| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B I.6: BDKJ-Bundesstelle e.V.
Text
Der BDKJ-Bundesstelle e.V. ist der Rechtsträger des
BDKJ-Bundesverbands. Die
Mitgliederversammlung besteht aus fünfzehn
Personen, davon vier von der
Hauptversammlung gewählte Personen.
Mitglieder sind Annkathrin Meyer (DPSG),
Dominik Zabelberg (DV Aachen),
Nils Felchner (DV Hildesheim), Ronja Röhr (DV
Limburg), Sarah-Sophie
Pohl (DV Erfurt), Simon Schwarzmüller (KjG), Leo Helm (DV
Passau),
Isabel Rutkowski (KLJB), Sarah Schulte-Döinghaus (KLJB) und
Timothy
Joksch (CAJ). Außerdem gehören die Mitglieder des Bundesvorstands
der
Mitgliederversammlung als geborene Mitglieder an. Der Geschäftsführer
hat
beratende Stimme in den Organen des BDKJ-Bundesstelle e.V. In den
Vorstand sind
als erster Vorsitzender Volker, als zweite Vorsitzende
Daniela gewählt, Lena,
Lisa und Henner sind weitere Vorstandsmitglieder.
Der Vorstand trifft sich in
der Regel alle zwei Wochen zur Sitzung. Der
BDKJ-Bundesstelle e.V. verwaltet die
Finanzmittel des
BDKJ-Bundesverbands und ist Dienstgeber für die
Mitarbeiter*innen der
BDKJ-Bundesstelle.
Den Vorstand und die Mitgliederversammlung beschäftigten weiterhin
die knapper
werdenden Finanzmittel. Die Beratung des Haushalts 2026 war
herausfordernd und
Haushalt sowie Stellenplan konnten erst bei einer
außerplanmäßigen Sitzung der
Mitgliederversammlung im Februar 2026
beschlossen werden.
Die Zusammenarbeit im BDKJ-Bundesstelle e.V. ist geprägt von
unterschiedlichen
Perspektiven auf die verschiedenen Herausforderungen.
Die Beratung durch die
Mitgliederversammlung schätzen wir, auch wenn die
finanziellen Bedingungen sie
nicht leicht machen. Die Verantwortung für
die Stabilisierung der Finanzierung
wiegt schwer.
Die Mitgliederversammlung muss weiterhin Maßnahmen zur weiteren
Kostenreduktion
entwickeln und sich Gedanken um Erhöhung der Erträge
machen.
Sowohl im Vorstand als auch in der Mitgliederversammlung
beschäftigten uns
weiterhin intensiv die knapper werdenden Finanzmittel
bei zugleich steigenden
Kosten. Wir sind froh, dass die Mittel aus dem
Kinder- und Jugendplan des Bundes
(KJP) stabil sind, auch wenn dies
einer kalten Kürzung gleichkommt, da die
Ausgaben weiter steigen. Eine
Erhöhung wäre dringend notwendig. Das Signal des
Bundesministeriums für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
ist jedoch, dass
es in dieser Legislatur keine weiteren Mittel geben wird.
Zugleich
steigen die Personalkosten weiter an, da im Jahr 2025 eine
Tariferhöhung
von 3,0 Prozent umgesetzt werden musste, in 2026 eine
weitere
Tariferhöhung von 2,8 Prozent ansteht und in 2027 die nächste
Tarifrunde
im öffentlichen Dienst stattfindet. Dazu kommen steigende Reise-
und
Unterkunftskosten. Die Erhöhung des BDKJ-Bundesbeitrags greift ab 2026,
die
im Beschluss vorgegebenen Kürzungsziele wurden umgesetzt. Da dieser
um die
Hälfte geringer ausgefallen ist als von der Mitgliederversammlung
vorgeschlagen,
reicht sie nicht um das Haushaltsdefizit auszugleichen
wie bisher üblich.
