| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B I.1: Organe
Text
Organe des BDKJ im Bundesgebiet sind die Hauptversammlung (1.1),
der
Hauptausschuss (1.2), die Bundesfrauenkonferenz (1.3), die
Bundeskonferenz
der Diözesanverbände (1.4), die Bundeskonferenz der
Jugendverbände (1.5) und der
Bundesvorstand (1.6) (Bundesordnung §
9).
Die BDKJ-Hauptversammlung 2025 hat wieder in der Jugendbildungsstätte
Haus
Altenberg und somit wieder am üblichen Ort stattgefunden. Sie wurde
insgesamt
von den Teilnehmer*innen sehr positiv bewertet. Wir haben
weiterhin
Verbesserungen an der Organisation, dem Ablauf und dem Rahmen
vorgenommen und
die positiven Erfahrungen mit Pausen,
Rechenschaftsberichtsbearbeitung und dem
Awarenessteam fortgesetzt. Die
Antragsberatungen wurden durch transparente
Vorlagen zur Beratung
weiterentwickelt. Erstmals haben wir versucht die von
den
Kooperationspartner*innen gewünschte Präsenz mit einem „Markt
der
Kooperationspartner*innen“ aus der Versammlungszeit herauszunehmen.
Hierzu
gab es unterschiedliche Rückmeldungen von der Anmerkung, dass der
Markt gering
besucht worden sei bis hin zu der Freude über den eher
informellen Austausch.
Uns ist es weiterhin wichtig eine atmosphärisch
einladende, professionelle und
stimmungsvolle Hauptversammlung zu
gestalten.
Die Hauptversammlung ist sehr gut verlaufen und bereichert
den Verband sowie uns
als Bundesvorstand nachhaltig. Wir sind dankbar
für gute Beratungen. Es ist
gelungen weitere Neuerungen umzusetzen. Nach
den Herausforderungen von 2024
verlief diese Hauptversammlung insgesamt
reibungslos. Eine große Problematik
stellen die steigenden Kosten für
die Hauptversammlung bei gleichbleibenden
Zuschüssen dar.
Mit dem Hauptausschuss wurde die vergangene Hauptversammlung
reflektiert. Viele
Veränderungen werden beibehalten, andere
weiterentwickelt. Wie in den
vergangenen Jahren gewohnt, freuen wir uns
wieder auf das Haus Altenberg im Jahr
2026. Wir werden jedoch überlegen,
welche Einschränkungen es zur Einsparung von
Kosten geben muss.
Im Sommer 2025 traf der Hauptausschuss die Entscheidung, bei Vorlage
einer
Kandidatur für die Geistliche Verbandsleitung eine
außerplanmäßige
Hauptversammlung im Herbst einzuberufen, an dem Wochenende, an
dem auch
die Bundeskonferenzen der Jugend- und Diözesanverbände tagen.
Diese
wurde schließlich am Samstagnachmittag dieses Wochenendes im November
2025
durchgeführt. Da die ursprüngliche Hausbuchung räumlich auf die
Kapazitäten der
Bundeskonferenzen begrenzt war, stand nur ein
eingeschränktes Kontingent an
Übernachtungsplätzen zur Verfügung. Um die
Teilnahme aller Delegierten dennoch
zu gewährleisten, wurde die
Versammlung als hybrides Format konzipiert. In der
technischen Umsetzung
wurde erstmals mit einem neuen Dienstleister
zusammengearbeitet, da der
bisherige Partner terminlich nicht verfügbar war. Die
kurzfristige
Organisation der außerplanmäßigen HV brachte erhebliche
finanzielle,
personelle sowie logistische Herausforderungen mit sich.
Zur
außerplanmäßigen Hauptversammlung wurde zudem ein Dringlichkeitsantrag
zum
Thema Wehrpflicht eingebracht, der in die Tagesordnung aufgenommen
und beraten,
schließlich aber in den Hauptausschuss vertagt wurde.
