| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B I.8: 72-Stunden-Aktion 2027
Text
Mit Beschluss der Hauptversammlung 2025 und des Hauptausschusses findet die
nächste bundesweite 72-Stunden-Aktion vom 10 bis 13. Juni 2027 statt. Das
Projektreferat wurde vom 1. Oktober 2025 bis 31. Januar2026 durch Jasmin Könes
mit 75 Prozent Beschäftigungsumfang besetzt, die die Bundesstelle in der
Probezeit auf eigenen Wunsch verlassen hat. Seit dem 1. Februar 2026 wird das
Referat durch Marie Lavall besetzt. Das Referat wird durch KJP-Mittel
finanziert. Sarah Grünberg-Lieu arbeitet als Verwaltungsfachkraft mit dem
Referat zusammen. Die Aufgaben des Projektreferats umfassen die
Projektkoordination, die Koordinierung der finanziellen Mittel, die
konzeptionelle und inhaltliche Erarbeitung sowie die Unterstützung von Jugend-
und Diözesanverbänden.
Auf Grundlage des Beschlusses der Hauptversammlung 2025 hat sich im November
2025 die Bundesvernetzungsgruppe (BVG) konstituiert, um die bundesweite Planung
und Koordination der Aktion zu übernehmen. Für die Zusammenarbeit mit den
Jugend- und Diözesanverbänden wurden feste Ansprechpersonen benannt. Zur
Bearbeitung zentraler Themen wurden mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet, in
denen neben Mitgliedern der BVG auch Referent*innen der Bundesstelle sowie
weitere Personen aus Verbänden mitarbeiten können. Die BVG legt einen eigenen
ausführlichen Bericht zur inhaltlichen Arbeit vor.
Die Zusammenarbeit innerhalb der BVG erleben wir als engagiert, konstruktiv und
lösungsorientiert. Gerade das erste Präsenztreffen Anfang 2026 hat für einen
Motivationsschub gesorgt. Erste zentrale Meilensteine für die weitere Planung
der Aktion konnten bereits erarbeitet werden. Wir danken den Mitgliedern für ihr
Engagement.
Die BVG wird weiter regelmäßig tagen und gemeinsam mit der Bundesstelle die 72-
Stunden-Aktion vorbereiten. Für einzelne Arbeitsgruppen werden noch weitere
Mitglieder gesucht, dies wurde bereits im BDKJ-Newsletter ausgeschrieben.
Um die Aktion auszuführen, lag der Fokus der Bundesstelle im vergangenen Jahr
und am Jahresanfang 2026 auf der Gewinnung verschiedener Unterstützer*innen für
eine erneute finanzielle Kooperation. Durch den kurzen Vorlauf zur Aktion ist
die Gewinnung von Zuschüssen deutlich erschwert. Neben Gesprächen mit bisherigen
Partner*innen werden daher auch neue Finanzierungsmöglichkeiten geprüft. Neben
der finanziellen Unterstützung sind wir im Austausch mit verschiedenen
Partner*innen über eine inhaltliche Kooperation in den unterschiedlichen
Arbeits- und Themenfeldern der Aktion. Zudem haben wir uns in der BVG über
Schirmpat*innenschaften ausgetauscht und werden eine Person aus kirchlichem
Kontext und eine Person aus der Politik anfragen. Ob es zusätzlich eine Person
aus dem Bereich Gesellschaft geben wird oder wir zusätzlich mit „Testimonials“
arbeiten wollen, wird in einer der AGs weiter besprochen.
Die aktuelle Finanzsituation der 72-Stunden-Aktion ist herausfordernd, da die
bisher zugesagten Mittel unter dem Umfang früherer Aktionen liegen. Dies macht
bereits jetzt Anpassungen im Projektbudget erforderlich. Vor diesem Hintergrund
gilt es zu prüfen, wie die Aktion auch mit reduzierten Ressourcen
verantwortungsvoll umgesetzt werden kann und welche Mindestanforderungen dafür
erfüllt sein müssen. Gleichzeitig muss ein sehr viel breiter aufgestelltes
Fundraising-Portfolio erstellt werden, um auf potenzielle neue Partner*innen
zugehen zu können. Positiv anzumerken ist weiterhin das breite Netzwerk an
Unterstützer*innen sowie die hohe grundsätzliche Bereitschaft zur Kooperation,
die auch durch den Erfolg der vergangenen Aktion getragen wird.
In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Sicherung
zusätzlicher finanzieller Mittel. Parallel stehen wir im Austausch mit unseren
Partner*innen, um über weitere Kooperationen zu sprechen.
Die zentrale Plattform 72stunden.de wird derzeit grundlegend überarbeitet, um
technische Mängel der Vergangenheit zu beheben sowie die Struktur der Webseite
neu aufzusetzen.
Eine umfassende Neugestaltung der Homepage ist notwendig, um technische und
strukturelle Mängel der Vergangenheit zu beheben und die Plattform zukunftsfähig
weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist dieser Prozess mit einem erheblichen
Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen verbunden. Durch die
gleichzeitige Neugestaltung der BDKJ-Webseite erhoffen wir uns jedoch
Synergieeffekte und Kostenersparnisse.
