| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B I.3: Kontakt zu Jugend- und Diözesanverbänden und externen Jugendorganisationen
Text
Der Bundesvorstand hält Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden,
um diese
subsidiär zu unterstützen und um relevante Themen für die
Bundesebene zu
identifizieren. Mit anderen Jugendorganisationen stehen
wir in regelmäßigem
Kontakt, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten
oder um uns gegenseitig kennen
und verstehen zu lernen.
Der Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden erfolgte nach
dem
Geschäftsverteilungsplan des Bundesvorstands. Uns war es weiterhin
ein
Anliegen, möglichst alle Jugend- und Diözesanverbände zu besuchen, von
der
Arbeit des Bundesvorstands zu berichten und wichtige Themen des
Verbands und
seiner Gliederungen mitzunehmen. Aufgrund von
Terminüberschneidungen sowie
anderen wichtigen Aufgaben und aufgrund der
Vakanz der Stelle des Bundespräses
für sieben Monate war dies leider
nicht immer möglich. Wenn keine Besuche
möglich waren, haben wir
versucht auf anderen Wegen Kontakt zu halten, zum
Beispiel über
persönliche Treffen, Telefonate oder Videokonferenzen mit den
Vorständen
der Jugend- und Diözesanverbände. Für die Anliegen der Verbände sind
wir
stets ansprechbar.
Zu den Besuchen bei den Jugend- und Diözesanverbänden gehört in der
Regel ein
Bericht des Bundesvorstands auf der jeweiligen Konferenz sowie
ein Kurzbericht
des Besuchs für alle Mitarbeiter*innen der Bundesstelle
sowie die Ablage von
Unterlagen zu den Konferenzen der Verbände.
Wir messen dem Kontakt zu den Jugend- und Diözesanverbänden
und dem intensiven
Austausch eine besonders hohe Bedeutung bei. Zur
Sicherstellung der Vertretung
der Interessen der Verbände, der Wahrung
von Subsidiarität, der Herstellung von
Transparenz und dem Ermöglichen
von Beteiligung ist ein guter Austausch
unabdingbar. Leider können wir
nicht alle an uns gerichteten Anliegen erfüllen,
da sie manchmal
außerhalb unserer Zuständigkeit als Bundesvorstand liegen.
Wir werden weiterhin den Kontakt zu den Jugend- und
Diözesanverbänden pflegen.
Die gute Zusammenarbeit im Dachverband und
die Suche nach gemeinsamen Lösungen
für Herausforderungen ist uns ein
wichtiges Anliegen. Die Interessen der Jugend-
und Diözesanverbände
werden für uns weiterhin im Fokus stehen.
Die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej) ist der
Zusammenschluss
der evangelischen Jugend in Deutschland. Im
Berichtszeitraum hat das jährliche
Verbändegespräch leider nicht
stattgefunden. Wir konnten jedoch am Deutschen
Evangelischen Kirchentag
(DEKT) in Hannover teilnehmen und stehen auch schon für
den DEKT 2027 in
Düsseldorf im Kontakt. Zusätzlich konnten wir unterjährig
an
unterschiedlichen Stellen gut kooperieren, wie bspw. beim Jugendkreuzweg
oder
einem parlamentarischen Frühstück. Durch andere terminliche
Verpflichtungen
konnten wir es auch in diesem Jahr nicht ermöglichen an
der aej-
Mitgliederversammlung teilzunehmen.
Die aej ist ein langjähriger Kooperationspartner, mit dem wir
weiterhin gut
zusammenarbeiten. Wir danken insbesondere dem ehemaligen
Generalsekretär Michael
Peters für die gute Zusammenarbeit und freuen
uns darauf mit Dr. Annika
Schreiter hieran gut anknüpfen zu
können.
Wir wollen zumindest auf dem gegenwärtigen Niveau mit der aej im
Gespräch
bleiben. Für unser Verbändegespräch läuft derzeit die
Terminsuche, sodass wir
dieses wieder fortführen. Für den Deutschen
Evangelischen Kirchentag (DEKT) 2027
in Düsseldorf stehen wir in
Kontakt, wie wir durch Räumlichkeiten unterstützen
können.
Eine Teilnahme an der Vollversammlung der AKD war leider terminlich
nicht
möglich. Es gab bis auf die Kommunikation rund um die Teilnahme an
der
Versammlung keinen Kontakt.
