| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | arbeit für alle e.V. |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B III.4.2: arbeit für alle e.V.
Text
Im vergangenen Jahr haben 15 Einrichtungen der Jugendberufshilfe bzw.
der
Jugendsozialarbeit dem afa als Mitglieder angehört. Darüber hinaus
sind durch
die Hauptversammlung aktuell folgende Personen in die
Mitgliederversammlung des
afa gewählt: Sarah Bonk, (BDKJ-DV Köln),
Sebastian Dietz (Kolping), Vanessa
Eisert (afa-Vorsitzende), Bastian
Kutzelmann (CAJ), Olek Meyer (KjG) und Maria
Rauch (BDKJ-DV
Eichstätt).
Satzungsgemäß besteht der Vorstand des afa e.V. aus zwei Personen aus
den Reihen
der Einrichtungen und zwei Personen der durch die
Hauptversammlung
hinzugewählten Mitglieder. Diese sind derzeit von
verbandlicher Seite besetzt
mit Vanessa Eisert (Vorsitzende) und Olek
Meyer. Von Einrichtungsseite sind seit
der Mitgliederversammlung im Juni
2024 Christian Hornung vom Förderband in
Mannheim und Dietmar Vitt vom
Förderband in Siegen gewählte Vorstandsmitglieder.
Aufgrund des
Niederlegens des Amtes von Stefan Ottersbach ist seit Sommer 2025
Lena
Bloemacher geborenes Mitglied des Vorstandes und
stellvertretende
Vorsitzende. Die Aufgabe der Geschäftsführung hat Franziska
von
Deimling, Referentin in der BDKJ-Bundesstelle, wahrgenommen.
Im Berichtszeitraum fanden zwei digitale Vorstandssitzungen, eine
ganztägige
Vorstandsklausur in Frankfurt und die ordnungsgemäße
Mitgliederversammlung
statt. Diese wurde, wie in den vorangegangenen
Jahren, in einem hybriden Format
durchgeführt.
Beim Kooperationskreis wurden neben BDKJ-nahen Einrichtungen auch
Einrichtungen
und Multiplikator*innen anderer Träger eingeladen. Der
afa-Kooperationskreis ist
ein wichtiges Gremium zum Austausch der
Einrichtungen der Jugendberufshilfe,
gleichzeitig aber auch ein
Kulminationspunkt der Kooperation an der
Schnittstelle von
Jugendberufshilfe und Jugendverbandsarbeit.
Der Kooperationskreis wurde im Juni 2025 in Berlin wieder zur
Vernetzung
zwischen den Einrichtungen genutzt. Es wurde die Einrichtung
„Manege gGmbH“ der
Salesianer Don Boscos besucht und ein neues Mitglied
im Kooperationskreis
gewonnen. Die geplanten Politiker*innengespräche
wurden leider aufgrund der
neuen Zusammensetzung des Bundestags seitens
der Abgeordneten kurzfristig
abgesagt. Der Kooperationskreis in Nürnberg
im November 2025 konnte erneut für
einen konstruktiven
Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen genutzt
werden. Des
Weiteren wurde eine Einrichtung des Kolping Jugendwohnens besucht
und es
fand ein Input von Prof. Dr. Katja Robinson zum
Thema
Sozialstaatsentwicklung statt.
Träger*innen des Josefstages sind die BAG KJS, die Arbeitsstelle der
Deutschen
Bischofskonferenz und der afa. Die Einrichtungen und
Verbandsgruppen waren im
Berichtszeitraum angeregt worden, wieder
bundesweit dezentrale Veranstaltungen
zu veranstalten. Der Josefstag
2026 stand unter dem Motto: „Du gehörst dazu!
Stärken, was Zuversicht
schafft“. Das Motto fordert die Teilhabe aller jungen
Menschen am
gesellschaftlichen und politischen Leben zu ermöglichen und
macht
gleichzeitig deutlich, dass alle Menschen, entsprechend ihrer Stärken
ein
wichtiger Teil der Gesellschaft sind. Als bundeszentrale
Veranstaltung fand ein
politisches Format in Kooperation mit dem
Katholischen Büro in Berlin statt.
Nach einer Messe gab es bei einem
gemeinsamen Frühstück mit Abgeordneten des
Deutschen Bundestags die
Möglichkeit zum Austausch.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde dem Vorstand der Auftrag
erteilt, die
Satzung des afa zu überprüfen und zu überarbeiten. Diesem
Auftrag ist der
Vorstand nachgekommen. Die Änderungen wurden in der
Mitgliederversammlung
beraten und beschlossen. Der Antrag zur
Genehmigung liegt der Hauptversammlung
vor.
Der afa hat für den den Katholik*innentag 2026 in Würzburg eine
Veranstaltung
angemeldet und wird außerdem mit einem eigenen Stand auf
der Kirchenmeile
präsent sein.
Des Weiteren sollen die Planungen für die 72-Stunden-Aktion 2027
konkretisiert
und möglichst viele Einrichtungen der Jugendsozialarbeit
zur Teilnahme motiviert
werden.
