| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B I.2: Ausschüsse
Text
Die Hauptversammlung setzt zur Vorbereitung und Unterstützung ihrer
Arbeit
Ausschüsse ein. Sie sind verpflichtet, der Hauptversammlung und
dem
Hauptausschuss über ihre Tätigkeit zu berichten und sie sind
berechtigt, an die
Hauptversammlung und an den Hauptausschuss Anträge zu
stellen. Die
Hauptversammlung, der Hauptausschuss und der Bundesvorstand
sind berechtigt, den
Ausschüssen Aufträge zu erteilen (Bundesordnung §
16).
Der afa nimmt an der Schnittstelle von Jugendverbandsarbeit
und
Jugendsozialarbeit eine wichtige Funktion ein. Der afa ist die
Grundlage für ein
Netzwerk der Jugendsozialarbeit, das im BDKJ existiert
und die Interessen der
Zielgruppe der Jugendsozialarbeit in die
Lobbyarbeit des BDKJ einspeist. Wir
freuen uns, dass durch die
Einrichtung des Sozialpolitischen Ausschusses (SoPA)
das
sozialpolitische Profil des BDKJ gestärkt und die Schnittstelle
zwischen
Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit intensiviert wurde.
Wir
danken den Mitgliedern, insbesondere der Vorsitzenden, des afa für
ihr
Engagement.
Wir werden die Aktivitäten des afa an der Schnittstelle
zwischen
Jugendsozialarbeit und Jugendverbandsarbeit auch
zukünftig
unterstützen.
Die Arbeit ist geprägt von einer guten Atmosphäre und einem
wechselseitigen
Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Vorsitzendenteam
ist ausgezeichnet. Für
das vor einiger Zeit eingeführte Format eines
fachlichen Austausches zu einem
bestimmten Thema im Rahmen der Sitzungen
gab es in diesem Jahr kaum Vorschläge
und wenig Motivation es
fortzusetzen. Wir danken den Mitgliedern des Ausschusses
für
Förderfragen für ihre Tätigkeit.
Der Ausschuss für Förderfragen wird weiterhin zweimal jährlich
tagen, jedoch
künftig aufgrund der Kosten ausschließlich
digital.
Der Digitalpolitische Ausschuss (DiPA) legt gemäß der Bundesordnung
einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.
Wir freuen uns sehr darüber, dass der DiPA seine Arbeit
weiter mit sehr großem
Engagement fortgeführt hat und Strahlkraft über
den BDKJ hinaus entfaltet. Die
kontinuierliche Arbeit des Ausschusses
bewerten wir sehr positiv und danken
allen Mitgliedern herzlich für
ihren Einsatz, ihre Zeit und ihre Bereitschaft,
digitalpolitische
Perspektiven im BDKJ aktiv einzubringen und
weiterzuentwickeln.
Besonders begrüßen wir, dass der DiPA gezielt den Austausch
mit anderen
Gremien sucht und so Synergien schafft, die die Umsetzung
gemeinsamer
Anliegen unterstützen.
Mit Blick auf die zeitliche Befristung des DiPA bis 2026 wird der
Ausschuss der
Hauptversammlung ein Votum zur Verstetigung
vorlegen.
Der Entwicklungspolitische Ausschuss (EPA) legt gemäß der
Bundesordnung einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.
Die Zusammenarbeit mit dem EPA erleben wir weiterhin als sehr
wertvoll. Der
Austausch ist von Offenheit, Vertrauen und einer
konstruktiven Zusammenarbeit
geprägt. Insbesondere die fachlich
fundierte Beratung bei neuen Vorhaben sowie
bei laufenden Projekten
unterstützt unsere Arbeit in hohem Maße. Die
entwicklungspolitische
Expertise der Mitglieder trägt wesentlich dazu bei, die
Arbeit des BDKJ
in diesem Themenfeld weiterzuentwickeln. Für dieses Engagement
danken
wir allen gewählten Mitgliedern sehr herzlich.
Im vergangenen Jahr konnte der Innovationsausschuss
konstruktiv an seine
bisherige Arbeit anknüpfen und verschiedene
Fragestellungen der
Verbandsentwicklung vertieft bearbeiten. Dabei
wurden erste konkrete
Umsetzungsideen entwickelt und in den Verband
eingebracht. Wir erleben die
Arbeit des Ausschusses als engagiert,
danken allen Mitgliedern sehr dafür und
sind gespannt, welche weiteren
Impulse der Innovationsausschuss setzen wird und
wie sich die Arbeit an
dem Themenfeld im Verband künftig weiterentwickelt.
Die Hauptversammlung muss in diesem Jahr entscheiden, ob
der
Innovationsausschuss erneut eingesetzt werden soll.
Der Klimaneutralitäts-Ausschuss (KlimA) legt gemäß der Bundesordnung
einen
eigenen Tätigkeitsbericht vor.
Für die Klimabilanzierung ist das Arbeitsvolumen zur
Zulieferung von Daten nach
wie vor erheblich, weil die Datenerhebung
noch nicht in einen Regelprozess
überführt worden ist. Der Ausschuss
entwickelt Ideen zur Reduzierung des
Treibhausgasausstoßes und hat einen
Fachtag zum Thema Kompensation durchgeführt.
