Simon Schwarzmüller (KjG):
Ich finde diese Aussage extrem irreführend. Festgehaltenes Ziel der Beitragserhöhung war, dass die freien Rücklagen bis ins Jahr 2031 nie unter einen Betrag in Höhe der Betriebskosten der Bundesstelle für 3 Monate fallen. Dies sind nach Aussage des damaligen Geschäftsführers rund 400.000€ (s. Protokoll der Buko JV November 2022).
Der Beschluss der Buko JV (und später der HV 2023) hat dieses Ziel erfüllt: Auch wenn die Beitragserhöhung geringer ausgefallen ist als vorgeschlagen, wurden stattdessen Einsparungen in Höhe von 50.000€ jährlich beschlossen, um die benötigte Gesamtsumme zu erreichen.
Rückblickend zeigt sich sogar, dass der BDKJ mit Blick auf die Jahresabschlüsse 2023 und 2024 (2025 liegt ja noch nicht vor) sogar besser dasteht, als damals prognostiziert:
⦁ Für 2023 sah die damalige Prognose einen Abschluss von -52.072,00€ vor, tatsächlich waren es nur -20.570,96€ (2,2% der Rücklagen)
⦁ Für 2024 sah die damalige Prognose einen Abschluss von -74.580,00€ vor, tatsächlich waren es nur -5.995,85€ (0,7% der Rücklagen)
Auch wenn die beschlossenen Einsparungen teilweise schon 2024 griffen, ist zudem zu berücksichtigen, dass in beiden Jahren zusätzlich eine 72-Stunden-Aktion mit erheblichen Kosten stattgefunden hat.
2026 greift dann zusätzlich auch noch die beschlossene Beitragserhöhung mit prognostizierten Mehreinnahmen in Höhe von 104.134,80€