Hierfür sind große Maßnahmen notwendig, entweder um
die Einnahmenseite zu
verbessern oder um die Ausgaben zu reduzieren. Aus
diesem Grund haben wir uns
bereits entschieden, einzelne
Veranstaltungen, wie das Come-In-And-Stay-Seminar
und das
Get-Out-Seminar nicht mehr durchzuführen. Um weitere Maßnahmen zu
prüfen
und zu entwickeln, hat die Mitgliederversammlung eine
Arbeitsgruppe
eingerichtet.
Das Haushaltsjahr 2024 wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 5.995,85
EUR
abgeschlossen, ursprünglich geplant wurde mit einem Defizit von
152.695,00 EUR.
Gründe für die Abweichung waren Personalwechsel und
Vakanzen sowie entfallene
Veranstaltungen. Der Jahresabschluss wird zur
Information als Drucksache 08
vorgelegt. Das Haushaltsjahr 2025 wurde
mit einem Fehlbetrag von 122.993,37 EUR
und das Haushaltsjahr 2026 mit
einem Defizit von 192.499,76 EUR geplant.
Die finanzielle Lage des Bundesstelle e.V. ist äußerst
angespannt und gefährdet
perspektivisch die Handlungsfähigkeit des
Vereins. Bereits jetzt führen
notwendige Einsparungen dazu, dass
vertraute Formate nicht mehr fortgeführt
werden können. Weitere
strukturelle Anpassungen werden unausweichlich sein, wenn
es nicht
gelingt, die Einnahmenseite deutlich zu stärken. Die
zuletzt
beschlossene Erhöhung des Bundesbeitrages, die geringer ausgefallen
ist
als von der Mitgliederversammlung vorgeschlagen, reicht bei weitem
nicht
aus, um das bestehende Defizit auszugleichen. Ohne zusätzliche
finanzielle
Mittel drohen mittelfristig Einschnitte, die auch personelle
Strukturen
betreffen können. Vor diesem Hintergrund braucht es eine
ehrliche und
grundlegende Debatte über Prioritäten und Leistungsumfang
des Bundesverbandes.
Es ist nicht möglich einfach weiter neue Aufgaben
und Anforderungen zu
beschließen, ohne auch zu entscheiden, was sein
gelassen werden soll. Auch eine
weitere Beitragserhöhung muss diskutiert
werden.
Bei gleichbleibenden Einnahmen und den erwarteten steigenden
Kosten kann nach
der letzten Finanzplanung nicht mehr lange
verantwortungsvoll gewirtschaftet
werden. Die anstehende Tarifrunde 2027
wird die Situation voraussichtlich noch
verschärfen.
In der Ablagesystematik wird aktuell nun ein weiterer Schritt
gegangen. Alle
Ablagen für Gremien sollen spätestens 2026 auf
SharePoint-Webseiten umziehen,
sodass die Nextcloud künftig nicht mehr
genutzt wird.
Mit diesem letzten Schritt wird der Umzug auf den SharePoint
für alle Bereiche
der Bundesstelle erfolgreich
abgeschlossen.
Über die letzten Jahre wurden die Stellenbeschreibungen für
die
Mitarbeiter*innen der BDKJ-Bundesstelle sukzessive aktualisiert. Nach
der
Vereinheitlichung dieser im letzten Berichtsjahr, wurden nun
alle
Stellenbeschreibungen, inklusive der bisher offenen der Sekretariate
—
jetzt umbenannt in Verwaltungsfachkräfte — finalisiert und
beschlossen.
Die Stellenbeschreibungen werden jährlich in
den
Jahresmitarbeiter*innengesprächen thematisiert und bei Bedarf
angepasst.
Ein weiteres geordnetes Büroraummanagement hat aufgrund des Vorrangs
anderer
Aufgaben nicht stattgefunden. Jedoch wurden weitere Büros nun
doppelt besetzt
und sukzessive werden die Voraussetzungen geschaffen,
dass alle Arbeitsplätze
gleich ausgestattet sind. Wegen der angespannten
finanziellen Lage ist aber eine
gleichzeitige einheitliche Ausstattung
nicht möglich.
Der Umbau des Berliner Büros wird nicht stattfinden, Hierfür fehlen
dem
Jugendhaus Düsseldorf e.V. die finanziellen Mittel.
Die Abschaffung von Einzelbüros funktioniert reibungslos.