Das Jugendhaus Düsseldorf
hat durch die 2025 installierte Photovoltaikanlage
voraussichtlich einen
guten Schritt zur Verbesserung der Klimabilanz getan. Die
Expertise und
das Engagement im Ausschuss sind groß und vielfältig. Wir danken
den
Mitgliedern des KlimA für ihre Arbeit!
Der Prozess der Klimabilanzierung soll so gestaltet werden, dass
sich der
Aufwand für die Bundesstelle, das Jugendhaus Düsseldorf und für
den
Klimaneutralitätsausschuss reduziert.
Die Zusammenarbeit zwischen Bundesvorstand und dem
Satzungsausschuss gestaltet
sich konstruktiv und wertschätzend. Der
Satzungsausschuss überprüft die
Ordnungen der BDKJ-Diözesanverbände und
gibt eine Empfehlung an den
Bundesvorstand. Der Satzungsausschuss
arbeitet zusätzlich zu der eigentlichen
Arbeit in dem Arbeitsgremium zur
Bundes- und Geschäftsordnung des
Hauptausschusses mit und bringt dort
seine Expertise mit ein. Wir danken den
Mitgliedern des
Satzungsausschusses für ihre qualitätsvolle und
intensive
Arbeit.
Wir freuen uns, dass es für den Schlichtungsausschuss keinen
Anlass gab, seine
Arbeit aufzunehmen. Wir sind dankbar, dass die
Ausschussmitglieder zur Verfügung
stehen, wenn sie gebraucht
werden.
Der Sozialpolitische Ausschuss (SoPA) legt gemäß der Bundesordnung
einen eigenen
Tätigkeitsbericht vor.
Wir sind sehr froh, dass die Hauptversammlung die Einrichtung
des SoPA
beschlossen hat. Der SoPA ist mit viel Motivation in die Arbeit
gestartet. Dies
freut und sehr und wir danken allen Mitgliedern des
Ausschusses für ihr
Engagement und ihre Energie, die sozialpolitischen
Themen des BDKJ zu stärken
und weiterzuentwickeln.
Der SoPA wird sich in der kommenden Zeit mit dem eigenen
Selbstverständnis sowie
dem Schwerpunktthema Kinder- und Jugendarmut
beschäftigen.
Wir danken den Mitgliedern des Wahlausschusses für ihre
wichtige und engagierte
Arbeit vor, während und nach den
Hauptversammlungen. Im Berichtszeitraum kam es
durch die außerplanmäßige
Hauptversammlung sowie durch die Suche und
erfolgreiche Findung einer
neuen Geistlichen Leitung zu zusätzlichem
Arbeitsaufwand für den
Wahlausschuss. Die Wahlen auf der außerplanmäßigen
Hauptversammlung
liefen aus unserer Sicht reibungslos. Die Zusammenarbeit
im
Wahlausschuss erleben wir als zuverlässig und konstruktiv, auch der
Austausch
zwischen den Sitzungen ist gut gelungen.
Der Wahlausschuss nimmt seine Aufgaben als Organ des
Bundesverbandes weiterhin
gewissenhaft und professionell wahr. Der
Wahlausschuss ist zentral für die
verlässliche Vorbereitung und
Durchführung der anstehenden Wahlen. Mit Blick auf
die Vorstandswahlen
im kommenden Jahr ist es wichtig, dass sich erneut
ausreichend Personen
zur Mitarbeit im Wahlausschuss bereitfinden.
Nach intensiver Abwägung entschieden wir bereits 2024, ein
gemeinsames
Ausschusswochenende zu initiieren und in die Planungen dafür
einzusteigen. Ziel
war es, die Vernetzung der Gremien untereinander zu
fördern sowie Ressourcen −
insbesondere Haushaltsmittel und
Planungsaufwand − effizienter zu nutzen. Das
Wochenende fand vom 24. bis
25. Januar 2026 in der Jugendbildungsstätte Haus
Altenberg statt.
Teilnehmende Gremien waren der DiPA, der SoPA, der EPA, der
InA, der
KlimA, das Web-Team sowie das Bundesfrauenpräsidium.
Das Ausschusswochenende erwies sich als wertvoller Rahmen für
Austausch,
gegenseitiges Kennenlernen und die Identifikation gemeinsamer
Themen. Die
Vorbereitung gestaltete sich aufgrund der Premiere
herausfordernd, insbesondere
in Bezug auf die Klärung von
Zuständigkeiten, die zeitliche Aufteilung zwischen
internen
Ausschussarbeiten und gemeinsamen Programmpunkten sowie die
Organisation
gemeinsamer Phasen. Die Rückmeldungen der beteiligten Ausschüsse
fielen
durchweg positiv aus. Haus Altenberg bot mit seiner Vielzahl
an
Tagungsräumen ideale räumliche Bedingungen, die Anreise − insbesondere
für
eine Veranstaltung mit einer Übernachtung − war allerdings für
einige
Teilnehmende herausfordernd.
Aufgrund der positiven Erfahrungen und des erkennbaren Mehrwerts
für den
Bundesverband beschloss der Hauptausschuss im Februar 2026,
das
Ausschusswochenende künftig jährlich durchzuführen. Um die
Erreichbarkeit zu
verbessern, soll der Veranstaltungsort zukünftig
zentral und gut an den
Fernverkehr angebunden sein. Mit Blick auf die
Finanzierung ist auch weiterhin
wichtig, dass es keine Ressourcen für
eine zusätzliche Veranstaltung gibt,
sondern dass reguläre
Gremiensitzungen durch dieses Format ersetzt werden.
