufgabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unabhängig von der Aufarbeitung haben wir begonnen das
Institutionelle Schutzkonzept zu überarbeiten und zu erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es konnte ein wichtiger Schritt für die Aufarbeitung
innerhalb des BDKJ und der Jugendverbände umgesetzt werden und wir
hoffen, dass das eigentliche Forschungsprojekt zur Aufarbeitung bald
starten kann. Durch die breite aufgestellte Aufarbeitungskommission
können wir die unterschiedlichen Aspekte bei der Besetzung besser
berücksichtigen und sichern eine Beteiligung von Betroffenen
sexualisierter Gewalt ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die nächsten Schritte beim Prozess der Aufarbeitung ist die
Auswahl eines Forschungskonsortiums, die Besetzung der
Aufarbeitungskommission und der Vertragsabschluss mit dem Rechtsträgern
der Verbände. Das Forschungsprojekt soll im Sommer 2026 starten. Die
Fertigstellung der Überarbeitung des Institutionellen Schutzkonzeptes
ist für 2026 geplant.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.7 Arbeitsstelle für Jugendseelsorge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj) ist die Fachstelle für
Jugendfragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Seit Dezember 2024
wird sie von Paul Metzlaff geleitet. Im Januar 2026 hat Marie Schwinning
die stellvertretende Leitung übernommen. Gemeinsam mit der afj ist der
BDKJ-Bundesstelle e.V. Träger des Jugendhaus Düsseldorf e.V. und
kooperiert in zahlreichen Feldern, wie z.B. Ökumenischer Jugendkreuzweg
oder Weltjugendtag, mit der afj. Wir stehen in einem regelmäßigen
Austausch mit der afj zu unseren gemeinsamen Formaten und Themen. Die
jährliche gemeinsame Klausur mit Vorstand, Leitung und Referent*innen
für die Vernetzung zwischen afj und Bundesstelle hat im September 2025
zum Thema „Machtsensibiltät“ stattgefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die afj ist eine wichtige Partnerin für uns. Wir sind dankbar
für die offene und konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr über
die Besetzung der stellvertretenden Leitung mit Marie Schwinning, da sie
uns aus der bisherigen Zusammenarbeit bereits gut persönlich bekannt
ist. Die gemeinsame Klausur finden wir wertvoll und das Thema des
letzten Treffens fanden wir spannend und hilfreich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unseren vielen
gemeinsamen Projekten. Im nächsten Jahr findet der nächste Weltjugendtag
in Seoul statt, an deren Planungen wir gemeinsam mitwirken.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.8 JHD│Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jugendhaus Düsseldorf e.V. wurde entschieden die Abteilung
JHD│Bildung der Bundeszentrale für Katholische Jugendarbeit aus
institutionellen und finanziellen Gründen aufzulösen. Hierdurch sind
auch gemeinsam durchgeführte Formate betroffen, die zukünftig nicht mehr
angeboten werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bedauern die Schließung von JHD│Bildung, da hierdurch
wichtige Formate wegfallen und danken zeitgleich den Mitarbeiter*innen
für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Durch die Auflösung von JHD│Bildung werden auch Formate bei uns
wegfallen. Wir prüfen noch, ob es für einzelne Formate Alternativen
geben kann.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.6.9 Hilfswerke (Adveniat, Bonifatiuswerk, missio Aachen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die hier genannten Hilfswerke sind für uns wichtige
Vernetzungsstrukturen. Kontakt haben wir jeweils anlass-, themen- und/
oder projektbezogen. Weitere Hilfswerke werden im weiteren Verlauf des
Berichts genannt, wenn wir mit diesen im Hinblick auf einzelne Themen
besonderen Kontakt pflegen. Im Zusammenhang mit der Finanzierung der
72-Stunden-Aktion haben wir noch mal Kontakt zu allen Partner*innen
aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Hilfswerken sind
aus unserer Sicht wichtig. Allerdings können wir als Bundesverband diese
Kontakte nur sehr eingeschränkt wahrnehmen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir ermutigen alle Jugend- und Diözesanverbände zur
Zusammenarbeit mit den Hilfswerken.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.2: Ausschüsse</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/941</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/941</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hauptversammlung setzt zur Vorbereitung und Unterstützung ihrer
Arbeit Ausschüsse ein. Sie sind verpflichtet, der Hauptversammlung und
dem Hauptausschuss über ihre Tätigkeit zu berichten und sie sind
berechtigt, an die Hauptversammlung und an den Hauptausschuss Anträge zu
stellen. Die Hauptversammlung, der Hauptausschuss und der Bundesvorstand
sind berechtigt, den Ausschüssen Aufträge zu erteilen (Bundesordnung §
16).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.1 arbeit für alle e.V.</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der arbeit für alle e.V. (afa) legt gemäß Gründungsbeschluss einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der afa nimmt an der Schnittstelle von Jugendverbandsarbeit
und Jugendsozialarbeit eine wichtige Funktion ein. Der afa ist die
Grundlage für ein Netzwerk der Jugendsozialarbeit, das im BDKJ existiert
und die Interessen der Zielgruppe der Jugendsozialarbeit in die
Lobbyarbeit des BDKJ einspeist. Wir freuen uns, dass durch die
Einrichtung des Sozialpolitischen Ausschusses (SoPA) das
sozialpolitische Profil des BDKJ gestärkt und die Schnittstelle zwischen
Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit intensiviert wurde. Wir
danken den Mitgliedern, insbesondere der Vorsitzenden, des afa für ihr
Engagement.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die Aktivitäten des afa an der Schnittstelle zwischen
Jugendsozialarbeit und Jugendverbandsarbeit auch zukünftig
unterstützen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.2 Ausschuss für Förderfragen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausschuss für Förderfragen legt gemäß der Bundesordnung einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Arbeit ist geprägt von einer guten Atmosphäre und einem
wechselseitigen Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Vorsitzendenteam
ist ausgezeichnet. Für das vor einiger Zeit eingeführte Format eines
fachlichen Austausches zu einem bestimmten Thema im Rahmen der Sitzungen
gab es in diesem Jahr kaum Vorschläge und wenig Motivation es
fortzusetzen. Wir danken den Mitgliedern des Ausschusses für
Förderfragen für ihre Tätigkeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Ausschuss für Förderfragen wird weiterhin zweimal jährlich
tagen, jedoch künftig aufgrund der Kosten ausschließlich
digital.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.3 Digitalpolitischer
Ausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Digitalpolitische Ausschuss (DiPA) legt gemäß der Bundesordnung
einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns sehr darüber, dass der DiPA seine Arbeit
weiter mit sehr großem Engagement fortgeführt hat und Strahlkraft über
den BDKJ hinaus entfaltet. Die kontinuierliche Arbeit des Ausschusses
bewerten wir sehr positiv und danken allen Mitgliedern herzlich für
ihren Einsatz, ihre Zeit und ihre Bereitschaft, digitalpolitische
Perspektiven im BDKJ aktiv einzubringen und weiterzuentwickeln.
Besonders begrüßen wir, dass der DiPA gezielt den Austausch mit anderen
Gremien sucht und so Synergien schafft, die die Umsetzung gemeinsamer
Anliegen unterstützen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Mit Blick auf die zeitliche Befristung des DiPA bis 2026 wird der
Ausschuss der Hauptversammlung ein Votum zur Verstetigung
vorlegen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.4 Entwicklungspolitischer
Ausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Entwicklungspolitische Ausschuss (EPA) legt gemäß der
Bundesordnung einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit dem EPA erleben wir weiterhin als sehr
wertvoll. Der Austausch ist von Offenheit, Vertrauen und einer
konstruktiven Zusammenarbeit geprägt. Insbesondere die fachlich
fundierte Beratung bei neuen Vorhaben sowie bei laufenden Projekten
unterstützt unsere Arbeit in hohem Maße. Die entwicklungspolitische
Expertise der Mitglieder trägt wesentlich dazu bei, die Arbeit des BDKJ
in diesem Themenfeld weiterzuentwickeln. Für dieses Engagement danken
wir allen gewählten Mitgliedern sehr herzlich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die gemeinsame Zusammenarbeit wird auch im kommenden Jahr
weitergeführt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.5 Innovationsausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Innovationsausschuss (InA) legt gemäß der Bundesordnung einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im vergangenen Jahr konnte der Innovationsausschuss
konstruktiv an seine bisherige Arbeit anknüpfen und verschiedene
Fragestellungen der Verbandsentwicklung vertieft bearbeiten. Dabei
wurden erste konkrete Umsetzungsideen entwickelt und in den Verband
eingebracht. Wir erleben die Arbeit des Ausschusses als engagiert,
danken allen Mitgliedern sehr dafür und sind gespannt, welche weiteren
Impulse der Innovationsausschuss setzen wird und wie sich die Arbeit an
dem Themenfeld im Verband künftig weiterentwickelt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Hauptversammlung muss in diesem Jahr entscheiden, ob der
Innovationsausschuss erneut eingesetzt werden soll.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.6
Klimaneutralitäts-Ausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Klimaneutralitäts-Ausschuss (KlimA) legt gemäß der Bundesordnung
einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für die Klimabilanzierung ist das Arbeitsvolumen zur
Zulieferung von Daten nach wie vor erheblich, weil die Datenerhebung
noch nicht in einen Regelprozess überführt worden ist. Der Ausschuss
entwickelt Ideen zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und hat einen
Fachtag zum Thema Kompensation durchgeführt. Das Jugendhaus Düsseldorf
hat durch die 2025 installierte Photovoltaikanlage voraussichtlich einen
guten Schritt zur Verbesserung der Klimabilanz getan. Die Expertise und
das Engagement im Ausschuss sind groß und vielfältig. Wir danken den
Mitgliedern des KlimA für ihre Arbeit!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Prozess der Klimabilanzierung soll so gestaltet werden, dass
sich der Aufwand für die Bundesstelle, das Jugendhaus Düsseldorf und für
den Klimaneutralitätsausschuss reduziert.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.7 Satzungsausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Satzungsausschuss legt gemäß der Bundesordnung einen eigenen
Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit zwischen Bundesvorstand und dem
Satzungsausschuss gestaltet sich konstruktiv und wertschätzend. Der
Satzungsausschuss überprüft die Ordnungen der BDKJ-Diözesanverbände und
gibt eine Empfehlung an den Bundesvorstand. Der Satzungsausschuss
arbeitet zusätzlich zu der eigentlichen Arbeit in dem Arbeitsgremium zur
Bundes- und Geschäftsordnung des Hauptausschusses mit und bringt dort
seine Expertise mit ein. Wir danken den Mitgliedern des
Satzungsausschusses für ihre qualitätsvolle und intensive
Arbeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Zusammenarbeit im Satzungsausschuss wird in der gewohnten
Weise fortgesetzt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.8 Schlichtungsausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Schlichtungsausschuss legt gemäß der Bundesordnung einen eigenen
Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns, dass es für den Schlichtungsausschuss keinen
Anlass gab, seine Arbeit aufzunehmen. Wir sind dankbar, dass die
Ausschussmitglieder zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht
werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Schlichtungsausschuss wird bei Bedarf seine Arbeit
aufnehmen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.9 Sozialpolitischer
Ausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Sozialpolitische Ausschuss (SoPA) legt gemäß der Bundesordnung
einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind sehr froh, dass die Hauptversammlung die Einrichtung
des SoPA beschlossen hat. Der SoPA ist mit viel Motivation in die Arbeit
gestartet. Dies freut und sehr und wir danken allen Mitgliedern des
Ausschusses für ihr Engagement und ihre Energie, die sozialpolitischen
Themen des BDKJ zu stärken und weiterzuentwickeln.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der SoPA wird sich in der kommenden Zeit mit dem eigenen
Selbstverständnis sowie dem Schwerpunktthema Kinder- und Jugendarmut
beschäftigen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.10 Wahlausschuss</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss (WA) legt gemäß der Bundesordnung einen eigenen
Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir danken den Mitgliedern des Wahlausschusses für ihre
wichtige und engagierte Arbeit vor, während und nach den
Hauptversammlungen. Im Berichtszeitraum kam es durch die außerplanmäßige
Hauptversammlung sowie durch die Suche und erfolgreiche Findung einer
neuen Geistlichen Leitung zu zusätzlichem Arbeitsaufwand für den
Wahlausschuss. Die Wahlen auf der außerplanmäßigen Hauptversammlung
liefen aus unserer Sicht reibungslos. Die Zusammenarbeit im
Wahlausschuss erleben wir als zuverlässig und konstruktiv, auch der
Austausch zwischen den Sitzungen ist gut gelungen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Wahlausschuss nimmt seine Aufgaben als Organ des
Bundesverbandes weiterhin gewissenhaft und professionell wahr. Der
Wahlausschuss ist zentral für die verlässliche Vorbereitung und
Durchführung der anstehenden Wahlen. Mit Blick auf die Vorstandswahlen
im kommenden Jahr ist es wichtig, dass sich erneut ausreichend Personen
zur Mitarbeit im Wahlausschuss bereitfinden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.11 Gemeinsames
Ausschusswochenende</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach intensiver Abwägung entschieden wir bereits 2024, ein
gemeinsames Ausschusswochenende zu initiieren und in die Planungen dafür
einzusteigen. Ziel war es, die Vernetzung der Gremien untereinander zu
fördern sowie Ressourcen − insbesondere Haushaltsmittel und
Planungsaufwand − effizienter zu nutzen. Das Wochenende fand vom 24. bis
25. Januar 2026 in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg statt.
Teilnehmende Gremien waren der DiPA, der SoPA, der EPA, der InA, der
KlimA, das Web-Team sowie das Bundesfrauenpräsidium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Ausschusswochenende erwies sich als wertvoller Rahmen für
Austausch, gegenseitiges Kennenlernen und die Identifikation gemeinsamer
Themen. Die Vorbereitung gestaltete sich aufgrund der Premiere
herausfordernd, insbesondere in Bezug auf die Klärung von
Zuständigkeiten, die zeitliche Aufteilung zwischen internen
Ausschussarbeiten und gemeinsamen Programmpunkten sowie die Organisation
gemeinsamer Phasen. Die Rückmeldungen der beteiligten Ausschüsse fielen
durchweg positiv aus. Haus Altenberg bot mit seiner Vielzahl an
Tagungsräumen ideale räumliche Bedingungen, die Anreise − insbesondere
für eine Veranstaltung mit einer Übernachtung − war allerdings für
einige Teilnehmende herausfordernd.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Aufgrund der positiven Erfahrungen und des erkennbaren Mehrwerts
für den Bundesverband beschloss der Hauptausschuss im Februar 2026, das
Ausschusswochenende künftig jährlich durchzuführen. Um die
Erreichbarkeit zu verbessern, soll der Veranstaltungsort zukünftig
zentral und gut an den Fernverkehr angebunden sein. Mit Blick auf die
Finanzierung ist auch weiterhin wichtig, dass es keine Ressourcen für
eine zusätzliche Veranstaltung gibt, sondern dass reguläre
Gremiensitzungen durch dieses Format ersetzt werden.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.3: Kontakt zu Jugend- und Diözesanverbänden und externen Jugendorganisationen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/942</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/942</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand hält Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden,
um diese subsidiär zu unterstützen und um relevante Themen für die
Bundesebene zu identifizieren. Mit anderen Jugendorganisationen stehen
wir in regelmäßigem Kontakt, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten
oder um uns gegenseitig kennen und verstehen zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.1 Jugend- und Diözesanverbände
</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden erfolgte nach dem
Geschäftsverteilungsplan des Bundesvorstands. Uns war es weiterhin ein
Anliegen, möglichst alle Jugend- und Diözesanverbände zu besuchen, von
der Arbeit des Bundesvorstands zu berichten und wichtige Themen des
Verbands und seiner Gliederungen mitzunehmen. Aufgrund von
Terminüberschneidungen sowie anderen wichtigen Aufgaben und aufgrund der
Vakanz der Stelle des Bundespräses für sieben Monate war dies leider
nicht immer möglich. Wenn keine Besuche möglich waren, haben wir
versucht auf anderen Wegen Kontakt zu halten, zum Beispiel über
persönliche Treffen, Telefonate oder Videokonferenzen mit den Vorständen
der Jugend- und Diözesanverbände. Für die Anliegen der Verbände sind wir
stets ansprechbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu den Besuchen bei den Jugend- und Diözesanverbänden gehört in der
Regel ein Bericht des Bundesvorstands auf der jeweiligen Konferenz sowie
ein Kurzbericht des Besuchs für alle Mitarbeiter*innen der Bundesstelle
sowie die Ablage von Unterlagen zu den Konferenzen der Verbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir messen dem Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden
und dem intensiven Austausch eine besonders hohe Bedeutung bei. Zur
Sicherstellung der Vertretung der Interessen der Verbände, der Wahrung
von Subsidiarität, der Herstellung von Transparenz und dem Ermöglichen
von Beteiligung ist ein guter Austausch unabdingbar. Leider können wir
nicht alle an uns gerichteten Anliegen erfüllen, da sie manchmal
außerhalb unserer Zuständigkeit als Bundesvorstand liegen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin den Kontakt zu den Jugend- und
Diözesanverbänden pflegen. Die gute Zusammenarbeit im Dachverband und
die Suche nach gemeinsamen Lösungen für Herausforderungen ist uns ein
wichtiges Anliegen. Die Interessen der Jugend- und Diözesanverbände
werden für uns weiterhin im Fokus stehen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.2 Externe Jugendorganisationen
</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>3.2.1 Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in
Deutschland</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej) ist der
Zusammenschluss der evangelischen Jugend in Deutschland. Im
Berichtszeitraum hat das jährliche Verbändegespräch leider nicht
stattgefunden. Wir konnten jedoch am Deutschen Evangelischen Kirchentag
(DEKT) in Hannover teilnehmen und stehen auch schon für den DEKT 2027 in
Düsseldorf im Kontakt. Zusätzlich konnten wir unterjährig an
unterschiedlichen Stellen gut kooperieren, wie bspw. beim Jugendkreuzweg
oder einem parlamentarischen Frühstück. Durch andere terminliche
Verpflichtungen konnten wir es auch in diesem Jahr nicht ermöglichen an
der aej-Mitgliederversammlung teilzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die aej ist ein langjähriger Kooperationspartner, mit dem wir
weiterhin gut zusammenarbeiten. Wir danken insbesondere dem ehemaligen
Generalsekretär Michael Peters für die gute Zusammenarbeit und freuen
uns darauf mit Dr. Annika Schreiter hieran gut anknüpfen zu
können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir wollen zumindest auf dem gegenwärtigen Niveau mit der aej im
Gespräch bleiben. Für unser Verbändegespräch läuft derzeit die
Terminsuche, sodass wir dieses wieder fortführen. Für den Deutschen
Evangelischen Kirchentag (DEKT) 2027 in Düsseldorf stehen wir in
Kontakt, wie wir durch Räumlichkeiten unterstützen können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>3.2.2 Arbeitsgemeinschaft Katholischer Kinder- und
Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Teilnahme an der Vollversammlung der AKD war leider terminlich
nicht möglich. Es gab bis auf die Kommunikation rund um die Teilnahme an
der Versammlung keinen Kontakt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir würden die Bildung eines BDKJ-Diözesanverbands im Bistum
Dresden-Meißen nach wie vor sehr begrüßen. Wir bedauern, dass im
vergangenen Jahr keine Ressourcen gab, um weiter in die Kontaktarbeit zu
investieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns bemühen den Kontakt wiederaufzunehmen, behandeln
diese Aufgabe aber nicht prioritär. Insbesondere rund um die
72-Stunden-Aktion gab es aber immer Kontakt und auch Besuche; das werden
wir auch für die nächste Aktion wieder im Blick haben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>3.2.3 Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen (BVKKH) ist ein
Zusammenschluss von Katholischen Hochschul- und Studierendengemeinden,
Hochschulzentren sowie weiteren Verantwortlichen in der
Hochschulpastoral. Im vergangenen Jahr konnten wir die
Mitgliederversammlung besuchen und den Kontakt etwas intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung wurde vom BVKKH
sehr positiv aufgenommen und hat den Austausch weiter
gestärkt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir wollen den Kontakt zum BVKKH weiter pflegen und prüfen, an
welchen Stellen eine noch engere Zusammenarbeit sinnvoll ist.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>3.2.4 Katholische Pfadfinderschaft Europas</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit einigen Jahren finden unter Federführung der afj auf Bundesebene
regelmäßig Gespräche zwischen der Katholischen Pfadfinderschaft Europas
(KPE), DPSG und PSG statt, wozu auch wir eingeladen werden. Im
Berichtszeitraum hat allerdings kein solches Gespräch stattgefunden. Ein
Austauschtreffen, das für Frühjahr 2025 verabredet war, wurde seitens
der afj noch nicht terminiert und auf Grund der Vakanz im Bundesvorstand
bisher nicht weiter verfolgt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind weiterhin dankbar, wenn uns Diözesanverbände, die
KPE-Gruppen in ihrem Bereich haben, über neue Entwicklungen
informieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es gilt im neuen Amtsjahr den Kontakt zwischen afj, DPSG und PSG
und BDKJ zu der Thematik KPE wieder zu initiieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>3.2.5 Malteser Jugend</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daniela stand im vergangenen Jahr weiterhin in regelmäßigem Austausch
mit Vertreter*innen der Malteser Jugend. Im Rahmen dieser Gespräche
wurde deutlich, dass die Malteser Jugend ihren internen
Selbstfindungsprozess mittlerweile abgeschlossen hat und eine
Mitgliedschaft in einem größeren, im Bereich der politischen Vertretung
aktiven Dachverband anstreben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Sommer 2025 traf sich Daniela in Köln mit Mitgliedern des
Bundesjugendführungskreises sowie dem zuständigen Referenten für
Verbandsentwicklung der Malteser, um sich über den aktuellen Stand
auszutauschen. Dabei ging es insbesondere um die Klärung möglicher
Schritte für einen Beitritt der Malteser Jugend zum BDKJ sowie um die
Erörterung eines sinnvollen Zeitplans für das weitere Vorgehen. Der für
den Prozess verantwortliche Vertreter der Malteser Jugend nahm im
November 2025 als Gast an der außerplanmäßigen Hauptversammlung und der
Buko der Jugendverbände teil, um sich vorzustellen und erste Kontakte
innerhalb des BDKJ zu knüpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurz vor Redaktionsschluss fand ein weiteres Telefonat mit der
Malteser Jugend statt, in dem mitgeteilt wurde, dass zunächst der
interne Mitgliedsbegriff geklärt werden müsse, bevor konkrete Schritte
in Richtung einer Dachverbandsmitgliedschaft eingeleitet werden
können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Austausch mit der Malteser Jugend bleibt kontinuierlich
bestehen und ist sehr wertschätzend. Vor der anstehenden
Hauptversammlung wird es erneut Kontakt geben, da die Malteser Jugend
nach Abschluss des Berichtszeitraums ihre Bundesjugendkonferenz abhalten
und daraufhin weitere Dinge geklärt werden. Die Kontaktaufnahme durch
die Malteser Jugend, um die Intensivierung der Zusammenarbeit zu
besprechen, ist eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es bleibt ein zentrales Anliegen, den Dialog mit der Malteser
Jugend aufrechtzuerhalten und die bestehende Kooperationsbereitschaft
weiter zu stärken. In den kommenden Wochen soll der Austausch weiter
stattfinden, mit dem Ziel, ein gemeinsames Vorgehen zu entwickeln und
möglicherweise bald einen Antrag auf Aufnahme in den BDKJ zu
stellen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.4: Kommunikation</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/943</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/943</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Referent für Kommunikation mit einem Stellenumfang von 100
Prozent ist Christian Toussaint. Die Stelle ist zu 100 Prozent aus
KJP-Mitteln finanziert. Im Referat ist ein Minijob für Social Media mit
acht Stunden pro Woche vorgesehen. Dieser war im Berichtszeitraum
umbesetzt. Sarah Grünberg-Lieu ist als Verwaltungsfachkraft für das
Referat zuständig. Weitere Unterstützung erhält das Referat von Michael
Ziegler als Honorarkraft für die Erstellung des Newsletters und die
Betreuung der Webseite. Christian Schnaubelt unterstützte bis November
2025 das Referat als Honorarkraft als stellvertretendem Pressesprecher.