Zusammenfassend bewertet der Bundesvorstand die
außerplanmäßige Hauptversammlung
im hybriden Format als Erfolg. Trotz
der technischen Komplexität konnten alle
Delegierte im digitalen Raum
als auch vor Ort gleichberechtigt mitberaten. Die
Zusammenarbeit mit dem
neuen Technikdienstleister gestaltete sich dabei als
ausgezeichnet und
unkompliziert. Ein wesentlicher Meilenstein war die
reibungslose Wahl
von Lisa zur Geistlichen Verbandsleitung; der Bundesvorstand
freut sich
über die personelle Verstärkung des Teams. Die Einbringung und
Beratung
des Dringlichkeitsantrags wurden innerhalb des Bundesvorstands sowie
im
Kreis der Delegierten differenziert diskutiert. Zwar belasten die
zusätzlich
entstandenen Kosten der außerplanmäßigen Hauptversammlung das
Jahresergebnis,
jedoch hält der Bundesvorstand die Einberufung der
Versammlung für die Besetzung
der Leitungsposition für sachlich richtig
und vertritt den Standpunkt, dass
demokratische Prozesse diesen
Mitteleinsatz rechtfertigen.
Aufgrund des enormen Mehraufwands und der finanziellen
Belastungen sollen
außerplanmäßige Hauptversammlungen künftig weiterhin
nur in unaufschiebbaren
Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.
Die gewählten Vertreter*innen des Hauptausschusses legen gemäß der
Bundesordnung
einen eigenen Tätigkeitsbericht vor.
Wir schätzen die Zusammenarbeit und die Beratung durch den
Hauptausschuss sehr.
Durch eine offene Aussprache konnten
unterschiedliche Erwartungen an die
Zusammenarbeit und Kommunikation
angesprochen werden. Aus unserer Sicht wurden
dabei zentrale Punkte für
die weitere Zusammenarbeit benannt und geklärt.
Gleichzeitig nehmen wir
wahr, dass weiterhin unterschiedliche Wahrnehmungen
und
Unzufriedenheiten bestehen. Diese verstehen wir als Anlass den
Austausch
auch künftig aufmerksam und konstruktiv zu führen und insbesondere
am
gegenseitigen Vertrauen und einem wohlwollenden Anerkennen
verschiedener
Haltungen zu arbeiten. Durch ein erweitertes Selbstverständnis
des
Hauptausschusses erhoffen wir uns auch in Zukunft eine gute,
zielgerichtete,
gemeinsame Weiterentwicklung des
Dachverbandes.
Die Berichte aus den einzelnen Hauptausschusssitzungen im
BDKJ intern
ermöglichen eine zeitnahe und transparente Information über
die Arbeit des
Hauptausschusses. Wir bewerten diese als sehr hilfreich
und sprechen uns für
eine Fortsetzung aus.
Der Hauptausschuss setzt weiter auf Transparenz zur Ermöglichung
von
Partizipation und kompetente Entscheidungsfindung und lädt weiterhin
alle
Jugend- und Diözesanverbandsleitungen als Gäst*innen zu den
Sitzungen ein. Die
Besetzung der freiwerdenden Ämter ist eine zentrale
Aufgabe für die
Hauptversammlung.
Das Präsidium der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz legt gemäß der
Bundesordnung
gegenüber der Bundesfrauenkonferenz Rechenschaft ab.
Wir sehen die Bundesfrauenkonferenz als ein wichtiges Gremium
des BDKJ-
Bundesverbands, das mädchen- und frauenpolitische Perspektiven
stärkt und
insgesamt einen feministischen Blick auf die Themen und die
Arbeit des
Bundesvorstands sowie des Gesamtverbands richtet. Wir
schätzen die konstruktive
Zusammenarbeit im Bundesfrauenpräsidium sehr.
Unser besonderer Dank gilt den
Mitgliedern des Präsidiums für ihr
wertvolles feministisches Engagement für
Mädchen und Frauen im BDKJ.
Ebenso danken wir der Bundesfrauenkonferenz für ihre
klaren inhaltlichen
Impulse und die Stärkung mädchen- und frauenpolitischer
Positionen im
BDKJ. Im Nachgang der Bundesfrauenkonferenz 2025 hat uns viel
positive
Resonanz bezüglich des gefassten Beschlusses mit Forderungen
zur
bevorstehenden Legislaturperiode erreicht.
