| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Bundesvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B II.3: Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Internationale Gerechtigkeit
Text
Das Referat für Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und
Internationale
Gerechtigkeit wird von Ansgar Pieroth mit einem
Stellenumfang von 100 Prozent
besetzt. Das Referat wird u.a. durch
Misereor refinanziert. Andreas Schmitz
arbeitet als Verwaltungsfachkraft
mit dem Referat zusammen. Der Referent
verantwortet die strategische
Beratung des BDKJ-Bundesverbandes zu entwicklungs-
und
nachhaltigkeitspolitischen Fragestellungen und die Interessenvertretung
des
BDKJ in Gremien und Organisationen.
Im Mai 2024 hat die Hauptversammlung den Beschluss
„Feministische
Entwicklungspolitik − eine Frage von Gerechtigkeit“
verabschiedet. Der
BDKJ hat daraufhin das Thema in verschiedenen Gremien und
Allianzen
weiterbearbeitet und in entsprechende Diskussions-
und
Arbeitszusammenhänge eingebracht, unter anderem durch die Mitwirkung
im
Thementeam Feministische Entwicklungszusammenarbeit des
Bundesministeriums
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ).
Die hohe Relevanz der feministischen
Entwicklungszusammenarbeit (FEZ) ist
unbestritten. Zugleich ist
angesichts aktueller Prioritätenverschiebungen in der
staatlichen
Entwicklungspolitik offen, welchen Stellenwert und
welche
Bearbeitungstiefe die FEZ künftig haben wird. Umso wichtiger ist es,
das
Thema konsequent sichtbar zu halten und in die Debatten
einzubringen.
Feministische Entwicklungszusammenarbeit wird im BDKJ weiterhin
einen hohen
Stellenwert haben. Wir werden das Thema kontinuierlich in
unsere Gremienarbeit
einbringen, es gegenüber politischen Akteuren und
in Allianzen sichtbar halten
und unsere Aktivitäten fortlaufend an
veränderte Rahmenbedingungen anpassen, um
wirksame strategische
Ansatzpunkte gezielt zu nutzen.
Das Thema sozial-ökologische Transformation ist auf Grundlage der
Beschlüsse zur
Mobilitätswende (2023) und zum Klimageld (2024) weiterhin
ein wichtiges Thema im
Referat und wurde im Berichtszeitraum an
verschiedenen Stellen bearbeitet, um
einer generationengerechten
Perspektive auf Klimaschutz und soziale
Gerechtigkeit mehr Gewicht zu
verleihen. Dazu zählten insbesondere die
Mitausgestaltung des
gemeinsamen Appells „Klimaschutz ist Kinderschutz“ mit 24
Kinder- und
Jugendverbänden anlässlich des Internationalen Tags der
Kinderrechte
sowie die Mitarbeit am gemeinsamen Beitrag des
Deutschen
Bundesjugendrings (DBJR) zur Öffentlichkeitsbeteiligung
am
Klimaschutzprogramm.
Die Ausgestaltung der sozial-ökologischen Transformation
bleibt eine zentrale
Gerechtigkeitsfrage — und damit auch ein Kernthema
jugendpolitischer
Interessenvertretung. In einem Umfeld wechselnder
politischer Prioritäten ist es
umso wichtiger, unsere Positionen
sichtbar, anschlussfähig und gemeinsam mit
starken Partner*innen
einzubringen. Die Beteiligung an Appellen und
Stellungnahmen hat dazu
beigetragen, unseren Forderungen mehr Gewicht zu
verleihen und die
Perspektive junger Menschen in laufende Prozesse
einzuspeisen.
Wir werden die Beschlüsse zur Mobilitätswende und zum Klimageld
weiterhin als
Grundlage nutzen und die sozial-ökologische Transformation
strategisch
bearbeiten. Dabei bringen wir jugendpolitische Positionen in
relevante
Beteiligungsverfahren und politische Gespräche ein und
begleiten insbesondere
die weiteren Schritte zum Klimaschutzprogramm
kontinuierlich, mit dem Ziel,
Klimaschutz sozial gerecht und
generationengerecht auszugestalten.