Seitdem ist auch diese Position unbesetzt. Aufgabe des Referats ist es,
die Themen des BDKJ-Bundesverbands über die Presse, Social Media und
weitere eigene Kanäle zu kommunizieren. Das Kommunikationskonzept
umfasst dabei einerseits die außerverbandliche Kommunikation:
Hauptzielgruppe sind dabei Multiplikator*innen und
Entscheidungsträger*innen in Kirche, Staat und Gesellschaft sowie
Journalist*innen. Andererseits adressiert die Bundesstelle ihre
Kommunikation auch an Mandatsträger*innen innerhalb des BDKJ, die in
ihren Bereichen Multiplikator*innen für Inhalte des BDKJ sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit des Referats lässt sich in folgende Bereiche gliedern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Pressearbeit: Verfassen von Pressemitteilungen, Aktualisierung
der Presseverteiler, Bearbeitung von Presseanfragen und Kontaktpflege
mit Pressevertreter*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Online-Kommunikation: Redaktion und Pflege der Webseite
www.bdkj.de sowie weiterer Seiten, Redaktion der beiden Newsletter
(intern und extern)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Social-Media-Kommunikation: Planung und Bespielung der Kanäle
Facebook, Instagram, Bluesky, Mastodon und YouTube sowie Erstellung,
Evaluation und Weiterentwicklung der Social-Media–Strategie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Printprodukte: Flyer und Werbematerialien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Corporate Design: Sorge für die Umsetzung des Corporate Designs
sowie Entwicklung von Anpassungen, Ansprechpartner für Fragen der
Mitglieder zum Corporate Design.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Strategische Planung der Themen und Kommunikationsziele des
BDKJ</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit des Referates ist geprägt durch die Themen und
Veranstaltungen, die uns als BDKJ-Bundesverband das Jahr über
beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind grundlegend zufrieden mit der Presse und
Öffentlichkeitsarbeit. Gerade über die Begleitung von Veranstaltungen
gelingt es uns, Themen des BDKJ sichtbar zu machen. Die Vakanz auf der
Stelle für Social Media macht sich negativ auf unseren Kanälen
bemerkbar, da wir hier weniger Inhalte veröffentlichen können, als es
eigentlich unser Ziel ist. Wir möchten im nächsten Jahr auf die
Wiederbesetzung der Stelle und damit die Intensivierung unserer
Social-Media-Kanäle eine Priorität legen. Wir danken den
Mitarbeiter*innen im Referat, aber auch unseren Honorarkräften und ganz
besonders dem ehrenamtlichen Webteam für die geleistete
Arbeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Mit dem Relaunch von bdkj.de und allen unseren weiteren Webseiten
sind wir aktuell in einen Großprojekt, was uns in den kommenden Monaten
intensiv weiter beschäftigen wird. Auch die Vorbereitung und Begleitung
von Veranstaltungen wird ein Fokus sein, besonders die 72-Stunden-Aktion
2027. Darüber hinaus nehmen wir uns eine Weiterentwicklung des Corporate
Designs vor. Dieses soll mit Blick auf digitale Teilhabegerechtigkeit
aktuellen Sehgewohnheiten angepasst und die Nutzung flexibler und
barriereärmer gestaltet werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.1 BDKJ.intern &amp; Newsletter </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeden Mittwoch verschicken wir einen internen und einen externen
Newsletter. Die Erstellung und der Versand erfolgen nach Zulieferung der
Inhalte durch die Referate, den Bundesvorstand, die Jugend- und
Diözesanverbände durch Michael Ziegler in redaktioneller Absprache mit
dem Referat Kommunikation. Der BDKJ.intern geht an 301 E-Mail-Adressen,
der externe Newsletter „Neues aus dem BDKJ“ an 642 E-Mail-Adressen.
Aktuell ist durch ein technisches Problem mit dem Plug-In nicht möglich,
den Newsletter direkt über die Website zu abonnieren, es muss
stattdessen eine E-Mail geschrieben werden. Die Behebung des Problems
haben wir auf der alten Website als zu aufwendig bewertet und sie daher
nicht mehr angegangen. Wir vermuten, dass es daher in letzter Zeit mehr
Abmeldungen als neue Anmeldungen gab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der BDKJ.intern bleibt auch weiterhin eines unserer
wichtigsten Kommunikationsmittel für die innerverbandliche
Kommunikation. Mit dem Relaunch der Website wird auch die Anmeldung für
den externen Newsletter wieder einfacher, daher erhoffen wir uns dann
wieder mehr Abonnent*innen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin wöchentlich die Newsletter versenden. Damit
der Verteiler für den BDKJ.intern aktuell bleibt, sind wir laufend
darauf angewiesen, dass die Jugend- und Diözesanverbände uns bei
Änderungen in ihren Leitungen die neuen Kontakte spätestens zum
Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit mitteilen (<a href="mailto:gruenberg-lieu@bdkj.de">gruenberg-lieu@bdkj.de</a>). Durch
den Relaunch der Website werden wir auch das System hinter dem
Newsletter umstellen, wir erhoffen uns hiermit eine Erleichterung der
Abläufe.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.2 BDKJ.konkret </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben 2025 keinen BDKJ.konkret herausgeben, da wir dieser Aufgabe
eine geringe Priorität beigemessen haben. Für 2026 haben wir mit Blick
auf die hohen Kosten bereits entschieden, dass es keinen BDKJ.konkret
geben soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bedauern, dass es vorerst kein Printprodukt geben wird,
mit Blick auf die hohen Kosten, den Aufwand bei der Suche nach einem
neuen Redaktionsteams und dem Aufwand einer inhaltlichen Zuarbeit aus
Referaten der Bundesstelle, halten wir diese Entscheidung für die
richtige.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir wollen trotzdem weiterhin grundsätzlich offen prüfen, ob es
zukünftig wieder ein redaktionelles, regelmäßiges Printprodukt geben
kann. Dafür müssen wir Bedarfe, Kosten und Nutzen in Erfahrung bringen
und abwägen. Auch für diesen Prozess müssen allerdings Ressourcen
aufgewendet werden, die aktuell nicht zur Verfügung stehen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.3 Kooperationstagung </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kooperationstagung hat vom 13. bis 14. November 2025 mit 18
Personen in Frankfurt am Main stattgefunden. Organisiert wurde sie von
JHD│Bildung und dem Referat für Kommunikation. Inhaltlich haben wir uns
intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit im Netz auseinandergesetzt.
Referent war Paul Böstro, der eine Agentur leitet, die sich auf das
Thema spezialisiert hat. Auch für die Vernetzung und den Austausch über
aktuelle Themen war Zeit eingeplant, die intensiv genutzt wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen die Tagung als einen wichtigen Ort der Vernetzung
und des Austausches im Bereich Kommunikation innerhalb des BDKJ, von der
die verschiedenen BDKJ-Ebenen profitieren. Daher freuen wir uns, dass es
2025 so gut angenommen wurde.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nach der Schließung von JHD│Bildung müssen wir prüfen, ob und in
welcher Form die Tagung stattfinden kann. Dazu wird es immer Sommer
weitere Infos geben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.4 Pressearbeit </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit dem Beginn der letzten Hauptversammlung wurden 26 eigene
Pressemitteilungen versendet. Diese werden regelmäßig von den
kirchlichen bzw. kirchennahen Medien aufgegriffen. Vereinzelt ist es
auch gelungen, mit unseren Positionen bei weiteren Medien aufgegriffen
zu werden. Zusätzlich gab es elf Pressemitteilungen in Kooperation mit
anderen Organisationen im Rahmen von gemeinsamen Projekten wie z. B. dem
ökumenischen Jugendkreuzweg, dem Synodalen Weg oder der Aktion
Dreikönigssingen. Darüber hinaus werden regelmäßig Presseanfragen zu
verschiedenen Themen bearbeitet. Besonders rund um den Synodalen Weg,
das diskutierte Social-Media-Verbot für Jugendliche und das Thema
Wehrpflicht gab es viele Anfragen, die nach der Perspektive des BDKJ und
von jungen Katholik*innen fragten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind zufrieden mit unserer Reichweite in kirchennahen
Medien. Die Reichweite in weiteren Medien ist weiterhin noch
ausbaufähig. Positiv nehmen wir wahr, dass es vermehrt Anfragen durch
Landesrundfunkanstalten der ARD gibt, die auf der Suche nach jungen
Perspektiven sind.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Uns ist es wichtig, eingehende Presseanfragen schnell und
zuverlässig zu bearbeiten, um als guter Ansprechpartner für die Medien
wahrgenommen zu werden. Auch wollen wir weiterhin aktiv unsere
Positionen zu den Medien transportieren. Hier hat sich vor allen
gezeigt, dass bei Ereignissen, auf die wir Bezug nehmen, es sich lohnt,
besonders schnell und tagesaktuell zu sein, um mehr aufgegriffen zu
werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.5 Social Media </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Instagram bleibt unser wichtigster Social-Media-Kanal. Hier folgen
uns über 8.000 Accounts. Auch Facebook nutzen wir weiterhin regelmäßig,
um bei einer anderen, älteren Zielgruppe auf unsere Positionen
aufmerksam zu machen. Wir haben Accounts bei Threads, Mastodon und
BlueSky, um ausgewählte Inhalte dort zu teilen. Hier testen wir, welcher
Kanal langfristig für uns am sinnvollsten erscheint<strong>. Aufgrund
des Hauptausschuss Beschlusses „</strong>Digitale Teilhabegerechtigkeit
in den Strukturen des BDKJ“, werden wir besonders prüfen, ob eine
Instanz auf Mastodon von uns gehostet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir wären gerne aktiver auf unseren Kanälen und würden uns
gerne mehr zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen
äußern. Da uns durch die Vakanz in der Minijob-Stelle hier aber
Ressourcen fehlen, können wir nur eine grundlegende Bespielung unserer
Kanäle sicherstellen. Dies gelingt uns aus unserer Sicht, wir werden
wahrgenommen und geteilt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir hoffen, die Stelle im Bereich Social Media neu besetzten zu
können und hier wieder aktiver zu werden. Auch steht dieses Jahr wieder
eine Überprüfung der Kommunikationsstrategie an, bei der wir prüfen,
welche Kanäle wir wie intensiv nutzen wollen. Dabei werden wir im Sinne
des Beschlusses zu digitaler Teilhabegerechtigkeit einen besonderen
Fokus auf die Barrierearmut, Sicherheit und das Ansprechen
unterschiedlicher Milieus auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen
legen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.6 Website </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>www.bdkj.de ist ein zentraler Anlaufpunkt, wenn interessierte
Personen Informationen zum BDKJ und unseren Positionen
suchen<strong>.</strong> Im Herbst 2025 haben wir mit dem Prozess des
Relaunches gestartet. Dies begannen wir früher als ursprünglich geplant,
dies war aber sinnvoll, da wir zukünftig mehr Synergien zwischen bdkj.de
und 72stunden.de nutzen wollen. Durch den Beschluss der Hauptversammlung
für eine 72-Stunden-Aktion 2027 musste hier schnell gehandelt werden.
Bei dem Relaunch geht es vor allem um eine technische Aktualisierung des
Systems. Dies wird auch zu einer besseren Nutzung auf mobilen Endgeräten
und zu mehr Barrierefreiheit führen. Wir wollen die Gelegenheit nutzen
und auch alle Inhalte überprüfen und ggf. neu erstellen. Der Relaunch
der Website ist aktuell im Zeitplan. Der Zeitplan sieht vor,
72stunden.de bis Mitte April online zu bringen und bdkj.de dann im
Sommer zu relaunchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ein Relaunch einer einzelnen Seite ist bereits ein
aufwendiger Prozess. Wir haben uns dennoch entscheiden, zeitgleich
sowohl bdkj.de, als auch 72stunden.de und einige weitere Seiten des BDKJ
neu zu gestalten. Dies spart vor allem finanzielle Ressourcen, da die
Seiten zukünftig technisch auf demselben System laufen und sich nur im
Inhalt und Design unterscheiden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Relaunch der Seiten wird vor allem 2026 viele Ressourcen
binden. Die Überarbeitung wird mit dem Relaunch nicht abgeschlossen
sein, sondern wir werden nach und nach weitere Inhalte aktualisieren und
ergänzen müssen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.7 Webteam </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuelle Mitglieder des BDKJ-Webteams sind Philipp Jetschina, Isabell
Wollenweber und Michael Ziegler. Isabell Wollenweber hat nach dem
Ausscheiden von Christian Schnaubelt die Leitung des Webteams
übernommen. Das Webteam berät das Referat fortlaufenden bei
Weiterentwicklung des Kommunikationskonzeptes und unterstützt den
BDKJ-Bundesverband bei großen Veranstaltungen sowie am Wochenende bei
der Betreuung der Social-Media-Kanäle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir danken dem Webteam für seinen großen Einsatz und freuen
uns sehr über die große Unterstützung. Gleichzeitig sind weitere
Personen im Webteam sehr willkommen, da wir in der aktuellen Besetzung
nicht in der Lage sind, Veranstaltungen und aktuelle Themen in dem
Umfang auf Social Media zu begleiten, wie es unserem eigenen Anspruch
entspricht und wie es der großen Bedeutung digitaler Räume angemessen
wäre.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das Webteam soll auch weiterhin das Referat unterstützen. Daher
suchen wir aktuell dringend nach weiteren interessierten Personen.
Meldet euch dazu gerne entweder bei Christan Toussaint oder
Lisa.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br><br></em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.5: Geistliche Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/944</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/944</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geistliche Verbandsleitung (GVL) ist eine Querschnittsaufgabe, die
unserem Selbstverständnis gemäß von allen Vorstandsmitgliedern
wahrgenommen wird. Dies geschieht z.B. in der Art und Weise wie wir
verbandliche Gremien leiten, Stil und Kultur pflegen, auf demokratische
Weise Entscheidungen treffen, Mitarbeiter*innen führen etc. In engerem
Sinne umfasst GVL dann auch die Auseinandersetzung mit spezifischen
Themen und Fragestellungen sowie die Durchführung von Projekten,
Veranstaltungen und Formen von Begleitgesprächen, Gottesdienst, Gebet
und Spirituelle Impulse. In einer außerordentlichen Hauptversammlung
wurde am 8. November Lisa Quarch als Geistliche Verbandsleitung gewählt.
Sie hat ihren Dienst zum 01.01.2026 in der Bundesstelle in Düsseldorf
aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.1 Fachtag</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Fachtag für Geistliche Verbandsleitungen aller Ebenen hat am 26.
September 2025 mit 14 angemeldeten Teilnehmer*innen in der Frankfurter
Station Lounge stattgefunden. Der Referent Stefan Huber (Lehrstuhl für
theologische Ethik, Uni Bamberg) arbeitete mit uns zum Thema „Demokratie
braucht Religion“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Fachtag ist weiterhin ein wichtiges und produktives
Veranstaltungsformat für die Geistliche Verbandsleitung auf Bundesebene.
Austausch, Vernetzung, inhaltlicher Input sowie Empowerment sind aus
unserer Sicht und aus Sicht der Teilnehmer*innen die richtigen
Ziele.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es wurde sich ein weiteres, informelleres Format gewünscht,
sodass der Austausch regelmäßiger stattfinden kann. So wird es einen
halb-jährlichen Turnus geben, einen Fachtag vor Ort in Frankfurt
weiterhin am letzten Samstag im September und ein halbes Jahr später im
Februar via Zoom o.ä.</em><em>Der nächste Fachtag ist für den 26.
September 2026 geplant. Der Arbeitstitel lautet „Religiöse Identität”
mit Stephanie Höllinger als Referentin. Im Vorbereitungsteam wirken
Monika Ettig (DV Augsburg), Svenja Ueing (BDKJ-Bundesstelle) und Lisa
mit. Die Anmeldung ist bereits möglich.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.2 Vernetzung
geistliche Verbandsleitungen (JV&amp;DVs)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Großteil des Berichtszeitraum hat aufgrund der Vakanz der Stelle
GVL keine Vernetzungsrunde stattgefunden. Nachdem Lisa im Januar ihren
Dienst aufgenommen hat, hat im Februar ein digitales informelles
Vernetzungstreffen stattgefunden, in diesem haben wir uns Zeit genommen,
uns über unsere aktuellen Situationen auszutauschen und haben gemeinsam
auf das neue Schreiben “Geistliche Verbandsleitung in den katholischen
Jugendverbänden auf Bundesebene” der DBK geschaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eine regelmäßige Vernetzung der geistlichen Leitungen wird
als wertvoll und wünschenswert wahrgenommen. Auch wenn wir in
unterschiedlichen Jugendverbänden und an unterschiedlichen Orten
arbeiten, beschäftigen uns ähnliche Themen und wir können voneinander
lernen und Synergien freisetzen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir streben künftig eine digitale Vernetzungsrunde einmal im
Quartal an. Zusätzlich wird eine Signal Gruppe zur schnellen Vernetzung
eingerichtet.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.3
GVL-Verfahrensordnung für Jugendverbände</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat die
neue Verfahrensordnung zur Besetzung der Geistlichen Verbandsleitungen
auf Bundesebene beschlossen und zum<br>
11. Dezember 2025 in Kraft gesetzt. An der Erarbeitung konnten Dr.
Stefan Ottersbach und Annkatrin Meyer (DPSG) mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns, dass es neue und klarere Verfahrenswege zur
Besetzung der Geistlichen Verbandsleitungen gibt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In Zukunft erhoffen wir uns dadurch ein klareres und
transparentes Verfahren zur Besetzung der GVL. Vielen Dank an die
Erstellung!</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.4 Kapelle im Jugendhaus
Düsseldorf</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erstmalig gibt es mit Monsignore Markus Bosbach einen hausexternen
Rector ecclesiae für die Kapelle im Jugendhaus. In einem gemeinsamen
Gespräch zwischen Markus Bosbach, Paul Metzlaff (afj) und Volker konnten
die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit besprochen werden. Wir können
die Kapelle weiterhin nach unseren Wünschen nutzen und gestalten. Für
Anfragen für die Kapelle im Arbeitsalltag ist Lisa zuständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum gab es weiterhin zu verschiedenen Anlässen
Angebote für die Mitarbeitenden im Jugendhaus, die durch die AG Spiri
des Jugendhauses vorbereitet und organisiert wurden. Seit Amtsantritt
wirkt Lisa Quarch in der AG Spiri mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir danken den Mitgliedern der AG Spiri für ihre Arbeit und
Angebote.</strong><br><br><em>Wir arbeiten weiterhin in der AG Spiri mit und können so einen
Beitrag zur Kultur im Jugendhaus leisten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.5 Konveniat</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Konveniat ist ein analoges Vernetzungstreffen der Geistlichen
Verbandsleitungen auf Bundesebene. In der Regel finden zwei Treffen
jährlich unter Federführung der afj-Leitung statt. Die Themen werden
jeweils mit uns abgestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geplant war diese Vernetzungsrunde am 8. Oktober 2025, bei der die
Beschlüsse der Herbstvollversammlung der DBK zum Verfahren der
Geistlichen Verbandsleitung und die Neuordnung der Kommissionen der DBK
auf dem Tagungsprogramm standen. Dieses Treffen wurde eine Woche vorher
aus internen Gründen bei der afj abgesagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Konveniat hat einen hohen Wert als analoges
Austauschtreffen der Geistlichen Verbandsleitungen auf Bundesebene.
