| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | Entwicklungspolitischer Ausschuss |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B III.3.3: Entwicklungspolitischer Ausschuss
Text
Judith Böckle (KLJB, seit 2020, von 2020-24 und seit 2025
Ausschussvorsitzende),
Fidelis Stehle (BDKJ Rottenburg-Stuttgart, seit
2022, Ausschussvorsitzender seit
2024), Cäcilia Klug (PSG, seit 2020),
Lukas Matzick (DPSG, seit 2024), Matthias
Beckmann (Unitas, seit 2024)
sowie Katinka Zötzl (KjG, seit 2024). Neu im EPA
sind seit 2025 Elodie
Scholten (BDKJ Aachen), Hannah Antkowiak (DPSG) und
Andreas Hoppe Weick
(BDKJ Bamberg).
Beratend nahm Volker Andres bis Januar 2026 und Lisa Quarch ab Januar
2026 für
den Bundesvorstand und Ansgar Pieroth als geschäftsführender
Referentin an den
Sitzungen des EPA teil. Als Gäst*innen wurden Florian
Meisser (Misereor), Luca
Rusch (BDKJ-Referent*in für die Aktion
Dreikönigssingen) eingeladen. Dazu wurde
anlassbezogen Wolfgang
Ehrenlechner (Aufsichtsrat GEPA) eingeladen.
Im Berichtszeitraum fanden drei Sitzungen sowie mehrere kurze
digitale
Absprachen zu spezifischen Themen statt. Darüber hinaus gab es
einen Austausch
sowie ein Coffee-Tasting bei der GEPA. Insgesamt
funktioniert die Zusammenarbeit
im EPA sehr gut. Sie ist an vielen
Stellen durch eine hohe fachliche Kompetenz
zu entwicklungspolitischen
Themen und Fragen geprägt. Dabei bringen viele
Mitglieder ihre Stärken,
Expertisen und Erfahrungen ein und ergänzen sich gut.
Für kleinere
Themen wurden zudem vermehrt Kleingruppen gegründet bzw. für das
Projekt
„Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit“ (ZdEZ) konkrete
Zuständigkeiten
verteilt, um die Arbeit zwischen den Sitzungen voranzutreiben.
Vom 29.06.-02.07.2025 fand in Berlin die ZUSAGE-Akademie als
dauerhaftes
Kooperationsprojekt mit Misereor statt. Hier waren die
EPA-Vorsitzenden
vertreten und gaben auch eine kleine Einführung über
die Gründe des BDKJs sich
entwicklungspolitisch zu engagieren.
Vom 11. bis 12.07.2025 fand die konstituierende Sitzung (EPA II) des
neu
gewählten EPAs statt. Neben der Strukturierung und Organisation der
Arbeit des
neu konstituierten EPAs standen das Kennenlernen der neuen
EPA-Mitglieder und
die Fortführung des Projekts „Zukunft der
Entwicklungszusammenarbeit“ (ZdEZ) auf
der Tagesordnung. Am Freitag fand
zudem ein Austausch/eine Kaffeeprobe bei der
GEPA in Wuppertal statt.
Die Wahl der Vorsitzenden wurde auf einen Umlauf bzw.
Sternbeschluss
vertagt und erfolgte im Nachgang digital.
Am 5. Oktober 2025 fand die dritte EPA-Sitzung digital statt. Neben
dem Projekt
„FAIR CHANGE: Dekolonialität in Jugendverbandsstrukturen
verankern” lag ein
weiterer Schwerpunkt der Sitzung auf ZdEZ. Zudem gab
es einen Austausch mit
Martina Weichelt und Bene Pees aus der
Bundestelle zum Thema „72-Stunden-Aktion
international”. Darüber hinaus
wurde der Katholik*innentag 2026 besprochen.
Vom 24. bis 25. Januar 2026 fand in Altenberg die erste EPA-Sitzung
(EPA I) im
Rahmen des gemeinsamen Gremienwochenendes statt. Zum einen
wurde die Gelegenheit
zum Austausch mit anderen Gremien und Ausschüssen
genutzt. Auf der Tagesordnung
standen zudem die Neukonzeption der
Zusage, der KT 26 und des Zukunftsfestivals
NOW, die 72-Stunden-Aktion
und das Projekt ZdEZ sowie die Überarbeitung der
Grundsätze für die
Mittelvergabe und die Projektarbeit des Kindermissionswerk
(KMW).
Außerdem fand ein Austausch mit dem GEPA-Aufsichtsrat
Wolfgang
Ehrenlechner über die aktuelle Situation und Entwicklungen der
GEPA
statt. Darüber hinaus wurde das Projekt „FAIR CHANGE: Dekolonialität
in
Jugendverbandsstrukturen verankern” bearbeitet.
Im Rahmen der politischen Vertretungs- und Lobbyarbeit traf sich
der
Entwicklungspolitische Ausschuss (EPA) digital mit MdB Thomas Rachel
(CDU)
dem Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und
Weltanschauungsfreiheit,
sowie MdB Claudia Roth (Grüne).
Darüber hinaus wurde die Aktion zur Faire Woche sowie die Versendung
des
Misereor-Kalenders begleitet, um das entwicklungspolitische
Engagement im BDKJ
weiter zu verstetigen.
In 2025 wurde ein umfangreicher mehrjähriger Prozess zur
Auseinandersetzung mit
der „Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit“
gestartet und über den
Berichtszeitraum fortgeführt. Insbesondere wurden
hierzu in ca. 10
Themengebieten Dossiers erarbeitet sowie
Expert*innengespräche mit IDOS, VENRO,
welt-sichten, etc. geführt.
Wiederkehrende Themen im Rahmen der EPA-Sitzungen waren die
Aktivitäten in den
Jugend- und Diözesanverbänden des BDKJ,
erlassjahr.de, die Aktion
Dreikönigssingen, die Zusammenarbeit mit
Partnerorganisationen wie Misereor,
Fairtrade Deutschland, GEPA und
VENRO.
Als EPA-Vorsitzende bedanken wir uns sehr herzlich bei Ansgar Pieroth
für die
intensive Unterstützung und verlässliche Geschäftsführung. Ein
Dank geht auch an
Andreas Schmitz von der Bundesstelle für seine
organisatorische Arbeit im
Hintergrund.
