| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | Ausschuss für Förderfragen |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B III.3.5: Ausschuss für Förderfragen
Text
Dem Ausschuss für Förderfragen (kurz: Förderausschuss) gehören
Vertreter*innen
der Jugendverbände an. Jede Bundesleitung eines
Jugendverbandes benennt dem
BDKJ-Bundesvorstand ein*e Vertreter*in; in
der Regel die Geschäftsführung oder
ein Mitglied der Bundesleitung.
Jugendverbände, die den Basisbeitrag als
Mitgliedsbeitrag zahlen, haben
beratende Stimme. Jugendverbände, die einen über
diesen Basisbeitrag
hinausgehenden Mitgliedsbeitrag zahlen, haben Stimmrecht.
Bei den Wahlen
zum Ausschuss-Vorsitz im Oktober wurden Simone Seidenberg (BdSJ)
und
Peter Kube (Kolpingjugend) im Amt bestätigt.
Der Förderausschuss tagte am 19.03.2024 in Düsseldorf und am
08.10.2024 digital.
Zusätzlich fand im September eine themenbezogene
Videokonferenz statt.
Die Sitzungen des Förderausschusses finden in der Regel ganztägig
statt. Am
Vormittag werden Schwerpunktthemen behandelt, die nach
Möglichkeit in der
jeweils vorherigen Sitzung festgelegt werden.
Nachmittags wird der offizielle
Teil der Sitzung abgehalten. Bei der
Präsenzsitzung wurde die digitale
Zuschaltung für einzelne Personen
ermöglicht.
Die Arbeit im Förderausschuss ist von gegenseitiger Wertschätzung
geprägt. Die
Verbände beteiligen sich gleichberechtigt an Diskussionen
und Beratungen, was zu
guten und tragfähigen Beschlüssen führt. Bei
kontroversen Themen wird
konzentriert und sachorientiert debattiert.
Neben der Ausschussarbeit bieten die
Sitzungen die Gelegenheit zur
Klärung von fördertechnischen Fragen. Die
Unterstützung durch die
Förderabteilung des Jugendhauses Düsseldorf ist sehr
wertvoll.
Der Förderausschuss berät die Bundeskonferenz der Jugendverbände zu
Förderfragen
insbesondere im Kinder- und Jugendplan und in Bezug auf die
Förderung durch den
Verband der Diözesen Deutschlands. Er bestätigt die
Jahresberechnungen zur
Mittelverteilung, welche sich aus den vorhandenen
Berechnungsschlüsseln ergeben.
Weiterhin ist der Förderausschuss mit der
Umsetzung von Aufträgen und Beschlüsse
von Hauptversammlung und
Bundeskonferenz der Jugendverbände befasst, sowie sie
den
Förderausschuss betreffen.
Im Berichtsjahr gab es einen Themenschwerpunkt, der mit dem Titel
„Generative KI
in der Jugendarbeit – Chancen, Herausforderungen &
die neue KI-Kompetenzpflicht“
überschrieben war. Hier gab es wertvolle
Informationen und einen guten
kollegialen Austausch mit Christian
Dimanski, dem geschäftsführenden
Gesellschafter der descript Solutions
GmbH (jetzt Mataono GmbH).
Regelmäßig werden im Förderausschuss aktuelle Informationen aus
der
Zentralstelle und zum Kinder- und Jugendplan zur Kenntnis genommen
und
beraten. So gab es etwa Änderungen im Bereich
der
Unterschwellenvergabeverordnung und ein neues KJP-Logo zur Stärkung
der
gemeinsamen Identität der KJP-Träger, welches seit diesem Jahr
verpflichtend
zu nutzen ist.
Der KJP-Zuwendungsbescheid 2025 lag zur Sitzung im Frühjahr als
45%ige
Teilbewilligung vor. Die finale KJP-Mittelverteilung für das Jahr
2024 inklusive
Rückflussmittel wurde in der Herbst-Sitzung zustimmend
zur Kenntnis genommen.
Diskutiert wurde über beide Sitzungen, die für Großveranstaltungen
der
Jugendverbände vorgesehenen Mittel in den Silbersaalschlüssel
fließen zu lassen.
In der Frühjahrssitzung 2026 soll dazu eine
Empfehlung getroffen werden.
Im Auftrag der Bundeskonferenz der Jugendverbände wurden Anpassungen
am
Silbersaal-Schlüssel diskutiert und entsprechende Rückmeldung
gegeben.
Weiter war der Umgang mit den nur eventuell zur Verfügung stehenden
VDD-
Projektmitteln immer wieder Thema. Die späte Klärung der Frage der
Umwidmung der
Mittel für drei Jahre zugunsten der Aufarbeitungsstudie
beschäftigte auch den
Förderausschuss.