Wir würden die Bildung eines BDKJ-Diözesanverbands im Bistum
Dresden-Meißen nach
wie vor sehr begrüßen. Wir bedauern, dass im
vergangenen Jahr keine Ressourcen
gab, um weiter in die Kontaktarbeit zu
investieren.
Wir werden uns bemühen den Kontakt wiederaufzunehmen, behandeln
diese Aufgabe
aber nicht prioritär. Insbesondere rund um die
72-Stunden-Aktion gab es aber
immer Kontakt und auch Besuche; das werden
wir auch für die nächste Aktion
wieder im Blick haben.
Der Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen (BVKKH) ist
ein
Zusammenschluss von Katholischen Hochschul- und
Studierendengemeinden,
Hochschulzentren sowie weiteren Verantwortlichen in
der
Hochschulpastoral. Im vergangenen Jahr konnten wir die
Mitgliederversammlung
besuchen und den Kontakt etwas intensivieren.
Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung wurde vom BVKKH
sehr positiv
aufgenommen und hat den Austausch weiter
gestärkt.
Wir wollen den Kontakt zum BVKKH weiter pflegen und prüfen, an
welchen Stellen
eine noch engere Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Seit einigen Jahren finden unter Federführung der afj auf Bundesebene
regelmäßig
Gespräche zwischen der Katholischen Pfadfinderschaft Europas
(KPE), DPSG und PSG
statt, wozu auch wir eingeladen werden. Im
Berichtszeitraum hat allerdings kein
solches Gespräch stattgefunden. Ein
Austauschtreffen, das für Frühjahr 2025
verabredet war, wurde seitens
der afj noch nicht terminiert und auf Grund der
Vakanz im Bundesvorstand
bisher nicht weiter verfolgt
Wir sind weiterhin dankbar, wenn uns Diözesanverbände, die
KPE-Gruppen in ihrem
Bereich haben, über neue Entwicklungen
informieren.
Es gilt im neuen Amtsjahr den Kontakt zwischen afj, DPSG und PSG
und BDKJ zu der
Thematik KPE wieder zu initiieren.
Daniela stand im vergangenen Jahr weiterhin in regelmäßigem Austausch
mit
Vertreter*innen der Malteser Jugend. Im Rahmen dieser Gespräche
wurde deutlich,
dass die Malteser Jugend ihren internen
Selbstfindungsprozess mittlerweile
abgeschlossen hat und eine
Mitgliedschaft in einem größeren, im Bereich der
politischen Vertretung
aktiven Dachverband anstreben.
Im Sommer 2025 traf sich Daniela in Köln mit Mitgliedern
des
Bundesjugendführungskreises sowie dem zuständigen Referenten
für
Verbandsentwicklung der Malteser, um sich über den aktuellen
Stand
auszutauschen. Dabei ging es insbesondere um die Klärung
möglicher
Schritte für einen Beitritt der Malteser Jugend zum BDKJ sowie um
die
Erörterung eines sinnvollen Zeitplans für das weitere Vorgehen. Der für
den
Prozess verantwortliche Vertreter der Malteser Jugend nahm im
November 2025 als
Gast an der außerplanmäßigen Hauptversammlung und der
Buko der Jugendverbände
teil, um sich vorzustellen und erste Kontakte
innerhalb des BDKJ zu knüpfen.
Kurz vor Redaktionsschluss fand ein weiteres Telefonat mit der
Malteser Jugend
statt, in dem mitgeteilt wurde, dass zunächst der
interne Mitgliedsbegriff
geklärt werden müsse, bevor konkrete Schritte
in Richtung einer
Dachverbandsmitgliedschaft eingeleitet werden
können.
Der Austausch mit der Malteser Jugend bleibt kontinuierlich
bestehen und ist
sehr wertschätzend. Vor der anstehenden
Hauptversammlung wird es erneut Kontakt
geben, da die Malteser Jugend
nach Abschluss des Berichtszeitraums ihre
Bundesjugendkonferenz abhalten
und daraufhin weitere Dinge geklärt werden. Die
Kontaktaufnahme durch
die Malteser Jugend, um die Intensivierung der
Zusammenarbeit zu
besprechen, ist eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen.
Es bleibt ein zentrales Anliegen, den Dialog mit der Malteser
Jugend
aufrechtzuerhalten und die bestehende Kooperationsbereitschaft
weiter zu
stärken. In den kommenden Wochen soll der Austausch weiter
stattfinden, mit dem
Ziel, ein gemeinsames Vorgehen zu entwickeln und
möglicherweise bald einen
Antrag auf Aufnahme in den BDKJ zu
stellen.