Durch viele
Teilzeitstellen und die Möglichkeit zum Homeoffice ist der
Bürobedarf gesunken.
Trotz einer höheren Anzahl von Mitarbeiter*innen,
wurden keine neuen Büros
angemietet.
Wir behalten das Thema weiterhin auf dem Schirm und werden vor
allem bei
personellen Veränderungen Überlegungen anstellen. Für einen
geordneten Prozess
fehlen derzeit die zeitlichen Ressourcen.
Mit der Besetzung der Geschäftsführung wurde der Prozess wieder
aufgenommen.
Jedoch hat sich der Vorstand nach Beratung in der
Mitgliederversammlung und mit
den Mitarbeiter*innen, die vorrangig damit
arbeiten werden, gegen COBRA und ein
Vergleichsangebot entscheiden.
Grund waren vorrangig die sehr hohen Kosten sowie
eine
Benutzer*innenunfreundlichkeit.
Es ist herausfordernd ein System zu finden, welches den
komplizierten Ansprüchen
genügt und zugleich finanzierbar
ist.
Das partizipativ mit den Mitarbeiter*innen erarbeitete und durch das
Erzbistum
Köln genehmigte Institutionelle Schutzkonzept wird in der
BDKJ-Bundesstelle
angewendet und ist auf der Webseite verfügbar. Als
Ansprechpersonen für
Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt sind Franziska
von Deimling und Dennis
Wartenberg benannt.
Alle Mitarbeiter*innen haben die Selbstverpflichtungserklärung und
den
Verhaltenskodex unterzeichnet. Mit einem Schulungskonzept zur
Prävention
sexualisierter Gewalt sind alle Mitarbeiter*innen aktuell
geschult, neue
Mitarbeiter*innen erhalten eine Schulung.
Das Konzept funktioniert in der Form gut, allerdings zeigen
sich in der Praxis
diverse kleinere Herausforderungen, die mit einer
Überarbeitung gelöst werden
sollen.
Wir haben begonnen ein Organisationshandbuch zu erstellen, den
Zeitplan nach
Beratung im Team jedoch verlängert. Es dient dem
Wissensmanagement und bildet
Prozesse und das Wissen der
BDKJ-Bundesstelle ab. Die Bundesstelle entwickelt
sich so als lernende
Organisation fort. Alle Mitarbeiter*innen verfassen ihre
Prozesse und
ihre Kapitel des Organisationshandbuchs. Die Frage der Abbildung
in
Microsoft 365 sowie der Pflege des fertigen Handbuchs steht noch
aus.
Die Verfassung eines Organisationshandbuch ist schon wertvoll
an sich, da sich
weitere Prozesse offenbaren, die angepasst werden
müssen. Zugleich ist das
Erstellen eines Organisationshandbuchs mit
großem Aufwand für alle
Mitarbeiter*innen verbunden, der zusätzlich zur
Regelarbeit entsteht. Der
Zeitplan muss daran angepasst
werden.
Die weiteren Schritte der Findung eines Formats, Eingliederung
der Prozesse in
dieses sowie Prozessplan zur Implementierung des
Organisationshandbuchs sollen
im Laufe des Jahres 2026 gegangen werden,
jedoch wird die Erstellung des
Organisationshandbuchs voraussichtlich
nicht im Jahr 2026 abgeschlossen sein.
Mit dem Prozess zur Klimaneutralität der Bundesstelle wird
der
Klimaneutralitäts-Ausschuss Maßnahmen beschließen, die es gilt,
dauerhaft
umzusetzen.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesstelle diesen Weg
konsequent verfolgt
und der Verband im Ausschuss Verantwortung
übernimmt. Gleichzeitig ist uns
bewusst, dass insbesondere bei den
Verwaltungsfachkräften zusätzlicher
organisatorischer Aufwand entstehen
wird.
Wir werden künftig ein Klimamanagement aufbauen. Grundlage dafür
ist die
Einführung verbindlicher Standards, mit denen relevante Daten
kontinuierlich
erfasst und für eine Klimabilanz nutzbar gemacht
werden.