Darüber hinaus hat es in den letzten Jahren durch die Einladung externer
Referent*innen inhaltlich an Kontur gewonnen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der nächste Termin findet am 26. Juni in Düsseldorf im Jugendhaus
Düsseldorf statt.</em><em>´</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.6 ZOOM in</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ZOOM in ist ein digitales Veranstaltungsformat, das wir in der
Corona-Zeit für theologische und spirituelle Themen etabliert haben. Im
Berichtszeitraum hat kein ZOOM in stattgefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Aktuell sind wir in Reflektion darüber, ob das ZOOM in
etablierter Form weitergeführt oder neu aufgestellt werden soll.
Ansprechperson ist Lisa.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.6: BDKJ-Bundesstelle e.V.</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/945</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/945</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.1 Einführung </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ-Bundesstelle e.V. ist der Rechtsträger des
BDKJ-Bundesverbands. Die Mitgliederversammlung besteht aus fünfzehn
Personen, davon vier von der Hauptversammlung gewählte Personen.
Mitglieder sind Annkathrin Meyer (DPSG), Dominik Zabelberg (DV Aachen),
Nils Felchner (DV Hildesheim), Ronja Röhr (DV Limburg), Sarah-Sophie
Pohl (DV Erfurt), Simon Schwarzmüller (KjG), Leo Helm (DV Passau),
Isabel Rutkowski (KLJB), Sarah Schulte-Döinghaus (KLJB) und Timothy
Joksch (CAJ). Außerdem gehören die Mitglieder des Bundesvorstands der
Mitgliederversammlung als geborene Mitglieder an. Der Geschäftsführer
hat beratende Stimme in den Organen des BDKJ-Bundesstelle e.V. In den
Vorstand sind als erster Vorsitzender Volker, als zweite Vorsitzende
Daniela gewählt, Lena, Lisa und Henner sind weitere Vorstandsmitglieder.
Der Vorstand trifft sich in der Regel alle zwei Wochen zur Sitzung. Der
BDKJ-Bundesstelle e.V. verwaltet die Finanzmittel des
BDKJ-Bundesverbands und ist Dienstgeber für die Mitarbeiter*innen der
BDKJ-Bundesstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Vorstand und die Mitgliederversammlung beschäftigten weiterhin
die knapper werdenden Finanzmittel. Die Beratung des Haushalts 2026 war
herausfordernd und Haushalt sowie Stellenplan konnten erst bei einer
außerplanmäßigen Sitzung der Mitgliederversammlung im Februar 2026
beschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit im BDKJ-Bundesstelle e.V. ist geprägt von
unterschiedlichen Perspektiven auf die verschiedenen Herausforderungen.
Die Beratung durch die Mitgliederversammlung schätzen wir, auch wenn die
finanziellen Bedingungen sie nicht leicht machen. Die Verantwortung für
die Stabilisierung der Finanzierung wiegt schwer.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Mitgliederversammlung muss weiterhin Maßnahmen zur weiteren
Kostenreduktion entwickeln und sich Gedanken um Erhöhung der Erträge
machen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.2 Finanzen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl im Vorstand als auch in der Mitgliederversammlung
beschäftigten uns weiterhin intensiv die knapper werdenden Finanzmittel
bei zugleich steigenden Kosten. Wir sind froh, dass die Mittel aus dem
Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) stabil sind, auch wenn dies
einer kalten Kürzung gleichkommt, da die Ausgaben weiter steigen. Eine
Erhöhung wäre dringend notwendig. Das Signal des Bundesministeriums für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ist jedoch, dass
es in dieser Legislatur keine weiteren Mittel geben wird. Zugleich
steigen die Personalkosten weiter an, da im Jahr 2025 eine Tariferhöhung
von 3,0 Prozent umgesetzt werden musste, in 2026 eine weitere
Tariferhöhung von 2,8 Prozent ansteht und in 2027 die nächste Tarifrunde
im öffentlichen Dienst stattfindet. Dazu kommen steigende Reise- und
Unterkunftskosten. Die Erhöhung des BDKJ-Bundesbeitrags greift ab 2026,
die im Beschluss vorgegebenen Kürzungsziele wurden umgesetzt. Da dieser
um die Hälfte geringer ausgefallen ist als von der Mitgliederversammlung
vorgeschlagen, reicht sie nicht um das Haushaltsdefizit auszugleichen
wie bisher üblich. Hierfür sind große Maßnahmen notwendig, entweder um
die Einnahmenseite zu verbessern oder um die Ausgaben zu reduzieren. Aus
diesem Grund haben wir uns bereits entschieden, einzelne
Veranstaltungen, wie das Come-In-And-Stay-Seminar und das
Get-Out-Seminar nicht mehr durchzuführen. Um weitere Maßnahmen zu prüfen
und zu entwickeln, hat die Mitgliederversammlung eine Arbeitsgruppe
eingerichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Haushaltsjahr 2024 wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 5.995,85
EUR abgeschlossen, ursprünglich geplant wurde mit einem Defizit von
152.695,00 EUR. Gründe für die Abweichung waren Personalwechsel und
Vakanzen sowie entfallene Veranstaltungen. Der Jahresabschluss wird zur
Information als Drucksache 08 vorgelegt. Das Haushaltsjahr 2025 wurde
mit einem Fehlbetrag von 122.993,37 EUR und das Haushaltsjahr 2026 mit
einem Defizit von 192.499,76 EUR geplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die finanzielle Lage des Bundesstelle e.V. ist äußerst
angespannt und gefährdet perspektivisch die Handlungsfähigkeit des
Vereins. Bereits jetzt führen notwendige Einsparungen dazu, dass
vertraute Formate nicht mehr fortgeführt werden können. Weitere
strukturelle Anpassungen werden unausweichlich sein, wenn es nicht
gelingt, die Einnahmenseite deutlich zu stärken. Die zuletzt
beschlossene Erhöhung des Bundesbeitrages, die geringer ausgefallen ist
als von der Mitgliederversammlung vorgeschlagen, reicht bei weitem nicht
aus, um das bestehende Defizit auszugleichen. Ohne zusätzliche
finanzielle Mittel drohen mittelfristig Einschnitte, die auch personelle
Strukturen betreffen können. Vor diesem Hintergrund braucht es eine
ehrliche und grundlegende Debatte über Prioritäten und Leistungsumfang
des Bundesverbandes. Es ist nicht möglich einfach weiter neue Aufgaben
und Anforderungen zu beschließen, ohne auch zu entscheiden, was sein
gelassen werden soll. Auch eine weitere Beitragserhöhung muss diskutiert
werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Bei gleichbleibenden Einnahmen und den erwarteten steigenden
Kosten kann nach der letzten Finanzplanung nicht mehr lange
verantwortungsvoll gewirtschaftet werden. Die anstehende Tarifrunde 2027
wird die Situation voraussichtlich noch verschärfen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.3 Organisationsentwicklung </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.1 Ablage-/ Aktensystem</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Ablagesystematik wird aktuell nun ein weiterer Schritt
gegangen. Alle Ablagen für Gremien sollen spätestens 2026 auf
SharePoint-Webseiten umziehen, sodass die Nextcloud künftig nicht mehr
genutzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mit diesem letzten Schritt wird der Umzug auf den SharePoint
für alle Bereiche der Bundesstelle erfolgreich
abgeschlossen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Ablage wird nun konsequent umgesetzt und gepflegt
werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.2 Aktualisierung der Stellenbeschreibungen</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über die letzten Jahre wurden die Stellenbeschreibungen für die
Mitarbeiter*innen der BDKJ-Bundesstelle sukzessive aktualisiert. Nach
der Vereinheitlichung dieser im letzten Berichtsjahr, wurden nun alle
Stellenbeschreibungen, inklusive der bisher offenen der Sekretariate —
jetzt umbenannt in Verwaltungsfachkräfte — finalisiert und
beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erneuerung der Stellenbeschreibungen ist damit
erfolgreich abgeschlossen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Stellenbeschreibungen werden jährlich in den
Jahresmitarbeiter*innengesprächen thematisiert und bei Bedarf
angepasst.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.3 Büroraummanagement</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiteres geordnetes Büroraummanagement hat aufgrund des Vorrangs
anderer Aufgaben nicht stattgefunden. Jedoch wurden weitere Büros nun
doppelt besetzt und sukzessive werden die Voraussetzungen geschaffen,
dass alle Arbeitsplätze gleich ausgestattet sind. Wegen der angespannten
finanziellen Lage ist aber eine gleichzeitige einheitliche Ausstattung
nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Umbau des Berliner Büros wird nicht stattfinden, Hierfür fehlen
dem Jugendhaus Düsseldorf e.V. die finanziellen Mittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Abschaffung von Einzelbüros funktioniert reibungslos.
Durch viele Teilzeitstellen und die Möglichkeit zum Homeoffice ist der
Bürobedarf gesunken. Trotz einer höheren Anzahl von Mitarbeiter*innen,
wurden keine neuen Büros angemietet.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir behalten das Thema weiterhin auf dem Schirm und werden vor
allem bei personellen Veränderungen Überlegungen anstellen. Für einen
geordneten Prozess fehlen derzeit die zeitlichen Ressourcen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.4 Zentrale Adressdatenbank COBRA</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Besetzung der Geschäftsführung wurde der Prozess wieder
aufgenommen. Jedoch hat sich der Vorstand nach Beratung in der
Mitgliederversammlung und mit den Mitarbeiter*innen, die vorrangig damit
arbeiten werden, gegen COBRA und ein Vergleichsangebot entscheiden.
Grund waren vorrangig die sehr hohen Kosten sowie eine
Benutzer*innenunfreundlichkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es ist herausfordernd ein System zu finden, welches den
komplizierten Ansprüchen genügt und zugleich finanzierbar
ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Es werden weiterhin mögliche Systeme auf Eignung
geprüft.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.5 Institutionelles Schutzkonzept</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das partizipativ mit den Mitarbeiter*innen erarbeitete und durch das
Erzbistum Köln genehmigte Institutionelle Schutzkonzept wird in der
BDKJ-Bundesstelle angewendet und ist auf der Webseite verfügbar. Als
Ansprechpersonen für Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt sind Franziska
von Deimling und Dennis Wartenberg benannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Mitarbeiter*innen haben die Selbstverpflichtungserklärung und
den Verhaltenskodex unterzeichnet. Mit einem Schulungskonzept zur
Prävention sexualisierter Gewalt sind alle Mitarbeiter*innen aktuell
geschult, neue Mitarbeiter*innen erhalten eine Schulung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand hat gemeinsam an einer Intensiv-Schulung für
Führungskräfte teilgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Konzept funktioniert in der Form gut, allerdings zeigen
sich in der Praxis diverse kleinere Herausforderungen, die mit einer
Überarbeitung gelöst werden sollen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das Konzept soll im Laufe des Jahres 2026 überarbeitet
werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><u>6.3.6 Wissens- und Prozessmanagement</u></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben begonnen ein Organisationshandbuch zu erstellen, den
Zeitplan nach Beratung im Team jedoch verlängert. Es dient dem
Wissensmanagement und bildet Prozesse und das Wissen der
BDKJ-Bundesstelle ab. Die Bundesstelle entwickelt sich so als lernende
Organisation fort. Alle Mitarbeiter*innen verfassen ihre Prozesse und
ihre Kapitel des Organisationshandbuchs. Die Frage der Abbildung in
Microsoft 365 sowie der Pflege des fertigen Handbuchs steht noch
aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Verfassung eines Organisationshandbuch ist schon wertvoll
an sich, da sich weitere Prozesse offenbaren, die angepasst werden
müssen. Zugleich ist das Erstellen eines Organisationshandbuchs mit
großem Aufwand für alle Mitarbeiter*innen verbunden, der zusätzlich zur
Regelarbeit entsteht. Der Zeitplan muss daran angepasst
werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die weiteren Schritte der Findung eines Formats, Eingliederung
der Prozesse in dieses sowie Prozessplan zur Implementierung des
Organisationshandbuchs sollen im Laufe des Jahres 2026 gegangen werden,
jedoch wird die Erstellung des Organisationshandbuchs voraussichtlich
nicht im Jahr 2026 abgeschlossen sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.4 Klimamanagement </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Prozess zur Klimaneutralität der Bundesstelle wird der
Klimaneutralitäts-Ausschuss Maßnahmen beschließen, die es gilt,
dauerhaft umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesstelle diesen Weg
konsequent verfolgt und der Verband im Ausschuss Verantwortung
übernimmt. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass insbesondere bei den
Verwaltungsfachkräften zusätzlicher organisatorischer Aufwand entstehen
wird.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden künftig ein Klimamanagement aufbauen. Grundlage dafür
ist die Einführung verbindlicher Standards, mit denen relevante Daten
kontinuierlich erfasst und für eine Klimabilanz nutzbar gemacht
werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.5 Personalentwicklung </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtsjahr gab einige personelle Veränderungen an der
BDKJ-Bundesstelle. Im Februar 2025 beendete Wolfgang Ehrenlechner als
Geschäftsführer seinen Dienst. Die Nachfolge hat nach der Bestellung
durch die Mitgliederversammlung Gregor Podschun am 15. Mai 2025
angetreten. Er beendete damit seinen Dienst als Bundesvorsitzender im
Mai 2025. Im April 2025 hat der BDKJ-Bundesstelle die Trägerschaft des
Ökumenischen Netzwerks Eine Erde übernommen und damit auch die
Mitarbeiterinnen der vorherigen beiden Netzwerke. Wir haben daher Astrid
Hake am Standort Hamburg, Constanze Latussek am Standort
Lutherstadt-Wittenberg und Monika Schell im Berliner Büro begrüßt.
Zusätzlich wurde für einen aus dem vorherigen Netzwerk ausgeschiedenen
Mitarbeiter Matilda Franz am Standort Köln gewonnen. Im August 2025 ging
Monika Schell in Mutterschutz und Elternzeit. Für die Vertretung konnte
bis zum Ende der Elternzeit am 7. Juni 2027 Melanie Hansen angestellt
werden. Mit dem Abschluss des Projekt Generation Jetzt! haben wir uns im
Juni 2025 vom Projektreferenten Thomas Gies verabschiedet. Mit dem Ende
seiner Amtszeit wurde Dr. Stefan Ottersbach als Bundespräses im Juni
2025 aus der Bundesstelle verabschiedet. Das Referat Kirchenpolitik und
Theologische Grundsatzfragen konnte im Juni 2025 mit Fabian Schweer
besetzt werden. Aus familiären Gründen musste er uns jedoch zu Ende Juli
2025 bereits wieder verlassen. Das Referat konnte im Oktober 2025 mit
Laurin Ernst nachbesetzt werden. Im August 2025 begann Svenja Ueing
ihren Dienst als Theologische Vorstandsreferentin. Die Stelle wird
aufgrund der Vakanz der Geistlichen Verbandsleitung bis August 2026 vom
VDD finanziert. Im Oktober 2025 konnte das Projektreferat für die
72-Stunden-Aktion mit Jasmin Könes besetzt werden. Leider hat uns Jasmin
jedoch zu Ende Januar 2026 wieder verlassen. Die Stelle konnten wir zu
Februar 2026 mit Marie Lavall neu besetzen. Im Referat
Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit
konnte der Beschäftigungsumfang von Ansgar Pieroth von Juli 2025 bis
April 2026 um 25 Prozent für das Projekt Fair Change erhöht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Referat Freiwilligendienste konnte der Beschäftigungsumfang von
Raphael Marquart für das Vorbereitungsprojektes zur Anbahnung des
Pilotprojekts „Rechtsanspruch auf ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr“
von Oktober 2025 bis Dezember 2025 um 20 Prozent erhöht werden. Leider
wurde das Projekt nicht fortgesetzt. Als Verwaltungsangestellte für die
Referate Freiwilligendienste sowie Friedensethik und Soldat*innenfragen
hat uns Shirley Korfmacher nach fast acht Jahren verlassen. Wir sind
froh, dass wir mit Laura Jung nahtlos eine Nachfolgerin finden konnten.
Nach der Wahl zum Bundesvorsitzenden starteten Volker und Henner im Juli
2025 in ihren Dienst. Lisa startete nach ihrer Wahl als Geistliche
Verbandsleitung im Januar 2026 ihren Dienst. Die Stellen der
Social-Media-Redaktion sowie der*s stellvertretenden Pressesprecher*in
sind leider weiterhin vakant. Weitere Informationen zum Personal des
BDKJ-Bundesstelle e.V. stellen wir mit der Drucksache 10 bereit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind froh, dass wir die meisten Stellen zügig
nachbesetzen konnten und dankbar, dass wir sehr kompetente und
qualifizierte Personen für die Stellen gewinnen konnten. Wir danken
allen Mitarbeiter*innen für ihren Dienst, insbesondere auch den
ausgeschiedenen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Personalentwicklung bleibt weiterhin eine wichtige Aufgabe
für uns. Es ist uns ein Anliegen, Mitarbeiter*innen in ihrer
persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen, weshalb
wir Fortbildungen anbieten und Mitarbeiter*innen dabei unterstützen. Wir
sind hoffnungsvoll, alle vakanten Stellen in diesem Jahr wiederbesetzen
zu können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.6 Team </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Mitarbeiter*innen der Bundesstelle (Verwaltungsfachkräfte und
Teamassistent*innen, Referent*innen, Geschäftsführung und
Bundesvorstand) treffen sich monatlich zur Teamsitzung. Die Teamsitzung
dient dem Informationsaustausch und der Beratung zu Projekten sowie zu
Arbeitsprozessen und zur Zusammenarbeit in der Bundesstelle. Für die
Gestaltung der Teamsitzung gibt es eine Vereinbarung, die 2021 von einer
AG erarbeitet wurde. Wir überarbeiten diese Vereinbarungen einmal
jährlich innerhalb der Teamsitzung und schauen gemeinsam, ob es
Anpassungen braucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In gleicher Besetzung findet jährlich eine anderthalbtägige
Teamklausur statt, die letzte Ende September 2025 in Düsseldorf. Um
Kosten einzusparen, findet die Teamklausur im Jugendhaus Düsseldorf
statt. Diese Form des Tagens bindet allerdings mehr Ressourcen bei den
Organisator*innen der Klausur, auch während der Sitzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben nach der Beratung aus der Teamklausur 2024 im vergangenen
Jahr Teamsupervisionen eingeführt, Hierbei fanden bisher drei
Supervisions-Termine in Präsenz statt. Die erste Supervision im Team
führte Gabriele Kibat mit uns durch, im Herbst 2025 begleiteten uns
Tanja Gerold und Andreas Beier von koment-Training, die dann auch die
zweite Supervisionssitzung im Frühling 2026 mit uns durchführten. Mit
beiden ist im Sommer noch ein zweiter Termin für 2026 geplant. Danach
werden wir im Team die Supervisionen und die Zusammenarbeit mit den
Trainer*innen reflektieren und schauen, was wir für die kommende Zeit
brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Dezember 2025 fand die Adventsfeier in Form einer durch die
Mitarbeiter*innen organisierten adventlichen Stadtralley durch
Düsseldorf mit kleinen Spielerunden und anschließendem Abendessen im
Restaurant statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich gab es gemeinsam mit den Kolleg*innen aus den
verschiedenen Organisationen im JHD, zwei weitere Feste im
Jahresverlauf, bei denen informeller Austausch und entspanntes
Beisammensein möglich ist: das Grillfest im September 2025 und das
Hausfest am 2. Februar 2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2025 fand gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Bundeszentrale für
katholische Jugendarbeit und der afj wieder ein zweitägiger, alle zwei
Jahre stattfindender, Betriebsausflug statt. Nach Abstimmung aller
Beteiligten fuhren wir im Frühsommer zusammen nach Trier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Referent*innen und der Bundesvorstand treffen sich jährlich zu
zwei Referent*innenklausuren. Im Berichtszeitraum fand eine
anderthalbtägige Veranstaltung im Oktober in Bielefeld statt sowie eine
eintägige Klausur im Jugendhaus Düsseldorf statt. Zur Kosteneinsparung
wurde auch hier eine der Sitzungen ins Jugendhaus verlegt. Hauptthema
der ersten Klausur war Politisches Lobbying sowie der Übertrag aus der
gemeinsamen Referent*innen-Klausur mit der afj zu Machtsensibilität in
der Jugendarbeit. Themen der zweiten Klausur waren eine gemeinsame
Jahresplanung und der Katholik*innentag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als Bundesvorstand übernehmen wir gemeinsam die Leitung der
Bundesstelle und verstehen uns als Gesamtteam, das eng zusammenarbeitet.