Die Bundesfrauenkonferenz ist als beschlussfassendes Gremium für
die Arbeit des
Bundesverbandes und die politische Interessensvertretung
äußerst relevant. Die
nächste Bundesfrauenkonferenz findet vom 21. bis
22. März 2026 — nach
Berichtslegung — in Wiesbaden statt. Vor dem
Hintergrund der gegenwärtigen
politischen Lage steht die Rolle von
Frauen in Pflichtdebatten im Fokus des
Studienteils. Zudem wird es auf
der Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht
zur
Bundesfrauenkonferenz sowie im Rahmen des Markts der Gremien die
Möglichkeit
eines mündlichen Austausches geben.
Die Bundeskonferenz der Diözesanverbände (Buko DV) berät gemäß
Bundesordnung die
Hauptversammlung und den Bundesvorstand. Sie dient dem
Erfahrungsaustausch, der
Beratung gemeinsamer Anliegen und beschließt in
ausschließlicher Zuständigkeit
über Fragen, die allein das Verhältnis
der Diözesanverbände untereinander
betreffen. Die Buko DV wird vom
Präsidium vorbereitet und geleitet. Dieses
besteht aus drei für jeweils
ein Jahr gewählten Vertreter*innen der BDKJ-
Diözesanverbände (aktuell
Pascal Garrecht (DV Speyer), Ronja Röhr (DV Limburg)
und Elodie Scholten
(DV Aachen) sowie einem Mitglied des BDKJ-Bundesvorstands
(aktuell
Henner). Die Geschäftsführung übernimmt Benedikt Pees
(Bundesstelle).
Die Buko DV hat im November 2025 in Georgsmarienhütte im Bistum
Osnabrück
getagt, teils gemeinsam mit der Bundeskonferenz der
Jugendverbände (Buko JV).
Themen der Buko DV waren unter anderem das
Themen-Mapping des Bundesverbands,
die 72h-Aktion und die
Aufarbeitungsstudie.
Die Buko DV hat allen Delegierten ermöglicht, über die für
den Bundesverband
relevanten Themen in Austausch zu kommen und gemeinsam
nächste Schritte zu
überlegen. Vor allem der Austausch mit der Buko JV
hat sich als fruchtbar
erwiesen. Allerdings gab es auch in diesem Jahr
nur wenige DV-interne Themen. An
dieser Stelle danken wir den drei
Mitgliedern des Präsidiums sehr herzlich für
ihr
Engagement.
Die Buko DV bietet eine gute Möglichkeit, sich über DV-interne
Themen
auszutauschen und Meinung zu bilden. Durch gute Beratungen in der
Buko DV kann
die Hauptversammlung entlastet werden. Dazu ist es aber
wichtig, dass alle
Diözesanverbände ihre Themen möglichst frühzeitig vor
der Konferenz einbringen,
damit die Buko sowohl vom Präsidium als auch
von den Verantwortlichen in den
Diözesanverbänden vorbereitet werden
kann. Wir freuen uns auf die nächste Buko,
die vom 6. bis 8. November
2026 in Magdeburg stattfinden wird.
Hauptversammlung und den Bundesvorstand. Sie dient dem
Erfahrungsaustausch, der
Beratung gemeinsamer Anliegen und beschließt in
ausschließlicher Zuständigkeit
über Fragen, die allein das Verhältnis
der Jugendverbände untereinander
betreffen.
Im Berichtszeitraum wurden zwei Bundeskonferenzen der
Jugendverbände
durchgeführt: vom 7. bis 9. November 2025 in
Georgsmarienhütte,
teilweise gemeinsam mit der Buko DV, sowie am 27. Januar 2026
online.
Themen der Buko JV waren u.a.: aktion kaserne, Vorbereitung
der
Hauptversammlung, 72-Stunden-Aktion, Verbändeübergreifendes
Themen-Mapping,
Silbersaalschlüssel, Korrektur der Stimmverteilung der
JV auf der BDKJ-
Hauptversammlung.
Vorbereitet und durchgeführt wurden die Bundeskonferenzen vom
Präsidium. Dessen
gewählte Mitglieder bis zum 10. November 2025 waren:
Anna Klüsener (PSG),
Annkathrin Meyer (DPSG) Matthias Beckmann (Unitas).
Am 10. November 2026 wurden
als Präsidium gewählt: Anna Klüsender (PSG),
Simon Schwarzmüller (KjG) und
Jannis Fughe (KLJB). Lena ist als
beratendes Mitglied aus dem BDKJ-
Bundesvorstand und Stefan Dengel von
der BDKJ-Bundesstelle als Geschäftsführer
Teil des Präsidiums.