Im Berichtsjahr gab einige personelle Veränderungen an der
BDKJ-Bundesstelle. Im
Februar 2025 beendete Wolfgang Ehrenlechner als
Geschäftsführer seinen Dienst.
Die Nachfolge hat nach der Bestellung
durch die Mitgliederversammlung Gregor
Podschun am 15. Mai 2025
angetreten. Er beendete damit seinen Dienst als
Bundesvorsitzender im
Mai 2025. Im April 2025 hat der BDKJ-Bundesstelle die
Trägerschaft des
Ökumenischen Netzwerks Eine Erde übernommen und damit auch
die
Mitarbeiterinnen der vorherigen beiden Netzwerke. Wir haben daher
Astrid
Hake am Standort Hamburg, Constanze Latussek am Standort
Lutherstadt-
Wittenberg und Monika Schell im Berliner Büro begrüßt.
Zusätzlich wurde für
einen aus dem vorherigen Netzwerk ausgeschiedenen
Mitarbeiter Matilda Franz am
Standort Köln gewonnen. Im August 2025 ging
Monika Schell in Mutterschutz und
Elternzeit. Für die Vertretung konnte
bis zum Ende der Elternzeit am 7. Juni
2027 Melanie Hansen angestellt
werden. Mit dem Abschluss des Projekt Generation
Jetzt! haben wir uns im
Juni 2025 vom Projektreferenten Thomas Gies
verabschiedet. Mit dem Ende
seiner Amtszeit wurde Dr. Stefan Ottersbach als
Bundespräses im Juni
2025 aus der Bundesstelle verabschiedet. Das Referat
Kirchenpolitik und
Theologische Grundsatzfragen konnte im Juni 2025 mit Fabian
Schweer
besetzt werden. Aus familiären Gründen musste er uns jedoch zu Ende
Juli
2025 bereits wieder verlassen. Das Referat konnte im Oktober 2025
mit
Laurin Ernst nachbesetzt werden. Im August 2025 begann Svenja Ueing
ihren
Dienst als Theologische Vorstandsreferentin. Die Stelle wird
aufgrund der Vakanz
der Geistlichen Verbandsleitung bis August 2026 vom
VDD finanziert. Im Oktober
2025 konnte das Projektreferat für die
72-Stunden-Aktion mit Jasmin Könes
besetzt werden. Leider hat uns Jasmin
jedoch zu Ende Januar 2026 wieder
verlassen. Die Stelle konnten wir zu
Februar 2026 mit Marie Lavall neu besetzen.
Im Referat
Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale
Gerechtigkeit
konnte der Beschäftigungsumfang von Ansgar Pieroth von Juli 2025
bis
April 2026 um 25 Prozent für das Projekt Fair Change erhöht werden.
Im Referat Freiwilligendienste konnte der Beschäftigungsumfang von
Raphael
Marquart für das Vorbereitungsprojektes zur Anbahnung des
Pilotprojekts
„Rechtsanspruch auf ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr“
von Oktober 2025 bis
Dezember 2025 um 20 Prozent erhöht werden. Leider
wurde das Projekt nicht
fortgesetzt. Als Verwaltungsangestellte für die
Referate Freiwilligendienste
sowie Friedensethik und Soldat*innenfragen
hat uns Shirley Korfmacher nach fast
acht Jahren verlassen. Wir sind
froh, dass wir mit Laura Jung nahtlos eine
Nachfolgerin finden konnten.
Nach der Wahl zum Bundesvorsitzenden starteten
Volker und Henner im Juli
2025 in ihren Dienst. Lisa startete nach ihrer Wahl
als Geistliche
Verbandsleitung im Januar 2026 ihren Dienst. Die Stellen
der
Social-Media-Redaktion sowie der*s stellvertretenden Pressesprecher*in
sind
leider weiterhin vakant. Weitere Informationen zum Personal des
BDKJ-
Bundesstelle e.V. stellen wir mit der Drucksache 10 bereit.
Wir sind froh, dass wir die meisten Stellen zügig
nachbesetzen konnten und
dankbar, dass wir sehr kompetente und
qualifizierte Personen für die Stellen
gewinnen konnten. Wir danken
allen Mitarbeiter*innen für ihren Dienst,
insbesondere auch den
ausgeschiedenen!