Eine offene und kontinuierliche Kommunikation, die Kenntnis über die
jeweiligen Arbeitsbereiche und Interessen sowie die gegenseitige
Beratung sind für uns unverzichtbare Grundlagen einer erfolgreichen
Zusammenarbeit. In diesem Kontext schätzen wir es besonders, mit den
Mitarbeiter*innen der Bundesstelle ein noch größeres, tragfähiges Team
zu bilden, das sich gegenseitig unterstützt und beständig daran
arbeitet, die Kommunikation zu verbessern, das gegenseitige Verständnis
zu vertiefen und sich wechselseitig zu stärken − auch angesichts der
Veränderungen und Herausforderungen, die der Alltag mit sich
bringt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die regelmäßigen Teamsitzungen erfüllen ihren Zweck und
verlaufen konstruktiv. Dennoch ist es uns ein Anliegen, diese unter
Einbeziehung aller Beteiligten weiterzuentwickeln. Oft steht nur
begrenzte Zeit für die Vielzahl der zu besprechenden Inhalte zur
Verfügung, sodass wir sorgfältig abwägen müssen, welche Themen wir in
den gemeinsamen Austausch einbringen und wie viel Raum für Diskussionen
bleibt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Teamklausur, die mittlerweile zum vierten Mal stattfand,
hat sich aus unserer Sicht als ein etabliertes und wertvolles Format
erwiesen. Wir betrachten es als besonders wichtig und gewinnbringend,
uns im Rahmen dieser zweitägigen Veranstaltung intensiv mit größeren
Themen auseinanderzusetzen und diese in Ruhe zu bearbeiten. Dabei zeigt
sich, dass der Bereich der Teamsupervision für uns von zentraler
Bedeutung ist − sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die Frage nach
passenden Supervisor*innen, die sowohl fachlich als auch finanziell zu
unseren Möglichkeiten passen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die gemeinsamen Feiern sind für uns von besonderem Wert, da
sie uns abseits der arbeitsbezogenen Themen die Möglichkeit bieten, uns
in einem anderen Kontext zu begegnen und uns besser kennenzulernen. Auch
die beiden Referent*innenklausuren waren von einer produktiven
Zusammenarbeit und der Bearbeitung wichtiger Inhalte geprägt. Die
gemeinsame Zeit am Abend und in den Pausen bot uns zudem Gelegenheiten,
uns in entspannter Atmosphäre auszutauschen und so die gute
Zusammenarbeit weiter zu festigen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Team der Bundesstelle unterliegt einem stetigen
personellen Wandel, was immer wieder neue Abstimmungsprozesse erfordert.
Wir freuen uns sehr, dass alle Beteiligten bereit sind, diese Aufgabe
mit Konstruktivität und Motivation mitzugestalten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch im kommenden Arbeitsjahr wird es weiter monatliche
Teamsitzungen und regelmäßige Betriebsfeiern sowie eine Teamklausur,
Teamsupervision und zwei Referent*innenklausuren geben. Die
grundsätzliche Idee ist, die Teamsupervision zu verstetigen, wenn sie
als hilfreich empfunden wird (z.B. halbjährlich).</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Jahr 2026 wird es keinen Betriebsausflug geben, jedoch haben
wir im Bundesvorstand beraten, dass wir in den Jahren ohne
Betriebsausflug ein BDKJ internes Teamevent veranstalten möchten, dass
auch ein Dank für das große Engagement der Mitarbeiter*innen gerade bei
Großveranstaltungen sein soll. Deswegen findet im Juni 2026 ein
gemeinsamer Teamabend statt mit Programm und zum gemeinsamen Ausklang
des ereignisreichen ersten Halbjahres. Es galt im vergangenen Jahr durch
die Wechsel in der Leitung und im Team viele Veränderungen zu
bewältigen. Wir hoffen, diesen Veränderungen als Team der Bundesstelle
weiterhin gemeinsam gut begegnen zu können.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.7: Weitere Rechtsträger</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/946</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/946</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Bundesvorstands sind qua Amt Mitglied in weiteren
Rechtsträgern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.1
Jugendbildungsstätte Haus Altenberg e.V.</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband ist Mitglied des Jugendbildungsstätte Haus
Altenberg e.V. Im Vorstand werden wir durch Stephan Kelter vertreten.
Wir begleiten die Arbeit des Jugendbildungsstätte Haus Altenberg e.V.
kritisch und bringen unsere Sichtweise auf die Entwicklung der
Jugendverbandsarbeit ein. Inhaltlich prägten insbesondere die
wirtschaftliche Entwicklung, die Überarbeitung des Institutionellen
Schutzkonzeptes sowie der Umgang mit Erkenntnissen aus Fällen
sexualisierter Gewalt durch den ehemaligen Rektor Winfried Pilz. Zudem
wurde die Zusammenarbeit mit dem Edith-Stein-Haus intensiv beraten und
vorbereitet. Die Buchungslage und wirtschaftliche Situation des Vereins
sind stabil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes und
die Aufarbeitung des Fall Pilz. Wir danken Stephan Kelter für die
Zusammenarbeit und Vertretung im Haus Altenberg e.V.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden den Verein weiter konstruktiv begleiten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.2
Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit − Jugendhaus Düsseldorf
e.V.</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeszentrale für Katholische Jugendarbeit − Jugendhaus
Düsseldorf e.V. versteht sich als Dienstleister für die Akteur*innen der
katholischen Jugend(verbands)arbeit in Deutschland. Diese
Dienstleistungen reichen von der Verwaltung öffentlicher Fördermittel
und Beratung, über Bereitstellung von Büroräumen an Träger katholischer
Jugendarbeit und die Übernahme von Aufgaben im Rechnungswesen, bis hin
zu maßgeschneiderten Versicherungen für die Jugendarbeit durch die JHD
Versicherungen GmbH.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Vorstand des Jugendhaus Düsseldorf e.V. sind wir mit Volker
vertreten. Außerdem gehören dem Vorstand Paul Metzlaff (afj) und Frank
Vormweg (Vertreter der Jugendseelsorgekonferenz und des VDD) dem
Vorstand an. Gregor Podschun hat das Amt des Ersten Vorsitzenden im Mai
2025 verlassen. Schwerpunkt der Vorstandsarbeit war im Berichtsjahr die
herausfordernde finanzielle Situation der Bundeszentrale.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeszentrale ist im Berichtszeitraum mit den neuen
Dienstleistungsangeboten Fördermanagement, Veranstaltungsmanagement,
Organisationsberatung und -entwicklung, Fachberatung Inklusion sowie
Fachberatung Fundraising an den Start gegangen und hat für diese und die
bisherigen Dienstleistungen intensiv geworben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mai 2025 trat Gregor Podschun das Amt des Geschäftsführenden
Direktors an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Jahresabschluss 2024 zeigt sich, dass die finanzielle
Situation der Bundeszentrale enorm angespannt ist. Daher war es zum
Jahreswechsel 2025/2026 notwendig, die Abteilung JHD│Bildung zu
schließen, die Bundeszentrale personell umzustrukturieren, Preise für
Dienstleistungen zu erhöhen und Kosten einzusparen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Jugendhaus Düsseldorf ist für die Verbände und Träger in
den Diözesen ein wichtiger Dienstleister. Die Zukunftsfähigkeit
abzusichern, liegt im Interesse des BDKJ, da es vor allem auch die
Fördermittel sichert. Wir unterstützen die Maßnahmen in der
Bundeszentrale, die aufgrund der finanziell herausfordernden Lage
beschlossen wurden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Für die zukünftige Leistungsfähigkeit sind der Zukunftsprozess
und die beschlossenen Finanzierungsmaßnahmen der Bundeszentrale von
großer Bedeutung, weshalb sich der Bundesvorstand auch weiter aktiv
einbringen wird. Im Laufe des Jahres 2026 wird eine weitere Abteilung
der Bundeszentrale geschlossen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.3 Jugendhaus Versicherungen
GmbH</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Jugendhaus Versicherungen GmbH ist der wirtschaftliche
Geschäftsbetrieb des Jugendhaus Düsseldorf e.V. Neben der
Gesellschafterversammlung, in der der Jugendhaus Düsseldorf e.V. von
Gregor Podschun als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Volker
Andres und Paul Metzlaff vertreten wird, gibt es einen Beirat, der in
seiner Arbeit einen Schwerpunkt auf Vertrieb und Marketing legt und
Entscheidungen für die Gesellschafterversammlung vorbereitet. Ein
Schwerpunkt der Arbeit ist es, die Produkte unserer Versicherung über
die Vertriebsstrukturen des Versicherers im Raum der Kirchen (vrk) zu
vertreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Verlag Haus Altenberg wurde als Profit-Center nochmals deutlicher
vom Versicherungsgeschäft abgegrenzt und dies haushalterisch sauber
getrennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Jugendhaus Versicherungen GmbH hat ein wichtiges Angebot,
um die Aktionen der Jugendverbände von Orts- bis Bundesebene zu
unterstützen. Dass sich die Versicherung nach Corona wieder einen
Jahresüberschuss erwirtschaftet, ist sehr gut. Im Jahresabschluss 2024
war die GmbH allerdings noch im Verlustvortrag.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir unterstützen das Anliegen, das Angebot der Jugendhaus
Versicherungen GmbH weiter in den Strukturen der Jugendverbände bekannt
zu machen. Im kommenden Jahr wird die Versicherung voraussichtlich
erstmalig nach Corona wieder einen Jahresüberschuss erwirtschaften, der
mit Ausschüttungen einhergehen könnte.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.8: 72-Stunden-Aktion 2027</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/947</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/947</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Beschluss der Hauptversammlung 2025 und des Hauptausschusses findet die nächste bundesweite 72-Stunden-Aktion vom 10 bis 13. Juni 2027 statt. Das Projektreferat wurde vom 1. Oktober 2025 bis 31. Januar2026 durch Jasmin Könes mit 75 Prozent Beschäftigungsumfang besetzt, die die Bundesstelle in der Probezeit auf eigenen Wunsch verlassen hat. Seit dem 1. Februar 2026 wird das Referat durch Marie Lavall besetzt. Das Referat wird durch KJP-Mittel finanziert. Sarah Grünberg-Lieu arbeitet als Verwaltungsfachkraft mit dem Referat zusammen. Die Aufgaben des Projektreferats umfassen die Projektkoordination, die Koordinierung der finanziellen Mittel, die konzeptionelle und inhaltliche Erarbeitung sowie die Unterstützung von Jugend- und Diözesanverbänden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>8.1 Bundesvernetzungsgruppe</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Grundlage des Beschlusses der Hauptversammlung 2025 hat sich im November 2025 die Bundesvernetzungsgruppe (BVG) konstituiert, um die bundesweite Planung und Koordination der Aktion zu übernehmen. Für die Zusammenarbeit mit den Jugend- und Diözesanverbänden wurden feste Ansprechpersonen benannt. Zur Bearbeitung zentraler Themen wurden mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen neben Mitgliedern der BVG auch Referent*innen der Bundesstelle sowie weitere Personen aus Verbänden mitarbeiten können. Die BVG legt einen eigenen ausführlichen Bericht zur inhaltlichen Arbeit vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit innerhalb der BVG erleben wir als engagiert, konstruktiv und lösungsorientiert. Gerade das erste Präsenztreffen Anfang 2026 hat für einen Motivationsschub gesorgt. Erste zentrale Meilensteine für die weitere Planung der Aktion konnten bereits erarbeitet werden. Wir danken den Mitgliedern für ihr Engagement.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die BVG wird weiter regelmäßig tagen und gemeinsam mit der Bundesstelle die 72-Stunden-Aktion vorbereiten. Für einzelne Arbeitsgruppen werden noch weitere Mitglieder gesucht, dies wurde bereits im BDKJ-Newsletter ausgeschrieben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>8.2 Finanzen, Unterstützer*innen, Partner*innen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Aktion auszuführen, lag der Fokus der Bundesstelle im vergangenen Jahr und am Jahresanfang 2026 auf der Gewinnung verschiedener Unterstützer*innen für eine erneute finanzielle Kooperation. Durch den kurzen Vorlauf zur Aktion ist die Gewinnung von Zuschüssen deutlich erschwert. Neben Gesprächen mit bisherigen Partner*innen werden daher auch neue Finanzierungsmöglichkeiten geprüft. Neben der finanziellen Unterstützung sind wir im Austausch mit verschiedenen Partner*innen über eine inhaltliche Kooperation in den unterschiedlichen Arbeits- und Themenfeldern der Aktion. Zudem haben wir uns in der BVG über Schirmpat*innenschaften ausgetauscht und werden eine Person aus kirchlichem Kontext und eine Person aus der Politik anfragen. Ob es zusätzlich eine Person aus dem Bereich Gesellschaft geben wird oder wir zusätzlich mit „Testimonials“ arbeiten wollen, wird in einer der AGs weiter besprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die aktuelle Finanzsituation der 72-Stunden-Aktion ist herausfordernd, da die bisher zugesagten Mittel unter dem Umfang früherer Aktionen liegen. Dies macht bereits jetzt Anpassungen im Projektbudget erforderlich. Vor diesem Hintergrund gilt es zu prüfen, wie die Aktion auch mit reduzierten Ressourcen verantwortungsvoll umgesetzt werden kann und welche Mindestanforderungen dafür erfüllt sein müssen. Gleichzeitig muss ein sehr viel breiter aufgestelltes Fundraising-Portfolio erstellt werden, um auf potenzielle neue Partner*innen zugehen zu können. Positiv anzumerken ist weiterhin das breite Netzwerk an Unterstützer*innen sowie die hohe grundsätzliche Bereitschaft zur Kooperation, die auch durch den Erfolg der vergangenen Aktion getragen wird.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Sicherung zusätzlicher finanzieller Mittel. Parallel stehen wir im Austausch mit unseren Partner*innen, um über weitere Kooperationen zu sprechen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>8.3 Webseite </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zentrale Plattform <em>72stunden.de</em> wird derzeit grundlegend überarbeitet, um technische Mängel der Vergangenheit zu beheben sowie die Struktur der Webseite neu aufzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eine umfassende Neugestaltung der Homepage ist notwendig, um technische und strukturelle Mängel der Vergangenheit zu beheben und die Plattform zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist dieser Prozess mit einem erheblichen Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen verbunden. Durch die gleichzeitige Neugestaltung der BDKJ-Webseite erhoffen wir uns jedoch Synergieeffekte und Kostenersparnisse.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Relaunch der Webseite ist für April 2026 geplant.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B I.9: Schwerpunkt Demokratiestärkung</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/948</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/948</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Beschluss auf der Hauptversammlung 2024 wurde nicht nur die
Umsetzung einer Kampagne zur Bundestagswahl beschlossen, sondern
Demokratiestärkung gezielt als fachbereichsübergreifendes
Schwerpunktthema für einen Zeitraum von zwei Jahren festgelegt. Fokus
lag dabei zunächst auf der Demokratieoffensive „Generation jetzt!“.
Darauf aufbauend haben wir den Schwerpunkt breiter gefasst und in der
Arbeit der verschiedenen Referate konkretisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Festlegung von Demokratiestärkung als
fachbereichsübergreifendes Schwerpunktthema bewerten wir als einen
wichtigen und richtigen Schritt. Angesichts aktueller gesellschaftlicher
und politischer Entwicklungen ist es zentral, demokratische Werte zu
stärken, Beteiligung zu fördern und junge Menschen in ihrem Engagement
für Demokratie zu unterstützen. Die Schwerpunktsetzung ermöglicht es,
das Thema in verschiedenen Arbeitsbereichen des Verbandes aufzugreifen
und miteinander zu verknüpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch über den festgelegten Zeitraum hinaus wird die Stärkung der
Demokratie ein zentrales Anliegen unserer Arbeit bleiben. Die
Erfahrungen und Impulse aus der Schwerpunktphase sollen langfristig in
die politische Arbeit und die Verbandsentwicklung einfließen und so
nachhaltig Wirkung entfalten.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II: Mitarbeit und Interessenvertretung in Kirche, Staat und Gesellschaft</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/949</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/949</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu den Aufgaben des Bundesvorstands gehört insbesondere die Mitarbeit
und die Vertretung der Interessen des BDKJ in Kirche, Gesellschaft und
Staat, sowohl national als auch international, die Sorge um die
Durchführung der Beschlüsse der Organe des BDKJ im Bundesgebiet sowie
die Mitwirkung bei den Aufgaben der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit
(Bundesordnung § 15). Im Berichtszeitraum geschah dies in den folgenden
Referaten bzw. Themenfeldern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.1: Aktion Dreikönigssingen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/950</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/950</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aktion Dreikönigssingen (DKS) ist die weltweit größte
Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Sie wird gemeinsam vom
BDKJ-Bundesverband und dem Kindermissionswerk (KMW) getragen. In enger
Zusammenarbeit mit dem KMW verantworten wir die Aktionsmaterialien,
bundesweite Veranstaltungen und die Arbeit in den zuständigen
Gremien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Luca Rusch ist als Referent für die Aktion DKS mit einem
Beschäftigungsumfang von 50 Prozent tätig; die Finanzierung erfolgt
vollständig aus Aktionsmitteln. Ergänzend unterstützt Sarah
Grünberg-Lieu das Referat mit einem Stellenanteil von 10 Prozent als
Verwaltungsfachkraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.1
Aktion 2026: Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aktion 2026 stand thematisch im Zeichen der Kinderarbeit.
Weltweit sind rund 160 Millionen Kinder von Arbeit betroffen, etwa die
Hälfte von ihnen unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen
Bedingungen. Das von der Weltgemeinschaft formulierte Ziel, Kinderarbeit
bis 2025 zu beenden, wurde deutlich verfehlt. Die Aktion machte die
Auswirkungen von Kinderarbeit anhand konkreter Lebensgeschichten
sichtbar, deren Perspektiven die Grundlage der Aktionsmaterialien
bildeten (u. a. Aktionsfilm, Werkheft, Bildungs- und
Gottesdienstmaterialien). Im Rahmen einer Projektreise nach Bangladesch
konnte der Referent der Aktion die Beispielprojekte der Aktion besuchen.
Der Film zum Aktionsthema 2026 war der letzte Film mit Reporter Willi
Weitzel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Besonders die beiden Kinder Tazim und Nour haben eine große
Resonanz ausgelöst. Vor allem durch den Aktionsfilm wurden sie und ihre
Lebenssituationen gut nachvollziehbar, und ihre wiederkehrende Präsenz
in den Materialien erleichterte es Kindern, sich mit ihnen zu
identifizieren. Dadurch erwiesen sich die Materialien als gut
anschlussfähig und fanden insgesamt große Aufmerksamkeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im kommenden Jahr steht die Aktion unter dem Jahresthema
„Ernährung für Kinder sichern“ in Guatemala. Mit Spannung erwarten wir
die Materialien aus dem Partnerland, insbesondere den erstmals mit neuer
Produktionsfirma und neuer Reporterin entstehenden Aktionsfilm, und sind
zuversichtlich, an die positiven Erfahrungen des Vorjahres anknüpfen zu
können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.2 Bundesweite Eröffnung in
Freiburg </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 30. Dezember 2025 fand in Freiburg die bundesweite Eröffnung der
68. Aktion DKS statt. Zum Auftakt versammelten sich rund 1.000
Sternsinger*innen auf dem Platz der Alten Synagoge. Nach einem kurzen
Programm und einer Ansprache des Oberbürgermeisters riefen die
Sternsinger*innen gemeinsam ihr Leitwort: „Segen bringen, Segen sein“.