Zur Planung der gemeinsam mit der Buko DV stattfindenden
Bundeskonferenzen im
November fand im August 2025 eine Onlinekonferenz
gemeinsam mit dem Präsidium
der Buko DV statt. Das neue Präsidium hat
sich im Januar 2026 zu einer
konstituierenden Onlinekonferenz getroffen
und die gemeinsame Arbeitsweise
beschlossen.
Die Bundeskonferenzen wurden methodisch und inhaltlich als
gelungen und
zielführend bewertet. Auch die Arbeit im Präsidium zur
Vorbereitung und
Durchführung der Bundeskonferenzen hat trotz
Personalwechsel sehr gut
funktioniert. Der Bundesvorstand dankt allen
Mitgliedern des Präsidiums für ihr
Engagement!
Das Präsidium bereitet die Bundeskonferenzen im Vorfeld der
Hauptversammlung und
vom 6.bis 8. November in Magdeburg vor. Es ist
wieder eine gemeinsame Sitzung
mit dem Präsidium der Buko DV zur
Vorbereitung der Bundeskonferenzen im November
geplant. Das Präsidium
möchte auch grundlegend nochmal auf Aufgaben und
Ausrichtung der Arbeit
des Präsidiums schauen und ggf. Vorschläge für
Modifizierungen
machen.
Im Berichtszeitraum bestand der Bundesvorstand aus Lena Bloemacher
und Daniela
Hottenbacher (beide gewählt bis zur HV 2027), sowie Henner
Gädtke und Volker
Andres (gewählt bis zur HV2028). Hinzu kam Lisa
Quarch, die im November 2025 in
den Vorstand gewählt wurde, am 01.01.
ihren Dienst antrat und deren Amtszeit
ebenfalls auf der HV 2028 endet.
Die erste Hälfte des vergangenen Amtsjahres war
vor allem durch die
Einarbeitung und das Kennenlernen im zunächst vierköpfigen
Vorstandsteam
geprägt. Dabei war bereits absehbar, dass sich die Zusammensetzung
des
Vorstands durch eine außerplanmäßige Hauptversammlung im
Herbst
möglicherweise um eine weitere hauptamtliche Person erweitern
könnte.
Seit Januar 2026, mit dem Diensteintritt von Lisa, gestalten wir
die
Zusammenarbeit im nunmehr fünfköpfigen Vorstandsteam.
Die Zusammenarbeit wurde durch regelmäßige Formate strukturiert: Alle
zwei
Wochen fanden sechsstündige Vorstandssitzungen statt, ergänzt durch
drei
Klausurtage und zwei Klausurwochenenden. Pro Quartal wurde eine
dreistündige
Supervisionssitzung abgehalten, während pro Halbjahr eine
Intervisionssitzung
stattfand. Unterstützung erhielt der Vorstand durch
Christina Hinz, Andrea
Melches und Dennis Wartenberg, die als
Teamassistent*innen fungieren.
Die Zusammenarbeit im Vorstandsteam entwickelte sich bisher
vertrauensvoll und
konstruktiv. Gleichzeitig zeigten sich Unterschiede
in den Arbeitsweisen und
Herangehensweisen an Themen, was die
Notwendigkeit von Zeit für
Teamfindungsprozesse verdeutlichte. Positiv
hervorzuheben ist, dass in den
Fachbereichen eigenständig und
eigenverantwortlich Themen bearbeitet werden
konnten.
Unter der Annahme, dass in diesem Jahr keine Vorstandswahlen
stattfinden, gilt
es, die Zusammenarbeit im aktuellen Team zu festigen
und eine kontinuierliche
sowie erfolgreiche Vorstandsarbeit zu
gewährleisten.
Für Juli ist eine Klausur geplant, um die Teamstruktur zu
reflektieren, die
Zusammenarbeit zu stärken und erstmals im neuen
Team
Jahresmitarbeiter*innengespräche durchzuführen. Zudem wird ab sofort
ein*e
Supervisor*in gesucht, die das Vorstandsteam begleitet.