Ausgehend von unserem langjährigen Engagement für globale
Gerechtigkeit, dem 55.
Geburtstag des Entwicklungspolitischen
Ausschusses (EPA) sowie unserer Rolle als
Gründungsmitglied von
Fairtrade Deutschland, haben wir zusammen mit dem EPA die
Faire Woche
genutzt, um das Thema Fairer Handel und vor allem
Lieferkettenthematik
zu bestärken und bestehende und neue Kontakte zu vertiefen.
Wir sehen Fairen Handel weiterhin als wichtigen Baustein
globaler Gerechtigkeit
und verstehen ihn als eng verbunden mit Fragen
von Klima-,
Geschlechtergerechtigkeit und Bildung. Gerade vor dem
Hintergrund der
Abschwächungen der Lieferkettengesetze und -richtlinien
ist es umso wichtiger,
das Thema politisch präsent zu halten. Dafür ist
strategische Kontaktpflege ein
zentraler Hebel.
Wir werden den Fairen Handel weiter konsequent in unserer Arbeit
verankern und
dafür auch neue Formate erproben, um Reichweite,
Beteiligung und Wirkung zu
erhöhen.
Im Berichtszeitraum wurde das Projekt „Fair Change: Dekolonialität
in
Jugendverbandsstrukturen verankern“ vorbereitet und
konzeptionell
weiterentwickelt. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung musste
der
Start auf den Herbst 2025 verschoben werden.
Das Projekt bearbeitet ein wichtiges Querschnittsthema und
setzt an konkreten
Hebeln in Struktur und Kommunikation an. Eine
abschließende Bewertung ist noch
nicht möglich, da das Projekt derzeit
läuft und die Verschiebung den Anlauf
erschwert hat. Geringe
Teilnehmendenzahlen sind jedoch deutlich spürbar, auch
weil Akquise und
Sichtbarkeit ohne Social-Media-Manager*in herausfordernd
sind.
Das Projekt läuft bis Juli 2026 weiter. Bis dahin erproben wir
weitere Formate,
um mehr Engagierte aus den Jugendverbänden zu erreichen
und die Attraktivität
des Angebots zu steigern. Dafür möchten wir auch
gezielt Rückmeldungen einholen,
welche Rahmenbedingungen und
Unterstützungsbedarfe eine Teilnahme erleichtern
würden.
Das Austausch- und Vernetzungstreffen der entwicklungspolitischen
Referent*innen
im BDKJ fand am 4. November 2025 erstmals digital statt.
In diesem Rahmen wurde
beschlossen, das Format künftig digital im
Zwei-Monats-Rhythmus fortzuführen.
Inhaltlich steht der Austausch zu
entwicklungs- und nachhaltigkeitspolitischen
Themen sowie die Abstimmung
möglicher gemeinsamer Aktivitäten rund um anstehende
Veranstaltungen im
Fokus.
Mit dem Wechsel in ein regelmäßiges digitales Format schaffen
wir verlässlichere
Austauschstrukturen und senken organisatorische
Hürden. So können mehr
Engagierte ortsunabhängig teilnehmen und wir
bleiben auch zwischen einzelnen
Anlässen kontinuierlich im Gespräch.
Zugleich achten wir darauf, dass
Austauschqualität, Verbindlichkeit und
inhaltliche Tiefe erhalten bleiben.
Die entwicklungspolitische Vernetzungsrunde soll eine enge
Rückbindung an
aktuelle entwicklungs- und nachhaltigkeitspolitische
Debatten ermöglichen. Sie
bleibt als bedarfsorientierter Austauschraum
für Diözesan- und Jugendverbände
sowie die Bundesstelle angelegt. Ablauf
und Ausgestaltung werden regelmäßig
überprüft und angepasst: Was
brauchen Interessierte an Austausch und
Unterstützung, damit das Format
für sie möglichst hilfreich ist?
Die Entwicklungspolitische Sommerakademie „Zivilgesellschaft stärken:
Für
Menschenrechte jetzt – Verantwortung übernehmen, lokal und global!“
fand vom 29.