Die Personalentwicklung bleibt weiterhin eine wichtige Aufgabe
für uns. Es ist
uns ein Anliegen, Mitarbeiter*innen in ihrer
persönlichen und beruflichen
Weiterentwicklung zu unterstützen, weshalb
wir Fortbildungen anbieten und
Mitarbeiter*innen dabei unterstützen. Wir
sind hoffnungsvoll, alle vakanten
Stellen in diesem Jahr wiederbesetzen
zu können.
Alle Mitarbeiter*innen der Bundesstelle (Verwaltungsfachkräfte
und
Teamassistent*innen, Referent*innen, Geschäftsführung und
Bundesvorstand)
treffen sich monatlich zur Teamsitzung. Die Teamsitzung
dient dem
Informationsaustausch und der Beratung zu Projekten sowie zu
Arbeitsprozessen
und zur Zusammenarbeit in der Bundesstelle. Für die
Gestaltung der Teamsitzung
gibt es eine Vereinbarung, die 2021 von einer
AG erarbeitet wurde. Wir
überarbeiten diese Vereinbarungen einmal
jährlich innerhalb der Teamsitzung und
schauen gemeinsam, ob es
Anpassungen braucht.
In gleicher Besetzung findet jährlich eine anderthalbtägige
Teamklausur statt,
die letzte Ende September 2025 in Düsseldorf. Um
Kosten einzusparen, findet die
Teamklausur im Jugendhaus Düsseldorf
statt. Diese Form des Tagens bindet
allerdings mehr Ressourcen bei den
Organisator*innen der Klausur, auch während
der Sitzung.
Wir haben nach der Beratung aus der Teamklausur 2024 im vergangenen
Jahr
Teamsupervisionen eingeführt, Hierbei fanden bisher drei
Supervisions-Termine in
Präsenz statt. Die erste Supervision im Team
führte Gabriele Kibat mit uns
durch, im Herbst 2025 begleiteten uns
Tanja Gerold und Andreas Beier von koment-
Training, die dann auch die
zweite Supervisionssitzung im Frühling 2026 mit uns
durchführten. Mit
beiden ist im Sommer noch ein zweiter Termin für 2026 geplant.
Danach
werden wir im Team die Supervisionen und die Zusammenarbeit mit
den
Trainer*innen reflektieren und schauen, was wir für die kommende
Zeit
brauchen.
Im Dezember 2025 fand die Adventsfeier in Form einer durch die
Mitarbeiter*innen
organisierten adventlichen Stadtralley durch
Düsseldorf mit kleinen Spielerunden
und anschließendem Abendessen im
Restaurant statt.
Zusätzlich gab es gemeinsam mit den Kolleg*innen aus den
verschiedenen
Organisationen im JHD, zwei weitere Feste im
Jahresverlauf, bei denen
informeller Austausch und entspanntes
Beisammensein möglich ist: das Grillfest
im September 2025 und das
Hausfest am 2. Februar 2026.
2025 fand gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Bundeszentrale für
katholische
Jugendarbeit und der afj wieder ein zweitägiger, alle zwei
Jahre stattfindender,
Betriebsausflug statt. Nach Abstimmung aller
Beteiligten fuhren wir im
Frühsommer zusammen nach Trier.
Die Referent*innen und der Bundesvorstand treffen sich jährlich zu
zwei
Referent*innenklausuren. Im Berichtszeitraum fand eine
anderthalbtägige
Veranstaltung im Oktober in Bielefeld statt sowie eine
eintägige Klausur im
Jugendhaus Düsseldorf statt. Zur Kosteneinsparung
wurde auch hier eine der
Sitzungen ins Jugendhaus verlegt. Hauptthema
der ersten Klausur war Politisches
Lobbying sowie der Übertrag aus der
gemeinsamen Referent*innen-Klausur mit der
afj zu Machtsensibilität in
der Jugendarbeit. Themen der zweiten Klausur waren
eine gemeinsame
Jahresplanung und der Katholik*innentag.
Als Bundesvorstand übernehmen wir gemeinsam die Leitung der
Bundesstelle und
verstehen uns als Gesamtteam, das eng zusammenarbeitet.