Im Berichtszeitraum war ein Termin für das Get-Out-Seminar vom
Vorbereitungsteam
Susanne Breyer und Daniela Ordowski im Juni geplant
worden. Dieser wurde
aufgrund von Teilnehmer*innenmangel verschoben. Für
den zweiten Termin im
September gab es wiederum nur zwei Anmeldungen.
Daraufhin wurde der Termin
abgesagt. Kurz darauf wurde im Rahmen der
Maßnahmenplanung vom Bundesvorstand
entschieden die Formate
Get-Out-Seminar und Come-In-&-Stay-Seminar aus
finanziellen Gründen
nicht mehr stattfinden zu lassen. Die Willkommensmail wird
nach wie vor
an neue Vorständ*innen in den Jugend- und Diözesanverbänden
verschickt,
der Text wird kontinuierlich angepasst, wenn Änderungen
notwendig
sind.
Wir bedauern, dass sich für die Termine des Get-Out-Seminars
keine ausreichende
Zahl an Teilnehmer*innen gefunden hat. Auch die
Einstellung der Formate,
insbesondere des Come-In-&-Stay-Seminars,
das zweimal erfolgreich stattgefunden
hatte, bedauern wir sehr, auch
wenn die Entscheidung, Formate zu streichen, weil
personelle und
finanzielle Ressourcen knapp sind, die richtige ist. Die
Willkommensmail
bewerten wir weiterhin als wichtig für ein gutes Onboarding
im
BDKJ-Bundesverband.
Die Willkommensmail wird weiter versendet. Wichtig ist, dass die
Jugend- und
Diözesanverbände uns proaktiv mitteilen, wenn neue Personen
in den Vorstand
gewählt wurden und welche Personen ausgeschieden
sind.
Das Goldene Ehrenkreuz (GEK) ist das Ehrenzeichen, das wir auf Antrag
für
besondere Verdienste verleihen können. Im Berichtszeitraum wurden
folgende
Personen ausgezeichnet: Stefan Ottersbach (BDKJ-Bundesstelle),
Gregor Podschun
(BDKJ-Bundesstelle), Christian Schnaubelt (Webteam),
Julia Niedermayer (KjG),
Max Holzer (BDKJ NRW), Johanna Ostermeier
(BDKJ-Regensburg), Katharina Niedens
(BDKJ-Bamberg). Michaela Brönner
(Kolpingjugend) Insgesamt tragen aktuell 266
Menschen das
Ehrenzeichen.
Das Jahrestreffen fand vom 5.bis 6. September 2025 mit 33
angemeldeten Personen
in Hamburg statt und wurde von Susanne Breyer,
Martin Helfrich, Sebastian
Koppers und Martha Schwitalla vorbereitet.
Inhaltlich ging es hauptsächlich um
Vernetzung und Kontaktpflege, aber
auch um den Austausch zu gesellschaftlichen,
politischen und kirchlichen
Themen, ein besonderer Fokus war in diesem Jahr das
Thema „Handel und
Entwicklungspolitik“. Im Anschluss an das Treffen gab es
Gelegenheit das
Hamburger Rathaus unter Führung von Martin Helfrich zu
besichtigen.
Sofern uns Jubiläen oder ähnliche besondere Ereignisse und Todesfälle
von
Ehemaligen bekannt (gemacht) wurden, haben wir als Vorstand
gratuliert bzw.
kondoliert.
Wir sind mit dem etablierten Format der Jahrestreffen (Anfang
September,
wechselnde Orte, Vorbereitung im Team mit GEK-Träger*innen)
sehr zufrieden. Es
ist ein guter Ort der Vernetzung zwischen
unterschiedlichen Generationen und ein
Begegnungsort spannender
Perspektiven. Ein herzlicher Dank gilt in diesem
Zusammenhang der oben
genannten Vorbereitungsgruppe des Treffens.
Das nächste Jahrestreffen findet vom 4. bis 5. September 2026 im
Kolpinghotel in
Köln statt. Das Treffen wird von Alexandra Schmitz,
Annika Triller und Hans-
Werner Wolff vorbreitet.
Der Bundesvorstand hat nach § 6 Absatz 7 Satz 2 die Aufgabe,
ein
Gesamtverzeichnis aller Jugendverbände zu führen. Mit den
gemeldeten
Änderungen der Diözesanverbände wurde das Verzeichnis aktualisiert.