Im Anschluss erwartete die Gruppen ein buntes Programm mit verschiedenen
Workshops an unterschiedlichen Orten in Freiburg, welches unter anderem
die verschiedenen Jugendverbände veranstalteten. Den feierlichen
Abschluss bildete ein Wortgottesdienst im Freiburger Münster, in dem
Erzbischof Stephan Burger die Aktion DKS 2026 offiziell eröffnete.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch in diesem Jahr stellte die Eröffnung einen gelungenen
Auftakt der Aktion dar. Besonders über die Beteiligung der
Jugendverbände an der Eröffnung haben wir uns sehr gefreut, da dadurch
die Verbindung der beiden Themen anschaulich sichtbar wurde. Positiv
hervorzuheben ist zudem die Einbindung verschiedener Orte in der ganzen
Stadt, die für die Workshops genutzt wurden. Ein herzlicher Dank gilt
dem DV Freiburg sowie allen diözesanen Jugendverbänden für ihr großes
Engagement.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir freuen uns bereits auf die nächste Eröffnung der Aktion am
29. Dezember 2026 im Bistum Münster.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.3
Sternsinger*innen-Empfänge in Berlin</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Jahr fanden beide Sternsinger*innen-Empfänge in Berlin am
6. Januar 2026 statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke
Büdenbender begrüßten zunächst 20 Kinder und Jugendliche aus dem
Erzbistum Paderborn. Im Anschluss daran wurden 108 Sternsinger*innen aus
allen 27 deutschen Diözesen im Bundeskanzleramt empfangen. Aufgrund
eines politischen Termins in Paris war Bundespräsident Friedrich Merz
verhindert und wurde durch Bundesminister Thorsten Frei vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Trotz der Verhinderung von Friedrich Merz waren beide
Empfänge besondere und gelungene Termine. Sie boten die Gelegenheit, der
politischen Spitze Deutschlands das diesjährige Motto der Aktion
näherzubringen und zugleich das beeindruckende Engagement der vielen
Kinder und Jugendlichen in ganz Deutschland wertzuschätzen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz in Berlin
und hoffen, dass im kommenden Jahr wieder ein persönlicher Empfang durch
den Bundeskanzler möglich sein wird. Während die Plätze für den Besuch
im Bundeskanzleramt erneut ausgelost werden, werden Sternsinger*innen
aus dem Erzbistum Freiburg den Empfang beim Bundespräsidenten
begleiten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.4 Jahreskonferenz Aktion DKS</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum kam die Jahreskonferenz im September zu einer
digitalen Austauschrunde zusammen. In diesem Rahmen wurde über aktuelle
Entwicklungen und Planungen informiert. Zudem wurden die Materialien zur
Aktion DKS 2026 vorgestellt sowie ein neuer Styleguide für die Aktion
präsentiert, der unterschiedliche Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit
umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch den unterjährigen Austausch − neben der Präsenzsitzung
im März − bewerten wir als sehr wertvoll für die frühzeitige Abstimmung
zur kommenden Aktion.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir danken allen Mitgliedern der Jahreskonferenz herzlich für den
offenen Austausch und die konstruktive Zusammenarbeit. Über die Sitzung
der Jahreskonferenz im März 2026 werden wir mündlich berichten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>1.5 Kooperation mit dem KMW</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Prozess, die Zusammenarbeit der bundesweiten Träger der Aktion
DKS klarer zu strukturieren und weiter zu optimieren, wurde im
Berichtsjahr auf Arbeitsebene fortgeführt. Zudem wirkten wir weiterhin
in der Steuerungsgruppe, im Verwaltungsrat sowie im Kuratorium der
Sternsinger-Stiftung mit. Der Sitz des Bundesvorstands in der
Vergabekommission wurde an Nadine Wacker, Diözesanvorsitzende im
Diözesanverband Mainz, übertragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eine Umstellung im Berichtsjahr war der Wechsel der
Zuständigkeit für die Aktion im Bundesvorstand. Wir danken dem KMW für
die Unterstützung in diesem Übergang.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind
zuversichtlich, dass die gemeinsame Geschäftsordnung weiter
vorangebracht werden kann.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.2: Diversität</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/951</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/951</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und
Diversität wird von Joana Kulgemeyer mit einem Stellenumfang von 100
Prozent besetzt. Das Referat wird durch KJP-Mittel finanziert. Dennis
Wartenberg arbeitet hier als Verwaltungsfachkraft. Das Referat
unterstützt und berät den BDKJ-Bundesverband in Fragen der
Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Diversität auf Grundlage
der Bundesordnung sowie im Rahmen der aktuellen Schwerpunktsetzungen und
Beschlüsse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Verbandsarbeit steht im Bewusstsein, dass sich
gesellschaftliche Normen und Vorstellungen kontinuierlich verändern. Vor
diesem Hintergrund ist es uns ein zentrales Anliegen, unterschiedliche
Dimensionen von Diversität nicht nur mitzudenken, sondern aktiv zu
stärken und anzuerkennen − sowohl innerhalb unserer eigenen Strukturen
als auch in unserer politischen Interessenvertretung auf Bundesebene.
Als katholischer Verband verstehen wir Vielfalt grundsätzlich als Teil
unseres Selbstverständnisses. Gleichzeitig wissen wir, dass dieser
Anspruch im Alltag nicht immer konsequent verwirklicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es bleibt unser Ziel, Diversität als grundlegendes
Querschnittsthema weiter im Verband zu verankern und die verschiedenen
Diversitätsdimensionen sowie ihre Bezüge zu unterschiedlichen
politischen Handlungsfeldern stärker in den Blick zu nehmen. Im
vergangenen Jahr haben wir als Bundesvorstand andere Themen und
Arbeitsbereiche stärker in den Fokus genommen, sodass für die
Beschäftigung mit diesem Handlungsfeld nur wenige Ressourcen zur
Verfügung standen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Gleichzeitig sehen wir in vielen Jugend- und Diözesanverbänden
bereits ein großes Engagement rund um unterschiedliche Aspekte von
Diversität. Insbesondere in sozialpolitischen und queerpolitischen
Zusammenhängen ist dort wertvolles Wissen und praktische Erfahrung
vorhanden. Ein wichtiges Anliegen ist es daher, diese vorhandenen
Kompetenzen stärker miteinander zu verbinden und voneinander zu lernen.
Um die vorhandenen Kompetenzen stärker miteinander zu verbinden, freuen
wir uns jederzeit über Impulse, Ideen und Bedarfe aus den Jugend- und
Diözesanverbänden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.1.
Queerpolitische Rahmenbedingungen und Diskriminierungsschutz in Artikel
3 des Grundgesetzes</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum haben wir uns weiterhin für eine Ergänzung des
Diskriminierungsverbots in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes um das
Merkmal der sexuellen Identität eingesetzt. Queere Menschen gehören zu
den Opfergruppen des Nationalsozialismus, die bislang keinen expliziten
verfassungsrechtlichen Schutz durch diesen Artikel erfahren. Eine
entsprechende Änderung wurde trotz Vereinbarung im Koalitionsvertrag der
vorherigen Bundesregierung nicht umgesetzt. Parallel dazu haben sich die
queerpolitischen Rahmenbedingungen in der aktuellen Legislaturperiode
verändert. Während in der vergangenen Legislatur mit dem Aktionsplan
„Queer leben“ ein strategischer Rahmen für queerpolitische Maßnahmen
geschaffen wurde, wird dieser Ansatz derzeit nicht fortgeführt. Einzelne
begonnene Maßnahmen werden zwar weiter umgesetzt, der Aktionsplan
besteht jedoch nicht mehr als politisches Steuerungsinstrument. Wir
haben unsere Gespräche mit Abgeordneten und unsere Arbeit in
zivilgesellschaftlichen Bündnissen fortgesetzt, um Unterstützung für
eine Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 GG und für eine weiterhin
engagierte Queerpolitik zu sichern. Dazu gehörte auch die Fortführung
der Kampagne „Nächstenliebe stärken, Zusammenhalt fördern“ des LSVD+ –
Verband Queere Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die aktuelle Legislaturperiode ist von einer Verschiebung
queerpolitischer Prioritäten geprägt. Mit dem Wegfall des Aktionsplans
„Queer leben“ fehlt ein zentraler strategischer Rahmen, auch wenn
einzelne Maßnahmen weitergeführt werden.<br>
Gleichzeitig zeigen unsere Gespräche mit Abgeordneten, dass eine
Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 GG um das Merkmal der sexuellen
Identität grundsätzlich auf politische Unterstützung stößt und im Falle
zukünftiger Grundgesetzdebatten von Vielen als sinnvoller Schritt
betrachtet wird. Unser Engagement trägt dazu bei, dieses Anliegen
weiterhin politisch präsent zu halten. Vor dem Hintergrund zunehmender
antifeministischer Mobilisierung und wachsender Angriffe auf queere
Lebensweisen bleibt eine Stärkung des rechtlichen Schutzes besonders
wichtig.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass queerpolitische
Anliegen in politischen Debatten präsent bleiben und begonnene Maßnahmen
langfristig verstetigt werden. Gemeinsam mit Bündnispartner*innen werden
wir zudem darauf hinwirken, dass die Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 GG
bei zukünftigen Grundgesetzdebatten berücksichtigt wird, um den
verfassungsrechtlichen Schutz queerer Menschen zu stärken.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.2.
Kontaktarbeit zu diversitätsbewussten Verbänden und Organisation</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu Beginn der laufenden Legislaturperiode haben wir den Aufbau und
die Pflege von Kontakten zu diversitätsbewussten Verbänden,
Organisationen und politischen Akteur*innen weiter vorangetrieben. In
diesem Zusammenhang konnten bestehende Kontakte vertieft und neue
Austauschformate mit relevanten Akteur*innen initiiert werden. Dazu
zählen unter anderem Gespräche mit der Antidiskriminierungsstelle des
Bundes sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen wie dem LSVD+, dem
Bundesverband trans* und dem queeren Jugendnetzwerk Lambda. Außerdem
fand Anfang März ein Gespräch mit dem Bundesfrauenpräsidium und der
Queerbeauftragen der Bundesregierung in Berlin statt. Diese Vernetzung
ermöglicht es uns, unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungswerte und
fachliche Expertisen stärker in die Verbandsarbeit einzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für uns bleibt es zentral, sowohl mit politischen
Entscheidungsträger*innen auf Bundesebene als auch mit
zivilgesellschaftlichen Organisationen im kontinuierlichen Dialog zu
stehen. Dadurch können wir Anliegen junger Menschen sichtbarer machen,
gemeinsame Schnittstellen identifizieren und Kooperationen für eine
wirksame Verbands- und Interessenvertretung entwickeln.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im weiteren Verlauf der Legislaturperiode möchten wir diese
Kontakte weiter festigen, bestehende Kooperationen ausbauen und
zusätzliche Partner*innen aus unterschiedlichen Diversitätskontexten
einbinden. So soll langfristig ein tragfähiges Netzwerk entstehen, das
unsere Arbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern unterstützt und
bereichert. Ein Baustein wird ein gemeinsames Format mit Lambda im
Rahmen des Gleichstellungstags<br>
am 6. Oktober in Berlin sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.3. AG Queerfeminismus</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum traf sich die Arbeitsgruppe Queerfeminismus
dreimal in digitaler Form; eine vierte Sitzung ist aktuell in Planung.
Das erste Treffen diente der Erarbeitung der Aufgaben aus dem Antrag von
2024 sowie der Aufteilung in thematische Schwerpunkte. Dabei wurden vier
zentrale Fragestellungen identifiziert, die in Kleingruppen bearbeitet
wurden: die Analyse der bestehenden Räume im Verband, die Gestaltung
wirkmächtiger feministischen Räume − sowohl gegenwärtig als auch
zukünftig −, die Einbeziehung aller Geschlechter, insbesondere die Rolle
und Verantwortung von cis männlichen Personen, sowie die Frage, wie der
Verband über Geschlechtervielfalt hinaus intersektionaler werden
kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den folgenden Sitzungen wurden die erarbeiteten Inhalte
zusammengetragen, eine Anfrage an die Bukos vorbereitet und eine
Reflexion der bisherigen Arbeit vorgenommen. Die Arbeitsgruppe plant,
ihre Ergebnisse auf der Hauptversammlung zu präsentieren. Zu den
bisherigen Ergebnissen und Ideen zählen unter anderem eine Analyse der
aktuellen Räume im Verband, die Klärung von Begriffen wie FINTA*-Rollen
sowie die Entwicklung von Ideen zur Sensibilisierung, etwa durch ein
Come-In-Seminar für FLINTA* oder die Auseinandersetzung mit kompetitivem
Feminismus. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Unsicherheiten abzubauen,
Sprachfähigkeit zu fördern und die Präsenz des Themas im Gesamtverband
zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Einbeziehung cis männlicher Personen wurden alltagstaugliche
Ansätze diskutiert, wie etwa eine monatliche E-Mail mit
Reflexionsfragen, Lerntandems oder ein feministisches Steh-Café für
Männer. Darüber hinaus wurden Überlegungen zu Intersektionalität im
Verband angestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Uns ist diese Thematik wichtig und wir danken den aktiven
Teilnehmer*innen in der AG. Gleichzeitig wird deutlich, dass die
fehlende Beteiligung cis männlicher Personen eine zentrale Lücke
darstellt. Die Arbeit der AG wird als produktiv und wertvoll bewertet,
doch bleibt die Frage, wie feministische Perspektiven und demokratische
Strukturen im BDKJ weiter gestärkt und verbreitet werden können, sodass
sie langfristig von allen getragen werden. An dieser Stelle gilt den
Teilnehmer*innen und Mitwirkenden der Arbeitsgruppe besonderer Dank für
ihr Engagement und ihren Einsatz für einen intersektionalen Feminismus
im BDKJ.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin für dieses wichtige Thema einsetzen und
auf eine gelingende Umsetzung im Verband hinwirken. Die Arbeitsgruppe
plant, ihre bisherigen Ergebnisse sowie einen Ausblick auf die weitere
Arbeit auf der Hauptversammlung vorzustellen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>2.4. Selbstbestimmungsgesetz</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 1. November 2024 ist das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) in Kraft
getreten − ein Meilenstein für trans*, intergeschlechtliche und
nicht-binäre Menschen in Deutschland. Die Einführung haben wir in den
letzten Jahren durch Stellungnahmen und Lobbyaktivitäten intensiv
begleitet. Der Zugang zum Gesetz ist allerdings noch immer beschränkt
auf Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit und enthält weitere
Hürden. Zudem sieht der Koalitionsvertrag eine frühzeitige Evaluation
des Gesetzes vor. Dies begleiten wir eng, damit auch die Perspektiven
junger Menschen berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem Bundesverband
trans* und dem LSVD+ haben wir Anfang November 2025 eine Positionierung
zum einjährigen Bestehen des SBGG veröffentlicht sowie einen Offenen
Brief an Bundesminister*innen Prien, Hubig und Dobrindt gesandt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
unseren Bündnispartner*innen hat eine starke gemeinsame Positionierung
ermöglicht und unsere Anliegen wirkungsvoll gebündelt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die Umsetzung des Gesetzes weiterhin kritisch und
konstruktiv begleiten − insbesondere mit Blick auf die im
Koalitionsvertrag vorgesehene Evaluation. Dabei setzen wir uns dafür
ein, dass die Perspektiven junger trans*, intergeschlechtlicher und
nicht-binärer Menschen systematisch einbezogen werden und bestehende
Ausschlüsse abgebaut werden.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.3: Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/952</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/952</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und
Internationale Gerechtigkeit wird von Ansgar Pieroth mit einem
Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird u.a. durch
Misereor refinanziert. Andreas Schmitz arbeitet als Verwaltungsfachkraft
mit dem Referat zusammen. Der Referent verantwortet die strategische
Beratung des BDKJ-Bundesverbandes zu entwicklungs- und
nachhaltigkeitspolitischen Fragestellungen und die Interessenvertretung
des BDKJ in Gremien und Organisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.1 Feministische
Entwicklungspolitik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mai 2024 hat die Hauptversammlung den Beschluss „Feministische
Entwicklungspolitik − eine Frage von Gerechtigkeit“ verabschiedet. Der
BDKJ hat daraufhin das Thema in verschiedenen Gremien und Allianzen
weiterbearbeitet und in entsprechende Diskussions- und
Arbeitszusammenhänge eingebracht, unter anderem durch die Mitwirkung im
Thementeam Feministische Entwicklungszusammenarbeit des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die hohe Relevanz der feministischen
Entwicklungszusammenarbeit (FEZ) ist unbestritten. Zugleich ist
angesichts aktueller Prioritätenverschiebungen in der staatlichen
Entwicklungspolitik offen, welchen Stellenwert und welche
Bearbeitungstiefe die FEZ künftig haben wird. Umso wichtiger ist es, das
Thema konsequent sichtbar zu halten und in die Debatten
einzubringen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Feministische Entwicklungszusammenarbeit wird im BDKJ weiterhin
einen hohen Stellenwert haben. Wir werden das Thema kontinuierlich in
unsere Gremienarbeit einbringen, es gegenüber politischen Akteuren und
in Allianzen sichtbar halten und unsere Aktivitäten fortlaufend an
veränderte Rahmenbedingungen anpassen, um wirksame strategische
Ansatzpunkte gezielt zu nutzen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.2 Sozial-ökologische
Transformation</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Thema sozial-ökologische Transformation ist auf Grundlage der
Beschlüsse zur Mobilitätswende (2023) und zum Klimageld (2024) weiterhin
ein wichtiges Thema im Referat und wurde im Berichtszeitraum an
verschiedenen Stellen bearbeitet, um einer generationengerechten
Perspektive auf Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit mehr Gewicht zu
verleihen. Dazu zählten insbesondere die Mitausgestaltung des
gemeinsamen Appells „Klimaschutz ist Kinderschutz“ mit 24 Kinder- und
Jugendverbänden anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte
sowie die Mitarbeit am gemeinsamen Beitrag des Deutschen
Bundesjugendrings (DBJR) zur Öffentlichkeitsbeteiligung am
Klimaschutzprogramm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Ausgestaltung der sozial-ökologischen Transformation
bleibt eine zentrale Gerechtigkeitsfrage — und damit auch ein Kernthema
jugendpolitischer Interessenvertretung. In einem Umfeld wechselnder
politischer Prioritäten ist es umso wichtiger, unsere Positionen
sichtbar, anschlussfähig und gemeinsam mit starken Partner*innen
einzubringen. Die Beteiligung an Appellen und Stellungnahmen hat dazu
beigetragen, unseren Forderungen mehr Gewicht zu verleihen und die
Perspektive junger Menschen in laufende Prozesse
einzuspeisen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden die Beschlüsse zur Mobilitätswende und zum Klimageld
weiterhin als Grundlage nutzen und die sozial-ökologische Transformation
strategisch bearbeiten. Dabei bringen wir jugendpolitische Positionen in
relevante Beteiligungsverfahren und politische Gespräche ein und
begleiten insbesondere die weiteren Schritte zum Klimaschutzprogramm
kontinuierlich, mit dem Ziel, Klimaschutz sozial gerecht und
generationengerecht auszugestalten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.3 Aktion zur Fairen Woche</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausgehend von unserem langjährigen Engagement für globale
Gerechtigkeit, dem 55. Geburtstag des Entwicklungspolitischen
Ausschusses (EPA) sowie unserer Rolle als Gründungsmitglied von
Fairtrade Deutschland, haben wir zusammen mit dem EPA die Faire Woche
genutzt, um das Thema Fairer Handel und vor allem Lieferkettenthematik
zu bestärken und bestehende und neue Kontakte zu vertiefen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen Fairen Handel weiterhin als wichtigen Baustein
globaler Gerechtigkeit und verstehen ihn als eng verbunden mit Fragen
von Klima-, Geschlechtergerechtigkeit und Bildung. Gerade vor dem
Hintergrund der Abschwächungen der Lieferkettengesetze und -richtlinien
ist es umso wichtiger, das Thema politisch präsent zu halten. Dafür ist
strategische Kontaktpflege ein zentraler Hebel.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden den Fairen Handel weiter konsequent in unserer Arbeit
verankern und dafür auch neue Formate erproben, um Reichweite,
Beteiligung und Wirkung zu erhöhen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.4
Fair Change: Dekolonialität in Jugendverbandsstrukturen verankern</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum wurde das Projekt „Fair Change: Dekolonialität in
Jugendverbandsstrukturen verankern“ vorbereitet und konzeptionell
weiterentwickelt. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung musste der
Start auf den Herbst 2025 verschoben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Projekt bearbeitet ein wichtiges Querschnittsthema und
setzt an konkreten Hebeln in Struktur und Kommunikation an. Eine
abschließende Bewertung ist noch nicht möglich, da das Projekt derzeit
läuft und die Verschiebung den Anlauf erschwert hat. Geringe
Teilnehmendenzahlen sind jedoch deutlich spürbar, auch weil Akquise und
Sichtbarkeit ohne Social-Media-Manager*in herausfordernd
sind.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Das Projekt läuft bis Juli 2026 weiter. Bis dahin erproben wir
weitere Formate, um mehr Engagierte aus den Jugendverbänden zu erreichen
und die Attraktivität des Angebots zu steigern. Dafür möchten wir auch
gezielt Rückmeldungen einholen, welche Rahmenbedingungen und
Unterstützungsbedarfe eine Teilnahme erleichtern würden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.5
Entwicklungspolitische Vernetzungsrunde</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Austausch- und Vernetzungstreffen der entwicklungspolitischen
Referent*innen im BDKJ fand am 4. November 2025 erstmals digital statt.
In diesem Rahmen wurde beschlossen, das Format künftig digital im
Zwei-Monats-Rhythmus fortzuführen. Inhaltlich steht der Austausch zu
entwicklungs- und nachhaltigkeitspolitischen Themen sowie die Abstimmung
möglicher gemeinsamer Aktivitäten rund um anstehende Veranstaltungen im
Fokus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mit dem Wechsel in ein regelmäßiges digitales Format schaffen
wir verlässlichere Austauschstrukturen und senken organisatorische
Hürden. So können mehr Engagierte ortsunabhängig teilnehmen und wir
bleiben auch zwischen einzelnen Anlässen kontinuierlich im Gespräch.
