Felix Preu (er/ihn) | DiPA:
Zum einen entstehen bei Software oft sehr schnell und deutlich Vorteile durch Skalierung: Z.B. verursacht der Betrieb von zwei oder drei Nextcloud-Instanzen im Selbst-Hosting kaum mehr Kosten, als der Betrieb einer einzelnen Instanz - insbesondere da die meisten Software-Produkte von einzelnen Jugendverbände nicht voll ausgelastet genutzt werden können.
Bei größeren professionellen Software-Paketen, die für den Einsatz in Unternehmen oder Behörden gedacht sich (z.B. OpenDesk als Office365-Alternative), ist ein Einsatz überhaupt erst ab einer erhöhten Nutzer*innenzahl sinnvoll möglich.
Gleichzeitig ist die Bündelung des Betriebs auf weniger Server auch aus ökologischen Gesichtspunkten vorteilhaft. Hier spart mensch sich bei Clouds z.B. die redundante Abspeicherung und Bertrieb der Software und so Energie und Festplattenspeicher.
Zum anderen ist die zentrale Verwaltung von Software auch aus technischer Sicht sinnvoll, da dadurch die Wartung nur einmal erfolgen muss, Expertise zur Bedienung einmalig aufgebaut werden muss und so gegebenenfalls auch die Sicherheit der IT-Systeme besser gewährleistet werden kann. Summiert über alle nutzenden Ebenen des gesamten Verbands werden durch eine gemeinsame Bereitstellung entsprechend sogar Personalressourcen eingespart. Auch aus Datenschutzperspektive ist es leichter, auf diese Weise geeignete Tools zur Verfügung zu stellen.