Juni bis 2. Juli 2025 statt. Sie bot u. a. Raum für
Gespräche mit Correctiv, der
Amadeu Antonio Stiftung sowie einem
Vertreter des türkischen Bundesjugendrings
zu aktuellen
Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Räume und Aktive. Auf
Basis
dieser Erfahrungen haben wir die ZUSAGE anschließend neu ausgerichtet:
Ab
2026 ist ein modularer Ablauf mit mehreren kompakten digitalen
Veranstaltungen
und einem analogen Abschluss in Berlin vorgesehen.
Die Sommerakademien haben gezeigt, dass
entwicklungspolitische Themen auf hohe
Resonanz treffen können. Die
Beteiligung vor Ort war sehr engagiert und das
Feedback durchgehend
positiv. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ein
Akademieformat im
klassischen Sinn nicht zu den aktuellen Rahmenbedingungen
passt. Die
Neukonzeption soll daher die Teilhabe erleichtern, Zielgruppen
besser
erreichen und die Wirksamkeit erhöhen.
Wir entwickeln die ZUSAGE auf Grundlage der Neukonzeption weiter
und setzen
dabei auf ein Format, das Qualifizierung, Austausch und
politische Praxis enger
miteinander verbindet. Ziel ist es,
niedrigschwellige Zugänge zu schaffen, die
Teilnahme zu erleichtern und
den Nutzen für die verbandliche Bildungs- und
Interessenarbeit stärker
sichtbar zu machen.
Misereor ist als bischöfliches Hilfswerk ein zentraler
Kooperationspartner des
BDKJ in entwicklungspolitischen Fragen.
Gemeinsam verantworten wir die Projekte
„ZUSAGE – Jugendaktion globaler
Solidarität“ sowie „Fair Change: Dekolonialität
in Verbandsstrukturen
verankern“ und kooperieren an verschiedenen Stellen
in
entwicklungspolitischen Gremien und Fragestellungen.
Misereor ist ein sehr wichtiger Kooperationspartner des
BDKJ.Insbesondere den
konstruktiven Austausch, die
entwicklungspolitische Expertise und die
langjährige Erfahrung in
globalen Gerechtigkeits- und Menschenrechtsfragen
schätzen wir sehr. Vor
dem Hintergrund einer wachsenden Infragestellung
von
Entwicklungszusammenarbeit und globaler Solidarität, sehen wir einen
klaren
Mehrwert darin, unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und
gemeinsame
Anknüpfungspunkte strategischer zu nutzen.
Um unsere Arbeit weiterhin wirksam und qualitativ leisten zu
können, wird der
BDKJ künftig noch stärker in Synergien denken und diese
gezielt nutzen. Dazu
stimmen wir uns mit Misereor frühzeitig ab, bündeln
wo sinnvoll Ressourcen und
überarbeiten bestehende Formate, um
entwicklungspolitische Anliegen und globale
Solidarität in den
Jugendverbänden und der Öffentlichkeit nachhaltig zu
stärken.und Unterstützer*innen aus unseren Jugend- und
Diözesanverbänden.
Der BDKJ ist Mitglied bei Fairtrade Deutschland und steht im
regelmäßigen
Austausch mit den Jugendorganisationen innerhalb von
Fairtrade. Christina
Arkenberg (DPSG) vertritt die Jugendverbände im
Aufsichtsrat. Fairtrade hat
unter anderem auf unsere Initiative einen
internen Prozess angestoßen, der
Fragen von Dekolonialität systematisch
in den Blick nimmt. Darüber hinaus
unterstützt Fairtrade Deutschland das
Bildungsprojekt „Fair Change:
Dekolonialität in Verbandsstrukturen
verankern“ finanziell und beteiligt sich
als Kooperationspartner an
weiteren Veranstaltungen.
Die Zusammenarbeit mit Fairtrade Deutschland verläuft sehr
gut und ist durch
einen verlässlichen Informationsfluss geprägt. Die
gemeinsame Arbeit, unter
anderem im Kontext eines politischen
Positionspapiers, hat die Kooperation
weiter gestärkt. Für die
engagierte Begleitung und gute Zusammenarbeit danken
wir insbesondere
Michaela Reithinger. Durch die Mitarbeit des BDKJ in
verschiedenen
Kampagnen trägt der BDKJ dazu bei, den Fairen Handel weiter in
die
Öffentlichkeit zu tragen.
