| Veranstaltung: | Rechenschaftsberichte zur Hauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Berichterstatter*in: | BDKJ-Hauptausschuss |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 23.03.2026, 12:00 |
B III.2: BDKJ-Hauptausschuss
Text
Aus den Jugendverbänden Katharina Dietrich (Kolpingjugend), Anna
Klüsener (PSG),
Annkathrin Meyer (DPSG), Isabel Rutkowski (KLJB),
Timothy Joksch (CAJ), Jakob
Volz (Quickborn), Matthias Beckmann (Unitas)
und Simon Schwarzmüller (KjG) und
aus den Diözesanverbänden Sarah Sophie
Pohl (Erfurt), Ronja Röhr (Limburg),
Helena Schmidt (Paderborn), Johanna
Ostermeier (Regensburg), Timo Donnermeyer
(Münster), Daniel Gärtling
(Osnabrück), Leo Helm (Passau) und Fidelis
Stehle
(Rottenburg-Stuttgart). Außerdem ist der gesamte Bundesvorstand
Mitglied
des Hauptausschusses.
Bei allen Sitzungen haben wir uns auch über Besuch aus den weiteren
Jugend- und
Diözesanverbänden gefreut, die ihre beratende Stimme
wahrgenommen haben.
Der Hauptausschuss trat seit der regulären Hauptversammlung 2025 zu
vier
regulären Sitzungen, einer außerplanmäßigen Sitzung auf Antrag der
gewählten
Mitglieder des Hauptausschusses und einer digitalen Sitzung
zur Vorbereitung der
Hauptversammlung zusammen. Davon vier ganz- oder
mehrtägig und die zwei weiteren
als kürzere, digitale bzw. hybride
Sitzungen.
geplant: 07.04.2026 digital zur Vorbereitung der HV 2026 und
zur Aufarbeitungsstudie, außerplanmäßige Sitzung
Der Hauptausschuss hat an vielen Arbeitsweisen festgehalten, die sich
in den
vergangenen Jahren bewährt haben. Es gibt regelmäßig
wiederkehrende
Tagesordnungspunkte wie den mündlichen Bericht des
Bundesvorstandes, die
aktuelle halbe Stunde und das Aufrufen aller
Berichte der Ausschüsse und Gremien
sowie eine Beschlusskontrolle. Auch
haben wir uns mit unserem Selbstverständnis
befasst und hierzu gemeinsam
Absprachen festgehalten.
Im vergangenen Berichtszeitraum wurde in verschiedenen
Hauptausschuss-Sitzungen
sowie im Rahmen der Antragsberatung auf der
außerplanmäßigen HV deutlich, dass
es unterschiedliche Erwartungen und
Perspektiven hinsichtlich unseres
Selbstverständnisses sowie der
konkreten Zusammenarbeit zwischen gewählten
Hauptausschuss-Mitgliedern
und dem Bundesvorstand gibt. Vor diesem Hintergrund
wurde es notwendig,
sich erneut und vertieft dem Thema Selbstverständnis und
Zusammenarbeit
des Hauptausschusses zu widmen. Im Dezember-Hauptausschuss wurde
daher
eine Konfliktklärung in die Tagesordnung aufgenommen, um
die
Antragsberatung im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung
zu
reflektieren und das bestehende Selbstverständnis zu erweitern
und
weiterzuentwickeln. Ziel war es, gemeinsame Grundlagen zu
klären,
Transparenz zu schaffen und die Zusammenarbeit konstruktiv zu
stärken.
Die dadurch, aber auch insgesamt sehr umfangreichen Tagesordnungen
führten dazu,
dass mehrere außerplanmäßige Sitzungen einberufen werden
mussten. Eine davon
wurde genutzt, um dem vertagten Antrag zur
Wehrpflicht der außerplanmäßigen
Hauptversammlung ausreichend Zeit und
Raum für Beratungen einzuräumen. In diesem
Zusammenhang wurde auch die
außerplanmäßige Hauptversammlung selbst nochmals
gemeinsam
reflektiert.
Der Hauptausschuss hat sich zu einer großen Bandbreite an Themen
ausgetauscht,
den Bundesvorstand beraten und einige Beschlüsse gefasst.
Besonders möchten wir
folgende Themen (chronologisch) benennen:
Beschluss „Beauftragung des Satzungsausschusses zur Änderung der
Bundesordnung bzw. Geschäftsordnung“ inkl. Einrichtung einer
gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Satzungsausschussmitgliedern
und Hauptausschussmitgliedern
Beschäftigung mit dem im Beschluss 1.113 der Hauptversammlung 2024
thematisierten Themenmanagement und Beschluss dazu sowie Einrichtung einer
Arbeitsgruppe hierzu, die um weitere Interessierte außerhalb des
Hauptausschusses ergänzt wurde
Austausch zum Thema Wehrpflicht und Bitte an den Bundesvorstand nach einer
Argumentationshilfe für die Untergliederungen
Vorbereitung und Reflexion der außerplanmäßigen HV, sowie Reflexion der
regulären HV 2025 und Vorberatung der regulären HV 2026
Konfliktklärung inklusive der Weiterarbeit an dem Selbstverständnis des
Hauptausschusses und die Zusammenarbeitsregeln
Beschluss „Freiwilligkeit stärken – keine Rückkehr zur Wehrpflicht“,
welcher von der außerplanmäßigen HV in den Hauptausschuss vertagt wurde
Beschäftigung mit der Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und
Beschluss über das Forschungsinstitut
Zum Schluss des Berichts wollen wir alle Leitungen der Jugend-
und
Diözesanverbände herzlich einladen, auch zukünftig zu den Sitzungen
des
Hauptausschusses (vor Ort oder digital) dazu zu kommen.