Zugleich achten wir darauf, dass Austauschqualität, Verbindlichkeit und
inhaltliche Tiefe erhalten bleiben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die entwicklungspolitische Vernetzungsrunde soll eine enge
Rückbindung an aktuelle entwicklungs- und nachhaltigkeitspolitische
Debatten ermöglichen. Sie bleibt als bedarfsorientierter Austauschraum
für Diözesan- und Jugendverbände sowie die Bundesstelle angelegt. Ablauf
und Ausgestaltung werden regelmäßig überprüft und angepasst: Was
brauchen Interessierte an Austausch und Unterstützung, damit das Format
für sie möglichst hilfreich ist?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.6 ZUSAGE –
Jugendaktion globaler Solidarität </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Entwicklungspolitische Sommerakademie „Zivilgesellschaft stärken:
Für Menschenrechte jetzt – Verantwortung übernehmen, lokal und global!“
fand vom 29. Juni bis 2. Juli 2025 statt. Sie bot u. a. Raum für
Gespräche mit Correctiv, der Amadeu Antonio Stiftung sowie einem
Vertreter des türkischen Bundesjugendrings zu aktuellen
Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Räume und Aktive. Auf Basis
dieser Erfahrungen haben wir die ZUSAGE anschließend neu ausgerichtet:
Ab 2026 ist ein modularer Ablauf mit mehreren kompakten digitalen
Veranstaltungen und einem analogen Abschluss in Berlin vorgesehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Sommerakademien haben gezeigt, dass
entwicklungspolitische Themen auf hohe Resonanz treffen können. Die
Beteiligung vor Ort war sehr engagiert und das Feedback durchgehend
positiv. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ein Akademieformat im
klassischen Sinn nicht zu den aktuellen Rahmenbedingungen passt. Die
Neukonzeption soll daher die Teilhabe erleichtern, Zielgruppen besser
erreichen und die Wirksamkeit erhöhen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir entwickeln die ZUSAGE auf Grundlage der Neukonzeption weiter
und setzen dabei auf ein Format, das Qualifizierung, Austausch und
politische Praxis enger miteinander verbindet. Ziel ist es,
niedrigschwellige Zugänge zu schaffen, die Teilnahme zu erleichtern und
den Nutzen für die verbandliche Bildungs- und Interessenarbeit stärker
sichtbar zu machen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.7 Bischöfliches Hilfswerk
Misereor </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Misereor ist als bischöfliches Hilfswerk ein zentraler
Kooperationspartner des BDKJ in entwicklungspolitischen Fragen.
Gemeinsam verantworten wir die Projekte „ZUSAGE – Jugendaktion globaler
Solidarität“ sowie „Fair Change: Dekolonialität in Verbandsstrukturen
verankern“ und kooperieren an verschiedenen Stellen in
entwicklungspolitischen Gremien und Fragestellungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Misereor ist ein sehr wichtiger Kooperationspartner des
BDKJ.</strong><strong>Insbesondere den konstruktiven Austausch, die
entwicklungspolitische Expertise und die langjährige Erfahrung in
globalen Gerechtigkeits- und Menschenrechtsfragen schätzen wir sehr. Vor
dem Hintergrund einer wachsenden Infragestellung von
Entwicklungszusammenarbeit und globaler Solidarität, sehen wir einen
klaren Mehrwert darin, unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und
gemeinsame Anknüpfungspunkte strategischer zu nutzen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um unsere Arbeit weiterhin wirksam und qualitativ leisten zu
können, wird der BDKJ künftig noch stärker in Synergien denken und diese
gezielt nutzen. Dazu stimmen wir uns mit Misereor frühzeitig ab, bündeln
wo sinnvoll Ressourcen und überarbeiten bestehende Formate, um
entwicklungspolitische Anliegen und globale Solidarität in den
Jugendverbänden und der Öffentlichkeit nachhaltig zu stärken.</em><em>und Unterstützer*innen aus unseren Jugend- und
Diözesanverbänden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.8 Fairtrade Deutschland</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist Mitglied bei Fairtrade Deutschland und steht im
regelmäßigen Austausch mit den Jugendorganisationen innerhalb von
Fairtrade. Christina Arkenberg (DPSG) vertritt die Jugendverbände im
Aufsichtsrat. Fairtrade hat unter anderem auf unsere Initiative einen
internen Prozess angestoßen, der Fragen von Dekolonialität systematisch
in den Blick nimmt. Darüber hinaus unterstützt Fairtrade Deutschland das
Bildungsprojekt „Fair Change: Dekolonialität in Verbandsstrukturen
verankern“ finanziell und beteiligt sich als Kooperationspartner an
weiteren Veranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit Fairtrade Deutschland verläuft sehr
gut und ist durch einen verlässlichen Informationsfluss geprägt. Die
gemeinsame Arbeit, unter anderem im Kontext eines politischen
Positionspapiers, hat die Kooperation weiter gestärkt. Für die
engagierte Begleitung und gute Zusammenarbeit danken wir insbesondere
Michaela Reithinger. Durch die Mitarbeit des BDKJ in verschiedenen
Kampagnen trägt der BDKJ dazu bei, den Fairen Handel weiter in die
Öffentlichkeit zu tragen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch in Zukunft werden wir eng mit Fairtrade zusammenarbeiten und
uns an verschiedenen Kampagnen zur Stärkung des Fairen Handels
beteiligen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.9 Klima-Allianz Deutschland </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist Mitglied der Klima-Allianz Deutschland (KAD) und nimmt
regelmäßig an Vernetzungsrunden teil. Auch die KLJB und DPSG sind
Mitglied. Die Klima-Allianz ist ein wichtiges Netzwerk im Bereich der
Klimasozialpolitik zum Informationsaustausch oder für Kontakt zu
Bundespolitiker*innen. Für öffentlichkeitswirksame Impulse stellt die
Allianz erprobte Strukturen bereit, etwa beim Appell „Klimaschutz ist
Kinderschutz“, der gemeinsam mit 24 Kinder- und Jugendverbänden
mitgetragen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Zusammenarbeit in der Klima-Allianz als sehr
positiv und konstruktiv. Die Mitgliedschaft stärkt unsere
Anschlussfähigkeit in aktuellen Debatten, ermöglicht schnellen
Informationsfluss und erleichtert es, jugendpolitische Perspektiven in
klimapolitische Prozesse einzubringen. Damit ist die Allianz für uns ein
wichtiger Hebel, um Reichweite und Wirkung unserer Anliegen zu erhöhen.
Für die langjährig gute Zusammenarbeit danken wir der geschäftsführenden
Vorständin Dr. Christiane Averbeck.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir engagieren uns weiterhin aktiv in der Klima-Allianz und
führen die enge Abstimmung mit der KLJB fort. So begleiten wir
klimapolitische Entwicklungen auf Bundesebene kontinuierlich und können
Synergien für gemeinsame Positionierungen und Impulse gezielt nutzen. So
ist eine kritische Begleitung der Klimapolitik der Bundesregierung
möglich.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.10 GEPA mbh </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist zusammen mit Misereor, Brot für die Welt, aej und dem
Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Gesellschafter der GEPA. Das
zuständige Bundesvorstandsmitglied nimmt die Vertretung in der
Gesellschafterversammlung wahr. Wolfgang Ehrenlechner arbeitet für uns
ehrenamtlich im Aufsichtsrat mit. Die GEPA steht für Fairen Handel seit
über 50 Jahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit der GEPA läuft stetig und konstruktiv.
Wir sehen die GEPA weiterhin als wichtigen Akteur für Fairen Handel und
möchten die Zusammenarbeit perspektivisch stärker inhaltlich verzahnen —
mit klareren gemeinsamen Anknüpfungspunkten und mehr Synergien zwischen
Bildungsarbeit und Verbandsarbeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden uns weiterhin als Gesellschafter in der GEPA
engagieren und</em><em>darüber hinaus Anknüpfungspunkte und Synergien
in der weiteren Zusammenarbeit ausloten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.11 VENRO</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ ist Mitglied bei VENRO, dem Bundesverband
entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen in
Deutschland. VENRO ist das wichtigste Netzwerk und bietet eine gute
Austauschplattform, inhaltlich Mitarbeit und Einflussmöglichkeiten. Um
Jugendperspektiven systematisch in die Arbeit von VENRO zu integrieren,
gibt es einen Prozess zu mehr Jugendbeteiligung, den wir konkret
begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir bewerten die Mitgliedschaft bei VENRO als sehr wertvoll,
da sie Vernetzung, inhaltliche Mitarbeit und politische
Anschlussfähigkeit bündelt. Gleichzeitig sehen wir, dass
Jugendperspektiven im Feld noch systematischer berücksichtigt werden
müssen. Der Prozess zur Stärkung der Jugendbeteiligung eröffnet die
Chance, diese Perspektiven in VENRO strukturell zu verankern und damit
Wirkung und Relevanz des Netzwerks zu erhöhen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Vor dem Hintergrund einer wachsenden Infragestellung von
Entwicklungszusammenarbeit und reduzierter Mittel, verstetigen wir die
Zusammenarbeit mit VENRO und nutzen gemeinsame Anknüpfungspunkte
strategischer. Wir knüpfen gezielt an gemeinsamen Themen an, bündeln
Kräfte und erhöhen so die Sichtbarkeit und Wirksamkeit unserer Anliegen,
insbesondere aus Jugendperspektive.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>3.12 Eine Erde – Das
Ökumenische Netzwerk</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Eine Erde“ ist zum 1. April 2025 gegründet worden, als Fusion der
Vorgänger „Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit“ und „Ökumenischer
Prozess – Umkehr zum Leben.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Geschäftsordnung, die aus den Vorgänger-Netzwerken heraus
erarbeitet wurde, sieht einen ökumenisch-paritätisch besetzten
achtzehnköpfigen Beirat vor. Für die vierköpfige Geschäftsstelle sind
Astrid Hake (Ökumenewerk der Nordkirche, Hamburg) und Constanze Latussek
(Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg) aus den
Vorgänger-Netzwerken an ihren vorherigen Dienstsitzen verblieben. Monika
Schell (derzeit in Elternzeit und vertreten von Melanie Hansen)
wechselte in Berlin vom Misereor- ins BDKJ-Büro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Matilda Franz wurde für den Dienstsitz im Erzbistum Köln neu
eingestellt. Die offizielle Anstellung erfolgt über den BDKJ, die
Finanzierung über die etwa 130 Mitgliedsorganisation. Mit der
Zusammenlegung der beiden bundesweiten kirchlichen Initiativen wurden
die Kräfte gebündelt und Inhalte gestärkt. Ziel des Netzwerks ist es,
kirchliche Organisationen als Akteure des gerechten Wandels zu
unterstützen. Dies erfolgt durch Informationen, Vernetzung und
Austausch, Weiterbildung sowie gemeinsame Initiativen und Aktionen. Auf
dieser Grundlage wurden folgende Maßnahmen aus den Vorgängernetzwerken
fortgeführt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Newsletter mit Informationen zu Projekten und Veranstaltungen im
Bereich Klimagerechtigkeit in der deutschen Ökumene</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Die Leitung der Politik-AG zum Thema Suffizienz: Politische
Kampagnenarbeit, seit Herbst 2025 insbesondere mit Fokus auf den Bereich
Gebäude</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Die Leitung der Redaktion des „Schöpfungszeitkalenders“, einem
Wandkalender für die Zeit vom 1. September bis 4. Oktober mit einer
Auflage von etwa 3.000 Stück der seit 2019 erstellt und vertrieben
wird</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Die inhaltliche Vorbereitung einer Tagung an der Evangelischen
Akademie Sachsen-Anhalt. Thema der Tagung 2025 war „Radikaler Optimismus
für die sozial-ökologische Transformation“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Koordinierung und Unterstützung der Churchesfor</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Jahresnetzwerktreffen 2025 vom 15. bis 16. Mai in Erfurt Präsenz
auf dem Kirchentag Hannover 2025</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Anlassbezogene Online-Fachgespräche und
Adhoc-Arbeitsgruppen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem wurden bereits existierende Ideen umgesetzt oder ausgeweitet
sowie neue Projekte angestoßen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Theologie-AG als Online-Vernetzung und inhaltlicher Austausch für
theologisch Arbeitende im Bereich Klimagerechtigkeit</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>AG Transformationswerkstatt. Lokal zum kollegialen Austausch über
regionale und lokale Projektumsetzung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Erstellung einer neuen Website (Online seit 1. September 2025,
gehostet durch das Erzbistum Köln)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Stärkere Präsenz bei Social Media: LinkedIn und
Instagram</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Aktivitäten erfolgen in Kooperation mit Haupt- und
Ehrenamtlichen aus Mitgliedsorganisationen. Darüber hinaus fungieren die
Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle als Anlaufstelle für individuelle
Anliegen im Bereich Kirche und Klimagerechtigkeit. In dieser Funktion
leiten sie Workshops, Moderationen und Impulse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Netzwerk eine Erde leistet einen wichtigen Beitrag zur
Nachhaltigkeit in der kirchlichen Landschaft in Deutschland. Wir freuen
uns über die gute Zusammenarbeit und den Beitrag, den wir durch die
Unterstützung des der Arbeit dazu beitragen können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir haben die Anstellungsträgerschaft für insgesamt drei Jahre
übernommen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und wollen mögliche
Synergien noch besser zu nutzen. Die Vernetzung in die
Jugendverbandsstruktur wollen wir weiter ausbauen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.4: Europäische Jugendpolitik</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/953</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/953</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat für Europäische Jugendpolitik ist ein gemeinsames Referat
des BDKJ mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen
Bischofskonferenz (afj) und der Bundeszentrale für katholische
Jugendarbeit Jugendhaus Düsseldorf e.V. (JHD). Anstellungsträger ist das
JHD, die Fachaufsicht liegt bei der afj. Seit August 2023 besetzt Jan
Lukas Borzim die Stelle mit 30 Prozent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das gemeinsame Referat ist lose in der Nachfolge des ehemaligen
Brüsseler Europabüros, das im Frühjahr 2022 aus Finanzierungsgründen
abgeschafft wurde, angedacht und war für eine erste Laufzeit von drei
Jahren vorgesehen. Hauptaufgaben des Referats sind die Beschaffung von
europabezogenen Informationen für die Jugend- und Bildungsarbeit, das
Monitoring und die politisch-strategische Beratung der Träger in
Deutschland sowie Information über Fördermöglichkeiten und
Mittelbeschaffung und Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen in
Brüssel. Zusätzlich übernimmt das Referat die Interessensvertretung des
BDKJ in Gremien und Organisationen. Zu den Aufgaben im Referat gehörte
auch, dass der Referent im besten Fall Projektmittel oder andere
Förderungen ausfindig macht, mit denen die Stelle erweitert und
zukunftsfähig aufgestellt werden könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit − Jugendhaus
Düsseldorf e. V. hat zum Jahreswechsel 2025/2026 angekündigt, die
Kooperation aus Ressourcengründen nicht fortsetzen zu können. Ohne das
JHD können auch die beiden anderen Träger die Stelle nicht in der Form
weiter finanzieren, so dass diese mit Ende der Befristung der
Kooperation im August 2023 endet. Innerhalb des BDKJs müssen wir aktuell
noch darüber beraten, wie wir die Themen rund um Europa weiterbearbeiten
können. Wir planen dies auf dem Hauptausschuss im Juni zu
thematisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>4.1 DBJR-AG Europäische
Jugendpolitik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der AG werden aktuelle Themen besprochen und gemeinsame Positionen
erarbeitet. Hier treffen viele verschiedene Mitgliedsorganisationen des
DBJR aufeinander und tauschen sich aus. Die AG tagt vier bis fünf Mal
pro Jahr, steht aber auch zwischen den Terminen im Austausch. Im
Dezember 2025 wurde Jan erneut in das Gremium gewählt und übernimmt dort
weiterhin die Vertretung des BDKJ. Die erste Sitzung und
Neukonstituierung der AG im Jahr 2026 fand im Januar statt. Neben den
Formalia ging es inhaltlich um die Themen Demokratie unter Druck, den
Mehrjährigen Finanzrahmen der EU und die EU-Jugendstrategie. Über die
bisherige Mitarbeit in der AG konnte Jan an internationalen Konferenzen
teilnehmen und Kontakte zu Jugendverbandler*innen in ganz Europa
knüpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind sehr zufrieden damit, über den DBJR-Kontakte im
Bereich der europäischen Jugendpolitik beibehalten und ausbauen zu
können. Die Kontakte und Inspirationen sind eine große Hilfe, um das
Feld der Europäischen Jugendpolitik zu bespielen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir wollen im DBJR weiterhin eine verlässliche Anlaufstelle sein
und darüber hinaus mit vielen Kooperationspartner*innen und
Politiker*innen ins Gespräch kommen. Wie wir dies sicherstellen können,
wenn die Referatsstelle endet, müssen wir noch weiter beraten. Eine
Möglichkeit könnte z.B. eine Beauftragung einer Person aus unseren
Strukturen sein, die sich dann im DBJR zur Wahl stellt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>4.2
Internationale Konferenz „Democracy in Action: Youth Work Matters”</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 3.bis 5. Dezember fand im Europäischen Jugendzentrum in Straßburg
die Konferenz „Democracy in Action: Youth Work Matters!“ statt. Die
Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik
Deutschland e.V. (IJAB) hat zusammen mit der Jugendabteilung des
Europarats dazu eingeladen. In verschiedenen inhaltlichen und
methodischen Workshops diskutierten Vertreter*innen von über 20
europäischen, nationalen und lokalen Organisationen zum Thema „Youth
Work Matters!“. Neben inhaltlichem Input gab es einen regen Austausch
über den Stand der Internationalen Jugendarbeit. Die
Best-Practice-Beispiele und Reflexionsrunden gaben Denkanstöße, um die
eigene Arbeit noch mehr an die Gegebenheiten anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Konferenzen wie diese sind wichtige Begegnungspunkte
außerhalb der regulären europäischen Gremienarbeit und bieten Zeitraum
für einen inhaltlichen Austausch. Wir begrüßen die Möglichkeit
teilzunehmen und hoffen auf weiter ähnliche Formate.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir hoffen auf eine Wiederholung dieser oder einer ähnlichen
Konferenz, um weiter mit europäischen Trägern in Austausch zu stehen.
Besonderer Dank gilt dafür dem Team der IJAB, das diese Konferenz
maßgeblich auf die Beine gestellt hat.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>4.3 Veranstaltungsreihe
“Europa Verstehen!“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ende August 2025 entstand die Idee für eine Veranstaltungsreihe unter
dem Titel „Europa Verstehen!“ als Kooperationsprojekt von afj, BDKJ und
der Bundeszentrale für Katholische Jugendarbeit. Ziel ist es in vier
Sitzungen die aktuellen Vorgänge auf europäischer Ebene leicht
zugänglich zu erklären. Die Themenauswahl fiel auf die Schwerpunkte:
Migrationspolitik, Mehrjähriger Finanzrahmen der EU (MFR),
Sicherheitspolitik und European Green Deal. Gemeinsam mit Expert*innen
nähern wir uns den Themen und bieten Raum für Nachfragen. In den
bisherigen beiden Sitzungen hatten wir Unterstützung durch Dr. Kerstin
Düsch-Wehr (Katholisches Büro) und Svenja Ueing (BDKJ). In beiden
bisherigen Veranstaltungen gab es niedrige Teilnahmezahlen von drei bis
sechs Personen, zweimal mussten Termine aufgrund von fehlenden
Teilnehmer*innen verlegt werden. Die nächste Sitzung findet am 12.03.26
zum Thema Sicherheitspolitik statt. Als Referentin wird uns Dr. Pia
Fuhrhop Rede und Antwort stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir freuen uns über den Input und Möglichkeiten zum Austausch
zu den aktuellen Themen auf europäischer Ebene. Die Veranstaltungen sind
ein guter Input zur weiteren Arbeit in verschiedenen
Kontexten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir möchten grundsätzlich gerne weitere Bildungsveranstaltungen
in der Zukunft anbieten, die aus den Erfahrungen aus dieser Reihe
profitieren können. Ob und wie dies über die Referatslaufzeit gelingen
kann, bleibt zu beraten.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.5: Freiwilligendienste</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/954</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/954</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat Freiwilligendienste wird von Jule Fennel und Raphael
Marquart in Stellenteilung mit je 50 Prozent Stellenanteil bekleidet.