Auch in Zukunft werden wir eng mit Fairtrade zusammenarbeiten und
uns an
verschiedenen Kampagnen zur Stärkung des Fairen Handels
beteiligen.
Der BDKJ ist Mitglied der Klima-Allianz Deutschland (KAD) und nimmt
regelmäßig
an Vernetzungsrunden teil. Auch die KLJB und DPSG sind
Mitglied. Die Klima-
Allianz ist ein wichtiges Netzwerk im Bereich der
Klimasozialpolitik zum
Informationsaustausch oder für Kontakt zu
Bundespolitiker*innen. Für
öffentlichkeitswirksame Impulse stellt die
Allianz erprobte Strukturen bereit,
etwa beim Appell „Klimaschutz ist
Kinderschutz“, der gemeinsam mit 24 Kinder-
und Jugendverbänden
mitgetragen wurde.
Wir bewerten die Zusammenarbeit in der Klima-Allianz als sehr
positiv und
konstruktiv. Die Mitgliedschaft stärkt unsere
Anschlussfähigkeit in aktuellen
Debatten, ermöglicht schnellen
Informationsfluss und erleichtert es,
jugendpolitische Perspektiven in
klimapolitische Prozesse einzubringen. Damit
ist die Allianz für uns ein
wichtiger Hebel, um Reichweite und Wirkung unserer
Anliegen zu erhöhen.
Für die langjährig gute Zusammenarbeit danken wir der
geschäftsführenden
Vorständin Dr. Christiane Averbeck.
Wir engagieren uns weiterhin aktiv in der Klima-Allianz und
führen die enge
Abstimmung mit der KLJB fort. So begleiten wir
klimapolitische Entwicklungen auf
Bundesebene kontinuierlich und können
Synergien für gemeinsame Positionierungen
und Impulse gezielt nutzen. So
ist eine kritische Begleitung der Klimapolitik
der Bundesregierung
möglich.
Der BDKJ ist zusammen mit Misereor, Brot für die Welt, aej und
dem
Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Gesellschafter der GEPA. Das
zuständige
Bundesvorstandsmitglied nimmt die Vertretung in der
Gesellschafterversammlung
wahr. Wolfgang Ehrenlechner arbeitet für uns
ehrenamtlich im Aufsichtsrat mit.
Die GEPA steht für Fairen Handel seit
über 50 Jahren.
Die Zusammenarbeit mit der GEPA läuft stetig und konstruktiv.
Wir sehen die GEPA
weiterhin als wichtigen Akteur für Fairen Handel und
möchten die Zusammenarbeit
perspektivisch stärker inhaltlich verzahnen —
mit klareren gemeinsamen
Anknüpfungspunkten und mehr Synergien zwischen
Bildungsarbeit und
Verbandsarbeit.
Wir werden uns weiterhin als Gesellschafter in der GEPA
engagieren unddarüber
hinaus Anknüpfungspunkte und Synergien
in der weiteren Zusammenarbeit ausloten.
Der BDKJ ist Mitglied bei VENRO, dem Bundesverband
entwicklungspolitischer und
humanitärer Nichtregierungsorganisationen in
Deutschland. VENRO ist das
wichtigste Netzwerk und bietet eine gute
Austauschplattform, inhaltlich
Mitarbeit und Einflussmöglichkeiten. Um
Jugendperspektiven systematisch in die
Arbeit von VENRO zu integrieren,
gibt es einen Prozess zu mehr
Jugendbeteiligung, den wir konkret
begleiten.
Wir bewerten die Mitgliedschaft bei VENRO als sehr wertvoll,
da sie Vernetzung,
inhaltliche Mitarbeit und politische
Anschlussfähigkeit bündelt. Gleichzeitig
sehen wir, dass
Jugendperspektiven im Feld noch systematischer berücksichtigt
werden
müssen. Der Prozess zur Stärkung der Jugendbeteiligung eröffnet
die
Chance, diese Perspektiven in VENRO strukturell zu verankern und
damit
Wirkung und Relevanz des Netzwerks zu erhöhen.