Wir sind daraufhin angewiesen, dass uns durch die
Diözesanverbände Veränderungen
bei Mitgliedschaften von Jugendverbänden
im Diözesanverband oder einem
Regionalverbandes mitgeteilt werden. Nur
so kann das Gesamtverzeichnis aller
Jugendverbände laufend aktuell
gehalten werden.
Wir verstehen es als zentrale Leitungsaufgabe, den Gesamtverband im
Rahmen
unserer Lobbyarbeit zukunftsfähig aufzustellen. Die Ausrichtung
und
Weiterentwicklung gemeinsamer Strukturen begreifen wir daher als
strategische
Führungsaufgabe − und innerhalb der Bundesstelle − als Teil
der
jugendpolitischen Regelarbeit aller Referate, jeweils mit Blick auf
ihre
inhaltlichen Schwerpunkte.
Maßgeblich für die Stärkung der Lobbyarbeit ist das von uns
beschlossene Konzept
zu ihrer Weiterentwicklung. Es umfasst Schritte zur
(1) Stärkung des
Selbstverständnis als politischer
Interessensvertreter*innen im Gesamtverband,
(2) die Etablierung von
Strukturen zur gemeinsamen Lobbyarbeit, (3) die
Etablierung von
Verfahren & Verständigung auf Arbeitsweisen, (4) das Treffen
von
Kooperationsvereinbarungen, (5) die Stärkung von Kompetenzen, (6)
die
Aufbereitung inhaltlicher Positionierungen und — als zentralen Aspekt,
in
dem wir eine Professionalisierung anstreben — (7) die Strategie-
und
Konzeptentwicklung im Bereich der Politischen Kommunikation.
Auch die bisherigen Schritte zur Verankerung des politischen
Monitorings als
referatsübergreifende Querschnittsaufgabe haben zu einer
stärkeren
Systematisierung beigetragen und bilden einen wichtigen
Baustein für Konzeption
und Umsetzung unserer Lobbyarbeit. Damit sehen
wir uns gut aufgestellt, unsere
Interessenvertretung in dieser
Legislaturperiode strategisch und wirksam
weiterzuführen und fortwährend
auszubauen.
Um Bedarfe der Verbände gezielt aufzugreifen und Synergien
effektiv zu nutzen,
ist eine enge Verzahnung mit dem Themenmanagement
entscheidend. Wir erwarten
davon eine weitere Systematisierung
gesamtverbandlicher Aktivitäten. Nächste
Schritte sind die transparente
Kommunikation strategischer Priorisierungen sowie
die Vorbereitung von
Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundesverband und
Jugendverbänden.
Ideen, Wünsche und Bedarfe sind in diesem Prozess
ausdrücklich
willkommen und unterstützen eine passgenaue Weiterentwicklung.
Im Berichtszeitraum konnte die Finanzierung der
Aufarbeitungsstudie
sichergestellt werden. Ein Großteil der notwendigen Mittel
wird durch
die Jugend- und Diözesanverbände bereitgestellt. Zudem konnten
die
Fördermittel des VDD für jugendpastorale Projekte und Initiativen
umgewidmet
werden. Anfang 2026 konnte dadurch das Forschungsprojekt in
einem zweistufigen
Verfahren ausgeschrieben werden. Zur Berichtslegung
haben mehrere
Forschungseinrichtungen ihr Interesse an der Durchführung
des Projektes
signalisiert, sodass wir davon ausgehen, dass es formale
Bewerbungen gibt.
Geplant ist, dass der Hauptausschuss vor der
Hauptversammlung entscheidet mit
welcher Forschungseinrichtung das
Projekt durchgeführt werden soll.
Parallel hat der Hauptausschuss entschieden, dass die noch zu
gründende
Aufarbeitungskommission breiter als im Beschluss der
Hauptversammlung 2022
formuliert aufgestellt werden soll, um dem Ziel
der unterschiedlichen
Perspektiven gerecht zu werden. Wenn die
Hauptversammlung dem nicht
widerspricht, wird diese auf ca. 8 Personen
erweitert. So sind nun feste Plätze
für Betroffene sexualisierter Gewalt
vorgesehen, sowie je ein Platz für
Vertreter*innen aus den
Jugendverbänden und Diözesanverbänden und zusätzliche
Plätze für
Personen mit einer fachlichen Expertise unterschiedlicher
Professionen.