Das Referat wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) refinanziert. Shirley Korfmacher
arbeitete bis zum 31. Januar 2026 als Verwaltungsfachkraft mit dem
Referat zusammen. Seit dem 01. Februar 2026 unterstützt Laura Jung das
Referat als Verwaltungsfachkraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat berät den Bundesvorstand im Bereich der
Freiwilligendienste mit Blick auf die Förderung, die Konzept- und
Qualitätsentwicklung innerhalb der katholischen Trägerlandschaft,
Kooperationspartner*innen sowie die Zusammenarbeit mit den
verantwortlichen Bundeseinrichtungen. Gemeinsam mit dem Deutschen
Caritasverband (DCV) bildet das Referat das Bundestutoriat der
katholischen Freiwilligendienste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.1 Entwicklung der
Freiwilligenzahlen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im abgeschlossenen Zyklus 2024/2025 sind die Freiwilligenzahlen im
Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD)
im Vergleich zum Vorjahr minimal angestiegen. Circa 12.000 Freiwillige
haben einen Freiwilligendienst in katholischer Trägerschaft
absolviert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Entwicklungen variieren weiterhin von Region zu Region
und sind daher schwer zu deuten. Sie unterliegen insbesondere föderalen
Veränderung in Bezug auf die Dauer der gymnasialen Oberstufe in Bayern
und Nordrhein-Westfalen. Es lässt sich jedoch weiterhin beobachten, dass
Interessent*innen deutlich kurzfristiger in das Bewerbungsverfahren
einsteigen und sich die Zielgruppe im Hinblick auf die individuelle
gesellschaftliche Positioniertheit der Bewerber*innen in stetigem Wandel
befindet.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir rechnen zukünftig mit einem weiteren Anstieg der
Interessent*innen für einen Freiwilligendienst, auch aufgrund des
Hinweises auf die Freiwilligendienste im Anschreiben zur Wehrerfassung
an die Geburtsjahrgänge 2008 und später.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.2 Mittelbewilligung </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Haushaltsgesetzgebung des Bundes für das Jahr 2026
wurden den Freiwilligendiensten im Bundeshaushalt deutlich mehr Mittel
zugewiesen als zuvor. Gegenüber dem Jahr 2025 stehen im Jahr 2026
insgesamt 75.000.000,00 EUR mehr zur Verfügung. Ab 2027 ist eine weitere
Steigerung angekündigt worden. Dies ermöglichte uns, zum Jahresanfang
2026 eine außerplanmäßige Erweiterung des Projektumfangs des laufenden
Zyklus 2025/2026 von bisher 9.189.164,94 EUR auf bis zu 12.648.615,27
EUR im Jahr 2026 zu beantragen. Dies entspricht, bezogen auf den
gesamten Zyklus 2025/2026, einer Steigerung von fast 40 Prozent. In der
Kontingentierungssitzung für den Zyklus 2026/2027 im Januar 2026 wurden
der katholischen Trägergruppe für den Zyklus 2026/27 14.378.340,44 EUR
zugewiesen. Dies entspricht einer Steigerung von fast 60 Prozent
gegenüber dem vorherigen Zyklus. Es ist erklärter politischer Wunsch,
mit diesem Anstieg der Fördermittel die Anzahl der besetzten Plätze in
den Freiwilligendiensten ebenso zu erhöhen wie das Taschengeld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen ausdrücklich den deutlichen Aufwuchs der
Bundesfördermittel für die Freiwilligendienste ab dem Haushaltsjahr 2026
und werten dies als Erfolg unserer Lobbyarbeit im Zusammenwirken mit den
uns angeschlossenen diözesanen und überregionalen
Freiwilligendienst-Trägern sowie den anderen verbandlichen
Zentralstellen. Diese zusätzlichen Mittel werden langfristig zur
Stärkung des freiwilligen Engagements beitragen. Aufgrund der Kürzungen
der Bundesmittel in den letzten beiden Zyklen ist ein spontaner Aufwuchs
der Freiwilligenzahlen in den Folgejahren kaum umsetzbar. Wir teilen den
politischen Wunsch nach mehr freiwilligem Engagement und besseren
Rahmenbedingungen. Wir danken den Mitgliedern des Deutschen Bundestags
für ihren Einsatz für die Freiwilligendienste sowie den engagierten
Mitarbeiter*innen unserer angeschlossenen Freiwilligendienst-Träger und
den anderen verbandlichen Zentralstellen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Aufwuchs ist dergestalt hoch ausgefallen, dass wir
voraussichtlich nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel beantragen
können. Dies betrifft sowohl den Zeitraum Januar bis August 2026 als
auch den Folgezyklus 2026/2027. Um dem gemeinsamen Wunsch der Politik
und der Verbände Folge leisten zu können, fordern wir eine Überarbeitung
der Förderrichtlinie. Aufgrund der inflationsbedingt gestiegenen Kosten
der letzten Jahre bedarf es einer deutlichen Erhöhung des maximal
möglichen monatlichen Festbetrags. Dies unterstreicht auch der Beschluss
„Freiwilligkeit stärken − keine Rückkehr zur Wehrpflicht“ des
Hauptausschusses aus dem Januar 2026. Unser Ziel bleibt, allen
Interessierten einen Freiwilligendienst zu ermöglichen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.3
Rechtsanspruch auf Förderung eines Freiwilligendienstes</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Bekräftigung des Beschlusses der Hauptversammlung „Rechtsanspruch
auf Förderung eines Freiwilligendienstes“ aus dem Mai 2024 hat der
Hauptausschuss im Januar 2026 den Beschluss „Freiwilligkeit stärken −
Keine Rückkehr zur Wehrpflicht“ gefasst. Diese Positionen sind und
bleiben ebenso wie das Positionspapier „Freiwilligendienste 2030 −
Vision für eine Kultur selbstverständlicher Freiwilligkeit“ für unsere
Arbeit im Tätigkeitsfeld der Freiwilligendienste im Berichtszeitraum
handlungsleitend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die explizite Ablehnung eines sozialen Pflichtdienstes in Verbindung
mit der konstruktiven Alternative eines Rechtsanspruchs auf einen
Freiwilligendienst brachten wir immer wieder in die Debatte um einen
sozialen Pflichtdienst ein, welches zu Mehraufwand in dem Referat
führte. Dies betraf im Berichtszeitraum insbesondere innerkirchlich
Diskursräume. So waren wir im Juni und August 2025 Teil einer
Adhoc-Arbeitsgruppe “Wehrdienst und Gesellschaftsdienste” der Deutschen
Kommission Justitia et Pax. Das von dieser Gruppe erarbeitete
Orientierungspapier bildete die Grundlage für die Erklärung der
Deutschen Bischofskonferenz zur Debatte um den Wehrdienst im Oktober
2025. Der Beschluss des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK),
sich dem Appell zur Umsetzung des Positionspapiers „Freiwilligendienste
2030 − Vision für eine Kultur selbstverständlicher Freiwilligkeit“
anzuschließen, wurde maßgeblich durch uns beantragt und vorangetrieben.
Außerdem wirkten wir in der Adhoc-Arbeitsgruppe „Gesellschaftsjahr“ des
ZdK von Mai bis November 2025 mit. Seit Oktober 2025 sind wir an der
Umsetzung eines Pilotprojekts unter Federführung und Finanzierung der
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners beratend beteiligt. Wir
bringen hier unsere Expertise als FSJ-Zentralstelle ein und tragen so
zum Gelingen des Projekts bei. Ziel ist in einer ausgewählten
Modellregion empirisch zu zeigen, dass die Umsetzung der Forderungen des
Positionspapiers zu einem Anstieg der Freiwilligenquote führen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Statt einer paternalistischen und adultistischen Pflicht zum
Dienst braucht es ein Recht auf einen Freiwilligendienst für alle. Junge
Menschen müssen selbst in der Lage sein, über ihre Zukunft zu
entscheiden. Weder unterfinanzierte Freiwilligendienste noch ein
Pflichtdienst sind der richtige Weg, um gesellschaftlichen Zusammenhalt
zu stärken und junge Menschen zu fördern. Unser Ziel ist insofern der
individuelle Rechtsanspruch auf Förderung eines
Freiwilligendienstes.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Um Freiwilligendienste allen zu ermöglichen und so den
gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Engagement zu fördern, bedarf es
einer rechtlichen Garantie der Förderung einer jeden zwischen
Freiwilligen, Einsatzstellen und Trägern geschlossenen Vereinbarung, ein
staatlich finanziertes Freiwilligengeld sowie ein Anschreiben des*der
Bundespräsident*in mit Informations- und Beratungskampagne an alle
Schulabgänger*innen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.4
Veranstaltungen und Arbeitsgruppen innerhalb der Trägergruppe</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden zwei reguläre Trägerkonferenzen statt. Im
Mai 2025 tagte die Trägerkonferenz in Frankfurt, im November 2025 in
Bergisch Gladbach-Bensberg. Im Vordergrund der Konferenz im Mai 2025
stand die Erarbeitung eines Papiers, das die gemeinsame Haltung der
Trägergruppe widerspiegelt. In dem Papier „Gemeinsame Haltung der
katholischen Trägergruppe“, das auch in leichter Sprache vorliegt,
konkretisierten wir mit der Trägergruppe die Prinzipien der Katholischen
Soziallehre, Personalität, Solidarität, Subsidiarität, Gemeinwohl und
Nachhaltigkeit als Grundsätze unserer gemeinsamen Arbeit. Darüber hinaus
wurde das Qualitätsmanagement im Rahmen der strategischen Ausrichtung
vor dem Hintergrund knapper werdender Personalressourcen bei unseren
angeschlossenen Trägern diskutiert. Auch im Zyklus 2024/2025 wurden die
Qualitätsprüfungen bei den Trägern durchgeführt. Auf der Trägerkonferenz
im November 2025 wurden die Prüfzertifikate an sieben im
Berichtszeitraum erfolgreich geprüfte Träger verliehen. Ein weiterer
Träger erhielt das Prüfzertifikat nach bestandener Nachprüfung.
Gleichzeitig beschloss die Trägerkonferenz einen Verfahrensweg für die
Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der katholischen
Trägergruppe. Darüber hinaus bildeten die angekündigten deutlich
erhöhten Fördermittel für die Freiwilligendienste ab dem Jahr 2026 einen
Schwerpunkt. Im gemeinsamen Konferenzteil mit den Internationalen
Freiwilligendienste stand die Debatte um den neuen Wehrdienst und einen
potenziellen neuen Zivildienst im Vordergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit in der Trägergruppe erleben wir als sehr
wertschätzend und gewinnbringend. Wir schätzen insbesondere die hohe
Bereitschaft zur Eigeninitiative und das aktive Einbringen unserer
Freiwilligendienstträger in innovative wie alltägliche Prozesse und die
politische Arbeit vor Ort. Dies zeigte sich insbesondere in den beiden
von Fördermittelkürzungen des Bundes betroffenen Zyklen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Prozess der strategischen Ausrichtung wird auch im kommenden
Jahr weiter fortschreiten, um die bestehende Zusammenarbeit in
verbindliche Richtlinien zu überführen und qualitative Weiterentwicklung
der Trägergruppe zu ermöglichen. Die Überarbeitung der Ordnungen ist
hiermit eng verzahnt und ist noch nicht abgeschlossen, so dass die
Arbeitsgruppe ihre Arbeit fortsetzen wird. Wir sind zuversichtlich, dass
die angekündigte Fördermittelerhöhung die Strukturen stabilisieren und
uns erstmals einen tatsächlich bedarfsorientierten Antrag ermöglichen
wird.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.5 Wertschätzung des
Freiwilligendienstes </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erneut wurde eine partizipative Anerkennungsaktion zum Ende des
Zyklus von 1. Bis 30. Juni 2025 in den Sozialen Medien durchgeführt.
Unter dem Hashtag #wertvolljahr konnten Freiwillige, Einsatzstellen-,
Träger- und Zentralstellenvertreter*innen mit einer Canva-Vorlage
personalisierte Beiträge erstellen und posten und damit zum Ausdruck
bringen, was den Freiwilligendienst für sie zu einem Wertvolljahr macht
− bzw. warum der*die Freiwillige wertvoll für sie ist. Punktuell wurde
die Aktion verbunden mit der Forderung nach einem Rechtsanspruch auf
Förderung eines Freiwilligendienstes statt der Einführung eines sozialen
Pflichtdienstes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Aktionen machen öffentlich den Wert der
Freiwilligendienste sichtbar und binden die Freiwilligen selbst sowie
die Einsatzstellen in die Öffentlichkeitsarbeit ein. Die
Niedrigschwelligkeit des Angebots ist dabei bedeutend. Die Reichweite
von sog. Hashtag-Aktionen in Social Media erscheint jedoch grundlegend
nicht mehr hoch, dies betraf auch unsere Anerkennungsaktion
#wertvolljahr im Jahr 2025.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Ab dem Jahr 2026 wird die Anerkennungsaktion auf Beschluss der
Trägerkonferenz nicht mehr zentral und durch uns begleitet durchgeführt,
sondern in dezentraler Eigenregie direkt durch die Träger
umgesetzt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.6 Zusammenarbeit mit dem
BMBFSFJ</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir standen im Berichtszeitraum weiterhin im engen Austausch mit dem
Zuwendungsgeber, dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Im Oktober 2025 fand das jährliche
Steuerungsgespräch mit der Referatsleiterin Jugendfreiwilligendienste
des BMBFSFJ, Ursula Kopp, in Düsseldorf statt. Im Vordergrund des
Austauschs stand neben der aktuellen Debatte um einen sozialen
Pflichtdienst und die Haushaltssituation für die Freiwilligendienste
insbesondere die Arbeitsschwerpunkte der Zentralstelle. Beide Parteien
betonten den hohen Stellenwert der arbeitsmarktneutralen Umsetzung der
Freiwilligendienste sowie die Durchführung der Dienste als Lern- und
Orientierungsjahr im Gesamtkontext einer Bildung für nachhaltige
Entwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Gespräche empfanden wir als offen und wertschätzend. Wir
freuen uns besonders über das Lob des BMBFSFJ an unser Referat
Freiwilligendienste sowie die Förderabteilung im JHD über die
vorbildliche Abwicklung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Steuerungsgespräche werden auch weiterhin regelmäßig im
jährlichen Rhythmus stattfinden, der nächste Termin ist nunmehr für
Sommer 2026 avisiert.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.7 Kooperation
mit dem Deutschen Caritasverband</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband (DCV) als
Zentralstelle für den BFD mit Bettina Kieninger sowie mit der dortigen
Bundestutorin für das FSJ Johanna Scheidies (in Elternzeit seit August
2025) bzw. Kim Trinh Quang (Elternzeitvertretung seit August 2025) und
der Referatsleiterin Karin Vorhoff besteht weiterhin in enger
Zusammenarbeit. Zu ihrer Sicherung finden regelmäßige
Kooperationsgespräche zwischen uns und dem DCV statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit dem DCV gestaltet sich weiterhin sehr
vertrauensvoll und konstruktiv. Besonders freuen wir uns über den
intensiven Einsatz der Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa für die
Stärkung der Freiwilligendienste.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die sehr gute Zusammenarbeit mit dem DCV möchten wir in gleicher
Qualität fortsetzen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.8 Bundesarbeitskreis FSJ</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin besteht eine enge Vernetzung mit den anderen Zentralstellen
im FSJ durch die gemeinsame Arbeit im Bundesarbeitskreis (BAK) FSJ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen die enge Zusammenarbeit im BAK FSJ und die
gemeinsame politische Arbeit. Besonders wertvoll waren im
Berichtszeitraum die an das gemeinsame Positionspapier
„Freiwilligendienste 2030 anschließende gemeinsame politische Arbeit auf
dem Weg Umsetzung einer Kultur selbstverständlicher
Freiwilligkeit.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Zur Abwendung eines sozialen Pflichtdienstes und Umsetzung eines
Rechtsanspruchs auf einen Freiwilligendienst möchten wir die sehr gute
Zusammenarbeit mit den anderen Zentralstellen weiter ausbauen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>5.9 Zivildienst</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Obwohl es bisher keinen verpflichtenden Wehrdienst gibt, bereiten das
BMBFSFJ und weitere Bundesministerium für die Fall eines verpflichtenden
Wehrdienstes einen Zivildienst als Wehrersatzdienst vor. Als
Zentralstelle für das Freiwillige Soziale Jahr konnten wir uns in die
Planungen des BMBFSFJ einbringen, welches zivilgesellschaftliche
Organisationen in Form von Gesprächen und Fragebögen beteiligt. Das
BMBFSFJ denkt dabei an einen Zivildienst vor allem auch in Form des
Zivilschutzes und einer breiten Einsatzmöglichkeit in Organisationen. In
die Diskussion haben wir vor allem die Gleichwertigkeit der
Freiwilligendienste (nationale und internationale), die Nutzung der
bestehenden Infrastruktur der zivilgesellschaftlichen Organisationen und
die Stärkung der Freiwilligkeit eingebracht. In dem Fragebogen des
BMBFSFJ haben wir angegeben, dass wir uns weiter an der Vorbereitung des
Zivildienstes beteiligen wollen und uns grundsätzlich vorstellen können,
den Dienst mitzugestalten. Diese Vorgänge wurden von BDKJ und der
Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit als Zentralstelle gemeinsam
durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Vorbereitung eines Zivildienstes zeigt, dass der
Wehrdienst zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin auch als Pflichtdienst
eingeführt werden kann und dies von der Bundesregierung vorbereitet
wird. Dass die Freiwilligendienste an den Treffen beteiligt werden, war
nicht vorgesehen und wir mussten uns dafür stark einsetzen, was gelungen
ist. In der Debatte ist die Balance zwischen der Betonung der
Freiwilligkeit und der Mitgestaltung des Zivildienstes im Falle einer
Pflicht gewahrt werden, um am politischen Diskurs
teilzuhaben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>BDKJ und Bundeszentrale werden sich weiterhin an den Planungen
beteiligen und absichern, dass die Freiwilligendienste auch beteiligt
werde können. Die Perspektive der Freiwilligendienste ist wertvoll und
muss gehört werden können.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.6: Friedensethik und Soldat*innenfragen</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/955</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/955</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat wird von Stefan Dengel mit einem Stellenumfang von 100
Prozent geführt. Als Verwaltungsfachkraft hat bis Januar Shirley
Korfmacher, ab Februar Laura Jung die Arbeit des Referats unterstützt.
Die Finanzierung des Referats ist über eine Zuwendung der katholischen
Militärseelsorge für die Arbeit mit Soldat*innen und der
Militärseelsorge sichergestellt. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat unterstützt die Arbeit des Bundesverbandes in den Feldern
der Friedensethik und Soldat*innenfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ebenso leistet das Referat die Geschäftsführung der aktion kaserne
und die Durchführung ihrer Angebote. Die aktion kaserne ist eine
Initiative der Jugendverbände im BDKJ für junge Soldat*innen und
berichtet der Bundeskonferenz der Jugendverbände über ihre Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.1 Frieden und
Pflichtdienstdebatte</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Arbeit im Berichtsjahr war vor allem die Debatte über eine
mögliche Reaktivierung der Allgemeinen Wehrpflicht prägend. Nach
Thematisierung auf der außerplanmäßigen Hauptversammlung und im
folgenden BDKJ-Hauptausschuss können wir mit dem Beschluss
“Freiwilligkeit stärken − keine Rückkehr zur Wehrpflicht” mit einer
aktuellen Positionierung die Debatte mitgestalten und die Interessen
junger Menschen vertreten. Der Beschluss und das Angebot, über den
Beschluss ins Gespräch zu kommen, wurde an Vertreter*innen der für uns
relevanten Organisationen in Kirche und Politik versendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon seit dem Sommer 2025 haben wir unsere Position in den Dialog
einbringen können: In das Gesetzgebungsverfahren mit Stellungnahmen,
aber auch in zahlreiche Veranstaltungen, beispielsweise Jugend- und
Diözesanverbänden im BDKJ, bei Veranstaltungen von Verbänden im DBJR,
bei der der evangelischen Jugend und auf Akademieveranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den Dialog bringen wir unsere Position insbesondere auch in
unseren Vernetzungsstrukturen ein, beispielsweise im DBJR, beim ZdK, pax
christi, der Gemeinschaft katholischer Soldaten, in friedens- und
sicherheitspolitischen Fachorganisationen wie beispielsweise Justitia et
Pax, dem Institut für Theologie und Frieden sowie der Bundesakademie für
Sicherheitspolitik. Unsere Haltung ist in den jüngsten Positionierungen
von Justitia et Pax und dem ZdK deutlich erkennbar. Auf dem kommenden
Katholik*innentag verantworten wir gemeinsam mit der katholischen
Militärseelsorge ein großes Podium zum Thema: “Gesellschaftsjahr:
freiwillig oder verpflichtend? Womit ist unserem Land und jungen
Menschen mehr gedient ist?”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sind der Ansicht, dass wir mit dem neuen Beschluss gut
aufgestellt sind und diese auf vielen Wegen gut in den
gesellschaftlichen Diskurs einbringen konnten, und werden dies auch im
kommenden Jahr im Interesse der jungen Menschen weiterhin
tun.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im kommenden Jahr wollen wir die Debatte insbesondere
weiterführen. Dazu werden wir Veranstaltungen auf dem Katholik*innentag,
anderen Foren, aber auch Politiker*innengespräche nutzen. Wir möchten
Euch ermuntern, in euren Verbänden auch friedensethische Perspektiven in
den Blick zu nehmen oder Veranstaltungen anzubieten und gerne auch die
Expertise der Bundesstelle dafür zu nutzen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.2 Deutsche Kommission
Justitia et Pax </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (JuPax) versteht sich als
Forum der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich
der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind.
Zentrale Themenfelder sind Menschenrechte, Entwicklung und Frieden.