Vor dem Hintergrund einer wachsenden Infragestellung
von
Entwicklungszusammenarbeit und reduzierter Mittel, verstetigen wir
die
Zusammenarbeit mit VENRO und nutzen gemeinsame
Anknüpfungspunkte
strategischer. Wir knüpfen gezielt an gemeinsamen Themen an,
bündeln
Kräfte und erhöhen so die Sichtbarkeit und Wirksamkeit unserer
Anliegen,
insbesondere aus Jugendperspektive.
„Eine Erde“ ist zum 1. April 2025 gegründet worden, als Fusion der
Vorgänger
„Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit“ und „Ökumenischer
Prozess – Umkehr
zum Leben.“
Die Geschäftsordnung, die aus den Vorgänger-Netzwerken heraus
erarbeitet wurde,
sieht einen ökumenisch-paritätisch besetzten
achtzehnköpfigen Beirat vor. Für
die vierköpfige Geschäftsstelle sind
Astrid Hake (Ökumenewerk der Nordkirche,
Hamburg) und Constanze Latussek
(Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt,
Lutherstadt Wittenberg) aus den
Vorgänger-Netzwerken an ihren vorherigen
Dienstsitzen verblieben. Monika
Schell (derzeit in Elternzeit und vertreten von
Melanie Hansen)
wechselte in Berlin vom Misereor- ins BDKJ-Büro.
Matilda Franz wurde für den Dienstsitz im Erzbistum Köln neu
eingestellt. Die
offizielle Anstellung erfolgt über den BDKJ, die
Finanzierung über die etwa 130
Mitgliedsorganisation. Mit der
Zusammenlegung der beiden bundesweiten
kirchlichen Initiativen wurden
die Kräfte gebündelt und Inhalte gestärkt. Ziel
des Netzwerks ist es,
kirchliche Organisationen als Akteure des gerechten
Wandels zu
unterstützen. Dies erfolgt durch Informationen, Vernetzung
und
Austausch, Weiterbildung sowie gemeinsame Initiativen und Aktionen.
Auf
dieser Grundlage wurden folgende Maßnahmen aus den
Vorgängernetzwerken
fortgeführt:
Newsletter mit Informationen zu Projekten und Veranstaltungen im Bereich
Klimagerechtigkeit in der deutschen Ökumene
Die Leitung der Politik-AG zum Thema Suffizienz:
Politische Kampagnenarbeit, seit Herbst 2025 insbesondere mit Fokus auf
den Bereich Gebäude
Die Leitung der Redaktion des „Schöpfungszeitkalenders“,
einem Wandkalender für die Zeit vom 1. September bis 4. Oktober mit
einer Auflage von etwa 3.000 Stück der seit 2019 erstellt und
vertrieben wird
Die inhaltliche Vorbereitung einer Tagung an der Evangelischen Akademie
Sachsen-Anhalt. Thema der Tagung 2025 war „Radikaler Optimismus für die
sozial-ökologische Transformation“
Außerdem wurden bereits existierende Ideen umgesetzt oder ausgeweitet
sowie neue
Projekte angestoßen:
Theologie-AG als Online-Vernetzung und inhaltlicher Austausch
für theologisch Arbeitende im Bereich Klimagerechtigkeit
AG Transformationswerkstatt. Lokal zum kollegialen Austausch
über regionale und lokale Projektumsetzung
Alle Aktivitäten erfolgen in Kooperation mit Haupt- und
Ehrenamtlichen aus
Mitgliedsorganisationen. Darüber hinaus fungieren die
Mitarbeiterinnen der
Geschäftsstelle als Anlaufstelle für individuelle
Anliegen im Bereich Kirche und
Klimagerechtigkeit. In dieser Funktion
leiten sie Workshops, Moderationen und
Impulse.
Das Netzwerk eine Erde leistet einen wichtigen Beitrag zur
Nachhaltigkeit in der
kirchlichen Landschaft in Deutschland. Wir freuen
uns über die gute
Zusammenarbeit und den Beitrag, den wir durch die
Unterstützung des der Arbeit
dazu beitragen können.