Die Besetzung der Kommission ist noch eine offene, aber
wichtige
Aufgabe.
Unabhängig von der Aufarbeitung haben wir begonnen das
Institutionelle
Schutzkonzept zu überarbeiten und zu erweitern.
Es konnte ein wichtiger Schritt für die Aufarbeitung
innerhalb des BDKJ und der
Jugendverbände umgesetzt werden und wir
hoffen, dass das eigentliche
Forschungsprojekt zur Aufarbeitung bald
starten kann. Durch die breite
aufgestellte Aufarbeitungskommission
können wir die unterschiedlichen Aspekte
bei der Besetzung besser
berücksichtigen und sichern eine Beteiligung von
Betroffenen
sexualisierter Gewalt ab.
Die nächsten Schritte beim Prozess der Aufarbeitung ist die
Auswahl eines
Forschungskonsortiums, die Besetzung der
Aufarbeitungskommission und der
Vertragsabschluss mit dem Rechtsträgern
der Verbände. Das Forschungsprojekt soll
im Sommer 2026 starten. Die
Fertigstellung der Überarbeitung des
Institutionellen Schutzkonzeptes
ist für 2026 geplant.
Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj) ist die Fachstelle für
Jugendfragen
der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Seit Dezember 2024
wird sie von Paul
Metzlaff geleitet. Im Januar 2026 hat Marie Schwinning
die stellvertretende
Leitung übernommen. Gemeinsam mit der afj ist der
BDKJ-Bundesstelle e.V. Träger
des Jugendhaus Düsseldorf e.V. und
kooperiert in zahlreichen Feldern, wie z.B.
Ökumenischer Jugendkreuzweg
oder Weltjugendtag, mit der afj. Wir stehen in einem
regelmäßigen
Austausch mit der afj zu unseren gemeinsamen Formaten und Themen.
Die
jährliche gemeinsame Klausur mit Vorstand, Leitung und Referent*innen
für
die Vernetzung zwischen afj und Bundesstelle hat im September 2025
zum Thema
„Machtsensibiltät“ stattgefunden.
Die afj ist eine wichtige Partnerin für uns. Wir sind dankbar
für die offene und
konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr über
die Besetzung der
stellvertretenden Leitung mit Marie Schwinning, da sie
uns aus der bisherigen
Zusammenarbeit bereits gut persönlich bekannt
ist. Die gemeinsame Klausur finden
wir wertvoll und das Thema des
letzten Treffens fanden wir spannend und
hilfreich.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unseren vielen
gemeinsamen
Projekten. Im nächsten Jahr findet der nächste Weltjugendtag
in Seoul statt, an
deren Planungen wir gemeinsam mitwirken.
Im Jugendhaus Düsseldorf e.V. wurde entschieden die Abteilung
JHD│Bildung der
Bundeszentrale für Katholische Jugendarbeit aus
institutionellen und
finanziellen Gründen aufzulösen. Hierdurch sind
auch gemeinsam durchgeführte
Formate betroffen, die zukünftig nicht mehr
angeboten werden können.
Wir bedauern die Schließung von JHD│Bildung, da hierdurch
wichtige Formate
wegfallen und danken zeitgleich den Mitarbeiter*innen
für die gute
Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
Durch die Auflösung von JHD│Bildung werden auch Formate bei uns
wegfallen. Wir
prüfen noch, ob es für einzelne Formate Alternativen
geben kann.
Die hier genannten Hilfswerke sind für uns wichtige
Vernetzungsstrukturen.
Kontakt haben wir jeweils anlass-, themen- und/
oder projektbezogen. Weitere
Hilfswerke werden im weiteren Verlauf des
Berichts genannt, wenn wir mit diesen
im Hinblick auf einzelne Themen
besonderen Kontakt pflegen. Im Zusammenhang mit
der Finanzierung der
72-Stunden-Aktion haben wir noch mal Kontakt zu allen
Partner*innen
aufgenommen.
Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Hilfswerken sind
aus unserer Sicht
wichtig. Allerdings können wir als Bundesverband diese
Kontakte nur sehr
eingeschränkt wahrnehmen.