Volker wurde durch den Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz in
die Kommission bis zum 30. September 2029 berufen. Stefan Dengel und
Raphael Marquart sind in der Ad hoc Arbeitsgruppe “Wehrpflicht und
Dienste”, welche das Orientierungspapier “Perspektiven einer
solidarischen, resilienten und verteidigungsfähigen Gesellschaft”&quot;
veröffentlich hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es ist aus unserer Sicht wichtig und produktiv, dass wir in
der Kommission vertreten sind. Denn hier werden Themen, die uns wichtig
sind, besprochen und in die politische Kommunikation gebracht. Wir
können also nicht nur inhaltlich profitieren, sondern zugleich wichtige
Kontakte pflegen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir werden weiterhin aktiv in der Kommission
mitarbeiten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><br></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.3 aktion aufschrei −
stoppt den Waffenhandel </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der „aktion aufschrei − stoppt den Waffenhandel“ bringen wir
unsere Forderungen nach einem grundsätzlichen Waffenexportverbot, sowohl
im fachlichen Austausch als auch in der Lobbyarbeit ein. In den letzten
Jahren sind Waffenexporte auf Rekordniveau, nicht zuletzt wegen der
Lieferungen an die Ukraine, angestiegen. Hier sind wir nach wie vor mit
öffentlichen Äußerungen zurückhaltend, da die Lieferungen auf Art. 51
UN-Charta basieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir finden es weiterhin wichtig, die Forderungen der Kampagne
zu unterstützen. Wir sind in Sorge, insbesondere mit Blick auf die
aktuelle Weltlage.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir stehen weiterhin hinter den grundlegenden Forderungen der
Kampagne und werden diese konstruktiv und kritisch weiter begleiten. Wir
engagieren uns weiter in der aktion aufschrei, weisen weiterhin auf die
Problematik der Waffenexporte hin und fordern ein grundsätzliches
Waffenexportverbot</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.4 aktion kaserne </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktion kaserne ist eine Initiative der Jugendverbände im BDKJ für
junge Soldat*innen. Der Sprecher der aktion kaserne ist Benedikt Kestner
(KjG). Maßnahmen der aktion kaserne sind beispielsweise Seminare für
Vertrauenspersonen und Seminare zur politischen Bildung für
Mannschaften. Mannschaften sind in der Rangordnung der Bundeswehr auf
der niedrigsten Hierarchieebene und gerade junge Menschen sind hier
vertreten und nutzen die Angebote über politische und Themen aus ihrer
beruflichen Lebenswelt offen reden zu können. Weiterhin wurde in diesem
Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem gemeinsam mit der DPSG und PSG an
die Militärseelsorge übergeben und zu Soldat*innen in Auslandseinsätzen
gesendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sehen die Seminare der aktion kaserne als wichtigen Part
der politischen Bildung für junge Menschen in den Streitkräften. Neben
der Information zu Themen auch um sie über Möglichkeiten zur
ehrenamtlichen Tätigkeit zu motivieren und auch
weiterzubilden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir unterstützen weiterhin die Arbeit der aktion kaserne und ihr
Engagement für junge Soldat*innen. Im Laufe der kommenden Monate wollen
wir die Arbeit der aktion kaserne weiter in den Verband bringen und
Interesse an der gemeinsamen Begleitung der aktion schaffen. Die aktion
kaserne freut sich über Anfragen für gemeinsame Veranstaltungen mit und
bei den Verbänden im BDKJ. Wir weisen darauf hin, dass die aktion
kaserne auf der Suche nach einer*m Nachfolger*in für den aktuellen
Sprecher ist.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.5 Katholisches
Militärbischofsamt</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Katholischen Militärbischofsamt (KMBA) und den verschiedenen
Einrichtungen der katholischen Militärseelsorge gibt es eine aktive
Zusammenarbeit sowohl auf der Leitungs- als auch auf der Arbeitsebene.
Inhaltlich standen beim Jahresgespräch der Austausch zwischen der
katholischen Militärseelsorge, dem BDKJ und der aktion kaserne,
insbesondere zu Wehrdienst, kirchenpolitischen und friedensethischen
Themen im Fokus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit dem KMBA verantworten wir auf dem kommenden
Katholik*innentag am Samstagnachmittag zwei Veranstaltungen: Zum einen
ein großes Podium zum Thema: “Gesellschaftsjahr: Freiwillig oder
verpflichtend? Womit ist unserem Land und jungen Menschen mehr gedient?”
Unmittelbar davor wird es ein Worldcafé ähnlicher Thematik namens:
“Gesellschaftsjahr − Wehrpflicht − Dienstpflicht&quot; mit einigen
Expert*innen geben. Ziel ist, dass sowohl zahlreiche junge Menschen als
auch zentrale inhaltliche Punkte aus dem Worldcafé auch auf dem großen
Podium präsent werden. Daher bitten wir Euch, die Veranstaltungen in
Euren Reihen zu bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Zusammenarbeit mit den Institutionen der katholischen
Militärseelsorge ist sehr wohlwollend und konstruktiv, von der
Überzeugung getragen, etwas für junge Soldat*innen zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Auseinandersetzung mit friedensethischen
Fragestellungen und auch der gesellschaftspolitischen Frage des
Wehrdienstes für die Militärseelsorge ebenso wichtig wie für den
BDKJ.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir möchten die gute Zusammenarbeit mit dem KMBA
fortführen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>6.6 Weitere Vernetzungen
und Kooperationen </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft katholischer Soldaten erfolgt
auf Leitungs- und Arbeitsebene insbesondere über die Kooperation im
Rahmen der aktion kaserne. In diesem Zusammenhang bringt sich der
Geschäftsführer der aktion Kaserne in den Sachausschüssen „Sicherheit
und Frieden“ und „Innere Führung“ der Gemeinschaft katholischer Soldaten
ein. Darüber hinaus wird derzeit geprüft, ob es im Kontext der kommenden
72-Stunden-Aktion die Möglichkeit einer gemeinsamen Aktion gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch der Austausch mit der katholischen Friedensbewegung pax christi
gestaltet sich weiterhin konstruktiv. Aktuell arbeiten wir unter anderem
bei der Erstellung der Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag sowie im Bündnis
„aktion aufschrei − stoppt den Waffenhandel“ zusammen. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus bestehen auf Referatsebene Kontakte zum Amt des
Wehrbeauftragten sowie zu verschiedenen Dienststellen der Bundeswehr.
Diese sind insbesondere für die die Arbeit der aktion kaserne relevant,
beispielsweise unterstützen Referent*innen aus diesen Institutionen auf
den Seminaren der aktion kaserne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die bestehenden Vernetzungsstrukturen erleben wir insgesamt
als sehr wertvoll.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den verschiedenen
Partnerorganisationen möchten wir auch künftig weiter stärken, um unsere
gesellschaftspolitischen und friedensethischen Positionen weiterhin in
Kirche, Politik und Gesellschaft einzubringen.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B II.7: Internationale Freiwilligendienste</title>
                        <link>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/956</link>
                        <author>BDKJ-Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bdkj.de/bericht26/motion/956</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat Internationale Freiwilligendienste wird von Benedikt Pees
mit einem Stellenumfang von 100 Prozent besetzt. Das Referat wird durch
Engagement Global (EG), eine Einrichtung des BMZ, refinanziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Referat verantwortet gemeinsam mit FID/AGIAMONDO die Koordination
und Geschäftsführung des Katholischen Verbunds Internationale
Freiwilligendienste. Hierzu zählen unter anderem die
Interessensvertretung gegenüber der Politik, in zivilgesellschaftlichen
Gremien und gegenüber weiteren Akteur*innen. Das Referat ist außerdem
für die Koordination des katholischen Konsortiums im weltwärts-Programm
zuständig. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Förderabteilung
des Jugendhaus Düsseldorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.1 Finanzielle
Situation im weltwärts-Programm</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das weltwärts-Programm wird über den Haushaltstitel Entsende- und
Austauschdienste des BMZ finanziert. Im Haushaltsjahr 2026 haben sich
die Kürzungen des BMZ-Haushalts auch auf diesen Haushaltstitel
ausgewirkt, sodass er um 8,3 Prozent von 47 Millionen EUR auf 43,12
Millionen EUR gekürzt wurde. Trotz Anstrengungen durch die
Zivilgesellschaft konnte die Kürzung nicht verhindert werden. Das
weltwärts-Programm besitzt innerhalb des Haushaltstitels das größte
Finanzvolumen. Dementsprechend ist die Kürzung hier am stärksten zu
spüren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Folge der Kürzung haben das BMZ und EG gemeinsam mit den
zivilgesellschaftlichen Interessenverbünden der Träger verschiedene
Sparmaßnahmen beraten und beschlossen. Die großen und kleinen Maßnahmen
haben das Ziel, die Entsende- und Aufnahmezahlen trotz der Kürzung
stabil zu halten. Demzufolge werden im Jahrgang 2026/2027 alle freien
Mittel in die Weiterleitungsverträge für die Träger fließen. Der
Mitteleinsatz für Programmbegleitmaßnahmen sowie Partnerkonferenzen wird
vorerst stark reduziert, können aber hoffentlich teilweise zu einem
späteren Zeitpunkt im Jahr durch Rückflussmittel finanziert werden.
Außerdem wurde das Verfahren zur Finanzierung der
Gesundheitsuntersuchungen für die Freiwilligen umgestellt. Künftig
werden diese Ausgaben nicht mehr als Förderung beantragt, sondern erst
nach Anfallen der Kosten von der Koordinierungsstelle weltwärts (Kww)
direkt erstattet. Dies hatte zwar zur Folge, dass Träger im Herbst 2025
kurzfristig einen aktualisierten Bundesmittelantrag stellen mussten.
Aber dadurch kann EG den Mitteleinsatz flexibler und bedarfsgerechter
gestalten, sodass im Idealfall bis zu 500.000 EUR mehr für das Programm
verausgabt werden können. In den letzten Jahren wurden diese Mittel
nämlich meist zu spät an das Programm zurückgegeben, welches sie
wiederum an das Bundesfinanzministerium (BMF) zurückgeben musste.
Zusätzlich ist es wahrscheinlich, dass im Laufe des Jahres weitere
Fördermittel an das Programm zurückfließen, die in weitere Entsendungen
und Aufnahmen fließen können. Dafür ist aber Flexibilität der Träger
gefragt, um gegebenenfalls auch spontan weitere Entsendungen oder
Aufnahmen umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine große Änderung im Programm wird die Umstellung der
Finanzierungsform auf eine Festbetragsfinanzierung darstellen, die ab
dem Jahrgang 2027/28 gelten wird. Die aktuell noch gültige
Finanzierungsform ist eine Mischung aus Anteils- und Vollfinanzierung.
Von der Umstellung erhoffen wir uns eine Reduktion der Komplexität sowie
geringeren administrativen Aufwand für alle Akteure. Bei der
Ausarbeitung des Finanzierungskonzepts haben staatliche und
zivilgesellschaftliche Akteure konstruktiv und intensiv
zusammengearbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir kritisieren die Kürzung des weltwärts-Haushaltstitels,
die sich nicht nur in diesem Kalenderjahr auf das Programm und alle
seine Akteure auswirkt. Wir mahnen außerdem an, dass die Kürzung eine
Abwärtsspirale in Gang setzen kann. Denn aufgrund der Förderlogik des
Programms können Fördergelder nie vollständig abfließen. Dies sendet
wiederum das Signal an den Bund, dass weniger Fördergelder benötigt
werden, sodass eine Kürzung scheinbar sinnvoll ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir begrüßen hingegen, dass Entsendungen und Aufnahmen
aufgrund der gesunkenen Haushaltsmittel vorrangig finanziert werden.
Auch begrüßen wir, dass Einsparmaßnahmen identifiziert und umgesetzt
worden sind. Positiv hervorzuheben ist, dass die Zivilgesellschaft
weitestgehend in den Prozess eingebunden war. Wir weisen aber auch
darauf hin, dass Programmbegleitmaßnahmen ein wichtiges Instrument zur
Qualitätsentwicklung sind. Einsparungen bei diesen werden langfristig
sinkende Qualität verursachen. Nicht nur deshalb, sondern auch aufgrund
der oben beschriebenen Abwärtsspirale müssen wir sicherstellen, dass der
Haushaltstitel in den nächsten Jahren keine weiteren Kürzungen erfährt.
Internationale Freiwilligendienste müssen als Teil der
Freiwilligendienste mitgedacht und nicht gegeneinander ausgespielt
werden. Wir setzen uns deshalb für eine stabile Finanzierung nicht nur
der Inlands-Freiwilligendienste, sondern aller Freiwilligendienstformate
ein.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im kommenden Jahr besteht die Herausforderung darin, sich für das
Programm, gegen eine weitere Kürzung in den folgenden Haushaltsjahren,
einzusetzen. Dafür sind alle Akteur*innen im Programm gefragt. Neben der
Lobbyarbeit, sowohl für das weltwärts-Programm als auch für einen
Rechtsanspruch, müssen wir versuchen, die zur Verfügung stehenden
Fördermittel möglichst vollumfänglich auszuschöpfen, da wir so die
richtigen Signale an die Bundespolitik geben können, dass das Programm
finanziell langfristig gesichert werden muss.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.2 Katholisches Konsortium</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das katholische Konsortium ist im Jugendhaus Düsseldorf angesiedelt
und wird von zwei Mitarbeiter *innen des Jugendhaus Düsseldorf e. V.
sowie dem Referenten in der BDKJ-Bundesstelle koordiniert. Das
Jugendhaus Düsseldorf arbeitet in diesem Bereich eng mit der
Katholischen Zentralstelle für Globale Entwicklung (KZE) zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem katholischen Konsortium wurden für den Jahrgang 2026/2027 ca. 25
Prozent weniger Mittel bewilligt als ursprünglich beantragt worden sind.
Zwar haben sich zwischen Antragsstellung und März 2026 die
Fördermittelbedarfe der Träger für die Nord-Süd-Komponente reduziert,
allerdings reichen weder in Nord-Süd noch in Süd-Nord die zur Verfügung
stehenden Mittel zum aktuellen Zeitpunkt nicht aus, um alle Bedarfe
abzudecken. Die Kww hat aber signalisiert, dass sie eventuell zu einem
späteren Zeitpunkt weitere Mittel für Entsendungen und Aufnahmen zur
Verfügung stellen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Nord-Süd haben die Träger neben den schon seit Längerem
bestehenden Herausforderungen in diesem Jahr mit dem fast vollständig
ausbleibendem Abiturjahrgang in Nordrhein-Westfalen eine weitere
Herausforderung, die das Finden von Freiwilligen erschwert. In Süd-Nord
stellen weiterhin nicht bewilligte Visa und auch langwierige Prozedere
durch die deutschen Botschaften die größte Herausforderung dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachdem die Kww dem Konsortium in den letzten Jahren viele neue
administrative Auflagen gegeben hatte, hat das Jugendhaus Düsseldorf
(dort ist das katholische Konsortium angesiedelt) gemeinsam mit dem
evangelischen Konsortium im Juni 2025 ein konstruktives Gespräch mit der
Kww geführt. Ziel war es, einen bürokratiearmen Umgang mit den neuen
Auflagen zu finden, die allen Akteuren möglichst viel
Handlungsfreiheiten einräumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sowohl die administrativen als auch die finanziellen
Herausforderungen verlangen allen Akteur*innen im Programm viel ab. Dank
der guten Vernetzung und Zusammenarbeit mit den anderen
zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sowie der konstruktiven
Zusammenarbeit mit der staatlichen Seite konnten wir Lösungen
erarbeiten, mit denen wir den Herausforderungen angemessen begegnen
können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch im kommenden Jahr bleibt die große Herausforderung, die
Zahlen im weltwärts-Programm stabil zu halten. Dies erfordert von allen
Akteur*innen sowohl Mehrarbeit als auch Flexibilität, damit wir
möglichst alle bereitgestellten Fördermittel auch für das Programm
nutzen können. Denn ein guter Mittelabfluss ist das beste Argument für
die Lobbyarbeit.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.3
weltwärts-Programmsteuerungsebene</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Programmsteuerungsausschuss (PSA) stellt das Steuerungsgremium im
weltwärts-Gemeinschaftswerk dar. Dieser setzt sich zusammen aus
Vertreter*innen von BMZ, Kww und den zivilgesellschaftlichen
Interessensverbünden (IV) sowie Vertreter*innen der <em>Politischen
Freiwilligenvertretung Internationaler Freiwilligendienste</em> (PFIF).
Der PSA hat im Berichtszeitraum zweimal getagt und sich vor allem
intensiv mit möglichen Sparmaßnahmen im Programm und der Rolle von
weltwärts in der Wehrdienst- / Wehrpflichtdebatte beschäftigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem hat der PSA im letzten Jahr ein Pilotprojekt zur besseren
Ausfinanzierung von kürzeren Diensten beschlossen. Diese sind ab dem 1.
Januar 2026 möglich und werden auch von einigen katholischen Trägern im
kommenden Jahrgang umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Benedikt Pees (Referent für Internationale Freiwilligendienste) ist
seit vier Jahren der zivilgesellschaftliche Koordinator des PSA und
übernimmt dadurch für die Zivilgesellschaft federführend die
Kommunikation mit der staatlichen Seite sowie die Koordination der
Zivilgesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auf Programmsteuerungsebene hat sich die Zusammenarbeit
zwischen Zivilgesellschaft und Staat in den letzten Jahren intensiviert.
An manchen Stellen ist es allerdings nach wie vor herausfordernd, der
staatlichen Seite den Druck, dem viele Träger ausgesetzt sind,
verständlich zu machen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Angesichts der komplexen Themen ist es wichtig, dass ein
regelmäßiger und intensiver Austausch mit der staatlichen Seite erfolgt,
damit auch internationale Freiwilligendienste in den großen politischen
Debatten um eine mögliche Wehrpflicht und die Rückkehr des Zivildienstes
berücksichtigt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.4
Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF) ist ein
Zusammenschluss von ca. 20 Trägern und Dachverbänden, die zu
programmübergreifenden Themen arbeiten und Lobbyarbeit betreiben. Der
GIF setzt sich intensiv für einen Rechtsanspruch auf einen
Freiwilligendienst ein und ist auch im Rahmen des
Wehrdienstmodernisierungsgesetzes (WDModG) aktiv, um sicherzustellen,
dass internationale Freiwilligendienste berücksichtigt werden. Daneben
hat der GIF im letzten Jahr verstärkt Lobbyarbeit für das
weltwärts-Programm betrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Trotz des ausbleibenden Erfolgs in der Lobbyarbeit für das
weltwärts-Programm im vergangenen Jahr konnten viele neue Kontakte zu
Bundestagsabgeordneten geknüpft werden, sodass wir in diesem Jahr daran
anknüpfen können. Erfolgreich hingegen war die Sensibilisierung für die
Bedeutung internationaler Freiwilligendienste in der Wehrdienst-/
Wehrpflichtdebatte.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Angesichts des hohen Drucks, unter dem die
Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und auch das weltwärts-Programm als
solches steht, muss die Lobbyarbeit in den kommenden Monaten
intensiviert werden, um drohende Kürzungen zu verhindern. Eine weitere
Aufgabe besteht darin, zu bewirken, dass internationale
Freiwilligendienste als Alternative zum Wehrdienst sichtbar beworben und
auch bei der Novellierung des Zivildienstgesetzes berücksichtigt werden.
Hierfür wird die Unterstützung von allen Akteur*innen benötigt, um
möglichst flächendeckend für internationale Freiwilligendienste
lobbyieren zu können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.5 Initiative
Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die FIJ-Initiative ist die verbünde- und programmübergreifende
Initiative, die als Ziel hat, das FIJ als Marke zu etablieren, die für
wertebasierte internationale Freiwilligendienste von gemeinnützigen
Trägern steht. Die Initiative ist aktiv in Öffentlichkeitsarbeit und in
der Ansprache von Multiplikator*innen, sie wird verantwortet vom
GIF.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr hat die FIJ-Initiative gemeinsam mit weltwärts
die GoWorld-Messe in verschiedenen Städten organisiert. In einem
Zukunfts-Workshop, an dem auch Trägervertreter*innen teilnahmen, wurde
die künftige Ausrichtung der Initiative geprüft und festgelegt. Vor
allem wurde entschieden, dass die Initiative stärker mit der Lobbyarbeit
des GIF verbunden werden muss, um Synergien besser nutzen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die träger- und programmübergreifende Öffentlichkeitsarbeit
ist wichtig, um auch außerhalb der Reichweite der Träger für ein FIJ zu
werben. Die teilnehmenden Träger des Workshops haben wertvolle Impulse
zur Weiterentwicklung der Initiative gegeben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir erhoffen uns von der Verzahnung von Lobbyarbeit und
Öffentlichkeitsarbeit große Synergiegewinne. Damit können wir
hoffentlich auch als internationale Freiwilligendienste an den
entscheidenden Stellen der großen politischen Debatten sichtbar
werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>7.6
Katholischer Verbund Internationale Freiwilligendienste</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Katholische Verbund ist der Zusammenschluss der katholischen
Träger internationaler Freiwilligendienste. Er wird vom Referenten der
BDKJ-Bundesstelle gemeinsam mit den Kolleg*innen von FID/AGIAMONDO
koordiniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Katholischen Verbunds haben sich seit der
Hauptversammlung 2025 zwei Mal zu Trägertagungen in Präsenz getroffen.
Neben Berichten haben sich die Teilnehmer*innen vor allem über die
Bedeutung von Wehrdienst und Wehrpflicht für die internationalen
Freiwilligendienste informiert und ausgetauscht. Außerdem war ein
Relaunch der trägerübergreifenden Website ein Thema.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Angebot des Katholischen Verbunds, sich auszutauschen, zu
vernetzen und gemeinsam fortzubilden, wird von vielen Trägern gerne
angenommen. Die Rekordanmeldezahlen für die Trägertagungen sowie die
Bereitschaft der Träger, in Gremien und Arbeitsgruppen mitzuwirken,
zeigt dies sehr deutlich. Wir danken allen Trägermitarbeiter*innen
herzlich für ihr Engagement.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wir wünschen uns, dass sich auch trotz der eher sinkenden
Ressourcen weiterhin alle Träger aktiv im Katholischen Verbund
beteiligen. Denn nur gemeinsam können wir unser Angebot sichtbar machen
und internationale Freiwilligendienste innerhalb und außerhalb der
Kirche bewerben.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>