Eine offene und
kontinuierliche Kommunikation, die Kenntnis über die
jeweiligen Arbeitsbereiche
und Interessen sowie die gegenseitige
Beratung sind für uns unverzichtbare
Grundlagen einer erfolgreichen
Zusammenarbeit. In diesem Kontext schätzen wir es
besonders, mit den
Mitarbeiter*innen der Bundesstelle ein noch größeres,
tragfähiges Team
zu bilden, das sich gegenseitig unterstützt und beständig
daran
arbeitet, die Kommunikation zu verbessern, das gegenseitige Verständnis
zu
vertiefen und sich wechselseitig zu stärken − auch angesichts der
Veränderungen
und Herausforderungen, die der Alltag mit sich
bringt.
Die regelmäßigen Teamsitzungen erfüllen ihren Zweck und
verlaufen konstruktiv.
Dennoch ist es uns ein Anliegen, diese unter
Einbeziehung aller Beteiligten
weiterzuentwickeln. Oft steht nur
begrenzte Zeit für die Vielzahl der zu
besprechenden Inhalte zur
Verfügung, sodass wir sorgfältig abwägen müssen,
welche Themen wir in
den gemeinsamen Austausch einbringen und wie viel Raum für
Diskussionen
bleibt.
Die Teamklausur, die mittlerweile zum vierten Mal stattfand,
hat sich aus
unserer Sicht als ein etabliertes und wertvolles Format
erwiesen. Wir betrachten
es als besonders wichtig und gewinnbringend,
uns im Rahmen dieser zweitägigen
Veranstaltung intensiv mit größeren
Themen auseinanderzusetzen und diese in Ruhe
zu bearbeiten. Dabei zeigt
sich, dass der Bereich der Teamsupervision für uns
von zentraler
Bedeutung ist − sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die Frage
nach
passenden Supervisor*innen, die sowohl fachlich als auch finanziell
zu
unseren Möglichkeiten passen.
Die gemeinsamen Feiern sind für uns von besonderem Wert, da
sie uns abseits der
arbeitsbezogenen Themen die Möglichkeit bieten, uns
in einem anderen Kontext zu
begegnen und uns besser kennenzulernen. Auch
die beiden Referent*innenklausuren
waren von einer produktiven
Zusammenarbeit und der Bearbeitung wichtiger Inhalte
geprägt. Die
gemeinsame Zeit am Abend und in den Pausen bot uns zudem
Gelegenheiten,
uns in entspannter Atmosphäre auszutauschen und so die
gute
Zusammenarbeit weiter zu festigen.
Das Team der Bundesstelle unterliegt einem stetigen
personellen Wandel, was
immer wieder neue Abstimmungsprozesse erfordert.
Wir freuen uns sehr, dass alle
Beteiligten bereit sind, diese Aufgabe
mit Konstruktivität und Motivation
mitzugestalten.
Auch im kommenden Arbeitsjahr wird es weiter monatliche
Teamsitzungen und
regelmäßige Betriebsfeiern sowie eine Teamklausur,
Teamsupervision und zwei
Referent*innenklausuren geben. Die
grundsätzliche Idee ist, die Teamsupervision
zu verstetigen, wenn sie
als hilfreich empfunden wird (z.B. halbjährlich).
Im Jahr 2026 wird es keinen Betriebsausflug geben, jedoch haben
wir im
Bundesvorstand beraten, dass wir in den Jahren ohne
Betriebsausflug ein BDKJ
internes Teamevent veranstalten möchten, dass
auch ein Dank für das große
Engagement der Mitarbeiter*innen gerade bei
Großveranstaltungen sein soll.
Deswegen findet im Juni 2026 ein
gemeinsamer Teamabend statt mit Programm und
zum gemeinsamen Ausklang
des ereignisreichen ersten Halbjahres. Es galt im
vergangenen Jahr durch
die Wechsel in der Leitung und im Team viele
Veränderungen zu
bewältigen. Wir hoffen, diesen Veränderungen als Team der
Bundesstelle
weiterhin gemeinsam gut begegnen zu können.
